Media Monday #393

Ein gutes und glückliches Neues Jahr wünsche ich euch! ❤ 🙂

Ich habe ja diesmal nicht mal einen Neujahrsbeitrag geschrieben – hatte einfach volles Programm (FFF: Familie, Freund, Flug nach London) in den Ferien. Und besser wird es jetzt kaum, weil nun die heiße Phase vor den Zwischenzeugnissen beginnt. Deswegen, ohne weitere Vorrede: der Media Monday!

1. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich über die Bloggerei das Jahr 2019 mit neuem Freund ❤ einläuten würde, hätte ich wohl eher skeptisch dreingeblickt.

2. Zwölf unverbrauchte Monate liegen vor mir. Ich glaube, wenn ich mir jetzt vornehme, diesmal besser Buch über gesehene Filme, Theateraufführungen und Serien zu führen, hält das bestimmt wieder nur ein bis zwei Monate an. Ich kenne mich nun doch schon etwas länger… *seufz*

3. Solche Nächte wie die letzte darf es 2019 ja ruhig ein wenig seltener geben, schließlich hatte ich gedacht, ich hätte diese Beschwerden nicht mehr, die mir gestern Nacht den Schlaf geraubt haben. So bin ich in die erste Schulwoche des Kalenderjahres mit insgesamt vielleicht 2-3 Stunden Schlaf (in Zeiteinheiten von je 15 Minuten, so kam es mir zumindest vor) gegangen. Entsprechend chaotisch war ich heute auch drauf. :-/ Ach so, ja, und jetzt muss ich noch 10 material-based essays korrigieren, weil ich die Schulaufgabe morgen rausgeben muss. Yay! 😦

4. Bezüglich der am 6. Januar verliehenen Golden Globes, kann ich nur sagen: Schade, dass Benedict Cumberbatch nicht für Patrick Melrose gewonnen hat. Ansonsten war ich dieses Jahr relativ leidenschaftslos, was die Golden Globes anbelangte. Fand schon die Nominierungen von Bohemian Rhapsody und A Star is Born als bestes Drama (in anderen Kategorien durchaus verdient!) eher unverdient. Nun hat auch noch Bohemian Rhapsody gewonnen. Naja. Nicht dass ich den Film nicht unterhaltsam und sehenswert fand, aber „bestes Drama‟? Ich fürchte irgendwie jetzt schon, dass auch die Oscars in diesem Jahr wieder enttäuschen werden. Aber: So richtig brenne ich auch für kaum einen Film des Jahres 2018, der NACH den Oscar-Verleihungen 2018 in Deutschland rausgekommen ist. Also bin ich nicht so gespannt.

5. Ein neues Jahr bedeutet für viele ja beispielsweise auch neue Lese-Challenges oder dergleichen. Ich für meinen Teil bürde mir keine solchen Challenges auf. Meine Freizeit soll nicht auch noch von (zu vielen) Zwängen bestimmt werden. Ich halte auch nicht so viel von diesem Zwang, sich ständig selbst zu optimieren. Dieses „Ich-kann-noch-ein-viel-tollerer-Mensch-werden-wenn-ich-XYZ-tue‟ stößt mir etwas auf. Klar, vielleicht nehme ich mir auch vor Dinge zu ändern, die mich an mir stören, aber im Grunde genommen ist nicht das Ziel „die BESTE Singende Lehrerin‟, sondern „die zufriedenste und GLÜCKLICHSTE Singende Lehrerin‟.

6. Die (politische) Streitkultur muss 2019 besser werden, denn die Art und Weise, wie sich – gerade auf Social Media – gegenseitig zerfleischt wird und sich Beschimpfungen nur so um die Ohren gehauen werden, Drohungen ausgesprochen werden, bis hin zu Todesdrohungen, erschreckt mich oftmals zutiefst und lässt mich etwas an der Zivilisation der Menschheit zweifeln. Aber ich fürchte ja, der Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen…

7. Zuletzt habe ich Magic Mike Live in London gesehen und das war sicherlich eine einmalige Sache, weil ich festgestellt habe, dass es mir keinen Kick gibt, wenn wildfremde Männer sich auf der Bühne halb nackt ausziehen (fast alle Frauen im Saal haben gekreischt) oder wenn sie dich ungefragt antanzen und extrem auf Tuchfühlung gehen. Letzteres habe ich auch nicht am eigenen Leib erlebt, mir hat es schon gereicht, das bei anderen Frauen in meiner Nähe zu sehen… (Das Codewort dafür, dass man nicht angetanzt werden wollte, war „Unicorn‟ – ich hatte es schon auf den Lippen, als die Frau neben mir „dran‟ war.) Don’t get me wrong, Männer, die gut tanzen können, können mich schon anmachen – und die Tanzshow AUF der Bühne war auch fantastisch ❤ – , aber nicht ohne Kontext. Oder liegt’s an 1.?! 😉

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30 Gedanken zu “Media Monday #393

  1. Ich sage es, wie es ist: Das Problem bei den Globes ist diese Unterteilung in Comedy und Drama. Das ist erstens zu kurzsichtig, zweitens gibt es heutzutage zu viele Genremixes, um das alles sinnvoll darin unterzubringen und drittens, werden dann trotzdem manchmal Filme in die eigentlich falsche Kategorie geschoben. Ja, Rhapsody ist im Kern ein Drama, hat aber eben auch lustige und natürlich Musikelemente. Da ist das System einfach direkt ausgehebelt.

    1. Hm, ich finde ja die Aufteilung eigentlich oft gut, weil dann auch mal Schauspieler aus Komödien z. B. einen „Best Actor“-Award bekommen können.

      Für mich gerät halt gerade bei „Bohemian Rhapsody“ das Drama zu kurz, zu flach. Zu viel reingepackt und dafür nicht genügend in die Tiefe. Das ist ja meine Kritik an dem Film. Dann ausgerechnet als bestes Drama ausgezeichnet zu werden… Naja. Für mich ist das halt kein AUSGEZEICHNETER Film, sehr gut, ja, und unbedingt auf der großen Leinwand zu genießen, allein wegen der Musik, aber er hat mich filmisch und erzählerisch nicht 100%ig überzeugt.

      1. Ja, ich meinte das auch eher im Sinne von: Dann packt halt mal noch eine Kategorie dazu. Nur Drama und Comedy/Musical (wo ja die Zusammenfassung auch schon Quark ist) bietet da mittlerweile zu wenige Optionen, finde ich. Und ich fand Rhapsody absolut großartig, aber bestes Drama würde ich auch nicht sagen. Dann halt in die Musical-Kategorie damit und da kann sich dann niemand beschweren. Aber dann wäre er eben auch im Comedyfeld, wo er nicht wirklich reinpasst, auch wenn es lustige Momente gibt. Problem ist wohl, dass mehr Kategorien auch mehr Zeit bedeuten und diese Veranstaltungen sind ohnehin immer zu lang. Aber das ist nicht das erste Mal, dass ich mir hinterher denke, dass da die Filme einfach irgendwie dämlich platziert wurden.

          1. Aber ich rege mich dann erst wieder zu den Oscars auf, wie jedes Jahr. Wird bestimmt wieder eine lange und anstrengende Nacht voller fragwürdigen Entscheidungen.

          2. Ist für mich jedes Jahr einer von zwei freien Montagen. Anfang Februar SuperBowl, Ende Februar Oscars. Traditionen soll man schließich wahren. egal wie qualvoll sie sind.

          3. Ja, als Lehrerin ist das mit Urlaub natürlich so ne Sache. Vielleicht kannst du ja eine Petition starten, dass die Oscars in die Ferienzeit verlegt werden.

          4. Sommer hat man vermutlich keine Lust, das zu gucken. Winter ist zu spät im Jahr. Herbst auch. Vielleicht Frühling.
            Oder noch besser: Oscar-Ferien beantragen. 1 Woche frei im Februar kann man ja wohl mal verlangen.

          5. Ich leite das gleich mal ans Bayrische Kultusministerium weiter. Man könnte doch die sog. „Frühlingsferien“ statt um Fasching/Karneval immer auf die Woche nach den Oscars verlegen. Top!!! 😁

      1. Das ist natürlich unglaublich romantisch, aber gleichzeitig auch furchtbar grausam. Ich hatte nie eine Fernbeziehung, aber stelle es mir schlimm vor. Wie viele Kilometer (oder Stunden mit Bahn & Co.) trennen euch?

        1. Mit dem Zug gute 3 1/2 Std, mit dem Auto 4 Std. und mehr (je nach Verkehr und Wetterlage).

          Bisher überwiegen die Vorzüge einer Fernbeziehung, die Sehnsucht hält frisch und die Zeit, die wir zusammen verbringen ist „Quality Time“, immer ein bisschen wie Urlaub. 😊

          1. Schön, dass ihr das Beste aus eurer Situation macht! ♥ Was man nicht ändern kann, muss man wahrscheinlich einfach nur positiv sehen. So versuche ich es seit sechs Wochen auch mit der Telekom zu halten – klappt so mittelmäßig. 😀 😀 😀

  2. Das klingt doch insgesamt nach einer gelungenen Weihnachtspause… 🙂

    Was 3. angeht, so hast du mein volles Mitgefühl. Habe selbst so eine Nacht hinter mir, wobei ich „nur“ Gedankenkarussell als Beschwerde hatte. Aber sieh es so, der Tag ist nun auch rum und die kommende Nacht kann nur besser werden.

  3. mich müsste man schon mit Gewalt in eine solche Show schleppen, aber gut zu wissen, dass es ein Codewort gibt, wenn man solche Tanzeinlagen am eigenen Leib nicht erfahren will;

    1. Naja, ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass die auch durchs Publikum gehen… Und ich war tatsächlich wegen der Tanzerei gespannt. Die hätten sich nicht dafür ausziehen müssen. Und naja, ich hatte gehofft, dass VIELLEICHT Channing Tatum just an dem Abend mal mitauftritt… 😳 😇

  4. Auch von mir alles Gute im neuen Jahr. Und erholsame Nächte ohne Beschwerden 😉

    Zu 6. Ich denke dass die heutigen (a)sozialen Netzwerke viele dazu verleiten, einfach mal schnell den/die Diskussionspartner zu beleidigen. Und viele können auch einfach nicht diskutieren weil sie keine andere Meinung als die eigene akzeptieren.

    1. Danke! Dir auch eine gute Gesundheit! 😊

      Klar wird es durch die nicht immer so sozialen Netzwerke gefördert, zumal dort, wo man anonym unterwegs sein kann. Wobei ich das aber durchaus auch bei Leuten auf Twitter erlebe, die mit Klarnamen unterwegs sind. Dazu kommt, dass Leute wie Trump Beleidigungen ja auch „hoffähig“ gemacht haben…

  5. Ich habe dieses Jahr auch nicht die Golden Globes gesehen, obwohl ich die Veranstaltung grundsätzlich lieber mag als die Oscars. Bei den Oscars haben alle einen Stock im Hintern, während bei den Globes schon aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl alles noch ein bißchen entspannter ist. Ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass das mit Benedicts Nominierung nichts wird, aber ich freue mich sehr für seine Landsmännin Olivia Colman. Ich denke, bei den Oscars muss ich dann doch wieder einschalten. Einer muss sich ja schließlich über den „Pro7-Modeexperten“* aufregen. 😉

    *Es ist eine Preisverleihung. Keine Modenschau. Warum braucht es da jemanden, der zu jedem Kleid sagt, wie toll es ist?

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