Media Monday #310

Für mich ist das Pfingstwochenende überschattet von den terroristischen Anschlägen in London. Ich fliege ja am Freitag mal wieder hin – und da habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht.

Doch das Leben geht weiter, muss es auch! Deswegen Normalität durch den Media Monday.

1. Das Pfingstwochenende verbringe ich hauptsächlich mit Korrigieren. Das klingt schrecklich, aber das liegt daran, dass ich schnell mit den 69 (!) Englisch-Abschlussprüfungen (Fachabitur + Abitur an der Fachoberschule) fertig werden will, damit ich nächstes Wochenende nach London fliegen kann, ohne noch weitere Korrekturen im Nacken sitzen zu haben. Außerdem bin ich tatsächlich immer furchtbar neugierig, wie meine Schülerinnen und Schüler sich in der Prüfung gemacht haben! 🙂

2. Neulich habe ich gehört/gelesen, dass sich das geschiedene Paar James McAvoy und Anne-Marie Duff trotz Trennung immer noch gut versteht. Duff sagte dem Telegraph:

There’s a lot of goodwill between us. And we do still laugh all the time. I cannot imagine a time in my life when he doesn’t make me belly laugh. We love being parents and he’s someone I’ll respect, always.

Ich fand das beruhigend.

3. 140 Zeichen ist sind mir persönlich ja viel zu wenig, um das ausdrücken zu können, was ich sagen will. Deswegen muss ich an manchen Tweets ganz schön „rumschnippeln‟, bis ich unter die 140 Zeichen komme. Schön, dass ich mich auf meinem Blog dafür „austoben‟ kann! 😉

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist, gefällt mir wohl American Gods, das ich gerade lese, am besten. Ich habe aber leider noch viel zu wenig dieses Jahr gelesen – ich habe das Gefühl, es ist erst das zweite Buch? Kann das sein? :-/

5. Joel Edgerton hätte ich in Loving kaum wiedererkannt, schließlich ist er dafür komplett erblondet (fast wie ein Albino) und verschwindet aßerdem komplett in seiner Rolle. Großartig!!!

6. Das Talent von Joel Edgerton habe ich lange Zeit übersehen – aber seit Warrior, und jetzt in Loving – ist es auch für mich unübersehbar!

7. Zuletzt habe ich auf Twitter in verschiedene Hashtags zum Attentat in London hineingelesen und das war zum einen abstoßend, weil dieser Anschlag von allen Seiten politisch instrumentalisiert worden ist (in Deutschland schien der Tenor: Merkel ist an allem Schuld). Zum anderen habe ich aber auch den wundervollen Hashtag #ThingsThatLeaveBritainReeling gefunden, unter dem sehr, sehr viele Menschen auf humorvolle Weise beweisen, dass alles andere die Briten ins Wanken bringt (zu schwacher Tee z. B.), nur nicht der Terrorismus. Hier ein Beispiel:

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3 Antworten zu Media Monday #310

  1. bullion schreibt:

    Ja, Twitter ist bei solchen Ereignissen immer ein ziemlich abstoßender Ort bzw. kann es sein. Gut für schnelle Informationen, schlecht weil das rechte Lager dort stark vertreten ist. Glücklicherweise ist meine eigene Filterblase dort wunderbar.

  2. Lehrercafe schreibt:

    Korrekturen sind momentan unser Hauptgeschäft, was? Naja, wird auch wieder besser. Die Anschläge sind schrecklich. Man hat schon Panik, morgens das Radio anzuschalten. Aber ich würde mich vom Reisen auch nicht abhalten lassen. Das kanns nicht sein. Ich hoffe tagtäglich, dass die Politiker mal erwachen, und dass endlich handfest vorgegangen wird gegen Auffällige.

  3. Wortman schreibt:

    Ich schau nur die Serie American Gods.

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