Media Monday #472 – on Wednesday

So. Erst- und Zweitkorrektur des Fachabiturs und Abiturs (FOS Bayern) ist erledigt!!! Da die letzten Tage davon bestimmt waren, ich mich aber auch in Theater und Kino rumgetrieben habe, bin ich tatsächlich nicht dazu gekommen, den Media Monday fristgerecht abzugeben – die Frist der Abgabe der Prüfungsarbeiten ging vor…

1. Filme – oder auch Bücher – abseits des Mainstream versuche ich auch immer mal meinen Schüler*innen näher zu bringen. In diesem Schuljahr habe ich meinen 11. Klassen z. B. Fighting with My Family gezeigt. Und dann mit Schrecken festgestellt, wie viel in diesem Film über eine britische Wrestling-Familie (wahre Geschichte) mit Schimpfwörtern um sich geworfen wird. 😮 Huch! 😳 War auch wohl für einige Schüler*innen durchaus gewöhnungsbedürftig (vor allem in diesem Setting in der Schule…). Aber dafür wirkt der Film sehr authentisch.

2. Ich hätte ja nicht gedacht, einmal ein Faible dafür zu entwickeln, How I Met Your Mother nochmal von vorne anzusehen – und dann auch zu Ende zu schauen (war damals irgendwann in der 4. Staffel ausgestiegen, glaube ich). Aber da ich momentan nach wie vor mehr auf Comedy fürs Abschalten stehe, bin ich in einer Woche (oder so) schon bis in Staffel 3 gekommen… 😳 To be honest: Ich mag die Serie nicht annähernd so gerne wie Scrubs, Parks and Recreation, Community– oder One Day at a Time (die Schöpferin Gloria Calderon Kellett hat auch HIMYM produziert und mehrere Drehbücher dafür geschrieben), – aber zur Ablenkung taugt sie allemal.

3. Was mir ganz allgemein am Hobby „Mediales“ so zusagt, ist, dass es ein Hobby ist, das sowohl ganz privat und einfach nur für mich sein kann, als auch gemeinschaftliches Erleben ermöglichen und verbindend sein kann.

4. In den letzten Monaten ist ja die Veröffentlichungspolitik – nicht nur, was Kinofilme angeht – gehörig durcheinander geraten. Besonders schmerzt mich persönlich, dass der Kinostart der Verfilmung des ersten Musical-Hits von Lin-Manuel Miranda (In the Heights) auf Juni 2021 verschoben worden ist.

5. Dass es zwischen Stepnwolf und mir vor gut zwei Jahren gefunkt hat, war auch so eine Art überraschender Glücksgriff, denn es ist einfach so schön, so viele Leidenschaften miteinander zu teilen. ❤

6. Lange hatte ich nicht mehr das Gefühl, etwas wäre exakt auf meinen persönlichen Geschmack zugeschnitten worden wie bei Hamilton, weil dieses Musical einfach Perfektion ist – in allem. Lin-Manuel Miranda (Buch, Musik, Lyrics) ist ein Genie – und dann spielt er auch noch so emotional auf der Bühne, dass ich spätestens bei „It‘s Quiet Uptown“ in Tränen aufgelöst bin. JEDES Mal (hab es jetzt schon dreimal auf Disney+ angesehen 😳 ). 😥 ❤ 😥 Ich müsste eine Kritik schreiben. Vielleicht schaffe ich das ja in den nächsten Wochen endlich mal…!

7. Zuletzt habe ich zum ersten Mal wieder Filme im Kino (!!!) angesehen und das war so schön, weil ich mich endlich mal wieder richtig in die Welt auf der Leinwand entführen lassen konnte. Es ist einfach ein anderes Erleben, als zu Hause auf der Couch, wo ich mich sehr leicht ablenken lasse. Ich sah am Wochenende zwei Filme auf den Fantasy Filmfest Nights: True History of the Kelly Gang (sehr zu empfehlen!) und The Other Lamb (der erste englischsprachige Film der polnischen Regisseurin Malgorzata Szumowska; durchaus interessant, aber für mich etwas schwerer zugänglich); und am Montag den Western-Klassiker Spiel mir das Lied vom Tod (Once Upon a Time in the West) von Sergio Leone mit der ikonischen Musik vom jüngst verstorbenen Ennio Morricone. Schon ein Erlebnis, den mal auf der großen Leinwand zu sehen!


14 Gedanken zu “Media Monday #472 – on Wednesday

      1. *hehe*
        Wenn ich geschrieben hätte, „seit 2 Jahren lässt du einen Ostler rein…“ wäre das verdammt zweideutig 😆 😆 Da klingt infiltrieren schon besser 😉

        Spaß muss sein 🙂

    1. Ich fand’s toll! Es war halt bissl wie bei einer schlecht besuchten Nachmittagsvorstellung unter der Woche, weil ja nur so wenig Leute rein dürfen. Aber dadurch hat man es auch sehr bequem. Ich habe es genossen.

  1. Filme im Unterricht fand ich immer gut, selbst wenn man sie dann wie bei „Truman Show“ (über) analysieren musste.
    HIMYM ist inzwischen meine absolute Lieblingsserie und eignet sich wunderbar zum Rewatch, aber da kann man sich wunderbar auslassen, welche Staffeln gut und welche sehr gut sind.
    Spiel mir das Lied vom Tod im Kino zu sehen stelle ich mir großartig vor

    1. Hihi, „Truman Show“ hab ich früher auch im Unterricht durchgenommen! 😀

      Bin ja gespannt, wie HIMYM endet – offenbar waren ja die Fans SEHR unzufrieden!!! Aber, psssst, nicht verraten!!!

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