Media Monday #304

Mit jedem weiteren London-Trip (das war schon der dritte in diesem Jahr) fällt es mir schwerer, wieder heimzufliegen. Wer hätte das gedacht, dass ich mich mal so heimisch dort fühlen würde! Bei meinem ersten Besuch als Erwachsene (2012) fühlte ich mich so fehl am Platz, jetzt ist diese wundervoll multikulturelle Stadt wie eine zweite Heimat! ❤ 🙂

Aber es hilft ja nichts: Das Alltagsleben spielt sich hier ab – und da kommt in den nächsten Wochen wieder sehr viel auf mich zu. Letzte Schulaufgaben in den Abschlussklassen sind zu korrigieren, in zwei Wochen steht schon die mündliche Gruppenprüfung in Englisch an – und in der Woche vor den Pfingstferien dann die (Fach-)Abiturprüfungen. Ich erzähle das alles, um vorzuwarnen, dass es vermutlich die nächsten Wochen wieder etwas stiller hier sein wird. :-/ 😥

Heute aber der Media Monday (am Flughafen Heathrow vorbereitet) – mit Schwerpunkt „Buch“ zum Tag des Buches, was es mir leider nur erlaubt, in einem Punkt etwas von meinem Theaterwochenende unterzubringen. 😉

1. Der Welttag des Buches ginge regelmäßig spurlos an mir vorüber, wenn nicht andere Blogger/innen darauf aufmerksam machen würden. Gleichwohl halte ich Bücher für sehr wichtig, Zukunftsszenarien wie in Fahrenheit 451, in denen Bücher verboten sind, finde ich unvorstellbar.

2. Bücher zu verschenken ist manchmal schwierig und manchmal leicht. Mein Problem ist oft, dass ich recht genau weiß, was dem Zubeschenkenden gefallen würde, dann aber unsicher bin, ob der- oder diejenige das nicht schon selbst gelesen hat. Leider rede ich wohl mit vielen Menschen zu selten über das, was sie gerade lesen… Schönstes Erlebnis: Eine Freundin und ich schenkten uns das gleiche Buch gegenseitig (ich glaube, es war The English Patient) am selben Tag (wir haben im gleichen Monat Geburtstag und trafen uns an meiner Feier), ohne es jeweils vorher selbst gelesen zu haben! 🙂

3. Lesen ist für mich etwas, das meine Schüler/innen viel häufiger tun sollten. Ich freue mich darauf, wenn es ab übernächstem Schuljahr an der Fachoberschule einen Wahlpflichtkurs „English Book Club“ geben wird. Ich gebe zwar zu, dass ich einen „English Film Club“ auch mal schön gefunden hätte 😉 , aber es bietet sich ja auch beim Buchclub an, dann Werke auszusuchen, die auch schon verfilmt worden sind… Steht sogar im Lehrplan, dass man Vergleiche mit den Verfilmungen ziehen kann (ich lese SOLL).

4. Am liebsten lese ich Bücher, die mich so richtig fesseln. Zuletzt war das bei Kingkiller Chronicle so, The Circle dagegen zieht sich für mich etwas, weil ich das alles so abstoßend finde, dieses ständige Bewertetwerden, diesen Zwang, sich an „social activities“ zu beteiligen…

5. Das Buch Die Unendliche Geschichte hat mich in meiner Kindheit (und Jugend) absolut begeistert, weil ich fasziniert war von diesem Zusammenprall zweier Welten und diesen ganzen Ideen Michael Endes. Ich sage nur: „Das Nichts“ – so wundervoll schwierig, sich das vorzustellen! Und dann die zwei verschiedenen Farben der Schrift – ach, ich fand das damals toll und heute auch noch. Leider habe ich kein eigenes Exemplar (wir hatten eins für vier Geschwister), dabei würde ich das wirklich gerne mal wieder lesen….

6. Und weil ja auch Welttag des Bieres heute ist: Bier konsumiere ich höchstens als Zutat in Brot oder Soßen.

7. Zuletzt habe ich – mal wieder – an zwei Tagen in London drei Theaterstücke gesehen und das war – mal wieder – ein Erlebnis, weil die Stücke höchst unterschiedlich waren und schauspielerisch fantastisch. David Tennant als Don Juan bekam wohl den längsten Blowjob, der je auf einer Bühne „gezeigt“ wurde, bei Damian Lewis‘ Erzählungen davon, wie er sich in eine Ziege verliebt hat („Then she looked at me with these eyes of her“) und von dem Treffen mit anderen „Animal lovers“, die es auch mit Hunden und Gänsen tun, wurde es dem Publikum kollektiv schlecht, und dann habe ich noch zwei umwerfende Performances von einer Schauspielerin und einem Schauspieler erlebt, die ich vorher gar nicht kannte: Adrian Scarborough als „Sidekick“ von Don Juan hat zurecht tosenden Applaus bekommen und Eve Best war der klare Mittelpunkt in dem Stück Love in Idleness, das ich eigentlich wegen Anthony Head gebucht hatte. Wow, was für eine Frau!!! ❤ Und dann noch das Zuckerl: Anthony Head begrüßte mich nach der Vorstellung an der Stage Door mit „Oh! Hi!“ Er kannte mich noch von der Prophecy! ❤ 🙂 

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37 Antworten zu Media Monday #304

  1. KirstenSE schreibt:

    Hätte mich sehr überrascht, wenn du nicht von Eve Best begeistert gewesen wärst! Ich habe sie das erste Mal als Beatrice in der Globe Produktion von „Much Ado About Nothing“ gesehen – das gibt es übrigens auch auf DVD 😉 Seitdem muss ich jede Chance wahrnehmen, sie zu sehen. Und auch als Regisseurin von Macbeth (auch Globe) war sie einfach großartig!

    Adrian Scarborough war mir schon bekannt. Er war der Fool im NT King Lear mit Simon Russel Beale und war ebenfalls großartig mit Olivier als bester Nebendarsteller in After the Dance (die Version, wo Cumberbatch auch mitgespielt hat). Life habe ich das leider verpasst, aber im NT-Archiv angeschaut – unbedingte Empfehlung!!! Und auch in The Habit of Art – davon gab es ein NT Live Screening hat er mir gut gefallen.

    • singendelehrerin schreibt:

      Das NT-Archiv muss ich mir definitiv mal vornehmen!

      Danke dir nochmal für den Tipp bzgl. „Love in Idleness“ – das war wirklich ein wunderbarer Abend! 🙂 Und ich wusste wirklich schon nach wenigen Sekunden, dass du bzgl. Eve Best Recht hattest!

      • KirstenSE schreibt:

        Hast du schon ein Ticket für The Ferryman mit dem großartigen Stage Debut von Paddy Considine? Ich habe am Montag die erste Preview gesehen und kann nicht glauben, dass ich in diesem Jahr noch etwas besseres sehen werde.

  2. Shalima Moon schreibt:

    Mein Exemplar von „die unendliche Geschichte“ ist eines meiner ältesten Bücher in meinem Bücherregal (und sieht nach der häufigen Lektüre inzwischen auch so aus). Aber ich bin stolz es immer noch zu besitzen.

    Ich war letzte Woche auch in London. Ich habe es aber leider nicht in eine Theatervorstellung geschafft, obwohl mich Don Juan mit David Tennant auch brennend interessiert hätte. Na ich bekomme dann von dir bestimmt einen ausführlichen Bericht zu lesen 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich finde das toll, wenn man Büchern ihr Alter ansieht! 🙂

      Siehste, das kann ich mir gar nicht (mehr) vorstellen zu sagen, „Ich war in London und habe es nicht geschafft, mir ein Theaterstück anzusehen!“ 😮 😀 Was hast du denn statt dessen abends gemacht? 😉

      • Shalima Moon schreibt:

        Total platt vom ganztägigen Sightseeing im Bett gelegen und gehofft meine Füße nie wieder benutzen zu müssen^^

        • singendelehrerin schreibt:

          Hehe – Weichei! Wir haben pro Tag zwischen 12.000 und 17.000 Schritte gemacht und sind abends trotzdem noch ins Theater! 😀 Aber wir haben halt nicht mehr so das übliche Sightseeing auf dem Programm, suchen uns eher Orte, wo es nicht so von Touristen wimmelt.

          • Shalima Moon schreibt:

            Ich weiß jetzt nicht, wie viele Schritte wir gemacht haben, aber es waren auch viele. Ich gehör aber auch zu den absoluten Büroarbeitern und komme im Alltag kaum dazu mich zu bewegen… daher war das Sightseeing für mich nochmal härter

          • singendelehrerin schreibt:

            Du, das soll überhaupt keine Kritik sein, sorry! Meine Prioritäten bei London-Trips sind halt eindeutig. Ich finde es nur immer klasse, dass ich mich an einem Tag wie dem Samstag, an dem wir ZWEI Theaterstücke gesehen haben, trotzdem so viel bewege wie sonst an 2-3 Tagen (in stressigen Zeiten sogar noch mehr). War schön, das mal in Zahlen ausgedrückt zu sehen. 😉

  3. pimalrquadrat schreibt:

    Schön, dass du wieder da bist! 🙂
    Die unendliche Geschichte hab ich erst sehr spät gelesen, nachdem ich die Filme vor zig Jahren als kleines Kind im TV geschaut habe. Manche Ideen finde ich wirklich toll, aber wahrscheinlich war ich doch zu alt, um im selben Maße davon geprägt zu werden wie du. 🙂

    PS: Yay, wenn das so weitergeht, bittet er dich noch mal um ein Autogramm! 🙂

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke! 🙂 (Dabei wäre ich so gern länger geblieben… *seufz*)

      Oh je, erst die Filme gesehen… 😮 Das geht ja gar nicht! Wie alt warst du dann ungefähr, als du es gelesen hast?

      PS: Als Fangirl gibt es wohl kaum etwas tolleres als aus der Masse der Fans rauszustechen. ❤ Und: Es wäre mir in deinem Szenario lieber, wenn dann nach meiner Telefonnummer gefragt würde als nach meinem Autogramm… 😀 😳 [/extremefangirlmodus]

      • pimalrquadrat schreibt:

        Kann ich verstehen, aber so kannst du dich auf die nächste Reise freuen. 😉
        Doch doch, das geht wohl! 😛 Und beim Lesen des Buches war ich um die 25 rum.
        Glaub ich dir. 🙂
        Hm, bei Anthony könnte ich mir das auch gut vorstellen, der Kerl ist schon ziemlich cool. 😀

        • singendelehrerin schreibt:

          25 ist natürlich schon etwas anderes als 10 (oder so) für ein Kinderbuch. 😉

          Ich habe sogar schon – wait for it – Tickets für fünf Theaterstücke für meinen ÜBERnächsten Trip (im August) gebucht! 😀 I’m nuts! 😉 Beim nächsten Mal (über meinen Geburtstag) sind es ja „nur“ drei Stücke, wovon ich eines schon einmal gesehen habe (ich wollte aber Andrew Scott noch ein 2. Mal als Hamlet sehen ❤ ), eines in zwei je über 3-stündigen Teilen aufgeführt wird ("Angels in America") und das dritte ist Pantomime ("Tape Face").

          Anthony hat einen tollen Humor und kann soooo toll singen! 🙂

          • pimalrquadrat schreibt:

            Ich bin jung geblieben, also ist der Unterschied kleiner, als man denken könnte. 😀
            XD
            Das ist jetzt keine sooo große Überraschung. 😛
            Aber ich finds gut. 🙂
            Wobei ich so lange gar nicht im Theater sein wollte, aber das ist ja Geschmackssache. 😉
            Ich bin gespannt, was du dazu berichten wirst. 🙂

            Witzig, ich höre gerade Fire aus Once more with Feeling – nein, bei der Folge bin ich noch nicht, ich nähere mich dem Ende von Staffel 4 bzw. 1 von Angel – und da klingt der richtig gut. 😀

          • singendelehrerin schreibt:

            Tststs, du lässt dich spoilern und hörst dir schon vorher die Songs aus DER Musicalfolge aus der 6 Staffel an? Und ja, Anthony klingt richtig gut – naja, immerhin hat er auch schon in der „Rocky Horror Show“ mitgespielt.

            Ach du, ich seh den großen Unterschied zwischen Triple Feature „Herr der Ringe“ und Double Feature Theater nicht wirklich! 😉

          • pimalrquadrat schreibt:

            Jein, die Songs höre ich seit fünf oder sechs Jahren immer mal wieder, da hätte ich nie gedacht, die Serie wirklich zu schauen. 😉
            Aber ja, klar, da ist schon ein Spoiler drin, aber gut, was will man machen? Die Serie ist 20 Jahre alt, das Internet ist voll mit Spoilern. *schwitz*

            Ich hab das Triple auch noch nie gemacht. XD
            So viel Zeit hatte ich dann doch nicht. :mrgreen:

          • singendelehrerin schreibt:

            Also, ich hab brav beim Erscheinen des 3. Films am ersten Tag das Triple gemacht – um kurz nach 0:00 ging dann Teil 3 los. 😮 Und danach (war ja von Mittwoch auf Donnerstag) bin ich in die Schule gegangen, so mit 2-3 Stunden Schlaf. Sehr lustig war, dass auch eine Schülerin (in einer anderen Stadt) sich den 3. Teil noch in der Nacht angesehen hatte – und auch brav im Unterricht saß. 🙂 Hach, good ol‘ times…

            Heute – in meinem fortgeschrittenen Alter – verzichte ich auf Premieren um 0:00, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss. Ich bin auch nicht mehr das, was ich mal war… 😉

          • pimalrquadrat schreibt:

            Dafür haben wir damals keine Karten mehr bekommen. XD
            Die Schülerin ist cool! 😀 (Du natürlich auch, aber deine Schüler sind ja nicht so die Nerds, oder auch nur Serienschauer! 😮 )

            Fortgeschrittenes Alter? Wo denn? 😮
            Ich würde das pragmatisch sehen: Du bist in der Lage, Prioritäten zu setzen und die Filme dann anzusehen, wenn du Zeit und Muße hast. 😉

  4. bullion schreibt:

    „Die unendliche Geschichte“ in der Rotgrün-Ausgabe habe ich auch geliebt. Eines meiner beeindruckendsten Lese-Erlebnisse, bis heute. Das Buch steht noch bei meiner Mutter, ich glaube das muss ich mal „mitgehen lassen“. 😀

    • blaupause7 schreibt:

      Genau das ist auch eins meiner Lieblingsbücher. Mir kamen die Tränen, als ich sah, was die Verfilmungen daraus gemacht haben.

      • bullion schreibt:

        Ich mag den ersten Film dennoch. Ein Teil Kindheit… 🙂

        • singendelehrerin schreibt:

          Ich mag den ersten Film auch (den zweiten habe ich gar nicht gesehen), übte aber auch schon als 14-Jährige Kritik an dem Film und fand, dass das Buch VIIIIEL besser war. Aber da ich mich unsterblich in den Film-Atréju verliebte, konnte ich dem Film doch auch etwas abgewinnen. Fuchur mochte ich auch, auch wenn er mehr wie ein Hund aussah. Dafür gefiel mir das Nichts nicht und ich war wahnsinnig enttäuscht, dass die Geschichte so früh endete… Ich habe allerdings den Film als Erwachsene nie mehr angesehen.

  5. away on a trip schreibt:

    Bücher sind mir ganz wichtig und natürlich habe ich die unendliche Geschichte auch gelesen. An Ostern sowie an Nikolaus schenke ich meinen vier Kindern traditionell Bücher und da stöber ich dann gerne immer sehr lang im Buchladen. Nach London möchte ich gerne nochmal. Mal sehen, ob es dieses Jahr klappt
    LG Andrea

  6. jacker schreibt:

    Die Anekdote der geschenkten Bücher ist klasse – hatte ihr vorher über den Roman gesprochen?

    Und die tolle edition von DUG hatte ich auch 🙂

  7. blaupause7 schreibt:

    Was Zukunftsvisionen im Sinne von Fahrenheit 451 angeht, so hoffe ich, dass es niemals dazu kommen wird – aber wenn ich dagegen „The Circle“ als Beispiel herausgreife, so bin ich entsetzt darüber, wie viel daraus bereits schon machbar geworden ist (z.B. unter die Haut implantierte Chips bei einem neuen Startup-Unternehmen) – und immer, wenn ich auf manchen Blogs den Spruch „Sharing is caring“ lese, werde ich immer wieder aufs neue daran erinnert.

    LG
    Ulrike

    • singendelehrerin schreibt:

      Ja, deswegen finde ich das Buch „The Circle“ ja irgendwie „langweilig“, weil es viel zu nahe an der Realität ist. So gibt es offenbar tatsächlich eine Uni in den USA, die es Freshmen vorschreibt, Fitness Tracker zu tragen:

      >Oral Roberts University, a Christian university in Tulsa, announced earlier this month that all first-years must wear Fitbits — watches that track how much activity a person does. Their fitness data will be tracked by the school — and will contribute to their grades, said Oral Roberts provost Kathaleen Reid-Martinez.

      „Our students come to ORU because of our philosophy of education,“ Reid-Martinez told NBC News. „They come seeking a whole-person education: mind, body, and spirit.“

      All undergrads must take a physical fitness course each semester, she said. The class consists of reading, exams and a weekly activity requirement of 150 minutes per week, which the Fitbits will monitor. Students must take a minimum of 10,000 steps a day — easy to accomplish „just walking across campus each day,“ Reid-Martinez said.< (NBC)

      Jetzt trage ich ja tatsächlich seit ca. zwei Wochen auch so ein Teil, aber die Vorstellung, dass z. B. mein Arbeitgeber einsehen könnte, wie viel oder wenig ich mich bewege, lässt mich innerlich kotzen.

      • blaupause7 schreibt:

        Und genau aus diesem Grund verweigere ich mich solchen „gesundheitsfördernden“ Aktionen, die vom Arbeitgeber initiiert werden – wieviel Sport ich mache, geht a) keinen was an und b) halte ich diesen 10.000 Steps a day für einen ausgemachten Blödsinn. Das kommt mir so vor, als hätte jemand das Sprichwort „Nach dem Essen sollst Du ruh’n oder 1000 Schritte tun“ genommen und aus den 1000 Schritten gleich mal 10000 gemacht, denn „es gibt ja nichts schöneres als sich ambitionierte Ziele zu setzen“. Joh, und genau deswegen versucht jemand, den ich kenne, einen wandertag zu organisieren. Der Haken daran ist, sein „ambitioniertes Ziel“ besteht darin, Mitläufer zu finden, die die geplante Strecke von 40 bis 50 km in 8 bis 10 Stunden laufen. So eine Vereinnahmung durch Leute im Sportwahn und Arbeitgeber, die dich mit Haut und Haaren bzw. Leib und Seele wollen, geht mir gänzlich gegen den Strich.

  8. KirstenSE schreibt:

    Bücher lesen ist bis heute in der Regel nicht so meins, als ADHSler ist lesen meist eine sehr anstrengende Angelegenheit, leider, außer man kann hyperfocussieren (die Harry Potter Bücher auf Englisch haben das z.B. bei mir geschafft).
    Vorlesen lassen ist aber großartig, früher sensationell vom Vater, heute als Hörbuch, z.B. von Dan Stevens (!!!). Da funktioniert das mit der Konzentration besonders gut, wenn ich dabei eine weitere einfache Tätigkeit wie abwaschen ausführe.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich höre ja gerade Dan Stevens‘ „Frankenstein“ zum Einschlafen. 😉 Finde es sehr interessant, was für einen Akzent er Frankenstein gibt. War etwas gewöhnungsbedürftig, aber er liest schon sehr gut.

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