Media Monday #334

Meine Schreibflaute hält an. So schnell habe ich noch selten den Media Monday ausgefüllt! Hier:

1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen ich emotional involviert bin. Das ist bei mir das A und O: Schafft es der Film, in mir Emotionen auszulösen – das geht von Spannung über Angst bis hin zu romantischen Gefühlen und herzhaftem Lachen. (Tipp für die letzten beiden Gefühle übrigens The Big Sick – jetzt endlich im Kino! Reingehen!)

2. Aber das Schönste ist doch immer noch, wenn eine/r meiner Lieblingsschauspieler/innen – am besten noch solche, die ich schon live erlebt habe, sei es auf Conventions oder auf der Theaterbühne (und an der Stage Door ❤ ) – eine gute Rolle in dem Film (oder der Serie) hat, . Und ich kann euch sagen: Es werden immer mehr! 😀

3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn namhafte Schauspieler/innen offenbar nur als Zugpferde gebucht werden und dann aber sträflich unterfordert werden, so wie im Grunde genommen die komplette Besetzung von Murder in the Orient Express, den ich am Freitag gesehen habe. Mit Ausnahme von Kenneth Branagh, der ja „nebenbei‟ auch noch Regie geführt hat, und vielleicht noch Michelle Pfeiffer (und Judi Dench, die auch nur in einer einzigen Szene alle an die Wand spielen kann), fand ich solche tollen Schauspieler/innen, wie Derek Jacobi und Olivia Colman völlig verschenkt. Schade!

4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass ich bei Letzteren nur die Verfilmungen anschaue (wie zuletzt, auch am Freitag, Justice League, der immerhin, im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, auch ein wenig lustig war), während ich bei Ersteren lieber (erst) das Buch lese.

5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, dann sage ich: Recht habt ihr! Wir leben wahrlich in einem Serien-Schlaraffenland heutzutage! Bald etwas zu viel des Guten…

6. Dann (doch lieber) noch einmal die nächste Serie anfangen… (siehe 7.).

7. Zuletzt habe ich mit der Serie This Is Us (Das ist Leben) begonnen und das war wunderbar, weil es mir sehr gut gefällt, welch unterschiedliche Charaktere diese Familienserie enthält. Sie hat mich gleich mit der ersten Folge erwischt – kein Wunder vielleicht, denn Ken Olin, der schon Produzent bei Brothers and Sisters (ach, und ich sehe grad, auch bei Alias!) war, ist auch hier einer der Produzenten. Der Mann hat ein gutes Händchen und weiß, was mir gefällt! ❤ 🙂

 

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Random Crap #29: Plattenvertrag!

Nein, nicht ich habe einen Plattenvertrag unterschrieben, wohl aber die Band meines Bruders Your Careless Spark! 🙂

Ich habe euch die Band und ihre Musik schon mehrfach ans Herz gelegt (u.a. „Under Water“, „Dead Boat’s River„, When will I be famous?, „By My Side“ (mit Videoaufnahmen aus unserer Kindheit) )

Sie sind nun bei Antifragile Music (New York) unter Vertrag. Genaueres weiß ich noch nicht, aber laut Website von Antifragile Music ist Folgendes ihr Konzept:

We do not own the music of our the artists we release records with on AntiFragile, and we do not do long term deals.  We provide the much-needed infrastructure which a traditional label would provide — marketing and promotion, guidance, contacts and track record, to help great artists achieve their goals.

Auf jeden Fall gibt es ein neues Lied von Your Careless Spark, das schon unter dem neuen Label veröffentlicht wurde:

„What’s Going On“ – ein Cover des bekannten Songs von Marvin Gaye, dem Your Careless Spark aber ihre ganz eigene, ihre typische Note verleiht. Die Lyrics passen sehr gut in unsere Zeit, denn wir oft fragen wir uns bei den ganzen Nachrichten: „WTF is going on?!??“

Ihr könnt das Lied u. a. für 1,29 € bei Amazon erwerben, oder, falls ihr dort Music Unlimited abonniert habt, ohne zusätzliche Kosten anhören.  Ihr findet es aber auch auf Spotify und iTunes.

Würde mich freuen, wenn ihr reinhört und – bei Gefallen – das Lied kauft 😉 und dieses und die Band weiterempfehlt! 🙂 ❤

 

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Media Monday #333

Ich weiß nicht, ob ihr es bemerkt: Meine Blogeinträge sind eher rar zur Zeit. Und das, obwohl es noch so viel zu berichten und zu besprechen gäbe. Ein Teil des Problems ist es, dass es durch die kürzeren Tage noch weniger Tageslicht gibt, meine Augen aber momentan ziemlich schnell schlapp machen, wenn ich bei künstlichem Licht arbeite. Das wirkt sich irgendwie auch auf meine Konzentrationsfähigkeit aus. Sprich: Wenn ich am Nachmittag für die Schule arbeite, bleibt mir für den Abend nicht genügend Aufmerksamkeit übrig. Da aber Schule vorgeht (der Montag mit dem Media Monday bildet da die Ausnahme 😉 ), kann ich es mir eben momentan nicht leisten, mir nachmittags Zeit für meinen Blog zu nehmen. Leider sind dann auch die nächsten Wochenenden noch ziemlich verplant mit Korrekturen. Bleibt mir also trotz relativer Funkstille gewogen! Und entschuldigt auch, dass ich kaum mehr irgendwo anders kommentiere – gerade das Lesen strengt mich z. Zt. sehr an, wenn ich nicht gerade den großen Bildschirm (wie jetzt) vor mir habe. :-/

So, genug gejammert: hier ist der Media Monday!

1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird, genieße ich es umso mehr, bei einer Kanne Tee bingewatching zu betreiben (siehe 3.).

2. Cabin in the Woods bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, das sich in Horrorfilmen wiederfindet (z. B.: Wer Sex hat, stirbt!), nimmt diese aber so herrlich aufs Korn, dass es richtig Spaß macht!

3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt, ist für mich kein Hype, sondern Lebensinhalt. 😀 Ernsthaft: Seit ich nicht mehr Serien im traditionellen Fernsehen ansehe (und das ist schon an die 15 Jahre so), sondern auf DVD und/oder jetzt seit ein paar Jahren auch über Amazon Prime, konsumiere ich die meisten Serien „am Stück‟. Kleinere Ausnahmen gibt es, wenn neue Staffeln auf Amazon Prime so „ausgestrahlt‟ werden, dass jede Woche eine neue Folge kommt. Bei The Affair z. B. werde ich mit meinem Freund sicher wieder jede Woche eine Folge ansehen.

4. Legion ist in meinen Augen so erfrischend anders, da die Serie nur so von Originalität und Durchgeknalltheit strotzt. Ich kann aber leider immer noch mit kaum jemandem über diese Serie reden. DAS MUSS SICH ÄNDERN!!!

5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für Filme mit Kevin Spacey werde erwärmen können, denn die Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung verderben mir den Spaß an seiner Genialität gerade sehr. Wie sehr mich das beschäftigt, könnt ihr HIER nachlesen.

6. Es ist so abgedreht, dass ich auf Twitter immer wieder Likes von Schauspielerinnen und Schauspielern bekomme. Das ist fast so gut, wie ein Treffen an der Stage Door (aber nur FAST!). Neulich z. B. schrieb ich:

Finished watching Season 3 of #Lineofduty today – this series keeps shocking me. 😱 Strong emotional performance by @martin_compston! 👍 @Vicky_McClure, @Misskeeleyhawes & #AdrianDunbar always compelling. Pity that @DanielMays9 ’s guest spot was so short!

https://twitter.com/SingingLehrerin/status/929141214821146624

Das erste Like, das ich dafür bekommen habe, war von Martin Compston, das dritte von Vicky McClure. Als Fangirl finde ich die Vorstellung, dass Martin oder Vicky in diesem Moment gerade meinen Tweet lesen, schon toll! Martin Compston hat immerhin 113.000 Follower, Vicky McClure 153.000. Bei Martin muss ich mir allerdings verkneifen, seine Tweets sprachlich zu verbessern – er schreibt gerne „your‟, wo es „you’re‟ heißen müsste. Tststs… 😀

7. Zuletzt habe ich angefangen, die 3. Staffel von Brothers & Sisters (nachmittags bei mir) und die 7. Staffel von The Walking Dead (bei meinem Freund) bingezuwatchen/zu bingewatchen und das war und ist ein sehr unterschiedliches Vergnügen, weil die Serien ja kaum unterschiedlicher sein könnten. Wobei: Im Grunde genommen geht es auch bei The Walking Dead um Familie… 😉 Ich kann zu den beiden Serien folgendes in aller Kürze sagen: Bei Brothers & Sisters seufze ich am Ende jeder Folge „Oh, I just LOVE them!‟ (laut und auf Englisch) ❤ 😳 , bei The Walking Dead fasziniert mich momentan Jeffrey Dean Morgan als Negan am meisten – holy sh*t, ist JD Morgan gut darin, ein sadistisches A*schloch zu spielen!!! Im Gegensatz zum Governor, den ich nicht sehen wollte, erfreue ich mich an jeder kleinen fiesen Szene mit ihm. SO GOOD! Ich bin soooo neidisch, dass meine Freundin D. JD Morgan schon getroffen hat!

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Die Freitagsfrage #15 reloaded: Weinstein, Spacey & Co – Könnt ihr den Künstler von der Kunst trennen?

Eine Twitter-Userin hat es treffend formuliert:

2016: all your favorite celebrities are dead. 2017: all your favorite celebrities are dead to you.

Ich bin zutiefst schockiert, wütend, angeekelt und – traurig. Seit den Vorwürfen von unzähligen Schauspielerinnen, die sexuellen Missbrauch durch Harvey Weinstein erlebt haben oder ihm noch gerade entgangen sind, geraten immer mehr Männer aus dem Showbusiness in den Fokus, die es sich jahrzehntelang erlaubten, Männer und Frauen sexuell zu belästigen. Mir ist schlecht. Dass manche Vorwürfe, etwa gegen Dustin Hoffman, eventuell übertrieben sind (Volker Schlöndorff verteidigt ihn in der ZEIT und zwar nachvollziehbar), und dass ich es persönlich z. B. nicht gleich als mega-sexistisch oder als sexuelle Belästigung empfinden würde, wenn mir ein Kollege ein Kompliment zu meinem Äußeren machen würde, ändert nichts an der Tatsache, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Kevin Spacey und Louis C.K. sich „unangemessen‟ (um es milde auszudrücken) verhalten haben. Gerade habe ich gelesen, dass die Mutter von Corey Haim abgestritten hat, dass ihr Sohn (2010 verstorben) von Charlie Sheen vergewaltigt worden war (die Nachricht war gestern durch die sozialen Medien gegangen, dass Sheen den 13-jährigen Corey Haim missbraucht hatte), hat aber wohl bestätigt, dass er von jemand anderem vergewaltigt worden war. Man sollte also eigentlich abwarten, getreu dem Motto: Innocent until proven guilty.

Trotzdem, es fühlt sich scheiße an, wenn ein Schauspieler, den ich seit Jahren, ach was, seit Jahrzehnten als großartigen Künstler verehre, wie Kevin Spacey, nun in ein völlig anderes Licht rückt. Denke ich an American Beauty – einem meiner All-time Favorites – dreht es mir den Magen um, und den heißen Dreier aus House of Cards kann ich nicht mehr genussvoll ansehen. Ich wollte mir eigentlich den letzten Film, den ich mit ihm gesehen hatte, Baby Driver von Edgar Wright, auf jeden Fall auf DVD kaufen, jetzt weiß ich nicht, wie ich den Film noch genießen und hemmungslos lachen kann. Nun hat sich Jon Bernthal auch geäußert und gesagt, dass er während der Dreharbeiten zu Baby Driver allen Respekt ür Spacey verloren hat, weil er sich wie ein Bully aufgeführt hatte:

Deswegen bin ich – bei aller Wut über sexual predators (ich finde das Wort „predator‟ hier viel stärker als das deutsche Wort „Täter‟ oder „Verbrecher‟) und Anteilnahme für ihre Opfer – auch traurig, dass dadurch Kunst, die mit Hilfe dieser Künstler erschaffen worden ist, plötzlich tainted (verdorben) scheint. Die House of Cards-DVD, die hier liegt, werde ich nicht zu Ende schauen können – und das ist unfair gegenüber den anderen Beteiligten, wie z. B. die fantastische Robin Wright. Ich liebe Edgar Wrights Filme, aber ob ich Baby Driver nochmal ansehen werde? Nicht in nächster Zeit. Das tut mir Leid für Edgar Wright (von dem ich noch kein Statement gelesen habe) – und alle anderen, die in diesem tollen Film mitgewirkt haben. Wie soll ich das trennen? Hier hat nicht nur einfach jemand eine andere politische Meinung (siehe meine Beispiele in meinem ersten Beitrag zu dem Thema), hier hat jemand Grenzen überschritten, die ich nicht entschuldigen kann.

Louis C.K. holt sich offenbar gerne vor Frauen (ungebeten!) einen runter – WTF? Die Folgen von Parks and Recreation, in denen er mitspielt, bekommen dadurch auch einen bitteren Beigeschmack… Der Schöpfer der Serie, Mike Schur, hat sich schon öffentlich dafür entschuldigt, dass er ihm trotz Gerüchte eine Gastrolle gegeben hat :

Misogyny is a cancer. Harassment and abuse are that cancer metastasizing and going untreated. Stories like this being reported and printed are the first steps toward a cure. I don’t remember when I heard the rumors about him. But I’m sure it was before the last time he was on Parks and Rec. And that sucks. And I’m sorry.

„Immerhin‟ hat Louis C.K. die Vorwürfe zugegeben. Wobei seine „Entschuldigung‟ schon seltsam klingt (Auszug lt. Reuters) :

I have been remorseful of my actions. And I’ve tried to learn from them. And run from them. Now I’m aware of the extent of the impact of my actions. I learned yesterday the extent to which I left these women who admired me feeling badly about themselves.

Ich finde diese Betonung, dass die betreffenden Frauen ihn bewunderten, völlig irrelevant. Aber das wäre nochmal ein ganz anderes Thema.

Was also tun? Harvey Weinstein (Produzent z. B. der Lord of the Rings-Trilogie!) kann ich beim Filmeschauen sicher ausblenden, aber mit den Schauspielern wird man ja direkt konfrontiert, die kann man kaum ausblenden. Klar, Kevin Spaceys schauspielerische Leistungen bleiben Kunst, Louis C. K. ist ein brillanter Komiker (von ihm habe ich ohnehin nicht so viel gesehen), das kann man kaum bestreiten. Aber ich weiß momentan trotzdem nicht, wie ich mit den Anschuldigungen konkret umgehen soll. Lieblingsfilme für immer verdorben? Das scheint so ungerecht! I’m at a loss…

EDIT: Xan Brooks von The Guardian hat sich auch mit dieser Frage beschäftigt: Reel dilemma: are we condoning the conduct of Hollywood’s tyrants by watching their films?

Wie geht es euch damit? Könnt ihr das noch – die Kunst von Künstler trennen – in diesen Fällen? Habt ihr schon eine „Lösung“ für euch gefunden?

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Dem Alltag entfliehen: A Picture (or two) a Day #47

Hach ja. Kaum zu glauben, dass ich bis Sonntag noch in London war. I miss it!

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Media Monday #332

Heute habe ich mir tatsächlich auferlegt, mich kurz zu halten, denn der unangenehme Nebeneffekt der äußerst angenehmen und beglückenden letzten Woche in Birmingham und London ist, dass ich die nächsten Tage und Wochen einiges am Arbeit für die Schule nachholen muss. Entschuldigt auch, wenn ich nicht viel kommentiere – ich lese aber alles und schätze jeden Kommentar eurerseits! ❤

So, without further ado: der Media Monday!

1. Normalerweise kann ich dem Thema/Genre Vampire ja immer etwas abgewinnen, aber bei im Sonnenlicht glitzernden Vampiren hört die Liebe auf.

2. Die Unendliche Geschichte ist wirklich so ein Film/Buch, den/das jede/r mal gesehen/gelesen haben sollte, schließlich ist das Buch von Michael Ende ein Kinderbuch-Klassiker, das von Fantasie nur so strotzt. Ansonsten muss ich sagen: Alles ist Geschmacksache!

3. Nach dem horrorfilmlastigen Oktober freue ich mich nun im November auf Media Mondays ohne dieses Thema. Darüber hinaus habe ich tatsächlich keine großen Erwartungen an den restlichen November – der Anfang wird schwer zu toppen sein.

4. Doctor Foster habe ich als Serie ja voll für mich entdeckt, schließlich spielt da der äußerst charmante Bertie Carvel mit. Ich hoffe allerdings auf noch etwas weniger Schwarzweißmalerei, was den Umgang mit dem Thema Fremdgehen anbelangt. (Bitte fragt nach, was ich damit meine… wenn ihr es wissen wollt 😉 )

5. Indie-Filme – oder auch Indie-Bücher – sehe ich ganz gerne in der Sneak Preview, weil sie sonst eher an mir vorübergehen. Allerdings stellt sich mir schon die Frage, bis wann ist es noch „Indie‟? Und was sind Indie-Bücher? Bücher, die der Autor selbst vermarktet? Ich gebe es zu, ich habe den Begriff „Indie-Bücher‟ noch nie gehört… 😮 😳

6. Würde man mich zu einer gepflegten Brett- und/oder Kartenspiel-Partie überreden wollen, müsste man sich gar nicht so sehr anstrengen, weil ich viel zu selten spiele und es gern öfter täte. Allerdings: Kein Poker bitte, ich schaffe es nicht, ein Pokerface aufzusetzen. Not a chance.

7. Zuletzt habe ich das „Remake‟ des Filmes Network als Theaterstück im National Theatre gesehen und das war berauschend, weil diese Produktion so aufwendig ist, dass ich einfach nur staunend beobachtete, was da alles gleichzeitig auf der Bühne passierte. Dabei war Bryan Cranston nur ein kleiner Teil der Faszination – und bestimmt auch nicht Hauptgrund, warum es gleich bei der ersten Preview des Stückes Standing Ovations gab. Mir fehlen noch etwas die Worte, das alles zu beschreiben…

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Ein Fangirl in London: An der Stage Door Okt./Nov. 2017

Das muss wohl mein erfolgreichster Theatertrip gewesen sein, was die Stage-Door-Erlebnisse anbelangt (die Stücke selbst waren auch gut bis sensationell 😉 )! So fahre ich sehr glücklich, aber auch mit einer riesigen Portion Wehmut gerade zum Flughafen Heathrow, um in den harschen Alltag zurückzukehren… Wenn ich jetzt nicht anfange, meine Erlebnisse aufzuschreiben, werden sie sich in wenigen Tagen recht surreal anfühlen.

Labour of Love

Der erste „Stage-Door-Besuch‟ am Montag fiel als einziger komplett enttäuschend aus: Sowohl Martin Freeman als auch Tamsin Greig, die beiden Hauptdarsteller also, machten sich durch einen anderen Ausgang davon. Mich hat eigentlich fast mehr enttäuscht, dass Tamsin Greig nicht herauskam, denn Martin Freeman habe ich ja bei meinem very first Stage-Door-Erlebnis schon getroffen. Tamsin Greig hatte mich in dem Stück aber fast noch mehr begeistert – und das hätte ich ihr doch gerne gesagt. Lustig war es jedoch, dass eine Reihe von Sherlocked-Besuchern sich am Montag das Stück angesehen hatten und nun neben mir an der Stage Door standen. Darunter waren auch wieder viele Deutsche. Aber das war bei diesem Trip nicht nur bzgl. Fans auffällig – London schien fest in deutscher (und französischer) Hand, offenbar hatten viele den zusätzlichen Feiertag ausgenutzt.

Young Marx

Am Dienstag freute ich mich schon sehr auf Rory Kinnear, bei dem ich relativ wenige Fans an der Stage Door erwartete. Ich sollte Recht behalten. Aber fast hätte ich ihn verpasst, denn ich habe die Stage Door des brandneuen Bridge Theatre (direkt an der Tower Bridge, Southbank) nicht auf Anhieb gefunden. Ich hatte mir zwar erklären lassen, wo sie zu finden ist, aber dadurch, dass sie sich kaum hervorhob und auch kein Schild darauf hinwies, lief ich erstmal daran vorbei und einmal um den Block herum. Dann versuchte ich es ein zweites Mal – und da stand er auch schon im Gespräch mit einer Frau. Da sonst niemand weiter zu sehen war, bin ich schnell hingelaufen, damit er mir nicht entwischt. Bei seinem Anblick – mit rötlichem Bart und einem enggeschnittenen schwarzen Kurzmantel – stockte mir etwas der Atem: Wow, he looks good tonight! Er ist ja nun nicht unbedingt jemand, der wegen seines Aussehens angehimmelt wird, aber bei ihm ist es einfach so, dass er im real life viel besser aussieht, als auf dem Bildschirm oder auf der Leinwand. Als ich „dran‟ war, versuchte ich ihn, an unser letztes Treffen und sein „Kein Blitz, kein Foto‟ zu erinnern. Er tat zumindest so, als würde er sich vage daran erinnern (bless him!), und fragte, ob er dann diesen Spruch auf das Programmheft schreiben solle. Das war natürlich eine tolle Idee! Ich ließ ihn dann auch noch das Cover der 3. Staffel von Penny Dreadful signieren und sagte ihm, dass ich die Staffel besonders mochte, insbesondere, dass er die letzte Szene bekommen hatte. Außerdem hatte ich den Playtext seines Theaterstückes The Herd dabei und sagte ihm bedauernd, dass ich das leider verpasst hätte.

Er wies darauf hin, dass es wohl gerade in den USA irgendwo aufgeführt werde. So, dann wollte ich natürlich noch ein Foto, das freundlicherweise ein Herr von mir gemacht hat, der zusammen mit seiner weiblichen Begleitung offenbar Rory persönlich kannte.

(Bald werde ich mir endlich ein neues Smartphone zulegen, damit ich notfalls auch ein Selfie machen kann.) Und so bin ich glücklich Richtung Hotel gezogen.

A Woman of No Importance

Ein wenig seltsam ist es schon, wenn man als Einzige an der Stage Door steht. Irgendwie kommt man sich da noch mehr so vor, als würde man in die Privatsphäre der Schauspieler eindringen. Außerdem bedeutet das für mich bisher immer noch: mit Fotos wird es schwierig. Ich habe trotzdem nicht alle angesprochen, unter anderem aber einen der Schauspieler, die recht wenig zu tun hatten: Tim Gibson spielt den Footman Francis, war aber auch bei den musikalischen Einlagen während der Umbaupausen beteiligt. Ich habe ihm gegenüber angesprochen, dass ich überrascht war, dass es so viele freie Sitze gab, er schob dies auf „it’s Wednesday‟. Zwei der Hauptdarsteller, Eve Best (wegen der ich das Stück gebucht hatte) und Dominic Rowan, wirkten etwas abwesend, durcheinander, weil die eine Straße, auf der am späten Nachmittag ein Unfall zwischen einem Taxi und Fußgängern passiert war, immer noch gesperrt war, sodass Eve Best z. B. vor sich hinmurmelte, wo denn nun ihr Taxi sei. Dominic Rowan hat zudem überhaupt nicht bei seinem Bild unterschrieben. Als ich schon gehen wollte, kam doch noch Anne Reid (vermutlich mit ihrem Mann) heraus, und sie hat sich noch kurz mit mir unterhalten. Nachdem ich auf ihre Nachfrage gesagt hatte, dass ich aus Deutschland komme, hat sie erst gefragt, ob ich denn dann alles verstanden hätte. Sie fügte jedoch korrigierend sofort dazu, „Your English, of course, is perfect!‟ Ich wies dann noch darauf hin, dass ich Last Tango in Halifax sehr mag, worauf sie meinte: „Don’t we all?‟ Sie hoffe auch, dass es weiterginge. Ich fragte nach, ob es denn mehr geben würde, worauf sie meinte: „I wish she would just sit down and write!‟ Sehr nette Dame!

Apologia (Nachmittagsvorstellung)

Riesige Enttäuschung: Stockard Channing, die die Hauptrolle in dem Stück spielt, war krank und wurde von ihrer Understudy vertreten. Das war schon schade, aber Lynn Robertson Hay hat durchaus ihre Sache auch gut gemacht, was wir (KirstenSE und ich) ihr an der Stage Door auch sagten. Sie war sichtlich erleichtert und Kirsten fragte noch nach, wie denn das so sei, als Understudy bei einem Stück dabei zu sein. Sie hat gerne davon erzählt, wie zwiespältig das immer sei (sie hat das schon dreimal gemacht), denn auf der einen Seite wünscht man sich natürlich nicht, dass die Person, für die man einspringen würde, ernsthaft krank wird, andererseits brennt man natürlich darauf, so eine tolle Rolle, wie jetzt z. B. in diesem Stück, spielen zu dürfen. Dazu kommt, dass man weniger Übung hat, weil man seltener bei den Rehearsals dran kommt. Als ihr Kirsten dann noch sagte, dass sie das Stück vorher schon mit Channing gesehen hat, sie aber auch gut fand, machte sie doch einen sehr glücklichen Eindruck. Interessante Begegnung!

Kirsten hatte mir im Vorfeld schon von Joseph Millson vorgeschwärmt – und ja, er hat mich auf der Bühne sehr überzeugt und war auch an der Stage Door ausnehmend nett. Leider ist das Foto nicht schön geworden, und zwar diesmal nicht wegen mir (ich würde mich ja eh rausschneiden), sondern Joseph schaut auch nicht gut aus, weswegen ich das Foto nicht teile. Für mich war es tatsächlich das größte Erlebnis, dann noch Laura Carmichael (Edith aus Downton Abbey) zu treffen, weil sie erstens supertoll auf der Bühne war, und zweitens soooo nett und offen an der Stage Door. Sie hat uns so angestrahlt, dass ich hinterher ganz verzaubert war von ihr! ❤

Ink

Mein Ticket für Ink hatte ich ja primär wegen Richard Coyle aus Coupling gekauft, und erst mit der Zeit bemerkt, dass ich ja Bertie Carvel auch aus Jonathan Strange and Mr Norell kannte. Es wurde mir dann noch aus verschiedenen Quellen empfohlen, mir Doctor Foster anzusehen, was im Hinblick darauf, dass ich die Hauptdarstellerin aus der Serie, Suranne Jones, im Februar auch auf der Bühne sehen werde, doppelt Sinn machte. So war ich nun doch auch auf Bertie gespannt, nicht zuletzt auch, weil Dani/Luinalda schon von ihm geschwärmt hat, nachdem sie das Stück im August gesehen hatte. Überraschenderweise standen außer mir nur zwei Frauen an der Stage Door, die noch dazu das Stück nicht gesehen hatten. Sie wollten nur Bertie Carvel erwischen, während ich mir Richard Coyle, der vor ihn rauskam, schnappte. Er wirkte ziemlich ernst – ganz im Gegensatz zu seiner Rolle Jeff in Coupling! – hat mir aber ein nettes Autogramm auf die Coupling-DVD geschrieben.

Da er ziemlich distanziert wirkte und in Begleitung war, habe ich nicht so viel gesagt und auch nicht um ein Foto gebeten. Während ich weiter auf Bertie wartete, kam zufälligerweise ein befreundetes Pärchen vorbei, mit denen ich mich am nächsten Tag treffen wollte. 😀 Mit ihnen hatte das mit den Theaterreisen begonnen, mit ihnen war ich 2014 nach London geflogen, um Martin Freeman in Richard III zu sehen. Ich habe sie dann so lange „festgehalten‟, bis Bertie rauskam, sodass sie dann auch ein Foto von mir mit ihm machen konnten. Bertie ist einer jener Schauspieler (ähnlich wie Laura Carmichael), die mit einem strahlenden Lächeln und einem offenen Blick auf die Fans zugehen. Ich war sofort in seinem Bann! Ich gestand, dass ich eigentlich das Ticket wegen Richard Coyle gekauft hatte, weil ich ihn wegen Coupling besser kannte, ihn jedoch nur von Jonathan Strange and Mr Norell. Inzwischen hätte ich aber auch die erste Staffel von Doctor Foster gesehen (geschickte Überleitung, um ihm das Cover zum Unterschreiben vorzulegen 😉 ) und wäre nun gespannt auf die zweite, weil ich gehört hatte, dass sie – und hier fehlten mir mal wieder die passenden Worte, also sagte ich: „… that it’s better for you.‟ Ich teilte dann noch etwas sehr persönliches mit ihm, das ich hier nicht wiederholen möchte, worauf er meinte: „So you’re watching it from a very specific point of view.‟ Ein überaus charmanter Mann, der „in action‟ unfassbar gut aussieht! Das Foto bringt das nicht wirklich rüber.

Again, I was a very happy fangirl.

Oslo

Hier habe ich ja schon einen Teil meiner Erlebnisse mit euch geteilt (mein Treffen mit Daniel Stewart, Sir Patrick Stewarts Sohn), aber ich habe auch noch Toby Stephens, meinen liebsten Mr. Rochester (Jane Eyre, 4-teilige BBC-Serie), getroffen. KirstenSE ist schon sehr lange Fan von ihm – mit ein Grund, warum ich das Ticket für dieses Stück gekauft habe – , und ich verstehe jetzt, warum. Er war nicht nur grandios auf der Bühne, sondern auch sehr zugänglich, charmant und: damn handsome an der Stage Door! Ich sagte ihm, dass er mein liebster Mr. Rochester sei, worüber er sich sehr gefreut hat, und als ich sagte: „Great to see you on stage‟, meinte er: „Great to be on stage!‟ Er hat sich auch, als er sich bereits anderen Fans zuwandte, nochmal für mein Kommen bedankt.

Ich ließ, neben Daniel Stewart (bitte unbedingt HIER nachlesen) auch noch ein paar andere signieren lassen, aber diese beiden Männer stachen halt am meisten heraus.

The Lie (Nachmittagsvorstellung)

Dieses Stück habe ich hauptsächlich deswegen gebucht, weil ich die Location – die Menier Chocolate Factory – so nett finde. Die Schaupieler waren hier tatsächlich als Auswahlkriterium eher zweitrangig. Aber es spielten dann doch Menschen mit, die ich aus Film und Fernsehen kenne: Samantha Bond aus Downton Abbey (eine von drei Schauspielerinnen aus der Serie, die ich bei diesem Trip auf der Bühne sah) und Tony Gardner aus Last Tango in Halifax (Alexandra Gilbreath muss ich auch in Tulip Fever gesehen haben, an ihre Rolle habe ich aber keine Erinnerung). Auch hier war ich die Einzige, die um Autogramme gebeten hat. Samantha Bond und Alexander Hanson, die nicht nur auf der Bühne verheiratet waren, sondern auch im richtigen Leben ein Ehepaar sind, kamen gemeinsam raus und begrüßten erstmal Gäste, ich nehme an Familienmitglieder. Bevor sie sich mit ihnen ins Restaurant verzogen haben, waren sie aber noch so nett, mein Programmheft zu signieren – und sie taten dies sogar mit Widmung! Ein bisschen irritiert war ich, als Samantha auf meinen Hinweis, dass ich Deutsche bin, nachfragte, ob ich denn dann auch alles verstanden hätte, schließlich wären die Dialoge so schnell gesprochen worden. Ich wollte ihr am liebsten ein „Ich schaue mir ansonsten wesentlich anspruchsvollere Stücke an!!!‟ entgegnen. Ich murmelte aber nur irgendwas von wegen, dass ich keine Probleme hatte und ja so oft hierher nach London rüberfliege… Lustigerweise habe ich Tony Gardner dann noch erwischt, als er schon wieder zurückkam – mit Proviant in Tüten. Ich rief ihm ein „Tony‟ zu, worauf auch er kurz zum Signieren kam. Habe ihm erzählt, dass ich Anne Reid getroffen hätte und sie gesagt hätte, dass sie sich wünschte, es würde endlich mehr geschrieben werden für Last Tango in Halifax. Dem konnte er sich nur anschließen. Auch er mag die Serie sehr und meinte dann noch: „I think Derek is coming this evening – he’s a good friend of Sam’s.‟ Damn, falsche Vorstellung gewählt: Am Abend hätte ich vielleicht Derek Jacobi im Publikum sehen können!

Network

Ich werde ganz sicher zu diesem Stück auch noch eine Kritik verfassen, aber ich muss trotzdem an dieser Stelle kurz sagen: Ich habe noch keine Theaterproduktion gesehen, die ein solches ausgeklüngeltes Zusammenspiel von allen Bereichen – Technik, Musik, Licht, Schauspieler, Publikum – erfordert und meistert (und das schon bei der ERSTEN Preview ohne dass mir irgendein Fehler oder eine technische Störung aufgefallen wäre). Entsprechend war ich an der Stage Door des National Theatre noch aufgeputscht. Der große Star in dem Stück ist ja Bryan Cranston, weswegen schon mal deutlich mehr Leute als sonst an der Stage Door standen. Als erstes, und ziemlich rasch, kam Michelle Dockery heraus – die dritte Downton-Abbey-Darstellerin auf meinem Trip. Sie war richtig nett und gab bereitwillig Autogramme und machte auch Fotos. Irgendwie hatte ich – wohl aufgrund ihrer Rolle bei Downton Abbey – erwartet, dass sie eher kühl und distanziert sein würde. Da lag ich falsch!

Wen ich eigentlich unbedingt erwischen wollte, war Douglas Henshall (Shetland), denn ich fand ihn in Network einfach unglaublich gut – ich fand ihn fast interessanter als Bryan Cranston! Wobei das vermutlich mit daran liegt, dass ich von Bryan Cranston nichts anderes erwartet habe, wogegen ich Douglas ja bisher kaum kannte. Leider holte ihn seine Frau Tena Štivičić ab, und er wandte sich gleich mit ihr zum Gehen. Ich habe nicht mal schnell genug geschaltet, wenigstens ein Foto von ihm zu machen. Ich hoffe, ich kriege ihn im Januar „zu fassen‟…

Dann kam eine Dame heraus und wies darauf hin, dass Bryan Cranston gleich herauskommen würde, dass aber nur Dinge signiert werden dürfen, die mit der Produktion zu tun haben. Schade drum, denn ich wollte ihn auf dem Foto unterschreiben lassen, auf dem schon sein Filmsohn RJ Mitte signiert hatte. Tja, und dann kam er – und ich muss sagen, er geht ganz fantastisch mit den Fans um! ❤ Total relaxt hat er sich für jeden Zeit genommen, signiert, ein paar Worte gewechselt und Fotos gemacht. Toll!

Ich habe ihm gesagt, dass ich aus München komme und ihn schon auf dem Filmfest gesehen habe, und dass ich den Film, der dort mit ihm gezeigt wurde, bzw. seine Performance darin toll fand. Er gab mir noch mit, dass demnächst ein weiterer Film mit ihm rauskommen würde, ich glaube, er meinte Last Flag Flying. Leider hatte ich ganz vergessen, ihm noch zu sagen, dass ich seine Serie Sneaky Pete auch sehr gut finde – das hätte ihn als Schöpfer und Produzent der Serie sicher auch gefreut. Naja, vielleicht im Januar… 😉

Und noch eine letzte kleine Anekdote: Krister Henriksson (Wallander) saß doch tatsächlich bei Network direkt in der Reihe hinter mir, vielleicht zwei Meter entfernt. Erst steht er vor mir in der Schlange bei Oslo, dann sitzt er fast direkt hinter mir – und das an zwei aufeinander folgenden Tagen! Wie das Leben so spielt! 😀 Diesmal ist er bis zum Schluss geblieben – und quasi neben mir rausgegangen. Ich habe mit mir gerungen, ihm nur kurz ein „It’s a pleasure to see you here, Mr. Henriksson!‟ zuzuraunen, aber ich habe es dann doch gelassen.

Es war eine traumhafte Woche für mein inneres Fangirl – und dabei habe ich noch nicht mal groß von der Sherlocked Convention erzählt! To be continued... 🙂

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