Random Crap #28: Beruf Oberstudienrätin – Berufung Fangirl

Ich muss das einfach mit euch teilen! 🙂

Heute wartet in der Pause eine Schülerin vor der Türe des Lehrerzimmers. Doch sie hat keine unterrichtsbezogene Frage, sondern braucht meinen Rat als erfahrene Convention-Gängerin: 😮 ❤

Wann muss ich mich da morgens anstellen, wenn die Con (German Comic Con Dortmund) um 10 Uhr öffnet?

Habe ich mit meinem Tagesticket auch die Möglichkeit, die Stars zu sehen – auch wenn ich keine 119 EUR für das Photoshoot (meine Reaktion: WAS???) mit Wentworth Miller ausgeben will?

Dann haben wir noch kurz über TJ Thyne aus Bones gesprochen, von dessen Teilnahme ich gestern über Twitter erfahren hab…

Hach! Da weiß ich doch, warum ich zwar von Beruf Oberstudienrätin bin, doch meine wahre Berufung Fangirl ist! 😀 ❤

(Und ich führe mich schon wieder in Versuchung geführt, denn folgende Stargäste – neben TJ Thyne – würden mich schon sehr interessieren: Jon Bernthal, Alyson Hannigan & Alexis Denisof…. *sigh* Hehe, ich könnte ja der Schülerin Geld mitgeben und sie in meinem Auftrag Autogramme für mich holen lassen – das käme bestimmt gut bei den Stars an! 😀 )

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Media Monday #328

Huch, das Wochenende war aber schnell rum! Und den ersten Arbeitstag der Woche habe ich auch schon fast hinter mir – zumindest das Unterrichten und die Erstellung einer Ex (= Extemporale bzw. Stegreifaufgabe, ein (theoretisch) unangesagter Test über die letzte Unterrichtsstunde). Nur noch drei Wochen bis zu den Herbstferien  – und damit zu einer Monster-Fangirl-Woche mit Sherlock-Convention und acht Theaterstücken. 😳 ❤ Von daher sollte es mir eigentlich nur Recht sein, dass die Zeit so schnell vergeht. Dazu habe ich den Samstag ganz anders verbracht als geplant, denn ich war auf der Jagd nach Blade Runner – Final Cut auf DVD, den ich mir gerne vor der Zweitsichtung von Blade Runner 2049, der mir auch schon bei der Erstsichtung hervorragend gefallen hat, nochmal ansehen würde. Bei Amazon Lieferzeiten von 1-3 Wochen, bei Saturn und Müller ausverkauft (und dann hatte ich keine Lust mehr, noch weitere Läden in München aufzusuchen). Und ja, es ist eine Schande, dass ich den Film nicht schon hatte, ich gebe es zu… Naja, immerhin war ich mit dem Fahrrad unterwegs und somit ein bisschen an der frischen Luft.

So, aber der Wulf vom Medienjournal hatte für den heutigen Media Monday ein anderes Grundthema im Kopf: Bücher! Mal sehen, ob ich möglichst viele meiner Lieblingsautoren unterbekommen habe… 😉

1. Wenn dieser Tage die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten öffnet, denke ich wieder daran, dass eigentlich meine Mutter da gerne mal hingegangen wäre. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass die Massen von Menschen ihr dann doch auch zu viel werden könnten (sie ist 80 J. alt).

2. Das Schöne am Lesen ist ja, dass man in ganz andere Welten eintauchen kann. Deswegen lese ich zumindest lieber Fiktion als Sachbücher oder autobiografische Werke.

3. Paul Auster ist wohl definitiv eine/r meiner LieblingsautorInnen, allein weil ich bisher (fast) jedes nicht-autobiografisches Buch von ihm gelesen habe. Mir fehlt allerdings noch sein neuestes Werk 4321, auf das ich schon sehr gespannt bin.

4. Eine Buchreihe, der ich gerne eine Chance geben würde, ist die Earthsea-Reihe von Ursula K. Le Guin. Ich habe von ihr bisher nur The Left Hand of Darkness gelesen, ein Buch, das ich äußerst faszinierend fand. Lohnt es sich, der Reihe eine Chance zu geben?

5. The Kingkiller Chronicle (Patrick Rothfuss) könnte ich mir ja ziemlich gut als Verfilmung vorstellen, aber wenn, dann bitte als Serie, so wie sich das Pat Rothfuss ursprünglich gewünscht hat (Lionsgate plant wohl einen Film UND eine Serie UND ein Videospiel). Ich wünsche mir aber eigentlich, dass VORHER endlich das dritte Buch von Pat erscheint! Ich will erstmal noch meine eigenen Vorstellungen von den Charakteren behalten, so lange bis ich die Geschichte zu Ende gelesen habe. Gleichwohl werde ich wohl nicht widerstehen können, sollte Film/Serie vor dem dritten Buch erscheinen. ❤

6. Ein regelrecht bewegendes Buch ist Der Herr der Ringe jedesmal, wenn ich es wieder lese. Spätestens am Ende habe ich immer wieder Tränen in den Augen.

7. Zuletzt habe ich die sechsteilige BBC-Serie The Living and the Dead angesehen und das war gut so, weil ich Colin Morgan nächstes Jahr live im Theater sehen will und ich ihn seit Merlin, das ich nie zu Ende geschaut habe, nur vereinzelt in Nebenrollen gesehen hatte (z. B. in der Serie The Fall). Eins ist klar: Wäre ich ein Mann, wäre ich unfassbar neidisch auf sein volles, schwarzes Haar. 😀 Aber ernsthaft: Auch wenn ein großer Teil seines Appeals in dieser Rolle für mich tatsächlich seine Haare sind 😳 , er spielt den Gutsherren Nathan Appleby, der von Geistern heimgesucht wird, wirklich sehr gut, auch wenn gegen Ende alles etwas abrupt abgleitet und er mit einem Schlag viel „verrückter‟ agiert als bis dahin. Das liegt aber am Plot, der sicher verbesserungswürdig ist. Dafür fand ich die Serie atmosphärisch sehr gut gemacht, sowohl was die Bilder, als auch den Sound und die Musik anbelangt. Und Colin Morgan: ❤

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Dem Alltag entfliehen: A Picture a Day #33

Was mich am Fotografieren fasziniert, ist ja unter anderem, dass auch ganz alltägliche Dinge plötzlich in den Fokus geraten. So etwas wie Straßenbahngleise…

gleißende Gleise

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Dem Alltag entfliehen: A Picture a Day #32

Durch Blade Runner 2049 angeregt, ist mir heute nach etwas, das mit Industrie zu tun hat und auch mit Vergänglichkeit. Da musste ich an meinen Besuch mit schauwerte im Landschaftspark Duisburg-Nord denken und habe mir eines der Fotos von dort rausgesucht. Ich weise darauf hin, dass das noch mit meiner kleinen Digicam (Kodak EasyShare C613) geschossen wurde.

ausrangiert

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Blade Runner 2049 in Dolby Atmos 3D (Denis Villeneuve, USA/UK/CAN 2017) – Kurzkritik

Kurzkritik bedeutet bei mir, dass es keine Inhaltsangabe zum Film gibt. Diese Kritik ist außerdem spoilerfrei und ja, es ist diesmal wirklich eine Kurzkritik, denn ins Detail kann ich erst nach einer zweiten Sichtung gehen (idealerweise schau ich mir vorher nochmal den Vorgänger an).

Und das ist schon mal der erste Indikator dafür, dass mir dieses Sequel des Kultklassikers Blade Runner gut gefallen hat: Ich habe sofort nachgeguckt, wann der Film in den nächsten Tagen gezeigt wird und überlegt, wann ich ihn mir dann nochmal ansehen werde.

Quelle: http://www.bladerunnerfilm.de (Sony Pictures Entertainment Deutschland)

Gute Voraussetzung für die Sichtung übrigens: Ausgeschlafen sein und gutes Sitzfleisch mitbringen. Denn der Film ist lang (gut 2 1/2 Stunden) und entwickelt sich ähnlich langsam wie das Original. Ein Grund, warum Denis Villeneuve eine Fortsetzung geschaffen hat, die nicht nur dem Vorgänger würdig ist, sondern auch dessen Ton ziemlich genau trifft.

Visuell ist der Film atemberaubend schön (Roger Deakins verdient endlich einen Oscar!), gerade auch, wenn es darum geht, das Hässliche und Kaputte dieser Welt einzufangen (riesige Müllberge z. B.). Ich hatte immer wieder ein lautloses „Wow‟ auf meinen Lippen, zumal ich ja auch als Hobbyfotografin Bilder von alten Industrieanlagen o. ä. reizvoll finde. Unbedingt auf der großen Leinwand ansehen – und auf 3D. Allein für die Schneeflocken lohnt sich das 3D schon…

Als ich hörte, dass doch nicht Jóhann Jóhannsson den Score komponieren sollte, sondern Hans Zimmer (und Benjamin Wallfisch), war ich erstmal enttäuscht, doch im Großen und Ganzen bin ich mit dem Score zufrieden, bis auf den ersten Track beim Abspann. Allerdings empfand ich nicht, dass der Score näher an Vangelis wäre, was Villeneuve als Grund angegeben hatte („the movie needed something different, and I needed to go back to something closer to Vangelis‟). Insgesamt ist der Sound sehr eindrücklich, durch Dolby Atmos in meinem Kino noch verstärkt.

Ryan Gosling ist die ideale Besetzung für K – ein wenig erinnerte mich seine Darstellung an den schweigsamen Driver in Drive. Das kann Gosling, mit wenig Worten viel ausdrücken! Phänomenal ist jedoch Harrison Ford, den ich noch viel beeindruckender fand als in Star Wars: The Force Awakens – hier wird man mal wieder daran erinnert, was für ein grandioser Schauspieler dieser Mann, diese Ikone ist!

Quelle: http://www.bladerunnerfilm.de (Sony Pictures Entertainment Deutschland)

Die Story hat mir auch sehr gut gefallen, mehr dazu zu sagen, wäre schon gespoilert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fans von Ridley Scotts Blade Runner enttäuscht aus Blade Runner 2049 gehen – unbedingte Empfehlung also an alle Blade-Runner-Fans: Ab ins Kino mit euch! Denis Villeneuve bleibt auf meiner Liste mit Lieblingsregisseuren sehr weit oben! ❤

Nach der ersten Sichtung bin ich bei einer Bewertung von 8,5 von 10 Punkten, das kann aber durchaus noch nach oben gehen.

 

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Kingsman: The Golden Circle (Matthew Vaughn, UK/USA 2017) – Kurzkritik

© 2017 Twentieth Century Fox

Kurzkritik bedeutet bei mir, dass es keine Inhaltsangabe – und keine Spoiler – zum Film gibt.

Nun habe ich so viele negative Kritiken gelesen, dass ich mich fast nicht mehr traue zuzugeben, dass ich mich auch beim Sequel zu Kingsman: The Secret Service köstlich amüsiert habe. Noch sexistischer als der erste Teil sei der Film, voller Logiklöcher und schlicht unrealistisch. Zu Letzterem kann ich nur sagen: Hell yeah! Leute, soooo viel unrealistischer als die Bond-Filme ist das hier auch nicht, und im Gegensatz zum Bond-Franchise soll man diese Reihe nicht wirklich ernstnehmen! Trotzdem, ja, OK, die Art und Weise, wie „Galahad‟/Harry (Colin Firth) erst wiederbelebt, und dann wieder fit für den Job gemacht wird, ist jetzt nicht der große Knüller. Aber allein für das immer wieder zu hörende „Awww!‟ (in höchsten Tönen) aus der Reihe hinter mir, wenn Colin Firth auftrat, hat sich die Wiederauferstehung gelohnt. 😀

© 2017 Twentieth Century Fox

Thema Sexismus. Ja, die Frauen auf der „guten Seite‟ haben keine großartigen Rollen, aber bei „Ginger Ale‟ (Halle Berry) wird das ja sogar von ihr selbst thematisiert, dass sie gerne aus dem „Innendienst‟ raus möchte, aber immer ausgebremst wird. Also kann man Matthew Vaughn und Jane Goldman meines Erachtens nicht vorwerfen, dass sie keinen Blick dafür haben, dass die Welt der Secret Agents weitgehend männlich ist. Dann bekommen sie aber auch Schelte wegen einer eher ungewöhnlichen „Anbringung‟ einer Abhörwanze an ebenso ungewöhnlicher Stelle. Ich persönlich fand die Idee sehr – ungewöhnlich – und damit äußerst originell und witzig. Hallo, diese Reihe richtet sich an ein (nahezu) erwachsenes Publikum (in Deutschland ab 16, in den USA R-rated) – das war schon bei Teil 1 klar. Man kann das trotzdem geschmacklos finden, ohne Zweifel, interessanterweise hat es mich aber nicht gestört.

© 2017 Twentieth Century Fox

Auch wenn mir Teil 2 schon deutlich weniger gut gefallen hat als Teil 1, erfreute ich mich doch an dem Ideenreichtum und der herrlich bunten Ausstattung. Die Bösewichtin Poppy – eine Drogenbaronin (gespielt von Julianne Moore) – hat sich im Dschungel eine kleine amerikanische „Main Street‟ aufgebaut, inkl. Showpalast für Privatkonzerte von einem von ihr entführten hochkarätigen Popstar (für den Fall, dass jemand den Film tatsächlich mit so wenig Vorwissen über das Casting und den Plot ansieht wie ich, sage ich seinen Namen nicht, was wahrscheinlich völlig überflüssig ist 😉 ) und einem ultraschicken Diner im Stil der 50er Jahre, in dem der „Gast‟ direkt sieht, was im Fleischwolf landet. Der Film übertreibt herrlich – auch wenn es um die Action geht, die erneut fantastisch choreografiert ist.

Und trotzdem gibt es Momente, die ans Herz gehen – und das ist eine Leistung, die ich angesichts des häufig überkandidelten Rests nicht hoch genug bewerten kann. Ich werde nicht verraten, welches diese Stellen waren, aber für mich gab es sie. Gleichzeitig gab es auch ernsthaft bittere Momente, in denen durchaus auch Gesellschaftskritik zum Vorschein kam. Die Reaktion des amerikanischen Präsidenten (Bruce Greenwood) etwa auf die Erpressung durch Poppy ist schon ziemlich krass.

© 2017 Twentieth Century Fox

 

Insgesamt für mich noch immer solide Unterhaltung mit einem wunderbaren supporting cast (u. a. Channing Tatum und Jeff Bridges, der vergleichsweise deutlich artikuliert 😉 ) und dem Original-Trio Taron Egerton, Mark Strong und Colin Firth mit gleichbleibend guter Chemie. 7 von 10 Punkten.

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Dem Alltag entfliehen: A Picture a Day #31

Das (motion) picture, das mich in weniger als drei Stunden den Alltag (hoffentlich) vergessen lassen wird, ist Blade Runner 2049. Ich bin richtiggehend aufgeregt, nachdem die ersten Kritiken von Fans des Originals sehr positiv ausfallen.

Doch ihr bekommt trotzdem ein „unbewegtes“ picture, noch dazu eines meiner absoluten Lieblingsfotos aus Seattle. Langjährige Follower kennen es schon, ist mir aber egal. 😛 😉 Ich habe es insofern bearbeitet, als ich es auf Grautöne umgestellt habe.

Chairs and Shadows

 

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