Watchlist #2: Woche 1 (5.10.-11.10.) SERIEN

Wow, ich habe mich tatsächlich an den letzte Woche aufgestellten Plan gehalten UND sogar zu allen gesehenen Episoden kurze Notizen gemacht. Ich bin so stolz auf mich! 🙂

Hier, lest nach, welche Serien ich jeweils aus den Genres ausgewählt habe und wie sie mir gefallen haben!

FREITAG: Kostüm-/Historiendrama

Poldark, S1E2: Die Ausstattung und Landschaft sind vom Feinsten, storymäßig haut es mich noch nicht um. Aber warum auch, einfach Aidan Turner anschaun, macht durchaus Freude. Seine schwarzen Locken (und die sind echt!) sind verboten schön, dann noch diese braunen Augen – und wenn er mal lächelt… ❤ *schmacht* Mal schaun, ob die Serie noch mehr als nur guilty pleasure kann.

The Crown, S1E1: Die exquisite Besetzung macht es durchaus möglich, in Claire Foy, Matt Smith & Co. die echten Royals zu sehen. Ich bin ja gar nicht so ein Fan von königlichen Familien, aber die erste Folge macht mir durchaus Lust auf mehr.

SAMSTAG: Mystery/Fantasy

Supernatural, S12E1 + E2: Ja, obwohl ich ja schon seit ein paar Jahren hoffe, dass die Serie endlich beendet wird, schaue ich sie immer noch – und meistens in Form von Bingewatching. Habe mich aber immerhin auf nur zwei Folgen beschränkt. Das HD von Amazon Prime ist fantastisch – habe das Gefühl, ich habe die Jungs noch nie so scharf gesehen. Ich weiß nicht, wie oft die Brüder noch gefoltert werden müssen… Inzwischen sollten die doch immun sein?!?? Größte Überraschung: Rick Springfield (als Rockstar Vince Vincente, dann als Vessel („Gefäß“?) für jemand Bösen) spielt richtig gut – Respekt!

Into the Badlands, S3E1 + E2: Vielleicht habe ich ja zu lange Pause gemacht, aber die häufigen Zeitlupen in der 1. Folge nerven mich ein bisschen. Die extrem bunten Farben sind auch erstmal wieder gewöhnungsbedürftig. Aber das Wiedersehen mit alten Bekannten, wie z. B. Bajie (Nick Frost), Tilda (Ally Ioannides), Sunny (Daniel Wu) und der Widow (Emily Beecham) macht schon Freude. Dazu kommen nun einige noch nicht so vertraute oder komplett neue Gesichter, die durchaus interessant werden könnten. Die Landschaft, die Ausstattung und die Kampfszenen sind wieder sehr beeindruckend, auch wenn ich das Gefühl habe, dass mehr geflogen wird als vorher… Wobei, diejenigen, die die „Gabe‟ haben, haben ja besondere Kräfte. Aber ich vermisse Baron Quinn (Marton Csokas)! 😥

SONNTAG: Crime

TATORT Dortmund „Tod und Spiele‟: Nein, ich werde nicht wieder dazu übergehen, allsonntäglich TATORT zu gucken. Das hat der heutige Tatort bewiesen. Bisher mochte ich meist die Folgen mit diesem Team um Faber (Jörg Hartmann), Bönisch (Anna Schudt) und Dalay (Aylin Tezel), schon allein weil Faber so herrlich kaputt und zynisch war. Aber diesmal war viel gewollt (ein illegaler Fight Club, ey!), aber nichts erreicht als Langeweile… Ich werde wohl doch wieder zu skandinavischen und/oder britischen Krimiserien greifen, um den Crime-Sonntag nicht zum langweiligsten aller Serientage verkommen zu lassen…

MONTAG: Science Fiction

The Leftovers, S3E1 + E2: Wow, diese Folgen hauen gleich wieder ordentlich rein! Der Anfang der 1. Folge (ein Blick in die Vergangenheit, fantastisch gefilmt und mit genau passendem Soundtrack) lässt einen erstmal schon wieder mit etlichen Fragezeichen zurück – und dann geht es weiter mit den Ereignissen in Miracle – drei Jahre nach dem Paukenschlag, mit dem Staffel 2 geendet hatte. Kevin scheint auf den ersten Blick im Reinen mit seinem erneuten Job als Sheriff, er und Nora wirken wie ein normales glückliches Paar. Doch normal ist ja eigentlich nichts in Miracle… Großartig. Ich konnte es nicht bei einer Folge belassen.

Orphan Black, S4E1: Es ist, glaube ich, kein großer Spoiler, wenn ich verrate, dass sich die erste Folge, eine Art Prolog, um Beth Childs dreht – natürlich als Flashback. Fand ich sehr spannend, zu erfahren, was mit ihr los war, bevor sie sich vor den Zug geworfen hat (in Season 1, Episode 1). Dadurch lernen wir auch noch einen weiteren Klon kennen – the more the merrier! 🙂

DIENSTAG: Comics

Luke Cage, S1E1 + E2: Diese Comic-Serie fühlte sich in den ersten zwei Folgen eher wie eine Milieustudie über Harlem an, über die schwarze Community dort, die sowohl Crooks als auch Cops – als auch (Luke) Cage hervorbringt. Superheldentum blitzt nur in zwei Szenen auf, ansonsten ist das sehr down to earth, keine übergroßen Bösewichter, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Auch wenn mich die Serie in den zwei Folgen insgesamt noch nicht so ganz gehooked hat, bin ich aber doch sehr angetan von der stimmigen Inszenierung. Die Musik ist fantastisch (z. Tl. spielt die Handlung in einem Club mit exquisiter Soul-Live-Musik), die Farbgebung und Kamera runden das Ganze ab. Die Besetzung ist ebenso vom Feinsten: Neben Mike Colter (dessen Luke Cage schon bei Jessica Jones aufgetreten war), fallen da als bekanntere Namen Mahershala Ali (Moonlight) und Alfre Woodard auf. Ein wenig mehr Action erhoffe ich mir tatsächlich noch. Mal sehen, wie es nächste Woche weitergeht.

MITTWOCH: Comedy/Dramedy

New Girl, S5E15 – E20: Äh, ja, ich hatte doch tatsächlich nicht mal die 5. Staffel zu Ende geguckt. Das muss ich also erstmal nachholen (zwei fehlen noch). Ich stelle fest, dass mir New Girl nicht so ans Herz gewachsen ist, wie andere Comedy-Serien (z. B. Community oder Parks and Recreation, oder auch zuletzt Brooklyn 99). Ja, die Serie macht mir schon noch Spaß, aber mir fehlt irgendwie ein roter Faden, etwas, das die Serie einzigartig macht. Da auch die Chemie zwischen Jess und Nick aus meiner Sicht etwas weggebröckelt ist, weiß ich gar nicht mehr so recht, wofür ich die Serie schau. Warum ich dann trotzdem so viele Folgen an einem Tag angesehen habe? Ich war ziemlich geschlaucht von der Schule, und die Episoden sind ja so kurz (20 min), dass man immer das Gefühl hat: Eine geht noch.

The Marvelous Mrs. Maisel, S1E1: Wenn die Schöpferin der Serie, Amy Sherman-Palladino eins bewiesen hat, dann ist es dies: Sie weiß es, glaubwürdige, unabhängige weibliche Charaktere zu erschaffen. Sie hat uns die Gilmore Girls gebracht und stellt uns nun eine jüdische Hausfrau und Mutter vor, die in den 1950er Jahren Stand-up Comedian wird. Dargestellt wird sie von Rachel Brosnahan, und diese hat sich spätestens mit dem ersten – unfreiwilligen – Comedy-Act von „Midge‟ Maisel in mein Herz gespielt. Vorher dachte ich noch: OMG, diese Mrs. Maisel legt sich wirklich in vollem Make-up ins Bett, wartet bis der Ehemann eingeschlafen ist, geht sich dann abschminken, legt eine Maske auf und dreht sich die Haare ein, um dann, bevor der Wecker klingelt, sich wieder ins Bad zu schleichen und sich dann in komplettem Make-up und frisch gestylten Haaren ins Bett zu legen. Das ist mir sowas von fremd. Wenn ich mich nicht mal meinem Partner ungeschminkt zeigen kann… (aber wir befinden uns ja auch nicht mehr in den Fünfzigerjahren) Trotzdem mag ich ihre resolute Art und bin gespannt, wie’s weitergeht.

DONNERSTAG: Drama

Show Me a Hero, E1 + E2: Auf die HBO-Miniserie, die auf einem Buch über wahre Begebenheiten basiert, bin ich irgendwann mal im Zusammenhang mit Oscar Isaac gestoßen, vielleicht auch, als er dafür 2016 den Golden Globe als bester Schauspieler in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm erhielt. Ich schätze Oscar Isaac als einen der wandlungsfähigsten Schauspieler seiner Generation – und so habe ich die Gelegenheit ergriffen, die Miniserie noch schnell auf Sky Ticket anzusehen, bevor sie aus dem Programm genommen wird. Ich gebe jedoch zu, dass ich die erste Folge doch relativ anstrengend fand, weil ich erstmal nicht so recht durchstieg, worum es hier geht. Es ist eine sehr politische Miniserie – und bei politischen Stoffen brauche ich manchmal etwas, bis ich in der Story bin. Das gelang dann schon in der zweiten Folge. Worum geht es also? Es geht um die Stadt Yonkers, NY, die laut Beschluss des US-Bundesrichters Sand (Bob Balaban) ihre Stadt „desegregieren‟ soll, was in dem Fall heißt, dass in vorwiegend weißen Stadtteilen Sozialwohnungen entstehen sollen, in die dann die weniger Privilegierten (Schwarze, Latinos…) ziehen dürften. Das führt zu einem Aufschrei unter den Bewohnern dieser Stadtteile – und mitten drin steht der neue Bürgermeister Nick Wasicsko (Oscar Isaac) zwischen allen Fronten. Höchst interessante Schauspieler in Nebenrollen: Jim Belushi, Alfred Molina, Jon Bernthal – und Catherine Keener (kaum wiederzuerkennen) und Winona Ryder! Heißes Thema!

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18 Gedanken zu “Watchlist #2: Woche 1 (5.10.-11.10.) SERIEN

    1. Wo gestartet? Im Free-TV? Ich schaue doch keine synchronisierten Serien… 😉

      So richtig Lust auf Krankenhausserie habe ich eh momentan nicht, wobei ich prinzipiell Daniel Dae Kim als Produzenten der Serie gerne unterstützen würde, weil ich ihn zuletzt in „Hawaii Five-O“ sehr schätzen gelernt habe. Vielleicht schau ich mal rein, wenn die Serie auf einem der Streaming-Portale läuft…

        1. Naja, es gab ja schon eine Zeit, in der ich diese gerne gesehen habe: „Chicago Hope“, „E.R.“ und „House M. D.“ mochte ich doch sehr. Aber im Moment habe ich kein Bedürfnis danach.

  1. Leftovers ist super. Ich fand zwar Staffel 2 insgesamt am besten, aber die 3. Staffel bietet ebenfalls nochmal jede Menge „Was zur Hölle ist da eigentlich los?“-Momente und die Darsteller sind einfach nur durchgehend absolut fantastisch.

  2. Tolles Format, liebe Singende Lehrerin! 🙂

    Und Wahnsinn, was du so pro Woche wegschaust. Nun habe ich Lust, doch wieder einmal „Supernatural“ weiterzuschauen. „New Girl“ sehe ich inzwischen ganz genauso. Die Luft ist irgendwie raus. Wenn du noch Platz in deinem Programm hast, kann ich dir „Jack Ryan“ tatsächlich ans Herz legen (Drama oder Crime). Sind nur 8 Episoden, aber unglaublich packend erzählt. Bin gerade durch damit. Besprechung folgt nächste Woche. Hat mich sehr positiv überrascht.

    1. Danke für den Tipp bzgl. „Jack Ryan“. Bei Crime hätte der vielleicht noch eine Chance. 😉

      Ja, sieht nach ziemlich viel aus… Aber ich hatte diese Woche auch wenig andere Termine. Und dadurch, dass ich ja schon am Nachmittag heimkomme und dann erstmal was zum Abschalten brauche, bevor ich an den Schreibtisch gehe, habe ich halt zwei Schienen, eine nachmittags, eine abends.

      1. Das klingt herrlich! 😀

        Aber immerhin schaffe ich zurzeit wieder mehr zu schauen als noch im Sommer, so 3-4 einstündige Episoden und ebenso viele kurze Episoden sind pro Woche fast schon wieder drin.

        1. Wenn du nicht gefühlt jeden Tag zweimal laufen gehen würdest, hättest du vielleicht auch mehr Zeit. 😜 Aber, klar, mit Familie geht ja Serienschauen dann erst am Abend. Ohne Kinder und mit einer Fernbeziehung kann ich ja über meine Freizeit völlig frei verfügen. 😉😀

          1. Ach, stimmt, da war dieses doofe Zweithobby… 😉 Ist aber der perfekte Ausgleich, womit ich es auch für mich besser veragumentieren kann, wenn ich doch mal wieder länger vor dem TV sitze… 😉

          2. Hehe! 😎 Ich habe meine Gegner platt gemacht! Die Bekannte, bei der und mit der ich das erste Mal Tischtennis gespielt habe, hat gesagt, sie sehe mich nun in einen ganz anderen Licht. 😎🙂

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