Media Monday #396

Ich bin in einer Zwickmühle. Ich habe den heutigen Media Monday von Stepnwolf gelesen, bevor ich meinen Beitrag verfasst habe. Wenn ihr euch seine Antworten zu 3. und 7. anschaut, dann wird euch vielleicht auch ganz warm ums Herz. Mir erst! ❤ ❤ ❤ 🙂 Aber was bedeutet das nun für meine Antworten? Fülle ich die von Wulf bereitgestellten Lückentexte mit „normalen‟ Medien-bezogenen Antworten, sieht das so aus, als fühlte ich nicht genauso, passe ich meine Antworten an seine an, scheint es abgeguckt und weder originell noch vielleicht so von Herzen kommend. Was tun? 😮 Seht selbst…

1. Nach dem „Japanuary“ folgt bald schon der „Followbruary“. Einer meiner liebsten Filme, den ich jedem gerne empfehle ist Pride. Dem deutschen Mainstream-Publikum ist der Film weitgehend unbekannt, glaube ich. Meine Kritik von 2014 haben auch nur zwei Personen geliket, kommentiert hat den Beitrag niemand. Er gehört mit seiner unglaublich-aber-wahren Geschichte über den LGSM (Lesbians and Gays Support the Miners) zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, denn er ist witzig, warmherzig, wohltuend, weltoffen, wahnsinnig bewegend. Ein Film, der zeigt, dass es im Leben um Brückenbauen geht, statt darum, Mauern zu errichten. Dazu ein Stelldichein wunderbarer britischer Schauspieler – von Imelda Staunton über Andrew Scott bis Bill Nighy (to name but a FEW!).

2. Schön und gut, dass das Jahr noch jung ist, aber ein wichtiger Punkt auf meiner To-Do-List für 2019 war es, mit dem Stepnwolf unsere Treffen bis einschließlich August zu planen. Darunter fallen auch zwei Hochzeiten. Nicht unsere… 😉 Nun werden die Wochen nicht mehr nur von Ferien zu Ferien gezählt, sondern auch von gemeinsamen Wochen(enden) zu gemeinsamen Wochen(enden). Nur noch dreimal schlafen, dann heißt es wieder:

3. Sense8 ist für mich die absolute Neuentdeckung des vergangenen Jahres, denn auch hier geht es um Brückenschlagen statt Mauerbau. Die Welt braucht so eine Sichtweise so dringend!!!

4. Ginge ich nicht nach Plot und Dramaturgie, sondern nur nach den Schauwerten und optischer Opulenz, wären die Filme von Guillermo del Toro, z. B. The Shape of Water definitiv ganz vorne mit dabei, denn Ausstattung, Farbgestaltung und Kamera gefallen mir bei ihm immer ausgesprochen gut. Dafür haben mich Plot und Dramaturgie noch nie 100%ig überzeugt.

5. Das Schlimmste an der derzeitigen Kälte und Nässe draußen ist, dass ich nur rausgehen will, wenn es unbedingt sein muss.

6. Wohingegen das Beste an dem Wetter ist, dass ich nur rausgehen muss, wenn es unbedingt sein muss. Am nächsten Wochenende darf das Wetter ruhig garstig sein. 😉

7. Zuletzt habe ich ein paar Ausschnitte von den SAG (Screen Actors Guild) Awards gesehen und das war erfreulich und bewegend, weil es so viele Gewinner gab, denen ich es von Herzen gönne:

  • Rami Malek für seine Darstellung von Freddie Mercury in Bohemian Rhapsody, einfach weil er so humble (bescheiden) – und außerdem extrem talentiert – ist.
  • Mahershala Ali für Green Book, den ich zwar noch nicht gesehen habe, aber ich habe Mahershala Ali seit Moonlight in so vielen Rollen gesehen (z. B. in Luke Cage und ganz aktuell in der 3. Staffel von True Detective) – er ist wirklich fantastisch!
  • Emily Blunt als beste Nebendarstellerin (für A Quiet Place) – allein für ihre Acceptance Speech (wie nennt man die denn auf Deutsch?) muss man sie lieben. Hach. Außerdem: Jeder Preis, den dieser Film bekommt, ist verdient (er wurde ja bei den Oscar-Nominierungen (fast) übergangen, nur eine Nominierung für bester Tonschnitt).
  • The Marvelous Mrs. Maisel: Preise für beste Hauptdarstellerin (Rachel Brosnahan), besten Nebendarsteller (Tony Shalhoub) und bestes Ensemble in der Kategorie Komödie! ❤ 
  • This Is Us: Bestes Ensemble (Drama-Serie)! ❤ Übrigens ist nun die 2. Staffel auf Amazon Prime inklusive. 
  • Black Panther: Bestes Ensemble (Film) und auch bestes Stunt-Team! Wakanda Forever! 
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12 Gedanken zu “Media Monday #396

  1. Ich hab jetzt extra wegen dir die acceptance speech (oder wie wir hier in Deutschland sagen: Dankesrede 😉 ) von Emily Blunt angesehen und es ist so offensichtlich, dass sie nicht damit gerechnet hat und gerade deshalb freue ich mich so mit ihr. Bei den Oscars ist sie ja aus Gründen, die ich nicht verstehe, vergessen worden. Daher freue ich mich sehr für sie (und ihren Mann).

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