Angels in America, Part I + II (Tony Kushner, Regie: Marianne Elliott): National Theatre, 10.6.17 – Review #1 (Charakterentwicklung)

Dieses Review war und ist ein Mammutprojekt (ich schreibe mit längeren Unterbrechungen seit Wochen daran), nicht nur weil die beiden Stücke (Millennium Approaches + Perestroika) gemeinsam über 7 1/2 Stunden lang sind, sondern auch weil so viele Themen angesprochen werden: (unterdrückte) Homosexualität, AIDS, Umgang mit Krankheit, Tod und Schuld, Depression, Liebe, Politik, Religion, Rasse (das Wort hat im Deutschen immer gleich diese ganz schlimme Konnotation, im amerikanischen Diskurs ist jedoch der Begriff meist neutral)… Dazu kommt das fantastische Element (nicht umsonst lautet der Untertitel A Gay Fantasia on National Themes): die Engel, Visionen, Träume, Geister/Heimsuchungen… Eine Kurzkritik würde dem einfach nicht gerecht werden, also stellt euch auf einen längeren Text (inklusive Spoiler) ein.

Angels in America ist ein wenig aufgebaut wie ein Episodenfilm: Es werden verschiedene Personen vorgestellt, die im Laufe der Zeit alle miteinander verbunden werden. In diesem ersten Teil meiner Kritik geht es deswegen um die Hauptcharaktere (inkl. Beschreibung im Drama und Schauspieler), die ich euch in der Reihenfolge, in der sie im Stück auftauchen, vorstelle, und ihre grobe Entwicklung.

Roy M. Cohn (Nathan Lane)

a successful New York lawyer and unofficial power broker

Photo by Helen Maybanks for NT

Die Figur des Cohn basiert zwar auf einer historischen Persönlichkeit, er wurde vor allem durch seine Rolle bei den McCarthy-Prozessen gegen (vermeintliche) Kommunisten berühmt-berüchtigt, Kushner schreibt aber:

But this Roy is a work of dramatic fiction, his words are my invention, and liberties have been taken.

Roy erscheint wie ein Pitbull in der ersten Szene in seinem Büro: virtuos spielt er mit den Knöpfen auf seinem Telefon, sagt dem einen Anrufer, dass er dranbleiben soll, macht den anderen Anrufer zur Schnecke, haut dabei mit Schimpfwörtern um sich, bis es Joe Pitt (Russell Tovey), der in seinem Büro sitzt und darauf wartet, mit Roy sprechen zu können, zu viel wird und ihn höflich darum bittet: „Could you please not take the Lord’s name in vain?‟ (Da Cohn Jude ist, fällt ihm das Fluchen „Jesus H. Christ!‟ nicht schwer…) Roy ist eine Art Mentor von Joe, und er bietet ihm einen Job in Washington an. Obwohl Roy Cohn über Leichen zu gehen scheint – für Joe hat er einen soft spot, das ändert sich im Laufe des Stückes auch nicht, obwohl Joe das Angebot nicht annimmt.

Photo by Helen Maybanks for NT

Cohn erfährt später, dass er an AIDS erkrankt ist, was er weit von sich weist:

No. AIDS is what homosexuals have. I have liver cancer.

Photo by Helen Maybanks for NT

An dieser Lüge hält er fest, selbst als er im weiteren Verlauf des Stücks im Krankenhaus liegt. So erfährt beispielsweise auch Joe erst sehr spät davon – und nicht von Roy selbst. Im Endstadium seiner Krankheit wird er von einem Geist aus seiner Vergangenheit (Ethel Rosenberg, für deren Hinrichtung er plädiert hatte) eingeholt – von Reue ist aber nichts zu merken.

Susan Brown als Ethel Rosenberg Photo by Helen Maybanks for NT

Nathan Lane spielt diesen Typen, der zwar gegenüber seinem Arzt zugibt, dass er mit Männern Sex hat, der aber der Meinung ist, dass ihn das noch lange nicht zum Homosexuellen macht, sehr, sehr eindrücklich. Ich habe Lane schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, seine Besetzung in diesem Stück ist ein Glücksgriff, zumal dadurch die Stelle, als er am Telefon jemanden davon überzeugen will, dass La Cage (aux Folles) nichts für ihn ist, und gegenüber Joe aber sagt, dass das Musical das beste am Broadway ist, doppelt witzig ist. Denn Lane hat ja im amerikanischen Filmremake The Birdcage mitgespielt. Und das wusste auch das Publikum!

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Joseph (Joe) Pitt (Russell Tovey)

chief clerk for Justice Theodore Wilson of the Federal Court of Appeals, Second Circuit

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Schon in der ersten Szene mit Roy erfahren wir, dass Joe Mormone ist. Er wirkt gegenüber Cohn zurückhaltend und sanft, was Tovey wunderbar darstellt. Seine Zurückhaltung bezieht sich aber nicht nur auf Roy, den er wie einen Vater liebt, sondern auch auf sein Privatleben. Er ist mit Harper verheiratet, doch als er abends nach Hause geht, spricht er sie mit „Buddy‟ (Kumpel) an und bittet um einen „buddy kiss‟. Man spürt sofort, dass hier zwischen Mann und Frau keine romantische, sexuelle Liebe vorliegt.

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Joe ist nämlich eigentlich schwul, kann das aber weder sich selbst noch seiner Umwelt eingestehen, denn das passt weder zu seiner Religion, noch zu seiner politischen Einstellung (er ist glühender Anhänger des republikanischen Präsidenten Ronald Reagan). Er unterdrückt seine sexuellen Bedürfnisse, lebt sie nur passiv aus, in dem er immer wieder noch nachts (im Central Park) „spazieren geht‟. Als er das erste Mal Louis über den Weg läuft und der ihn sofort als Schwulen identifiziert, weist er das entrüstet von sich. Im Laufe des Stücks allerdings erkennt er, dass er nicht länger verleugnen kann, was und wer er ist: „a gay Republican Mormon‟. Doch, auch wenn das auf den ersten Blick wie eine Befreiung aussieht, seine Frau Harper wird dadurch zutiefst verletzt.

Photo by Helen Maybanks for NT

Mir haben die Szenen, die Joe mit Louis hatte, am besten gefallen, Russell hat mit James McArdle einfach eine sehr gute Chemie, ihre Küsse sind heiß. Ich hatte ja Russell noch nicht in allzu vielen Filmen oder Serien gesehen, am meisten ist mir seine Performance als Werwolf in Being Human in Erinnerung geblieben, eine Performance, die z. Tl. recht over-the-top (nicht negativ gemeint) war. Wie anders sein zurückhaltendes Spiel hier! Umso stärker wirken die wenigen emotionalen Ausbrüche, die er hat. Einmal, als er und Louis am Atlantik sind, zieht er sich splitterfasernackt aus und das Publikum bekommt seinen Hintern zu sehen (Louis die andere Seite). Das hatte nichts Sexuelles an dieser Stelle, sondern passte zu dem, was Joe Louis sagen wollte.

Harper Pitt (Denise Gough)

Joe’s wife, an agoraphobic with a mild Valium addiction

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Gleich beim ersten Auftreten von Harper wird offenbar, dass sie unter ihrer Phobie leidet und davon träumt zu reisen – was ihre erste Halluzination auf den Platz ruft: Mr. Lies, „of the International Order of Travel Agents‟, der ihr eine Reise in die Antarktis möglich machen will, da sie das Ozonloch sehen möchte. Halluzinationen spielen noch häufiger eine Rolle in Harpers Leben. Diese werden sie auch mit Prior Walter verbinden. Es schmerzt sie sehr, dass Joe in ihr allerhöchstens einen „Buddy‟ sieht, und im Laufe des Stückes flieht sie mit Hilfe von Tabletten in Halluzinationen und Träume, scheint unendlich unglücklich. Doch gegen Ende kann sie sich befreien – von ihrer Phobie und von Joe. Sie fliegt nach San Francisco, denn laut des Engels Amerika sieht der Himmel aus wie San Francisco…

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Denise Gough ist ja unter Theater-Aficionados sehr bekannt und beliebt (sie gewann 2016 den Olivier Award für ihre Hauptrolle in People, Places and Things), für mich war sie eine Neuentdeckung. Aber ich verstehe nun, warum sie so „heiß gehandelt‟ wird. Sie stellt diese Mischung aus Verzweiflung, Verwirrung und zuletzt Entschlossenheit, mit einer Prise Sarkasmus, sehr überzeugend dar.

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Louis Ironson (James McArdle)

a word processor working for the Second Court of Appeal

Photo by Helen Maybanks for NT

Louis ist seit 4 1/2 Jahren mit Prior liiert, (weltlicher) Jude und vehementer Gegner der Republikaner. Er tendiert dazu seinen Freunden Vorträge zu seiner Weltsicht zu halten, was nicht immer so gut ankommt. Louis wird im Laufe des Stücks Prior verlassen, weil er nicht damit umgehen kann, dass Prior AIDS hat und es ihm deswegen richtig schlecht geht.

Photo by Helen Maybanks for NT

Doch lässt ihn diese Entscheidung auch nicht ruhig schlafen, er ist von Schuldgefühlen besessen, so wie Belize es ihm einmal vorwirft, als es um ein anderes Thema geht – die Frage, ob Louis ein Rassist ist, und als dieser schließlich zugibt: „So maybe I am a racist…‟. Belizes Reaktion:

Oh I really hate that! It’s no fun picking on you Louis; you’re so guilty, it’s like throwing darts at a glob of jello, there’s no satisfying hits, just quivering, the darts just blop in and vanish.

Photo by Helen Maybanks for NT

Belize bringen also Louis‘ Schuldgefühle auf die Palme, ich aber fand zumindest die Schuldgefühle gegenüber Prior nachvollziehbar, insbesondere durch die greifbare Darstellung durch James McArdle. Er schafft es sehr gut, einen Entwicklungsprozess darzustellen, der irgendwie nachvollziehbar ist. Man könnte Louis auch einfach verteufeln: Er ist ein Feigling, der seinen Freund mit seiner Krankheit alleine lässt. James McArdle aber gibt Louis eine Menschlichkeit, durch die der Zuschauer doch auch Sympathie für ihn empfindet. Er ist einfach überwältigt von der Situation, dass sein Partner todkrank ist. Ich finde, man macht es sich ein bisschen zu einfach, wenn man Menschen verurteilt, die mit dieser Situation nicht umgehen können. Louis verlässt Prior ja nicht, weil er gefühlskalt ist, sondern ganz im Gegenteil, weil ihn die Angst regiert. Er sagt einmal: „I cry way too easily!‟ Allerdings wirft Prior ihm vor: „You cry, but you endanger nothing in yourself. It’s like the idea of crying when you do it.‟ Eine zweite Chance als Partner bekommt Louis von ihm nicht, als er kurz vor Ende des Stücks doch endlich dazu bereit wäre, zu Prior zurückzukehren, doch er bleibt ein Bestandteil seines Freundeskreises.

Prior Walter (Andrew Garfield)

Louis’s boyfriend. Occasionally works as a club designer or caterer, otherwise lives very modestly but with great style off a small trust fund.

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Die erste Szene, in der Prior auftaucht (Szene 4), ist die, die beim 50-jährigen Jubiläum des National Theatre von Andrew Scott (Prior) und Dominic Cooper (Louis) aufgeführt wurde und die mich dazu bewegt hatte, mir dieses Stück anzusehen. Da eröffnet Prior seinem Freund, dass er AIDS hat, indem er ihm einen dunklen Fleck auf seinem Arm zeigt, und tut dies mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor:

Prior: K.S., baby. Lesion number one. Lookit. The wine-dark kiss of the angel of death.

Louis (Very soflty, holding Prior’s arm): Oh please…

Prior: I’m a lesionnaire. The Foreign Lesion. The American Lesion. Lesionnaire’s disease.

Louis: Stop.

Prior: My troubles are lesion.

Louis: Will you stop.

Prior: Don’t you think I’m handling this well? I’m going to die.

Louis: Bullshit.

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So ganz kann sich Prior seinen schwarzen Humor nicht über die ganze Strecke behalten, denn es geht ihm recht schnell ziemlich dreckig. Louis packt das nicht und verlässt Prior, dafür begegnet Prior im Traum / in einer Halluzination Harper, und dann natürlich – irgendwann müssen ja mal die „Angels in America‟ ins Spiel kommen – dem Angel America, der durch die Decke in Priors Zimmer kommt. Priors Kommentar: „Very Steven Spielberg.‟ Prior schwankt in der Folge zwischen „ich bin verrückt‟ und „ich bin ein Prophet‟ – und er muss sich schließlich entscheiden, ob er das Ansinnen der Engel an die Menschheit („Stop moving!‟) unterstützt, indem er selbst sein Leben aufgibt und schmerzfrei im Himmel ewiges Leben findet, oder ob er trotz AIDS, trotz Schmerzen, trotz der Aussicht auf einen baldigen Tod, trotz der Ankündigung der Apokalypse durch die Engel, sein Leben weiterleben will. Für mich ist seine Entscheidung für das Leben der Kern dieses Stücks:

I want more life. I can’t help myself. I do.

I’ve lived through such terrible times, and there are people who live through so much worse, but… You see them living anyway. When they’re more spirit than body, more sores than skin, when they’re burned and in agony, when flies lay eggs in the corners of the eyes of their children, they live. Death usually has to take life away. I don’t know if that’s just the animal. I don’t know if it’s not braver to die. But I recognize the habit. The addiction to being alive. We live past hope. If I can find hope anywhere, that’s it, that’s the best I can do. It’s so much not enough, so inadequate but… Bless me anyway. I want more life.

Und dieser Kern des Stücks zeigt eben, dass es hier nicht nur um Homosexualität und AIDS geht, letztlich geht es einfach um das Leben.

Photo by Helen Maybanks for NT

Andrew Garfield spielt Prior mit so viel Gefühl, er durchlebt so viele Emotionen, dass ich mir vorstellen kann, wie ausgelaugt er sich jeden Tag fühlen muss, insbesondere nach Tagen, an denen beide Stücke hintereinander aufgeführt werden: Schmerz, Verzweiflung, Eifersucht, Wut, Enttäuschung, aber auch Entschlossenheit und Zärtlichkeit… Sein Prior hat leichte Ansätze zur Drag Queen, mindestens in seinem Traum, in dem er als solche auftritt. Aber auch sonst wirkt er sehr weich, fast weiblich und trägt später auch einen taillierten Mantel.

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Die anrührendsten Momente hat er mit Joes Mutter Hannah und seinem langjährigen Freund Belize, die ich euch nun noch in Kürze vorstellen möchte.

Hannah Porter Pitt (Susan Brown)

Joe’s mother, currently residing in Salt Lake City, living off her deceased husband’s army pension

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Als Joe sich seiner Mutter gegenüber am Telefon outet, reagiert sie nicht besonders hilfreich oder mitfühlend („You’re ridiculous […] You really ought to go home now to your wife.[…] We will just forget this phone call.‟), danach aber verkauft sie ihr Haus in Salt Lake City und fliegt unangekündigt nach New York. Dort ist Joe dann erstmal unauffindbar und sie kümmert sich in der Zwischenzeit etwas um Harper, Joes Frau. Richtig interessant aber wird es, als Hannah und Prior aufeinander treffen. Prior will herausfinden, was der neue Boyfriend von Louis für ein Typ ist, und trifft so auf Hannah, die ihm hilft, als er einen schlimmen Rückfall hat. Die Beziehung, die von nun an die beiden so unterschiedlichen Menschen, verbindet, ist wohl meine liebste Beziehung in diesem Stück – die beiden stehen sich schließlich näher als Hannah mit ihrem Sohn Joe.

Photo by Helen Maybanks for NT

Belize (Nathan Stewart-Jarrett)

a registered nurse and former drag queen whose name was originally Norman Arriaga; Belize is a drag name that stuck

Photo by Helen Maybanks for NT

Belize ist für mich der Engel unter den Menschen in dieser Geschichte. Als Krankenpfleger kümmert er sich sowohl um seinen langjährigen Freund Prior, als auch um Roy Cohn, obwohl er diesen zutiefst verachtet (was auf Gegenseitigkeit beruht).

Photo by Helen Maybanks for NT

Außerdem setzt er sich auch immer wieder Louis‘ „Gejammere‟ aus, was ihn mitunter zur Weißglut reizt, doch seine Geduld – und sein großes Herz – scheint unermesslich. Nathan Stewart-Jarrett ist großartig und zum Verlieben in dieser Rolle. Die innere Drag Queen ist in jeder Geste, in jeder Bewegung zu sehen.

Photo by Helen Maybanks for NT

Und dann ist da noch

The Angel (Amanda Lawrence)

four divine emanations, Fluor, Phosphor, Lumen and Candle; manifest in One: the Continental Principality of America. She has magnificent steel-grey wings

Die Rolle des Engels ist am schwierigsten zu beschreiben (und es gibt keine offiziellen Fotos von ihr). Sie ist nicht schön, sie sieht etwas heruntergekommen aus, die Haare verstrubelt und strähnig, die amerikanische Flagge auf der Kleidung kaum mehr zu erkennen. Aber sie hat einen Sex Appeal, der auch auf homosexuelle Männer (Prior) und heterosexuelle Frauen (Hannah) wirkt und in „Plasma Orgasmata‟ endet. Schließlich hat sie (Prior:) „[…] eight vaginas‟ oder, besser gesagt, sie ist (Angel:) „REGINA VAGINA! Hermaphroditically Equipped as well with a Bouquet of Phallï‟. Der Engel ist aber aus selbstsüchtigen Gründen unterwegs: der Himmel fällt nämlich so langsam auseinander, weil sich Gott aus dem Staub gemacht hat und seine Kreaturen, die Menschen, sich zu viel bewegen, weiterentwickeln. Das soll Prior stoppen.

Doch Prior, wie oben erwähnt, lässt die Engel (es gibt ja noch mehr, für jeden Kontinent einen) abblitzen. Die Menschheit kann nicht stehen bleiben. Und so müssen die Engel Prior segnen und zurück in sein Leben schicken.

Und noch fünf Jahre später lebt Prior und er wendet sich zum Schluss an das Publikum:

This disease will be the end of many of us, but not nearly all, and the dead will be commemorated and will struggle on with the living, and we are not going away. We won’t die secret deaths anymore. The world only spins forward. We will be citizens. The time has come.

Bye now.

You are fabulous creatures, each and every one.

And I bless you: More Life.

The Great Work Begins.

 

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