Media Monday #534

Heute muss es schnell gehen! Gibt noch viel für den morgigen Schultag vorzubereiten, deswegen geht’s gleich los mit dem Media Monday:

1. Selten habe ich ein so überzeugendes Ensemble erlebt wie in meiner aktuellen Lieblingsserie Ted Lasso. Sorry, ist einfach gerade im Vordergrund, weil die Serie so gut für die Seele ist… ❤ Und die Television Academy hat das auch so gesehen und gestern der Serie Emmys fürs beste Casting und für die beste Comedy Serie überreicht (neben weiteren fünf Emmys). 🙂

2. Ein Film steht und fällt ja oft mit der Vision, die die Regisseur*innen haben.

3. Die traurige Tatsache, dass mich der Score von Hans Zimmer zu DUNE massiv gestört hat, lässt mich ziemlich ratlos zurück, weil anscheinend, außer mir und meinen Begleitungen bei den zwei Malen, die ich ihn (bisher?) gesehen habe (u. a. Franziska), kaum jemand diesen Eindruck gehabt hat. Und ich bin traurig, weil ich den Film gerne ohne Einschränkungen lieben würde, denn alles andere (siehe u. a. 4.) ist ziemlich genial. Und: Timothée Chalamet ist einfach nicht von dieser Welt! ❤

4. Die Darstellung der Sandwürmer und des Sandes dagegen ist ja wohl spektakulär sondergleichen, schließlich haben Villeneuve und sein Team es geschafft, dass die Bewegung der Sandwürmer durch den Sand tatsächlich wie die eines „Meerungeheuers“ wirkte, und der Sand an einer Stelle des Films regelrecht gegen die Felsen brandete. Das wird im Buch genau so beschrieben, und es war wundervoll, das so vor Augen zu sehen.

5. Von all den angekündigten Serienprojekten bin ich besonders auf die Hawkeye-Serie (Disney+) gespannt, aber auch auf die 2. Staffel von Good Omens (Prime), zum Beispiel. Und kann es bitte endlich eine Fortsetzung von TABOO geben?! Bitte! Danke.

6. Das Thema Buch-Adaptionen ist so präsent wie eh und je und ich habe nichts dagegen – sofern die Adaption dem Buch gerecht wird.

7. Zuletzt habe ich mit der 3. Staffel von Sex Education (Netflix) angefangen und das war nach kurzen Anlaufschwierigkeiten wieder ein großes Vergnügen, weil ich die Charaktere irgendwie ins Herz geschlossen habe. Außerdem finde ich Jakob (Mikael Persbrandt), ähem, unfassbar sexy. 😳 Und das sage ich ja nicht so oft über, ähm, Männer, die age-appropriate für mich wären (sprich: älter als ich 😮 😉 ). Ich prangere es übrigens an, dass es so gut wie keine Fotos oder Gifs von Sex Education mit ihm gibt! 😥 Schauen wohl doch zu wenige middle-aged women die Serie?!?? :oops:


20 Gedanken zu “Media Monday #534

  1. zu 3) Timothée Chalamet würde ich am liebsten adoptieren, wenn das ginge… oder mit ihm auf unseren gemeinsamen Birthday anstoßen (wir haben am gleichen Tag Geburtstag).

  2. Falls es dich tröstet, ich fand den Score auch nicht allzu überzeugend, und das nicht nur weil der Film in dem Kino, in dem ich ihn gesehen habe, deutlich zu laut war. Ich hatte schon mit so etwas in diese Richtung gerechnet, man weiß ja, welche Art von Score Villeneuve für seine Filme schätzt und wie Zimmer das dann umsetzt. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, dass Zimmer (mit Sicherheit auf Villeneuves Anweisung hin) seinen „inneren Jóhann Jóhannsson“ channelt, aber irgendwie hat das nicht so recht funktioniert, bzw. diese Stilmittel funktionerten bei Jóhannsson besser (wenn für meinen Geschmack aber auch nicht optimal, ich kann Ambience-Scores einfach nicht allzu viel abgewinnen). Zugegeben, die choralen Texturen für die Bene Gesserit waren ganz interessant und die Dudelsäcke waren definitiv… eine Entscheidung (immerhin sogar diegetisch), aber sonst… sehr flächig-ätherisch mit subtil arabischen Anklängen, oft ins Sounddesign übergleitend, die Percussion-Gewitter haben mich sehr unangenehm an „Man of Steel“ erinnert. Bei all der Lautstärke und dem Dröhnen hatte ich oft das Gefühl, dass es der Musik an Substanz fehlt. Ich denke schon, dass ein typischer orchestraler Fantasy- oder Sci-Fi-Score nicht unbedingt ideal gewesen wäre, aber experimentell kann auch anders sein. Man fragt sich, was wohl Komponisten wie Elliott Goldenthal, Don Davis oder vielleicht sogar Philip Glass für „Dune“ abgeliefert hätten. Zur Kompensation höre ich dann lieber Zimmers Score zu „Wonder Woman 1984“ (in meinen Augen sein bestes Werk seit vielen Jahren) oder Brian Tylers Soundtrack zur Miniserie „Frank Herbert’s Children of Dune“. Passt zwar definitiv nicht zu Villeneuves Film, ist aber sehr unterhaltsam. 😉

    1. Das tröstet mich tatsächlich etwas. 😉 Ich hatte schon auf einen Kommentar von dir gehofft! 😃 Ja, ich fand manche Themen/Klänge durchaus auch spannend und passend, aber dann war es wieder einfach nur laut… „Percussion-Gewitter“ trifft es ganz gut. Ach, du kannst das wieder viel präziser in Worte fassen. Danke für deinen Kommentar!

  3. Oh ja, Sex…Education. 😉

    Die zweite Staffel war nahe an der absoluten Genialität. Diese gekonnte Balance zwischen ernsthaftem Behandeln sexueller Themen bzw. zwischenmenschlicher Beziehungen sowie deren humoristischer Aufarbeitung, super. Die „Sex-Musical“-Variante von „Romeo & Juliet“, absolut zum Brüllen. Von der neuen Staffel habe ich (Stand jetzt) bisher „nur“ die erste Folge gesehen.

    Frage noch:
    Ist es age-appropriate, dass ich Gillian Anderson (12 Jahre und fünf Monate älter als ich) sehr attraktiv finde? 😉

  4. Lass dir gesagt sein: Ich finde den Score zu „Dune“ auch nicht gelungen. Es ist einfach zu wenig Varianz in der Lautstärke, immer muss es sofort krachen und die Bilder überlagern. Immer wenn dann Mal so etwas wie Musik aus der Lautstärke zu erkennen war, klang es aber interessant. Leider fand ich aber den ganzen Film nur oberes Mittelmaß.

    1. Ah, es gibt doch noch mehr, die den Score auch ähnlich wie ich empfanden. Den Rest des Films fand ich aber schon gut, so umgehauen wie andere Filme von Villeneuve hat er mich aber auch nicht, Das liegt bei mir wirklich hauptsächlich am Score, denke ich.

  5. Wenn ich es hätte, würde ich Tom Hardy anrufen und sagen, ich geb das Geld für die 2. Staffel Taboo. 🙂
    Die Serie war so geil.

  6. Hui, ich bin zum ersten Mal mit Klarnamen in deinem Media Monday. I’m famous now. 😉

    Zu Mikael Persbrandt, ja, ich versteh das. Seufz. Tolle Chemie zwischen Mikael und Gillian. Ach. Die zwei kann ich mir stundenlang zusammen anschauen. Ich fang grad an mit der dritten Staffel. Ich habe mir aber die nächsten Tage alle sehr vollgepackt mit abendlichen Terminen, da komme ich nur langsam voran.

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