Media Monday #336 – on Tuesday (again)

Ich hoffe, das wird jetzt kein Feature, dass ich einfach immer erst am Dienstag den Media Monday poste… Sorry! Aber es ist halt nun mal so (siehe 1. Alle Jahre wieder…), dass momentan viel beruflich ansteht. Immerhin hat sich am Wochenende eine Sache so geklärt, dass ich meinen Kopf ein bisschen freier habe und meine Grundstimmung deutlich besser ist. 🙂

Anyway, hier also der verspätete Media Monday:

1. Alle Jahre wieder ist die Adventszeit eine der arbeitsreichsten Zeiten im Schuljahr.

2. Die Zeit nach Weihnachten wird wahrscheinlich auch nicht mehr besser werden, schließlich ist dieses Schuljahr (bis zu den Fachabiturprüfungen Mitte Mai) sehr kurz…

3. Die Synchronstimme von (u.a.) Geordi LaForge (LeVar Burton) in ST:TNG, Robert Downey Jr. (nicht in allen Filmen) und Jean-Claude van Damme (Oh, hehe, auch von Jeffrey Dean Morgan als Neegan in The Walking Dead, für diejenigen von euch, die das auf Deutsch schaun) stellt Charles Rettinghaus „zur Verfügung‟, den ich mal bei einem Amateurfilmprojekt kennengelernt habe. Das war damals (2001) schon ziemlich cool, weil mir zu jener Zeit seine Stimme – insbesondere durch sieben Jahre ST:TNG, das ich ja zuerst im Fernsehen auf Deutsch gesehen hatte – sehr vertraut war. Er erzählte mir damals auch, dass er bei Ally McBeal nicht Robert Downey Jr. synchronisieren durfte, weil er vorher schon einem anderen Charakter seine Stimme geliehen hatte (Allys erstem Freund Greg). Außerdem wundere ich mich seitdem eigentlich nicht mehr, dass die Synchro manchmal so schlecht ist, denn Charles hat erzählt, dass ein normaler Kinofilm von 90 Minuten Länge in drei Stunden synchronisiert wird. Dafür kriegen die Schauspieler dann noch dazu einen mickrigen Lohn. Also ist es für Synchronsprecher wirklich am besten, einen Serienschauspieler zu ergattern – dann hat man wenigstens regelmäßig was zu tun und entsprechendes Einkommen.

4. Wenn ich einer Sache überdrüssig bin, dann ist es „Last Christmas‟ von Wham! Aber schon letztes Jahr konnte ich dem Lied weitgehend aus dem Weg gehen. Das wird schon dieses Jahr auch klappen!

5. Brothers & Sisters hat mich ja regelrecht süchtig gemacht, was dazu geführt hat, dass ich inzwischen die Serie zu Ende geschaut habe. Das Serienfinale hat mich leider nicht so emotional gepackt, fühlte sich irgendwie nicht, wie ein endgültiger Abschied an.

6. Die Serie Sense8 steht ja auch schon seit ewigen Zeiten auf meiner persönlichen Watchlist, nur komme ich als Nicht-Netflix-Abonnentin da immer noch nicht ran, weil es die Serie nach wie vor nicht auf DVD gibt. WTF?

7. Zuletzt habe ich This is England ’90 verschlungen und das war herzzerreißend, weil die Serie zeigt, dass es manches Mal zu spät ist für redemption – die Sünden aus der Vergangenheit holen dich wieder ein, auch wenn du dich geändert hast. Versöhnung? Zu spät. Das ist so bitter. Gleichzeitig endet die Staffel aber auch mit einer versöhnlichen Note. Puh, nach wie vor harte Kost von Shane Meadows (und Jack Thorne), die mich zutiefst ins Herz getroffen hat. Und Stephen Graham als Combo ist unglaublich gut! My poor broken heart… I blame FriedlvonGrimm!

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4 Antworten zu Media Monday #336 – on Tuesday (again)

  1. Wortman schreibt:

    Weihnachts – Wham bin ich letztes Jahr perfekt aus dem Weg gegangen. Dieses Jahr auch noch gar nicht gehört 🙂

  2. bullion schreibt:

    Ja, das Serienfinale von „Brothers & Sisters“ wirkte wirklich nicht wie ein kompletter Abschluss. Hat aber dennoch irgendwie gepasst. Letztendlich behalte ich die Serie in guter Erinnerung.

    Und warum ist der Dezember immer so arbeitsreich? Da könnte ich auch ein Lied von singen. Da werden wir alle wieder total fertig in die Weihnachtszeit stolpern. Kein langsames Runterkommen davor. Hmpf.

  3. Gnislew schreibt:

    Ich bin ja im November in Covent Garden gewhamed worden. War witzig! Meine Frau hat gerade Schuhe angeschaut und plötzlich schauen Sie und ich uns an und wir beide sagen synchron „Fuck! Whamed“. Der Verkäufer hat die Welt nicht mehr verstanden.

  4. hurzfilm schreibt:

    Allein dank „Last Christmas“ hatte George Michael wohl schon ausgesorgt. Aber leider nützt ihm das nichts mehr. :-/

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