Ein Fangirl in London: An der Stage Door Okt./Nov. 2017

Das muss wohl mein erfolgreichster Theatertrip gewesen sein, was die Stage-Door-Erlebnisse anbelangt (die Stücke selbst waren auch gut bis sensationell 😉 )! So fahre ich sehr glücklich, aber auch mit einer riesigen Portion Wehmut gerade zum Flughafen Heathrow, um in den harschen Alltag zurückzukehren… Wenn ich jetzt nicht anfange, meine Erlebnisse aufzuschreiben, werden sie sich in wenigen Tagen recht surreal anfühlen.

Labour of Love

Der erste „Stage-Door-Besuch‟ am Montag fiel als einziger komplett enttäuschend aus: Sowohl Martin Freeman als auch Tamsin Greig, die beiden Hauptdarsteller also, machten sich durch einen anderen Ausgang davon. Mich hat eigentlich fast mehr enttäuscht, dass Tamsin Greig nicht herauskam, denn Martin Freeman habe ich ja bei meinem very first Stage-Door-Erlebnis schon getroffen. Tamsin Greig hatte mich in dem Stück aber fast noch mehr begeistert – und das hätte ich ihr doch gerne gesagt. Lustig war es jedoch, dass eine Reihe von Sherlocked-Besuchern sich am Montag das Stück angesehen hatten und nun neben mir an der Stage Door standen. Darunter waren auch wieder viele Deutsche. Aber das war bei diesem Trip nicht nur bzgl. Fans auffällig – London schien fest in deutscher (und französischer) Hand, offenbar hatten viele den zusätzlichen Feiertag ausgenutzt.

Young Marx

Am Dienstag freute ich mich schon sehr auf Rory Kinnear, bei dem ich relativ wenige Fans an der Stage Door erwartete. Ich sollte Recht behalten. Aber fast hätte ich ihn verpasst, denn ich habe die Stage Door des brandneuen Bridge Theatre (direkt an der Tower Bridge, Southbank) nicht auf Anhieb gefunden. Ich hatte mir zwar erklären lassen, wo sie zu finden ist, aber dadurch, dass sie sich kaum hervorhob und auch kein Schild darauf hinwies, lief ich erstmal daran vorbei und einmal um den Block herum. Dann versuchte ich es ein zweites Mal – und da stand er auch schon im Gespräch mit einer Frau. Da sonst niemand weiter zu sehen war, bin ich schnell hingelaufen, damit er mir nicht entwischt. Bei seinem Anblick – mit rötlichem Bart und einem enggeschnittenen schwarzen Kurzmantel – stockte mir etwas der Atem: Wow, he looks good tonight! Er ist ja nun nicht unbedingt jemand, der wegen seines Aussehens angehimmelt wird, aber bei ihm ist es einfach so, dass er im real life viel besser aussieht, als auf dem Bildschirm oder auf der Leinwand. Als ich „dran‟ war, versuchte ich ihn, an unser letztes Treffen und sein „Kein Blitz, kein Foto‟ zu erinnern. Er tat zumindest so, als würde er sich vage daran erinnern (bless him!), und fragte, ob er dann diesen Spruch auf das Programmheft schreiben solle. Das war natürlich eine tolle Idee! Ich ließ ihn dann auch noch das Cover der 3. Staffel von Penny Dreadful signieren und sagte ihm, dass ich die Staffel besonders mochte, insbesondere, dass er die letzte Szene bekommen hatte. Außerdem hatte ich den Playtext seines Theaterstückes The Herd dabei und sagte ihm bedauernd, dass ich das leider verpasst hätte.

Er wies darauf hin, dass es wohl gerade in den USA irgendwo aufgeführt werde. So, dann wollte ich natürlich noch ein Foto, das freundlicherweise ein Herr von mir gemacht hat, der zusammen mit seiner weiblichen Begleitung offenbar Rory persönlich kannte.

(Bald werde ich mir endlich ein neues Smartphone zulegen, damit ich notfalls auch ein Selfie machen kann.) Und so bin ich glücklich Richtung Hotel gezogen.

A Woman of No Importance

Ein wenig seltsam ist es schon, wenn man als Einzige an der Stage Door steht. Irgendwie kommt man sich da noch mehr so vor, als würde man in die Privatsphäre der Schauspieler eindringen. Außerdem bedeutet das für mich bisher immer noch: mit Fotos wird es schwierig. Ich habe trotzdem nicht alle angesprochen, unter anderem aber einen der Schauspieler, die recht wenig zu tun hatten: Tim Gibson spielt den Footman Francis, war aber auch bei den musikalischen Einlagen während der Umbaupausen beteiligt. Ich habe ihm gegenüber angesprochen, dass ich überrascht war, dass es so viele freie Sitze gab, er schob dies auf „it’s Wednesday‟. Zwei der Hauptdarsteller, Eve Best (wegen der ich das Stück gebucht hatte) und Dominic Rowan, wirkten etwas abwesend, durcheinander, weil die eine Straße, auf der am späten Nachmittag ein Unfall zwischen einem Taxi und Fußgängern passiert war, immer noch gesperrt war, sodass Eve Best z. B. vor sich hinmurmelte, wo denn nun ihr Taxi sei. Dominic Rowan hat zudem überhaupt nicht bei seinem Bild unterschrieben. Als ich schon gehen wollte, kam doch noch Anne Reid (vermutlich mit ihrem Mann) heraus, und sie hat sich noch kurz mit mir unterhalten. Nachdem ich auf ihre Nachfrage gesagt hatte, dass ich aus Deutschland komme, hat sie erst gefragt, ob ich denn dann alles verstanden hätte. Sie fügte jedoch korrigierend sofort dazu, „Your English, of course, is perfect!‟ Ich wies dann noch darauf hin, dass ich Last Tango in Halifax sehr mag, worauf sie meinte: „Don’t we all?‟ Sie hoffe auch, dass es weiterginge. Ich fragte nach, ob es denn mehr geben würde, worauf sie meinte: „I wish she would just sit down and write!‟ Sehr nette Dame!

Apologia (Nachmittagsvorstellung)

Riesige Enttäuschung: Stockard Channing, die die Hauptrolle in dem Stück spielt, war krank und wurde von ihrer Understudy vertreten. Das war schon schade, aber Lynn Robertson Hay hat durchaus ihre Sache auch gut gemacht, was wir (KirstenSE und ich) ihr an der Stage Door auch sagten. Sie war sichtlich erleichtert und Kirsten fragte noch nach, wie denn das so sei, als Understudy bei einem Stück dabei zu sein. Sie hat gerne davon erzählt, wie zwiespältig das immer sei (sie hat das schon dreimal gemacht), denn auf der einen Seite wünscht man sich natürlich nicht, dass die Person, für die man einspringen würde, ernsthaft krank wird, andererseits brennt man natürlich darauf, so eine tolle Rolle, wie jetzt z. B. in diesem Stück, spielen zu dürfen. Dazu kommt, dass man weniger Übung hat, weil man seltener bei den Rehearsals dran kommt. Als ihr Kirsten dann noch sagte, dass sie das Stück vorher schon mit Channing gesehen hat, sie aber auch gut fand, machte sie doch einen sehr glücklichen Eindruck. Interessante Begegnung!

Kirsten hatte mir im Vorfeld schon von Joseph Millson vorgeschwärmt – und ja, er hat mich auf der Bühne sehr überzeugt und war auch an der Stage Door ausnehmend nett. Leider ist das Foto nicht schön geworden, und zwar diesmal nicht wegen mir (ich würde mich ja eh rausschneiden), sondern Joseph schaut auch nicht gut aus, weswegen ich das Foto nicht teile. Für mich war es tatsächlich das größte Erlebnis, dann noch Laura Carmichael (Edith aus Downton Abbey) zu treffen, weil sie erstens supertoll auf der Bühne war, und zweitens soooo nett und offen an der Stage Door. Sie hat uns so angestrahlt, dass ich hinterher ganz verzaubert war von ihr! ❤

Ink

Mein Ticket für Ink hatte ich ja primär wegen Richard Coyle aus Coupling gekauft, und erst mit der Zeit bemerkt, dass ich ja Bertie Carvel auch aus Jonathan Strange and Mr Norell kannte. Es wurde mir dann noch aus verschiedenen Quellen empfohlen, mir Doctor Foster anzusehen, was im Hinblick darauf, dass ich die Hauptdarstellerin aus der Serie, Suranne Jones, im Februar auch auf der Bühne sehen werde, doppelt Sinn machte. So war ich nun doch auch auf Bertie gespannt, nicht zuletzt auch, weil Dani/Luinalda schon von ihm geschwärmt hat, nachdem sie das Stück im August gesehen hatte. Überraschenderweise standen außer mir nur zwei Frauen an der Stage Door, die noch dazu das Stück nicht gesehen hatten. Sie wollten nur Bertie Carvel erwischen, während ich mir Richard Coyle, der vor ihn rauskam, schnappte. Er wirkte ziemlich ernst – ganz im Gegensatz zu seiner Rolle Jeff in Coupling! – hat mir aber ein nettes Autogramm auf die Coupling-DVD geschrieben.

Da er ziemlich distanziert wirkte und in Begleitung war, habe ich nicht so viel gesagt und auch nicht um ein Foto gebeten. Während ich weiter auf Bertie wartete, kam zufälligerweise ein befreundetes Pärchen vorbei, mit denen ich mich am nächsten Tag treffen wollte. 😀 Mit ihnen hatte das mit den Theaterreisen begonnen, mit ihnen war ich 2014 nach London geflogen, um Martin Freeman in Richard III zu sehen. Ich habe sie dann so lange „festgehalten‟, bis Bertie rauskam, sodass sie dann auch ein Foto von mir mit ihm machen konnten. Bertie ist einer jener Schauspieler (ähnlich wie Laura Carmichael), die mit einem strahlenden Lächeln und einem offenen Blick auf die Fans zugehen. Ich war sofort in seinem Bann! Ich gestand, dass ich eigentlich das Ticket wegen Richard Coyle gekauft hatte, weil ich ihn wegen Coupling besser kannte, ihn jedoch nur von Jonathan Strange and Mr Norell. Inzwischen hätte ich aber auch die erste Staffel von Doctor Foster gesehen (geschickte Überleitung, um ihm das Cover zum Unterschreiben vorzulegen 😉 ) und wäre nun gespannt auf die zweite, weil ich gehört hatte, dass sie – und hier fehlten mir mal wieder die passenden Worte, also sagte ich: „… that it’s better for you.‟ Ich teilte dann noch etwas sehr persönliches mit ihm, das ich hier nicht wiederholen möchte, worauf er meinte: „So you’re watching it from a very specific point of view.‟ Ein überaus charmanter Mann, der „in action‟ unfassbar gut aussieht! Das Foto bringt das nicht wirklich rüber.

Again, I was a very happy fangirl.

Oslo

Hier habe ich ja schon einen Teil meiner Erlebnisse mit euch geteilt (mein Treffen mit Daniel Stewart, Sir Patrick Stewarts Sohn), aber ich habe auch noch Toby Stephens, meinen liebsten Mr. Rochester (Jane Eyre, 4-teilige BBC-Serie), getroffen. KirstenSE ist schon sehr lange Fan von ihm – mit ein Grund, warum ich das Ticket für dieses Stück gekauft habe – , und ich verstehe jetzt, warum. Er war nicht nur grandios auf der Bühne, sondern auch sehr zugänglich, charmant und: damn handsome an der Stage Door! Ich sagte ihm, dass er mein liebster Mr. Rochester sei, worüber er sich sehr gefreut hat, und als ich sagte: „Great to see you on stage‟, meinte er: „Great to be on stage!‟ Er hat sich auch, als er sich bereits anderen Fans zuwandte, nochmal für mein Kommen bedankt.

Ich ließ, neben Daniel Stewart (bitte unbedingt HIER nachlesen) auch noch ein paar andere signieren lassen, aber diese beiden Männer stachen halt am meisten heraus.

The Lie (Nachmittagsvorstellung)

Dieses Stück habe ich hauptsächlich deswegen gebucht, weil ich die Location – die Menier Chocolate Factory – so nett finde. Die Schaupieler waren hier tatsächlich als Auswahlkriterium eher zweitrangig. Aber es spielten dann doch Menschen mit, die ich aus Film und Fernsehen kenne: Samantha Bond aus Downton Abbey (eine von drei Schauspielerinnen aus der Serie, die ich bei diesem Trip auf der Bühne sah) und Tony Gardner aus Last Tango in Halifax (Alexandra Gilbreath muss ich auch in Tulip Fever gesehen haben, an ihre Rolle habe ich aber keine Erinnerung). Auch hier war ich die Einzige, die um Autogramme gebeten hat. Samantha Bond und Alexander Hanson, die nicht nur auf der Bühne verheiratet waren, sondern auch im richtigen Leben ein Ehepaar sind, kamen gemeinsam raus und begrüßten erstmal Gäste, ich nehme an Familienmitglieder. Bevor sie sich mit ihnen ins Restaurant verzogen haben, waren sie aber noch so nett, mein Programmheft zu signieren – und sie taten dies sogar mit Widmung! Ein bisschen irritiert war ich, als Samantha auf meinen Hinweis, dass ich Deutsche bin, nachfragte, ob ich denn dann auch alles verstanden hätte, schließlich wären die Dialoge so schnell gesprochen worden. Ich wollte ihr am liebsten ein „Ich schaue mir ansonsten wesentlich anspruchsvollere Stücke an!!!‟ entgegnen. Ich murmelte aber nur irgendwas von wegen, dass ich keine Probleme hatte und ja so oft hierher nach London rüberfliege… Lustigerweise habe ich Tony Gardner dann noch erwischt, als er schon wieder zurückkam – mit Proviant in Tüten. Ich rief ihm ein „Tony‟ zu, worauf auch er kurz zum Signieren kam. Habe ihm erzählt, dass ich Anne Reid getroffen hätte und sie gesagt hätte, dass sie sich wünschte, es würde endlich mehr geschrieben werden für Last Tango in Halifax. Dem konnte er sich nur anschließen. Auch er mag die Serie sehr und meinte dann noch: „I think Derek is coming this evening – he’s a good friend of Sam’s.‟ Damn, falsche Vorstellung gewählt: Am Abend hätte ich vielleicht Derek Jacobi im Publikum sehen können!

Network

Ich werde ganz sicher zu diesem Stück auch noch eine Kritik verfassen, aber ich muss trotzdem an dieser Stelle kurz sagen: Ich habe noch keine Theaterproduktion gesehen, die ein solches ausgeklüngeltes Zusammenspiel von allen Bereichen – Technik, Musik, Licht, Schauspieler, Publikum – erfordert und meistert (und das schon bei der ERSTEN Preview ohne dass mir irgendein Fehler oder eine technische Störung aufgefallen wäre). Entsprechend war ich an der Stage Door des National Theatre noch aufgeputscht. Der große Star in dem Stück ist ja Bryan Cranston, weswegen schon mal deutlich mehr Leute als sonst an der Stage Door standen. Als erstes, und ziemlich rasch, kam Michelle Dockery heraus – die dritte Downton-Abbey-Darstellerin auf meinem Trip. Sie war richtig nett und gab bereitwillig Autogramme und machte auch Fotos. Irgendwie hatte ich – wohl aufgrund ihrer Rolle bei Downton Abbey – erwartet, dass sie eher kühl und distanziert sein würde. Da lag ich falsch!

Wen ich eigentlich unbedingt erwischen wollte, war Douglas Henshall (Shetland), denn ich fand ihn in Network einfach unglaublich gut – ich fand ihn fast interessanter als Bryan Cranston! Wobei das vermutlich mit daran liegt, dass ich von Bryan Cranston nichts anderes erwartet habe, wogegen ich Douglas ja bisher kaum kannte. Leider holte ihn seine Frau Tena Štivičić ab, und er wandte sich gleich mit ihr zum Gehen. Ich habe nicht mal schnell genug geschaltet, wenigstens ein Foto von ihm zu machen. Ich hoffe, ich kriege ihn im Januar „zu fassen‟…

Dann kam eine Dame heraus und wies darauf hin, dass Bryan Cranston gleich herauskommen würde, dass aber nur Dinge signiert werden dürfen, die mit der Produktion zu tun haben. Schade drum, denn ich wollte ihn auf dem Foto unterschreiben lassen, auf dem schon sein Filmsohn RJ Mitte signiert hatte. Tja, und dann kam er – und ich muss sagen, er geht ganz fantastisch mit den Fans um! ❤ Total relaxt hat er sich für jeden Zeit genommen, signiert, ein paar Worte gewechselt und Fotos gemacht. Toll!

Ich habe ihm gesagt, dass ich aus München komme und ihn schon auf dem Filmfest gesehen habe, und dass ich den Film, der dort mit ihm gezeigt wurde, bzw. seine Performance darin toll fand. Er gab mir noch mit, dass demnächst ein weiterer Film mit ihm rauskommen würde, ich glaube, er meinte Last Flag Flying. Leider hatte ich ganz vergessen, ihm noch zu sagen, dass ich seine Serie Sneaky Pete auch sehr gut finde – das hätte ihn als Schöpfer und Produzent der Serie sicher auch gefreut. Naja, vielleicht im Januar… 😉

Und noch eine letzte kleine Anekdote: Krister Henriksson (Wallander) saß doch tatsächlich bei Network direkt in der Reihe hinter mir, vielleicht zwei Meter entfernt. Erst steht er vor mir in der Schlange bei Oslo, dann sitzt er fast direkt hinter mir – und das an zwei aufeinander folgenden Tagen! Wie das Leben so spielt! 😀 Diesmal ist er bis zum Schluss geblieben – und quasi neben mir rausgegangen. Ich habe mit mir gerungen, ihm nur kurz ein „It’s a pleasure to see you here, Mr. Henriksson!‟ zuzuraunen, aber ich habe es dann doch gelassen.

Es war eine traumhafte Woche für mein inneres Fangirl – und dabei habe ich noch nicht mal groß von der Sherlocked Convention erzählt! To be continued... 🙂

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18 Antworten zu Ein Fangirl in London: An der Stage Door Okt./Nov. 2017

  1. Du verrücktes Fangirl, du! 😀 Bist du nicht total k.o. nach so einer Woche? 😉

  2. nellindreams schreibt:

    Was für eine Ausbeute! Herzlichen Glückwunsch!

  3. bullion schreibt:

    Wow, da hast du ja wieder einiges erlebt. Und tolle Erlebnisse! Inklusive Bryan Cranston. Der Wahnsinn. Darüber solltest du mal irgendwann ein Buch schreiben… 😉

  4. Claudia schreibt:

    Hi.
    Toller Bericht. Ich bin darauf gestoßen, weil ich wissen wollte, ob Bryan Cranston an die Stage Door kommt. Du hattest Erfolg, cool.
    Ich habe ein Ticket für Donnerstag und war schon mal vorab am National Theatre. Leider konnte ich die SD nicht finden. Auf deinen Fotos sieht man die Schrift in Leuchtbuchstaben. Wo ist das genau? Ich habe nichts dergleichen gesehen.
    Würde mich über Hinweise sehr freuen.
    Liebe Grüße, Claudia

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke, Claudia! 🙂
      Die Stage Door ist auf der linken Seite des Gebäudes (wenn du davor stehst und die Themse im Rücken hast). Du musst an der Bar, die an der Ecke ist, vorbeigehen, dahinter kommt dann die Stage Door.
      Ich wünsche dir viel Erfolg! Ich habe das Stück auch noch ein 2. Mal gesehen, auch da ist Bryan rausgekommen. Da wollte ich allerdings Douglas Henshall erwischen, weswegen ich mich nicht in die Reihe für Bryan gestellt habe. Leider habe ich Douglas auch da nicht erwischt… :-/
      Viel Spaß beim Stück! 🙂

      • Claudia schreibt:

        Danke für die Antwort. Habe die SD mittlerweile gefunden. Ich hatte mich rechts orientiert. Was lehrt mich das? Immer ganz uns Gebäude gehen. Und immer nach dem Schild suchen!

        Ich habe es gestern schon mal nach der Matinee versucht. Leider kommt Bryan da nicht raus. Dafür habe ich Michelle Dockery und auch Douglas Henshall.
        Heute sehe ich das Stück und werde dann hoffentlich Bryan erwischen.

        LG

        • singendelehrerin schreibt:

          Ach, da bin ich ja neidisch, dass du Douglas erwischt hast! Good for you! Viel Spaß beim Stück – lass doch mal hören, wie es dir gefallen hat!

          • Claudia schreibt:

            Es hat geklappt! 🙂 Ich habe mein Foto und Autogramm von Bryan bekommen. Er ist wirklich super nett an der Stage Door! Und witzig.

            Douglas kommt wohl immer ganz schnell raus. Ich habe ihn an dem Abend gerade noch schnellen Schrittes weggehen sehen.

            Das Stück fand ich sehr gut! Die Kombination aus LIvekamera, eingespielten Szenen und natürlich der Performance waren spannend. Auch die Interaktion mit dem Publikum gut gemacht, vor allen Dingen, als sich Bryan zwischen die Zuschauer gesetzt hat und man das alles auf dem Bildschirm sehen konnte. Und der Clou schlechthin – das Ende, als er plötzlich vorne auf der Bühne steht und nicht, wie alle dachten, blutüberströmt auf dem Boden liegt. Das hat die Message des Stücks eindrucksvoll unterstrichen. Ein echter Wow-Moment!

            Falls Bryan in Zukunft wieder in London spielt, bin ich auf alle Fälle dabei!

            LG

          • singendelehrerin schreibt:

            Toll, freut mich, dass alles geklappt hat! 😊 Ich war damals ja auch sehr beeindruckt, wie nett und zugänglich er ist. Ich glaube, das gehört für ihn einfach mit zum Job.

            Ja, der Moment am Ende des Stückes ist so toll gemacht – selbst beim 2. Mal habe ich nicht den Moment sehen können, ab dem das Video Aufzeichnung ist und wie Bryan sich da rausmogelt. Faszinierend wie reibungslos die Technik funktioniert hat!

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