Die Oscar-Nacht: Live-Ticker

Kurzes Schlussfazit: Die Show war nichts besonderes (bis auf das unfreiwillige Ende). La La Land (6 Oscars, darunter bester Regisseur) und Moonlight (3 Oscars, darunter bester Film) gehen als die Gewinner raus,, das geht für mich weitgehend in Ordnung. Es schmerzt mich nur, dass Arrival nur Best Sound Editing bekommen hat. Aber die Konkurrenz war in diesem Jahr auch ungewöhnlich stark. That’s it folks!

6:03: Warren Beatty und Faye Dunaway präsentieren den Best Film: La La LandMoonlight. Okay, das gab’s wohl noch nicht, dass zuerst der falsche Film vorgelesen wurde!!! OMG, Warren Beatty hatte den falsche Umschlag in der Hand. Huiuiui…

5:54: Leonardo Di Caprio stellt Best Actress vor: Emma Stone (La La Land). Hach, schöner Dank an Ryan Gosling. ❤

5:47: Brie Larson stellt den Best Actor vor: Yep, wie erwartet, Casey Affleck (Manchester by the Sea)! Wohl verdient!!! Standing Ovations!

5:41: Halle Berry stellt Achievement in Directing vor: Damien Chazelle für La La Land. Ja, ich habe den Film inzwischen dreimal im Kino gesehen – Chazelle hat das schon toll gemacht! Und trotzdem, ja, hätte ich mir halt Denis Villeneuve irgendwie gewünscht. Aber ich kann auch mit diesem Ergebnis leben! Die Konkurrenz war heuer einfach so stark.

5:29: Ben Affleck „and Guest“ Matt Damon präsentieren: Best Original Screenplay: Manchester by the Sea. Ja, gefällt mir gut! Auch wenn es nicht meine erste Wahl war. Schön!

Amy Adams stellt Best Adapted Screenplay vor: Moonlight! SUPER! Standing Ovations! Sehr schön. ❤

5:20: In Memoriam. Oh no, Bill Paxton ist gerade erst gestern gestorben! Und dann wird auch noch „From Both Sides Now“ dazu gesungen. I’m in tears.

5:16: Scarlett Johannson präsentiert den Best Original Song: „City of Stars“ (La La Land) OK, passt auch! 🙂

5:13: Samuel L. Jackson präsentiert Original Score: La La Land!

5:04: Ryan Gosling und Emma Stone singen leider nicht selbst ihre zwei nominierten Lieder, sondern sagen John Legend an. Not the same. Er hat eigentlich eine tolle Stimme, aber hier erreicht sie mich nicht, vor allem „Audition“ funktioniert so gar nicht für mich. Schade.

5:01: Mean Tweets: einige Celebrities lesen Tweets über sich vor.

4:57: Javier Bardems „Inspiration“ ist Meryl Streep, sie stellen Achievement in Cinematography vor: La La Land.

4:50: Die Gewinner der Sci-Tech-Awards werden vorgestellt. Einleitung sehr lustig von Leslie Mann und John Cho.

4:46: Life Action Short Film: Sing.

4:43: Documentary Short Subject: The White Helmets.

4:38: Sunny Pawar (Lion) ist da – süüüüüüüüüüüüüß. Zum zweiten Mal regnet es Candy von oben herab.

4:33: Für Seth Rogen ist Michael J. Fox bzw. Back to the Future die „Inspiration“ – und nun steigen beide aus dem DeLorean aus und präsentieren Achievement in Film Editing: Hacksaw Ridge. Tja, muss ich mir wohl noch ansehen…

4:29: Riz Ahmed und Felicity Jones präsentieren Achievement in Visual Effects: The Jungle Book. Hm, hab ich nicht gesehen.

4:26: Filmeinspieler „Movies Around the World“: Menschen aus aller Welt sagen, was sie an Filmen toll finden und welche Lieblingsfilme sie haben. Tenor: It’s magic!

4:17: SEHR nette Aktion: Die Teilnehmer an einer „Hollywood-Bustour“ werden ohne ihr Wissen in den Saal gebracht. Jennifer Aniston verschenkt ihre Sonnenbrille, Ryan Gosling hat auch irgendetwas einem Mann in die Hand gedrückt. Ich schätze mal, wenn die jetzt wieder draußen sind, schreien sie laut rum. ICH würde das tun. Ey, die sind direkt an Ryan Gosling, Meryl Streep, Jeff Bridges & Co vorbeigeführt worden und durften ihnen die Hände schütteln. Eine junge Frau hat auch Meryl umarmt… Hach, da jauchzt das Herz des Fangirls! ❤

4:13: Dakota Johnson und Jamie Dornan präsentieren Achievement in Production Design: La La Land! Ja, das passt. 🙂

4:06: Best Animated Short Film: Piper! Oh ja, der war einfach INCREDIBLY CUTE!!!!!!! Gael Garcia Bernal spricht sich gegen „any kind of wall“ aus! Best Animated Film: Zootopia. Hm, schade. Ich mag den Film zwar auch, aber ich liebe Kubo.

Mal zwischendurch: DAS ist das Kleid, das Viola Davis trägt ❤ :

4:01: Sting singt „The Empty Chair“, nur mit Gitarre. Sehr schön.

3:53: Ah, das Thema (theme) ist „Inspiration“, für Charlize Theron war das Shirley MacLaine – und nun kommen sie gemeinsam auf die Bühne! Standing Ovations! Shirley hat einen klasse Humor. Sie präsentieren den Best Foreign-Language Film: The Salesman. Hab ich mir fast gedacht. Es wird ein Statement des Regisseurs vorgelesen. Jetzt wird es politisch – sicher war die Wahl auch ein politisches Zeichen.

3:40: Best Actress in a Supporting Role präsentiert von Mark Rylance. Schöne kleine Einleitung über „Opposing without hatred“. (Er kam dahin, weil er meinte, es heißt nie „Best Actress in an Opposing Role“.) Viola Davis! Standing Ovations – verdient für eine tolle Performance! Bewegende Rede, aber ich bin nicht der Meinung, dass Schauspieler der einzige Beruf ist, „that celebrates what it means to live a life“.

3:36: Vince Vaughn präsentiert die Governor’s Awards, von dem einer u.a. an Jackie Chan ging. Hach ja, der Jackie, schon lang keinen Film mit ihm gesehen!

3:26: Achievement in Sound Editing: Arrival! Ich habe zwar für Deepwater Horizon „gestimmt“, aber JEDER Oscar für Arrival ist toll!

Achievement in Sound Mixing: Hacksaw Ridge. Kann ich nicht beurteilen, aber Kriegsfilme sind potentiell natürlich gut bei so einer Kategorie. Schöne Dankesrede!

3:15: Dwayne Johnson leitet den Song „How Far I’ll Go“ ein.  Auli’i Cravalho singt den Song – sehr schöne Performance, auch optisch. Was für ein wunderschönes rotes Kleid! So süß, wie man der 16-Jährigen ansieht, wie erleichtert sie nach dem Singen ist. Wow, mit 16 bei der Oscarverleihung live singen. Puh. No pressure at all! But well done! 🙂

3:07: Best Documentary Feature: Präsentiert von den drei Leading Ladies aus Hidden Figures. Oh, die echte Katherine Johnson wird auf die Bühne gebracht im Rollstuhl – Standing Ovations. Moving! Gewinner: O.J.: Made in America

3:00: Achievement in Costume Design: Fantastic Beasts and Where to Find Them, wie gewünscht!

2:56: Achievement in Make-up and Hairstyling: Suicide Squad! Wie erwartet.

2:50: Best Actor in a Supporting Role: Alicia Vikander präsentiert – she is adorable! Mahershala Ali – Moonlight

Wunderschön emotionale Rede! Ist vor vier Tagen Vater geworden!

Auch wenn ich Jeff Bridges als Favoriten angegeben habe, kann ich mit der Wahl sehr gut leben, schon allein, weil Moonlight auch so ein besonderer Film ist, der eine außerordentliche, gesellschaftspolitisch wichtige amerikanische Geschichte erzählt!

2:35: Jimmy Kimmel: „Oh good, I’ve got a sitting ovation!“

„Black people save NASA, white people save Jazz!“ Oh, ich kann so schnell nicht tippen… So viele tolle Zitate… Standing Ovation for „the highly overrated actress Meryl Streep“.

2:30: Die Show beginnt! Mit Justin Timberlake und „Can’t Stop the Feeling“. He’s still got the moves, überall singen die Stars auch im Publikum mit, swingen mit – jetzt bei „Lovely Day“. Wow, Sting im Publikum!!!

2:27: ABC-Red Carpet:

  • Denzel Washington ist sehr relaxt
  • Das Kleid von Dakota Johnson ist furchtbar
  • Emma Stone mit Bruder. Justin Timberlake photobombs.

2:05: Ein paar Eindrücke vom Roten Teppich:

  • Viggo Mortensen mag Fußball. Lieblingsclub in Deutschland: Mönchen-Gladbach.
  • Andrew Garfield hat bei den Proben „for a play in London“ von der Nominierung erfahren: Das kann ja nur Angels in America sein, das ich am 10. Juni sehen werde.
  • Mel Gibsons „neueste“ Frau ist so jung, dass ich davon ausgegangen wäre, dass sie seine Tochter ist… 😮
  • Naomie Harris hat ihre Szenen für Moonlight in DREI Tagen gedreht!
  • Viola Davis sieht absolut fantastisch aus! Dieses rote Kleid, die Kurzhaarfrisur – wow!!!

1:40: So, Steven Gätjen steht schon am Roten Teppich, ich werde euch heute live durch die Oscarnacht begleiten, in dem ich die Liste der Nominierten ständig aktualisieren und kommentieren werde.

In kursiv meine WUNSCHkandidaten, in rot und fett die Gewinner. In manchen Fällen kann ich keine Wünsche angeben (z. B. bei den Dokumentarfilmen), in einigen Kategorien habe ich zwei Favoriten.

Bester Film

Arrival
Fences
Hacksaw Ridge
Hell or High Water
Hidden Figures
La La Land
Lion
Manchester by the Sea
Moonlight

Beste Regie

Arrival – Denis Villeneuve
Hacksaw Ridge – Mel Gibson
La La Land – Damien Chazelle
Manchester by the Sea – Kenneth Lonergan
Moonlight – Barry Jenkins

Bester Hauptdarsteller

Casey Affleck – Manchester by the Sea
Ryan Gosling – La La Land
Viggo Mortensen – Captain Fantastic
Denzel Washington – Fences
Andrew Garfield – Hacksaw Ridge

Beste Hauptdarstellerin

Isabelle Huppert – Elle
Ruth Negga – Loving
Natalie Portman – Jackie
Emma Stone – La La Land
Meryl Streep – Florence Foster Jenkins

Bester Nebendarsteller

Mahershala Ali – Moonlight
Jeff Bridges – Hell or High Water
Lucas Hedges – Manchester by the Sea
Dev Patel – Lion
Michael Shannon – Nocturnal Animals

Beste Nebendarstellerin

Viola Davis – Fences
Naomie Harris – Moonlight
Nicole Kidman – Lion
Octavia Spencer – Hidden Figures
Michelle Williams – Manchester by the Sea

Bestes Originaldrehbuch

Taylor Sheridan – Hell or High Water
Damien Chazelle – La La Land
Efthymis Filippou, Giorgos Lanthimos – The Lobster
Kenneth Lonergan – Manchester by the Sea
Mike Mills – 20th Century Women

Bestes adaptiertes Drehbuch

Eric Heisserer – Arrival
August Wilson – Fences
Theodore Melfi, Allison Schroeder – Hidden Figures
Luke Davies – Lion
Barry Jenkins – Moonlight

Bester Animationsfilm

Kubo – Der tapfere Samurai
Moana/Vaiana
My Life as a Zucchini
The Red Turtle
Zootopia

Bester fremdsprachiger Film

Unter dem Sand
Ein Mann namens Ove
The Salesman – Forushande
Toni Erdmann
Tanna – Eine verbotene Liebe

Bester Dokumentarfilm

Seefeuer
I Am Not Your Negro
Life, Animated
O.J.: Made in America
Der 13.

Beste Kamera

Arrival – Bradford Young
La La Land – Linus Sandgren
Moonlight – James Laxton
Silence – Rodrigo Prieto
Lion – Greig Fraser

Bestes Kostümdesign

Consolata Boyle – Florence Foster Jenkins
Mary Zophres – La La Land
Colleen Atwood – Fantastic Beasts and Where to Find Them
Joanna Johnston – Allied
Madeline Fontaine – Jackie

Bester Schnitt

Joe Walker – Arrival
Tom Cross – La La Land
John Gilbert – Hacksaw Ridge
Joi McMillion, Nat Sanders – Moonlight
Jake Roberts – Hell or High Water

Bester animierter Kurzfilm

Blind Vaysha
Borrowed Time
Pear Cider and Cigarettes
Pearl
Piper

Bester Kurzfilm

Ennemis intérieurs
La femme et le TGV
Silent Nights
Sing
Timecode

Bestes Szenenbild (hieß das nicht mal Beste Ausstattung?)

Arrival
Fantastic Beasts and Where to Find Them
Hail, Caesar!
La La Land
Passengers

Bester Dokumentar-Kurzfilm

Extremis
4.1 Miles
Joe’s Violin
Watani: My Homeland
The White Helmets

Bestes Make-up & Hairstyling

Suicide Squad
Star Trek Beyond
Ein Mann namens Ove

Beste Filmmusik

Nicholas Britell – Moonlight
Volker Bertelmann, Dustin O’Halloran – Lion
Justin Hurwitz – La La Land
Mica Levi – Jackie
Thomas Newman – Passengers

Bester Filmsong

„Audition (The Fools Who Dream)” – La La Land
„Can’t Stop the Feeling“- Trolls
„City of Stars“ – La La Land
„The Empty Chair“ – Jim: The James Foley Story
„How Far I’ll Go“ – Moana/Vaiana

Bester Tonschnitt

Hacksaw Ridge
Arrival
Deepwater Horizon
La La Land
Sully

Beste Tonmischung

Arrival
Hacksaw Ridge
La La Land
Rogue One: A Star Wars Story
13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

Beste visuelle Effekte

Deepwater Horizon
Kubo – Der tapfere Samurai
Rogue One: A Star Wars Story
The Jungle Book
Doctor Strange

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27 Antworten zu Die Oscar-Nacht: Live-Ticker

  1. bullion schreibt:

    Du hast dir also echt die Nacht um die Ohren geschlagen. Und das ohne Twitter. Naja, scheint aber auch hier auf dem Blog ganz gut funktioniert zu haben, wenngleich das Feedback bei Twitter bestimmt unmittelbarer gewesen wäre…

    • singendelehrerin schreibt:

      Ja, das mit dem Twitter-Account habe ich auf die Schnelle nicht mehr hingekriegt, weil ich Samstag und Sonntag so viel unterwegs war.

      Aber immerhin kann man hier jetzt in EINEM Beitrag nachlesen, wie das Ganze abgelaufen ist. 😉 Also, wenn das jemand will…

  2. Zeilenende schreibt:

    Arrival ist bei diesen Oscars leider zu Unrecht ein wenig untergegangen, aber nun gut, es ist eben ein Science Fiction Film und … so ist das in dem Genre eben. *gg*
    Sehr positiv überrascht und erfreut haben mich der Oscar für Casey Affleck (der wirklich herausragend gespielt hat) und der Drehbuch-Oscar für Manchester by the Sea. Ich war ja skeptisch, was die Chancen des Films in diesem Jahr angeht, umso mehr freut es mich.
    Aber Hollywood hat sich mit seinen Oscars in diesem Jahr dem Gefühl nach, wenn ich die Berichte lese, eh für Eskapismus entschieden, das hat die Chancen steigen lassen (die Show scheint insgesamt doch recht zahm und belanglos gewesen zu sein). Auch wenn die Auszeichnungen für Viola Davis und die drei Oscars für Moonlight zeigen, dass sie zumindest aus der Oscars so white debate Konsequenzen gezogen haben.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich hatte ja „Manchester by the Sea“ durchaus den Drehbuch-Oscar zugetraut – und Caesy Affleck war für mich eine foregone conclusion.

      Ganz ehrlich bin ich auch deswegen über das schlechte Abschneiden von „Arrival“ nicht so bedrückt, weil ich ja heuer so viele Filme wirklich richtig gerne mochte. Da gönne ich dann „Moonlight“ den Drehbuch-Oscar genauso, wie ich ihn „Arrival“ gegönnt hatte. Man muss ja auch mal sehen, dass schon die Nominierungen an sich eine Auszeichnung sind! „Hidden Figures“ z. B. ist ein wunderschöner, positiver Film – und ging trotzdem nun komplett leer aus. Das macht den Film aber kein bisschen schlechter. „Hell or High Water“ hätte bei schwächerer Konkurrenz durchaus auch einige Oscars abräumen können…

      • Zeilenende schreibt:

        Klar ist die Nominierung immer auch eine Auszeichnung, aber mal ehrlich: Gewinner klingt besser als Nominierter. 😊 Ich amüsiere mich in Trailern immer über Oscar Nominee. 😉
        Aber ja, die Nominierungsliste war in diesem Jahr wirklich stark, deshalb bin ich auch nicht enttäuscht, auch nicht wegen Arrival. Dass so starke Filme dabei waren ist schon gut. ☺

        • singendelehrerin schreibt:

          Klar klingt „Gewinner“ besser, und am Oscarabend selber fühlen sich die „Nominees“ sicher auch erstmal eher als „Verlierer“, auch wenn man das bei näherer Betrachtung ja wirklich kein bisschen ist.

  3. Abigail schreibt:

    Hallöchen,

    danke für das Teilhaben an deiner Oscarnacht, war interessant die Nacht nachzulesen.
    Ich bin nur einmal so ewig für die Oscars wach geblieben, aber da bin ich dann zwischendrin eingeschlafen. Seitdem habe ich nur noch die Ergebnisse nach gelesen.

    Liebe Grüße,
    Abigail

  4. mwj schreibt:

    Denis Villeneuve gewinnt halt dann 2018 für „Blade Runner 2049“! 😉

  5. hurzfilm schreibt:

    Ich hab gerade nachgeschaut, Mel Gibsons neue Freundin (Frau?) ist 26, er ist 60. Hat D. sich darüber eigentlich schon aufgeregt? 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Wir wussten das ja bis dato nicht. Und außerdem: Da rege ich mich genauso drüber auf. 😛 Wobei ja niemand von uns prinzipiell etwas gegen (+/- 15 Jahre) Altersunterschiede hat. Aber 34 Jahre finde ich jetzt schon heftig… Wobei es mich komischerweise weniger aufregt, wenn es das im real life gibt, als wenn eben (gefühlt) jedem männlichen Actionheld immer eine 20 Jahre jüngere Frau als Love Interest an die Seite gestellt wird.

  6. hurzfilm schreibt:

    „Das Kleid von Dakota Johnson ist furchtbar.“

    Ein Kleid im 50er-Jahre-Stil für die Schauspielerin aus 50 Shades of Grey. Passt doch. 😉

  7. pimalrquadrat schreibt:

    Du hast wirklich durchgehalten! 😳

    Ich bin schon etwas traurig, dass weder Kubo noch Vaiana/Moana etwas gewonnen haben. 😦

  8. Anica schreibt:

    Sehr interessant, das so nachzulesen! Ich hatte leider kaum nominierte Filme gesehen, aber ich hatte auch auf mehr für „Arrival“ gehofft. Ich habe mich aber auch sehr für Mahershala Ali gefreut, obwohl ich „Moonlight“ gar nicht gesehen hatte – ich kannte ihn nur aus der Serie 4400. ^^ Und auf jeden Fall auch über den Oscar für „The Salesman“, den hatte ich am Sonntag noch bei dem Screening am Trafalgar Square gesehen.
    Zu Viola Davis und ihrer Rede stimme ich dir auch vollkommen zu. Und Alicia Vikander 😉

    Ich konnte leider nur die ersten zwei Stunden der Verleihung schauen (bis kurz bevor die Touristen hereinkamen), dann hat der Stream nicht mehr funktioniert und nichts, was ich versucht habe, hat funktioniert… fand ich doof. Aber naja, kann man nichts machen, immerhin hatte ich so eine Stunde mehr Schlaf. 😉

    Jetzt muss ich erstmal dringend ein paar der Filme nachholen!

    • singendelehrerin schreibt:

      Ui, das ist toll, dass du bei dem Screening von „The Salesman“ warst! Ich hatte davon gelesen und fand das eine ganz tolle Sache.

      Bin ja froh, dass nicht nur mir die Rede von Viola Davis etwas sauer aufgestoßen ist. Das fand ich irgendwie sehr arrogant, vermute aber, dass es nicht so gemeint war. Trotzdem hat es einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

      Schade, dass du nicht die ganze Veranstaltung sehen konntest, da hast du den wohl peinlichsten Moment in der Geschichte der Oscarverleihungen verpasst! 😉 Aber den kann man ja jetzt überall auch nachträglich ansehen… 😀

      • Anica schreibt:

        Fand ich auch toll, dass sie das gemacht haben, die Reden davor fand ich auch sehr schön.
        Ja, nehme ich auch an, aber wirkte eben arrogant… naja.
        Ja, leider! 😀 Aber genau, habs mir schon hinterher angeschaut 😀

  9. friedlvongrimm schreibt:

    Um mal mit etwas oberflächlichem zu beginnen: Das Kleid von Dakota Johnson war mir auch ein Dorn im Auge. Sah von weitem aus wie ein Bademantel. Das Kleid von Scarlett fand ich auch schlimm. Ich hatte mich den Abend weiterhin in Taraji P. Henson und Brie Larson verliebt. Und den Trend zu samt bei den Herren finde ich auch klasse.

    Zum Rest: Ich fand Kimmel hat mit seiner routinierten, unaufgeregt lustigen Art der Veranstaltung gut getan. Comedians wie Steve Martin sind mir immer zu sehr auf einen Witz aus, sind meistens zu gestellt. Außer Billy Chrystal natürlich, der ist immer eine Freude.
    Ich habe mir auch die ganze Zeit vorgestellt, wie ich in dieser Hollywoodtourgruppe reagiert hätte. Ich glaube ich wäre auf den Schoß von Jennifer Aniston und sexy Justin Theroux gesprungen und hätte ihnen meine ewige Liebe offeriert.

    Ich kann dich übrigens überbieten. Das erste Jahr, wo ich Streber war und alle Best Picture Kandidaten gesehen hatte. Und mein Favorit gewann. Generell war mein Tippergebnis dieser Jahr echt nicht schlecht, was ungewohnt ist.

    Und seit der Verleihung habe ich das wieder als Dauerohrwurm:

    • singendelehrerin schreibt:

      Stimmt, Taraji P. Henson sah auch fantastisch aus! Bei Brie Larson gefiel mir die Frisur irgendwie nicht so gut…

      Ich fand Kimmel schon auch gut, glücklicherweise hatte ich vorher schon etwas von dem „Streit“ zwischen ihm und Matt Damon mitbekommen. Die ganzen Late-Night-Shows gehen ja leider etwas an mir vorbei, wenn dann sehe ich da immer nur mal bits and pieces. Ich fand das Rahmenprogramm aber irgendwie etwas öde. Da war kein richtiger Wow-Effekt bei mir dabei. Wenn ich da an das Intro von den Golden Globes denke, das ich nachträglich angeschaut habe!

      Ich hätte mich wahrscheinlich Ryan Gosling an den Hals geworfen und hätte Emma Stone die Füße geküsst. 😛 😀 Sonst war ja niemand von meinen OdB da, glaube ich.

      Krass, dass du echt alle Filme gesehen hattest – hast du „Moonlight“ auch in einer Preview erwischt? Oder hattest du da andere Quellen…? 😉

      • friedlvongrimm schreibt:

        Das geht mir ja eher selten bei Frauen so, aber ich saß auch die ganze Zeit in „Hidden Figures“ und dachte nur: „Wow, diese Augenbrauen, diese wunderschöne Frau.“ Bin also ein bisschen verliebt. Und Fabi hatte sich dermaßen in Brie Larson beim Schauen verschossen, dass es wohl auch auf mich überging. 😂

        Generell sollen ja Emmys und Globes tendenziell ausgelassener und spannender sein, aber ich kann jetzt nicht anfangen auch noch alle Awardshows dieser Welt zu schauen.
        Aber ja, du hast recht. Es fehlte ein bisschen Glamour und das Motto wurde eher halbherzig umgesetzt.

        Ahaha, naja Kimmel und Damon ziehen das halt schon seit Jahren durch mit der Fehde. Für soviel Durchhaltevermögen einen Running Gag am Leben zu erhalten, haben Sie meinen Respekt und verdienen jeden Lacher.

        Oh Mann, nachdem du die Aktion mit Ryan und Emma durchgezogen hast, fragen sie dich bestimmt, ob du bei der Aftershow Party ein bisschen mitmischen möchtest.

        Ja, dadurch dass der Start in Deutschland ja erst Anfang März ist, musste ich ihn leider streamen.

        • singendelehrerin schreibt:

          „Oh Mann, nachdem du die Aktion mit Ryan und Emma durchgezogen hast, fragen sie dich bestimmt, ob du bei der Aftershow Party ein bisschen mitmischen möchtest.“ Genau! 😀 Hach ja… Ich weiß schon, warum mich – als Träumerin – das „Here’s to the fools who dream“ so anspricht! 😉

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