USA 2016: Oregon Coast #1 (Crescent Beach)

Die wilde Schönheit der Küste Oregons hat mir den Atem geraubt und mein Herz mit so viel Glücksgefühl erfüllt, dass es fast zerbersten wollte. Klingt übertrieben? Ich bin vielleicht zu wenig Schriftstellerin, um mit Worten ausdrücken zu können, was diese Küste mit mir gemacht hat. Aber es war definitiv so, dass ich mich am Ende des Tages förmlich von so viel Schönheit, Sonne und Wolken, Wind, Geräuschen und diesem Geruch von Meer wie erschlagen fühlte.

Schon der erste Blick von Ecola Point (im Ecola State Park) Richtung Süden verschlug mir den Atem (der große Fels im Hintergrund, kurz bevor die Küste kaum mehr sichtbar ist, ist übrigens der berühmte Haystack Rock von Cannon Beach, der südlich des Crescent Beach liegt):

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Das musste ich mir genauer ansehen, auch wenn das Wetter nicht soo einladend schien. So machte ich mich auf den Weg, der zum Crescent Beach (im oberen Bild zu sehen) führte. Die Warnung „Experienced Hikers Only“ war sicher etwas übertrieben – ein Hinweis, nur mit festem Schuhwerk unterwegs zu sein, hätte letztlich gereicht. Gut, der Abstieg zum Strand am Schluss war dann doch relativ steil, aber insgesamt war das kein übermäßig anspruchsvoller Wanderweg.

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So ging es durch Wald und am Rande der Klippen entlang.

Unten am Crescent Beach angekommen, dachte ich: Einen schöneren Ort kann es kaum geben.

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Und so begann mein Foto-Marathon… Ich konnte mich nicht satt sehen, und hatte das Gefühl, ich muss all dies fotografisch festhalten. Da sich außerdem das Wetter und damit die Lichtverhältnisse ständig änderten, konnte ich die Kamera kaum aus den Händen legen. Dabei fehlt natürlich so viel auf den Bildern: Das Geschrei der Möwen, das Rauschen des Meeres, der Wind in den Haaren, der salzige Geschmack auf der Zunge…

Vielleicht hört ihr ja hier das Rauschen:

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Ein paar Details am Rande:

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Selbst ohne Felsen im Blick, sorgten Wolken und Wasser für wunderschöne Stimmung:

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Aber ich gebe es zu: Ich konnte den Blick nicht von den Felsen wenden. Und als dann die Sonne immer mehr ihr Gesicht zeigte, schoss ich weitere Bilder.

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Im Hintergrund wieder der Haystack Rock

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So langsam machte ich mich dann auf den Rückweg – denn noch war ich nicht satt. Ich wollte noch den Indian Beach sehen! Demnächst entführe ich euch dann dorthin… 🙂

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13 Antworten zu USA 2016: Oregon Coast #1 (Crescent Beach)

  1. pimalrquadrat schreibt:

    Schön! ❤
    Bisschen schade, dass nichtmehr Sonne zu sehen war, andererseits, dadurch haben die Bilder einen sehr wilden Ausdruck, finde ich. Gefällt mir! 🙂

    PS: Du hast vergessen, ein Bild vom Kraken zu machen! 😮

    • singendelehrerin schreibt:

      Mir gefiel es gerade auch deswegen so gut, dass die Sonne sich etwas versteckt hat. Ich fahr ja auch lieber an die Nordsee als ans Mittelmeer, weil ich die Rauheit sehr mag. Eigentlich hat das Wetter für meine Begriffe perfekt gepasst! 🙂

      So nah an den Strand hat sich der Krake nicht getraut… Sorry, dass ich dich enttäuschen muss! 😛

      • pimalrquadrat schreibt:

        Das sieht man auch daran,wie viele Bilder du gemacht hast. 🙂
        Ich bin ja eh nicht so der Hitzemensch, weshalb ich tendnetiell auch eher an die Nordsee führe. Wobei das Mittelmeer auch schön ist. 🙂

        Menno, jetzt musst du wieder hinfahren und das nachholen! 😮

  2. jacker schreibt:

    Das ist aber auch wirklich VERDAMMT schön 😊 Die raue Natur, die Felsen im Wasser und der Dunst zwischen ihnen. Da weil man direkt aus der Stadt raus! Schön geknipst 😉

  3. bullion schreibt:

    Wow, einfach nur wow! Und wirklich schöne Fotos. Das ist ja nicht nur Knipsen, sondern auch ein Gefühl für die Umgebung und die Komposition zu bekommen. Klasse! 🙂

  4. away on a trip schreibt:

    Wow, eine wunderschöne Landschaft, ich glaube, ich muss da auch mal hin. Mich packt das Fernweh. Super tolle Fotos
    LG Andrea

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke! 🙂 Ja, Oregons Küste ist definitiv eine Reise wert! Ich träume ja immer noch davon, einmal den Highway 101 komplett von der Grenze zu Kanada bis runter zur Grenze zu Mexiko zu fahren… Oder zumindest mal bis San Francisco – der Süden Kaliforniens reizt mich nicht so sehr.

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