Das Wort zum Werk #34, #35, #36

Es ist schon schäbig, dass ich meinen Freund nicht regelmäßig bei seiner Reihe unterstütze! 😮 😳 Deswegen heute in Kurzfassung die letzten drei Worte.

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.

Wort #34: Urlaub

Werk: Dirty Dancing

Worte zum Werk: Erst neulich habe ich auf Twitter mitgekriegt, wie sich Liebhaber und Hasser des Filmes in die Haare gekriegt haben… Nun ist es mir spontan bei dem Begriff eingefallen. Baby Houseman erlebt Sommerferien, in denen sie schnell erwachsen wird – erste Liebe, erster Sex, erste Konfrontation mit ungewollter Schwangerschaft (bei einer anderen Frau), erster Einblick in ungerechte gesellschaftliche Unterschiede… Egal, wieviele Leute sagen, der Film sei schlecht: Er war der erste Film, den ich fünfmal im Kino gesehen habe, und ich stehe noch heute zu meinem 17-jährigen Ich. Nicht allein wegen dieser Szene, die es auch auf meine 6×6-Liste geschafft hat (mal sehen, ob das Video gleich wieder gesperrt wird…):

Wort #35: Hochzeit

Werk: Sense8 „Amor Vincit Omnia‟

Worte zum Werk: Ich selbst bin ja geschieden und finde es oft nervig, wenn in Filmen und/oder Serien immer die Heirat als DAS EREIGNIS und die ewige Erfüllung einer Liebe dargestellt wird. Die Hochzeit von Nomi und Amanita im Sense8 Special („Finale‟) jedoch hat mich zutiefst bewegt und glücklich gemacht. Leider habe ich die Szene, die vor der unten verlinkten kommt, nicht auf YT gefunden. Fast noch bewegender bzw. wichtiger nämlich finde ich die Rede, die River El-Sadawi VOR der Trauung spricht:

The improbable unfolding of recent event have led me to consider that no one thing is one thing only. How people endow what is familiar with new, ever-evolving meaning, and by doing so release us from the expected, the familiar into something unforeseeable. It is in this unfamiliar realm we find new possibilities. It is in the unknown we find hope. [Hier geht es um den Eiffelturm, der verschiedene Bedeutungen und Zwecke gehabt hat]
Similarly plural in meaning is a wedding. A wedding is a celebration which can also be understood as a union of two families. In this case, the union takes on an even deeper significance. And for me, this wedding is proof. Proof that for all the differences between us and all the forces that try to divide us, they will never exceed the power of love to unite us.

Dazu braucht es nicht notwendigerweise eine Hochzeit, aber die Liebe sollten wir feiern – in all ihren vielfältigen Formen.

 

Wort #36: Fahrrad

Werk: IT Chapter 2 (ES Kapitel 2)

Worte zum Werk: Eigentlich schwirrt mir „I want to ride my bicycle‟ von Queen im Kopf rum, aber dazu habe ich nicht wirklich etwas zu sagen. Also nehme ich aus gegebenem Anlass „Silver‟, das Fahrrad von Bill in IT. Der erwachsene Bill findet sein Fahrrad „Silver‟ in einem Second-Hand-Laden wieder – und die Freude darüber, als er nach 27 Jahren wieder darauf fahren kann, steht ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Wie sagt er noch zum Ladenbesitzer? „It was fast enough to beat the devil.‟

Es gibt so Dinge aus der Kindheit, die einem heilig sind. Ich besitze z. B. immer noch das erste Bilderbuch, das ich zur Taufe geschenkt bekommen habe: Mein Esel Benjamin ist zerfleddert, aber ich bin glücklich, es immer noch zu haben und damit immer ein Teil meines früheren, kindlichen Ichs. (Meine Gedankengänge mal wieder! Eigentliches Thema „Fahrrad‟ – und über Stephen King lande ich bei einem Kinderbuch… 😀 )

Besitzt ihr auch noch Dinge aus eurer Kindheit?

 

Das nächste Wort: Auto

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8 Gedanken zu “Das Wort zum Werk #34, #35, #36

  1. Mein Kindheitsbesitz: Ein Teddybär, den ich zur Geburt von meinem Großvater bekommen hab. Der ist also schon ziiiiiiiemlich alt, aber noch immer da. 🙂

  2. Ich habe meine Teddys noch, die sitzen im Wohnzimmer auf ihrem Bord und schauen, wer zur Tür reinkommt. /// Bicycle von Queen ist mir auch als erstes in den Sinn gekommen, aber meistens nehme ich dann doch ein anderes Werk für die Präsentation auf dem Blog.

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