Media Monday #588

Statt einer Einleitung bekommt ihr mal ein Foto von einem Spaziergang in der letzten Woche – es passt so gut zum Oktober…

1. Im letzten Quartal des Jahres werde ich bestimmt auch häufiger in meiner neuen Chill-out Zone im Arbeitszimmer sitzen (oder liegen), die wir am Samstag eingerichtet haben. 🙂 Ich sitze gerade dort und schreibe den Media Monday, während der Stepnwolf den ersten Horrorctober-Film im Wohnzimmer guckt. So schön und bequem! ❤

2. Rückblickend betrachtet könnte man feststellen, dass ich seit dem 13. August keinen Lieblingsmotive-Beitrag veröffentlicht habe. Das soll sich nun im Oktober wieder ändern.

3. Ich bin zwar einerseits skeptisch, was die deutsche Version von Hamilton angeht, aber andererseits komme ich nicht umhin, sie mir in Hamburg anzusehen. Geplant ist das für die Weihnachtsferien – bin schon sehr gespannt, wie es wird, und freue mich auf den Kurztrip mit meinem Freund.

4. The Shannara Chronicles mag vielleicht nicht die beste Serie sein, aber das Worldbuilding ist Alfred Gough und Miles Millar schon ganz gut gelungen, wenngleich das bei ihrer z. Tl. gleichzeitig produzierten Serie Into the Badlands noch einen Tick besser ist.

5. Manchmal wünsche ich mich in die Zeit zurück, als ich bis zu sechs Mal im Jahr nach London flog (ich habe am Samstag meine ganzen Theaterprogrammhefte eingeräumt). Immerhin sind es in diesem Jahr zwei Male, da ich in den Herbstferien u. a. David Tennant auf der Bühne sehen werde. 😎

6. Joss Whedon hat beinahe sämtliche Sympathiepunkte damit verspielt, dass er offenbar die weiblichen Darstellerinnen bei Buffy und Angel unangemessen behandelt hat. Seit sich einige Schauspielerinnen diesbezüglich geäußert haben, habe ich einen etwas anderen Blick auf Whedon, den ich zuvor – gerade für seine starken Frauenfiguren – sehr geschätzt hatte. Das ist sehr schade, weil Buffy doch immer noch eine meiner absoluten Lieblingsserien ist.

7. Zuletzt habe ich Bowie – Moonage Daydream im Kino gesehen und das war ein wirklich sehr interessanter Dokumentarfilm, weil fast ausschließlich David Bowie selbst zu Wort kommt und man sehr gut seine künstlerische Entwicklung beobachten kann. Außerdem ist der Film von Brett Morgen visuell sehr künstlerisch umgesetzt und enthält auch viele frühe Aufnahmen von Konzerten (u. a.), die ich noch nie gesehen hatte (aus seiner Ziggy-Stardust-Zeit). Wer allerdings hofft, mehr über Bowies Privatleben zu erfahren, mag enttäuscht sein, denn der Film konzentriert sich wirklich auf den Künstler.

Hier noch ein paar Bonus-Fotos aus dem Garten unserer Vermieterin:


11 Gedanken zu “Media Monday #588

  1. Wenn ein Film die Bezeichung Biopic verdient hat, dann Moonage Daydream. Das Gefühl hatte ich ja schon bei „George Michael: Freedom Uncut“ (und auch noch ein bißchen bei der Doku über Michael Hutchence) – aber dieser Film hier (7), der legt nochmal eine Schippe drauf. Ich war nie Fan von David Bowie, aber dieses Werk hat mich beeindruckt.

    Was deutsche Fassungen von erfolgreichen Musicals angeht, bin meist wenig angetan, weil sich die gesungenen Worte in meinen Ohren nicht schön anhören. Darum gehen meine Freundin und ich am 20. Dezember auch in die Vorpremiere von Cats. Auf englisch.

    PS: David Tennant würde ich auch gerne mal auf der Bühne erleben… und das Kürbisfoto oben finde ich wunderbar.

    1. Oh, die George-Michael-Doku kenne ich gar nicht! Muss ich mir unbedingt auch ansehen!

      Ja, ich mag deutsche Fassungen ja in der Regel auch überhaupt nicht. Aber da ja in HAMILTON nicht nur gesungen, sondern auch gerappt wird, will ich einfach wissen, wie/ob sie es geschafft haben, Lin-Manuel Mirandas Genialität in Sachen Wortspielereien und Poetik zumindest ansatzweise ins Deutsche zu übertragen. Außerdem wünsche ich natürlich – als großer Fan von HAMILTON – , dass das Musical auch hier in Deutschland bekannter wird. Naja, ich werde bestimmt berichten, wie’s war…

      Ich habe David Tennant schon einmal auf der Bühne erlebt – er ist grandios! Vielleicht klappt es ja bei dir auch mal?

      Danke für die Blumen für meine Kürbisse. 😉 🙂

  2. Zu 1. Das nennt sich dann wohl Arbeitsteilung. 😉

    Zu 4. „The Shannara Chronicles“ und „Into the Badlands“ sind zwei perfekte Beispiele dafür wie unterschiedlich Endzeit-Serien sein können, auch wenn sie von den gleichen Leuten gemacht werden. Bei Shannara fand ich das Setting auch interessant, aber irgendwie ist die Show vor allem mit ihren Dialogen auf banalem Highschool-Niveau zu sehr auf Teenies als Zielgruppe zugeschnitten. Und dieser Target Group bin ich seit einiger Zeit entwachsen. Bei Badlands dagegen sind allein die Figuren wesentlich vielschichtiger und interessanter, auch wenn sich viele Dinge wiederholen und ich die letzte Staffel nicht so gelungen wie die ersten beiden fand.

    Zu 7. „Moonage Daydream“ wird heute Abend mein nächster Kinobesuch. Freue mich schon sehr.

  3. In „The Shannara Chronicles“ wollte ich auch immer mal reinschauen, da ich damals die Bücher gelesen habe. Aber gibt inzwischen einfach so viel Gutes bzw. Besseres, dass ich das nie in die Tat umgesetzt habe.

  4. Eure Bude scheint ja echt gut zu sein. 😉
    Der Pilz am Ende ist super getroffen.
    Stimmt, das Worldbuilding in Shannara hat schon was.

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