Media Monday #316

Ich bin total müde (Grund siehe 7.), habe schon eeeeeeewig gebraucht, um die heutigen Lückensätze des Media Monday zu füllen (und sprachlich ist das heute nicht gerade brilliant). Deswegen geht’s ohne weitere Vorrede gleich los!

1. Um mich an eine Serie zu binden, bedarf es eigentlich nur ____ . Nein, das „nur‟ passt nicht. Denn selbst wenn ich schreibe: „… bedarf es eigentlich nur einer guten Chemie zwischen den Charakteren‟, stimmt das nicht, denn irgendwann reicht mir das alleine nicht mehr, wenn das Drehbuch dafür nix taugt. Bones & Seeley und Castle & Beckett mögen ja bis zum Schluss eine gute Chemie gehabt haben, ich bin aber weit vor dem Schluss ausgestiegen, weil die Storys mir nichts mehr gegeben haben. Es reicht aber auch nicht, „nur‟ ein gutes Drehbuch zu haben, wenn es z. B. niemanden im Cast gibt, den ich sympathisch finde. Die Mischung muss passen, so abgedroschen das klingt. Es gibt bei mir nicht DIE eine Zutat, die mich süchtig macht.

2. Wer der neue Doctor (Who, Anm. d. Red.) wird, hat mich eigentlich weniger interessiert, weil ich kein Whovian bin. Allerdings finde ich die Nachricht, dass mit Jodie Whittaker eine Frau die nächste Reinkarnation wird, ziemlich interessant, zumal ich Jodie Whittaker in Broadchurch klasse fand! Wer weiß, vielleicht wird es ja Jodie schaffen, dass ich doch noch Doctor Who schaue?! 😉

3. Das Erlebnis, als ich Das Schweigen der Lämmer 1991 im Kino sah, ist mir lang im Gedächtnis geblieben, denn bis zu diesem Zeitpunkt war das der spannendste Film, den ich je gesehen hatte. Ich war von Anfang an, als Clarice Starling durch den Wald lief, komplett angespannt und diese Spannung hat nie nachgelassen. Ich kann mich nicht bei vielen Filmen aus dieser Zeit so genau noch an das Seherlebnis erinnern, weswegen dieser Film zu meinen Lieblingsfilmen gehört und Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter einfach meine Liste der Film-Villains anführen musste!

4. Der Trend, überall Selfies zu machen, trägt meiner Meinung nach dazu bei, dass die jungen Leute (z. B. neulich unsere Abiturient*nnen) viel besser wissen, wie sie ein perfektes Fotolächeln aufsetzen. Sie sehen sich ja ständig dabei. Ich dagegen muss solche Selfies machen (ich habe tatsächlich immer noch kein Selfie-fähiges Smartphone, wird sich aber in den Sommerferien ändern)…

… und wenn mich mal jemand von vorn fotografiert, sieht das oft nicht so gut aus…

5. Im dritten Quartal dürfte meines Erachtens Dunkirk einen Kinobesuch wert sein, schließlich hat Edgar Wright (Regisseur des definitiv „kinobesuchwertigen“ Baby Driver!!!) aus Australien getwittert, dass man sich den Film unbedingt im Kino ansehen soll. Und für mich gilt zusätzlich: Es spielen Cillian Murphy ❤ und Tom Hardy ❤ mit. Außerdem: Auch wenn ich nicht alle Christopher Nolan-Werke gleich gern mag, bildgewaltig waren sie alle, also ab ins Kino! (Aber dabei Baby Driver nicht vergessen! 😀 )

6. Poker ist eines dieser Spiele, die ich nie erfolgreich spielen könnte, weil ich es einfach nicht schaffe, ein Pokerface aufzusetzen. Mir würde man sowohl ein gutes, als auch ein schlechtes Blatt sofort ansehen… Ich bin einfach ein offenes Buch! 😉

7. Zuletzt habe ich eine Wanderung von der Talstation der Herzogstandbahn auf den Martinskopf gemacht und das war anstrengend und schön, weil ich zwar beim steilen Aufstieg geschnauft habe ohne Ende, aber der Blick von oben auf den Walchensee und die Alpen war dann doch wunderschön! (Leider sind meine Fotos gar nicht so schön geworden… :-/ Das Licht hat irgendwie nicht gepasst.) Trotzdem noch ein „Selfie“:

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29 Antworten zu Media Monday #316

  1. blaupause7 schreibt:

    cooles selfie. solche mach ich auch gerne

  2. bullion schreibt:

    Na, das sind doch coole Selfies. Und auch eher die Art, die ich machen würde… 😉

  3. Wortman schreibt:

    Nach 40 Jahren DER Doktor brauche ich jetzt keinen DIE Doktor.
    Dieser Selfie – Wahnsinn ich doch nur ätzend.

    • singendelehrerin schreibt:

      Aha, da haben wir schon einen Gegner des neuen Doctors! 😉 Ich werde hier aber sicher keine Diskussion entfachen, das sollen die Whovians unter sich ausmachen! 😉

  4. annsworld1987 schreibt:

    Bin ich froh, dass ich nicht die Einzige bin, die Doctor Who nicht schaut…

    Ich mag Deine Selfies…die haben etwas “rebellisches“…

  5. greifenklaue schreibt:

    Dunkirk definitiv sehenswert, sowohl Nolan, Hardy und insbesondere auch Murphy sind Namen, die auch bei mir ziehen.

  6. Stepnwolf schreibt:

    Schöne Aussicht.
    Und die Schattenselfies kann ich auch gut. 😉

  7. pimalrquadrat schreibt:

    Diese Art der Selfies gefällt mir sehr viel besser als gekünstelte „Schaut mich an, wie toll ich bin“-Bilder. 🙂

    Zum Doktor: Ich schau die Serie nicht, frage mich aber, was als nächstes verweiblicht wird. Ghostbusters, Dr. Who, vielleicht dann doch die 9 Gefährtinnen auf dem Weg nach Mordor? 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Whovians, bitte korrigiert mich, aber ich dachte, der Doctor regeneriert sich ja immer wieder in einen neuen Körper mit auch neuen/anderen Charaktereigenschaften, warum sollte da in all den Jahren nicht auch mal ein weiblicher Körper drunter sein? Gerade in diesem Fall hat das für mich nichts mit „Verweiblichung“ zu tun. Erinnert mich auch etwas an Lieutenant Dax bei „Deep Space Nine“: Captain Sisko nennt sie oft „old man“, weil Dax vorher in einem Mann steckte (symbiotisches Wesen).

      Ich glaube, du brauchst da keine Angst haben, dass HdR oder Der Hobbit mit komplett weiblichem Cast nochmal verfilmt wird. 😉 Wobei, wenn Sarah Michelle Gellar Aragorn spielt, wie wäre das? 😛 😀

      • pimalrquadrat schreibt:

        Aber Jadzia Dax war von vornherein als „geschlechtslos“ angelegt, das war doch Teil ihres Hintergrunds? Außerdem war sie heiß, das entschuldigt alles. *pfeif*

        Spaß beiseite, ich denke, wenn sich nach 40(?) Jahren das Geschlecht der Hauptfigur plötzlich ändert, finde ich es nicht überraschend, wenn es manchen Fans sauer aufstößt. 🙂
        Wäre zum Bleistift bei Jane Bond auch nicht anders.

        Außerdem fällt es dann doch auf, wenn zuletzt gehäuft Charaktere neu gegendert werden. Warts nur ab, spätestens beim A-Team reden wir noch mal drüber. XD 😉

        Und Gal Gadot spielt Frodo? OH Maaaannn, jetzt will ich das sehen! 😥 😛

        • singendelehrerin schreibt:

          Hehe, siehste! 😀

          Ach, weißt du, es gibt sogar Menschen, die tatsächlich nach 40 Jahren ihr Geschlecht ändern. Im Real Life.

          Wenn, dann ist nur Dax geschlechtslos, Jadzia ist ja eine Frau. 😉

          • pimalrquadrat schreibt:

            Ich würde gerne noch sehr viel mehr sehen. *unschuldigguck* 😀

            Du, das sei denen auch vollkommen unbenommen, da sag ich nur: Ist nicht mein Leben, wenn sie damit glücklich werden/sind, nur zu. 😉
            Und natürlich sind fiktionale Figuren ein absolutes Luxusproblem, gar keine Frage.
            Ich werde jedoch den Eindruck nicht los, dass es nach folgendem Muster läuft: „Die Jungs hatten jetzt zig Jahre ihren Spaß, jetzt sind wir Frauen dran!“. Das sieht man ja auch daran, dass es so ein genderbending umgekehrt eigentlich nicht gibt, oder ist dir bekannt, dass eine „ikonische“ Frauenfigur auf einmal von einem Mann verkörpert wurde?
            Nicht, dass wir uns falsch verstehen, es gibt nach wie vor zu wenig Rollen für Frauen, aber auch Farbige etc. pp. Das ist sehr schade, und das sollte geändert werden (auch wenn ich starre Quoten für absoluten Murks halte, erst recht, wenn man sie auf den einzelnne Film anwendet). Nur sehe ich das Umdrehen von Figuren, die sich gut verkaufen, eben nicht als Lösung an. 🙂

            PS: Du Trekkie! 😀

          • singendelehrerin schreibt:

            Ganz ehrlich: Wozu bräuchten wir ein umgekehrtes „Genderbending“???

            Erstmal: Nenne mir eine „ikonische“ Frauenfigur im TV (, die es seit Jahrzehnten (!!!) gibt, ununterbrochen). Ja? Ich höre?

            Zweitens: Bei Doctor Who wurde ja wohl nicht eine Frau gewählt, weil BBC jetzt Quoten vorgibt. Und: Nicht eine superfeministische Frau ist auf die Idee gekommen, der neue Showrunner ist ein Mann.

            Prinzipiell bin ich zwar auch eher dafür, dass NEUE gute Rollen für Frauen geschaffen werden, aber beim Doctor sehe ich das gar nicht kritisch, weil der kein Mann sein MUSS. Dafür muss ich nicht unbedingt eine Jane Bond haben (vorher MUSS Idris Elba die Rolle bekommen), da schau ich mir doch dann lieber „Atomic Blonde“ an… 😀

          • pimalrquadrat schreibt:

            Gegengegenfrage: Wozu braucht es überhaupt Genderbending? 😉

            Erstmal: Du weißt, dass ich das nicht kann, da ich gar nicht so viele Serien schaue, und auch gar nicht so lange. 🙂
            Und wahrscheinlich hast du sogar recht, dass es eine solche Frauenfigur gar nicht gibt. Was sich hoffentlich bald ändert, ich hoffe in meinen Träumen auf eine TV-Serie mit Wonder Gal. ❤

            Zweitens: Hm, ob und inwiefern sich die BBC auf Frauenquoten einlässt, kann ich dir nicht sagen. Nachdem aber in Deutschland erst die Tage Maria Furtwängler – wer auch immer das sein mag – eine "Studie" in Auftrag gegeben hat, die zum Schluss kommt, dass die Frauenquote im deutschen TV und Film bei etwa einem Drittel liegt, empfinde ich zumindest ein unterschwelliges Drängen auf die Quote.
            Insofern war mein letzter Kommentar auch ein wenig dadurch gefärbt.
            Ferner denke ich mir, dass die "Idee" sich nur wenig von gesellschaftlichen Tendenzen lösen lässt. Wonder Woman schlug ein wie eine Bombe – guter Film, gute Darsteller, Gal ❤ – und es gibt mehr als genug weibliche Whovians. Ich denke, da ist es rein ökonomisch betrachtet naheliegend, den eigenen Absatzmarkt stärken und erweitern zu wollen, indem man ganz gezielt ein Publikum anspricht, welches momentan en vogue ist – und zuvor zum Teil sträflichst vernachlässigt wurde.

            Was nun das MÜSSEN betrifft, frage ich mich, ab wann eine Figur ein gewisses Geschlecht haben muss? James Bond, ist der festgelegt auf einen Mann? Gefühlt sechzig Jahre Filmgeschichte sagen mir: Ja.
            Dr Who ist seit Jahrzehnten männlich, kann aufgrund seiner extraterrestrischen Herkunft durchaus auch weibliche Formen annehmen. Hier erscheint es mir zumindest einfacher, auch wenn ich dann doch davon ausgehe, dass diese Reinkarnation einen besonderen Grund hat, da die letzten sechs oder sieben allesamt männlich waren. Abweichungen von einem Muster sollten erklärt werden, ansonsten erscheinen sie willkürlich und nicht nachvollziehbar.
            Und so geht es weiter. Indy als Frau? Hoffentlich nicht. Ripley als Mann? Nope.

            Und ja, ich finde Atomic Blonde – ein sehr passender Titel für die gute Charlize – definitiv besser als Jane Bond.
            Böse gesagt stört es mich, wenn Indianerkostüme aus dem Verkehr gezogen werden wegen kultureller Aneignung, gleichzeitig aber andere "Kulturgüter" je nach Gusto in Beschlag genommen werden, so heikel es auch sein mag, sich heutzutage als Indianer etc. zu verkleiden.

          • singendelehrerin schreibt:

            Ich glaube nicht, dass jetzt überall einfach aus einer männlichen Figur eine weibliche gemacht wird. Ich verstehe diese Ängste, ehrlich gesagt, nicht so recht.

            Es ist ja auch nicht so, dass die Frauen nur lauter Frauen auf der Leinwand sehen wollen. Ich schmachte ja auch ganz gerne einen männlichen Helden an. ❤ Aber schau dir z. B. mal das Cast-Bild vom neuen Avengers-Film an (auf der D23Expo): https://pbs.twimg.com/media/DE3YczVVoAAb-TZ.jpg:large

            Da sind ganze DREI Frauen dabei! Wo sind also die Vorbilder für Mädchen und Frauen? Ich sag ja nicht, dass das alles Superheldinnen sein müssen, aber ein bisschen mehr Buffy und "Wonder Gal" und weniger Bella und Anastasia wären schon gut! 😉

          • pimalrquadrat schreibt:

            Mein ganzer, schöner, langer Kommentar ist im Nirvana gelandet. *schnief*

            Den mach ich jetzt nicht noch mal. 😦

            Mit deinem letzten Satz bin ich voll und ganz einverstanden. 😉

            Mit den ersten beiden nicht, weil ich das einfach mehrfach lese (Link aus The Legend of Zelda zum Beispiel soll weiblich werden, damit sich weibliche Spielerinnen endlich identifizieren können und wahrgenommen werden), während das bei anderen wie Lara Croft selbstverständlich niemand je fordert.

          • singendelehrerin schreibt:

            For real, du machst dir Sorgen, weil eine Figur aus einem GAME weiblich werden soll?!? Seriously? OK, ich bin halt keine Gamerin, aber das man(n) sich da durch Verweiblichung bedroht fühlt, kann ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen. *grübel*

          • pimalrquadrat schreibt:

            Ich finde es etwas schade, dass du gleich „Angst“ und „Bedrohung“ bemühst, und damit – zumindest empfinde ich es so – die Diskussion auf eine emotionale und irrationale Ebene ziehst, wodurch eine Außeinandersetzung mit der Thematik überflüssig wird. 😉
            Ich liebe Buffy und Wonder Gal, ich zocke problemlos Games mit weiblichen Protagonisten, und in Spielen mit freier Charaktererstellung habe ich auch die ein oder andere Frau dabei. Ich mag Lara Croft (seit dem Reboot), und ich bin großer Fan von Nilin und Bayonetta. Das Etikett „ängstlicher, unsicherer, wütender, weißer, alter Mann“ lasse ich mir nicht anhängen. 😉

            Ich bin insofern beunruhigt, weil ich einen Trend sehe: Männliche Protagonisten sollen mit dem Argument der gesteigerten Identifikationsmöglichkeit für Frauen neu besetzt werden – und zwar mit Frauen. Link ist da nur ein Beispiel, der Doc ein zweites, und Thor ein drittes. Ob und inwiefern sich daraus ein groß angelegter Wandel ableiten lässt und inwifern der von Dauerhaftigkeit gezeichnet sein wird, darüber maße ich mir kein Urteil an, betrachte es aber nicht sehr wohlwollend.
            Noch einmal, es gibt tatsächlich viel zu wenige gute Frauenfiguren und -rollen in Film, TV, Literatur und Games. Das sollte sich ändern.
            Ich sehe die Lösung jedoch ganz und gar nicht darin, Figuren neu zu besetzen und dabei die Geschlechter umzudrehen.
            Weder verbessert ein weiblicher XYZ irgendetwas an der Situation, noch ermöglicht er es neuen Autorinnen, Darstellerinnen oder sonstigen kreativen Köpfinnen vorzustoßen und mehr Raum für interessante Figuren und Geschichten zu erhalten. Es ist und bleibt die Figur XYZ, die letztlich davon lebt, dass sie ein seit Jahren etabliertes Franchise ist, und sich höchstwahrscheinlich auch dann verkaufen würde, wenn der Protagonist eine Mohrrübe wäre.

            Und irrwitzigerweise ist das Argument der Repräsentation, der Identifikationsfigur, ein ziemlicher Bumerang. Welche positiven Männerfiguren haben denn heutige Jungs? Bond? Ein sexistisches Schwein, das mit allem in die Kiste steigen will, was bei „3“ nicht auf den Bäumen hockt. Die Figuren aus GoT? Klar, wenn wir Geschnetzeltes wollen, nur zu. Dieses bedenkliche Bild von Maskulinität sollte ebenfalls nicht perpetuiert werden, schon gar nicht dadurch, dass man smarte, intelligente und durch geistige Fähigkeiten beeindruckende Figuren entfernt.
            Bzw., wenn es Frauen und Mädchen ach so unmöglich sei, sich mit männlichen Figuren zu identifizieren, inwiefern ist es dann besser für Jungs, mit weiblichen konfrontiert zu werden? Da beißt sich die Katze in den Schwanz, finde ich.

            Aber ich lasse es lieber. Weder ändere ich etwas an der Situation, noch macht man sich mit diesen Ansichten besonders beliebt.
            We’ll have to agree on the fact that we disagree. 😉

          • singendelehrerin schreibt:

            Ja, sorry, da bin ich etwas unsachlich geworden. Ich höre halt in die Richtung häufiger solche Argumente, die mir einfach so erscheinen, als seien sie von der Angst genährt, an männlicher Dominanz zu verlieren. Dass du jetzt sicher kein Poster Boy für solches Macho-gehabe bist, weiß ich im Grunde genommen. Du liebst ja auch solche Frauenfiguren wie eben Buffy oder Wonder Woman. Und doch halte ich die Bedenken halt für übertrieben…

            Du hast sicherlich recht, dass es auch bessere männliche Identifikationsfiguren geben sollte, James Bond dient dem Zweck da tatsächlich nicht besonders. (Hier finde ich ja übrigens den Film „20th Century Women“ recht interessant, in dem eine alleinerziehende Mutter quasi beweisen will, dass gerade die Erziehung und der Kontakt mit Frauen ihren Sohn zu einem „guten“ Mann werden lassen wird.)

            Es ist schon auch gut, wenn Jungs mit Frauenfiguren konfrontiert werden, die ihnen ein anderes Frauenbild suggerieren als z. B. Bella, wenn ich die hier nochmal nennen darf, oder eben generell das ängstliche – oder bildhübsche Mädchen, das gerettet – oder geheiratet werden muss.

            Und ich denke, DA liegen wir ja wohl kaum sehr weit auseinander. 😉

  8. Zeilenende schreibt:

    Das ist doch ein cooles Selfie! Die besten Selfies sind eh die mit richtiger Kamera. Ich nutze dafür gern spiegelnde Fassaden, etc. 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Die junge Frau, die ich gestern gebeten habe, das Foto von mir auf dem Martinskopf zu machen (sie hatte vorher jemand anderen darum gebeten, so ein Foto von ihr zu schießen, aber natürlich mit dem Smartphone), schaute mich ganz entsetzt an, als sie meine Kamera sah: „Damit kenne ich mich aber gar nicht aus!!! :-o“ Ich musste sie erst beruhigen, dass die Kamera auch auf Automatik eingestellt ist und ihr zeigen, wo der Auslöseknopf ist. Dann hat sie aber doch mehrere Bilder gemacht und ausprobiert, was am besten aussieht. Geht doch! 😉

      Spiegelnde Fassaden liebe ich auch für Selfies! Da gibt’s auch schon einige. 🙂

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