Media Monday #473

So, heute bin ich wieder pünktlich dabei – beim Media Monday am Montag! (Für die aufmerksamen Leser*innen habe ich ein wiederkehrendes Wort versteckt…)

1. Gäbe es nicht meinen Blog, ich würde wohl niemals meinen Freund kennengelernt haben. Was für ein Glück! ❤

2. Hitze im Sommer (28°C aufwärts) ist in meinen Augen ja gnadenlos überschätzt, aber zum Glück ist es bisher nicht so heiß in diesem Sommer.

3. Oft genug entgehen einem ja Sachen, wie etwa, dass Daniel Kehlmann in der ZEIT eine Rezension zu Hamilton geschrieben hat. Glücklicherweise hat mich mein Freund darauf hingewiesen. 🙂 (Allerdings ist der Untertitel ziemlicher Quatsch: Was, bitteschön, soll denn ein „schwarzes Rap-Musical“ sein?!? Kehlmann beschreibt das zutreffender im Text!!!)

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4. Theater in ausschließlich digitaler Form ist ja schon merklich etwas anderes, als das Live-Erlebnis. Das konnten Adoring Audience und ich erst am Samstag Abend wieder feststellen, als wir zum zweiten Mal LULU im Residenztheater angesehen haben. Inzwischen dürfen 200 Menschen im Publikum sitzen – das Resi ist ja groß genug, um immer noch locker die Abstände einzuhalten. Und klar, auch das Erlebnis in einem nur zu einem Viertel besetzten Theater ist nicht vergleichbar mit dem in einem ausverkauften Haus. Aber es ist trotzdem ein Gemeinschaftserlebnis – und Theater (wie auch Live-Musik/-Kabarett/-Comedy…) lebt einfach davon, dass Künstler*innen und Publikum sich ergänzen. Wir verließen auf jeden Fall im Anschluss das Theater sehr glücklich.

5. Hätte ich nur früher gewusst, dass Leslie Odom Jr. – Aaron Burr in der Original-Broadway-Besetzung von Hamilton (auf Disney+ zu sehen – wirklich ein MUST-SEE!) – auch in Harriet, dem Film über die Ex-Sklavin Harriet Tubman, mitspielt, wäre ich noch interessierter an dem Film gewesen. Aber ich hätte ihn so oder so angesehen, und nicht nur, weil er einer der wenigen Filme ist, die im Juli neu in Deutschland angelaufen sind. Ich habe ihn am Samstag gesehen, und es ist höchst beeindruckend, welchen Mut und welche Entschlossenheit Harriet Tubman hatte! Endlich mal keine „White-Savior“-Geschichte, und Regie führte zum Glück auch kein alter weißer Mann (no offense!), sondern eine Schwarze Frau (Kasi Lemmons). Cynthia Erivo war für ihre Darstellung zurecht als beste Hauptdarstellerin und für den besten Original-Song nominiert. Der Film erfindet nicht gerade das Rad neu, was Biopics anbelangt, aber die Story an sich ist schon so außergewöhnlich und stark, dass es das vielleicht auch gar nicht brauchte.

6. Fotografie beschäftigt mich schon geraume Zeit, aber ich hoffe, dass ich in den Sommerferien noch ein wenig mehr dazulerne, wenn ich meine neue Kamera und ihre Funktionen noch etwas intensiver studieren werde. Dann werden mit viel Glück die Fotos von meiner ersten geführten Lost-Places-Fototour richtig gut.

7. Zuletzt habe ich Fotos von meinem Geburtstagstrip nach Quedlinburg aussortiert und das war höchste Zeit, weil ich so endlich einen (ersten) Beitrag dazu posten konnte. Glück für euch! 🙂


27 Gedanken zu “Media Monday #473

  1. Hast du schon erwähnt, welche neue Kamera es nun bei dir geworden ist? Ich weiß, wir haben im Vorfeld dazu einmal geschrieben, aber ich habe es nicht mehr im Kopf… 🙂

          1. Ja, ich auch. Hey, bisher sind ALLE meine veröffentlichten Fotos im Auto-Modus entstanden! 😳 😀 Aber gerade, wenn ich von der Lost-Places-Tour (z. Tl. recht dunkle Räume und schwierige Lichtverhältnisse) profitieren will, sollte ich vielleicht wenigstens mal die Belichtung manuell korrigieren können…

          2. Ja, das ist ohnehin sinnvoll. Da kann man noch einiges rausholen (gerade ISO beschränken und länger belichten, denn das rauscht teils schon extrem).

        1. Ja, ich hatte mal die SLR meines Bruders zum Ausprobieren da – und die hat zwar echt super Bilder gemacht, aber war halt auch super schwer, und ich finde die Wechselobjektive ziemlich unpraktisch für meine Zwecke. Ich nehme ja die Kamera gerne einfach zum Spazierengehen mit, und da weiß ich dann nicht, ob ich das Eichhörnchen mit dem Zoom herholen will, oder ob ich ein Himmelbild mit Weitwinkel machen will. Also müsste ich immer die ganze Ausrüstung mitnehmen und u. U. ständig Objektiv wechseln.

          1. Ok, von daher ist so eine Bridge natürlich die weitaus bessere Wahl. Als Wechsel habe ich auch nur ein 300er Tele. Für das Nahe besitze ich Close-Up-Filter bis 5 cm oder so.

          2. Da zeigt sich mal wieder, dass ich keine Ahnung habe vom Fotografieren – von diesen Close-Up-Filtern habe ich noch nie etwas gehört… 😳

            Das Objektiv meiner Bridge-Kamera hat eine Brennweite von 25-400.

          3. 400 sogar .. da kannst was mit ranholen.
            Gib einfach mal Close Up Filter bei Amazon ein. Da wirst schier erschlagen 😁

  2. Ja, was Blogs immer so alles anrichten können 😆 😆
    Durfte man denn so im Theater sitzen oder mit Mundschutz?
    Hatte ich dich schon mal gefragt, welche Kamera du hast?

    1. Beim ersten Theaterbesuch musste man auch am Platz den Mund-Nasen-Schutz auflassen, inzwischen hat die bayr. Regierung erlaubt, dass dieser am Platz abgenommen werden darf.

      Zur Kamera: Siehe meine Antwort bei bullion. 😉

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