Neulich beim SNEAKen: Elvis & Nixon (Liza Johnson, USA 2016) – Kurzkritik

Quelle: smithsonianmag.com
Quelle: smithsonianmag.com

Wie kam es zu diesem Zusammentreffen von Präsident Nixon und Elvis Presley im Jahr 1970? Davon erzählt der Film Elvis & Nixon von dem Amazon Studios. Es ist offenbar tatsächlich eine mehr oder weniger „true story“ (HIER gibt es die entsprechenden Dokumente nachzulesen), auch wenn man es kaum glauben mag. Es ging damit los, dass Elvis im Flugzeug einen Brief an „Mr. President“ schrieb: elvis-letter-to-nixon. Darin bittet er um ein Treffen und darum „Agent-at-Large“ werden zu dürfen.

Klingt total verrückt – und gerade deswegen macht der Film richtig Spaß! Und das vor allem wegen der hervorragenden Besetzung:

Quelle: billboard.com
Quelle: billboard.com

Es ist wirklich erstaunlich, dass Kevin Spacey als Richard Nixon wirklich nicht im Geringsten an Frank Underwood (House of Cards) erinnert. Spacey beweist erneut, was für ein grandioser Schauspieler er ist – seine Körperhaltung, seine Mimik, sein Duktus, das alles schreit: „Ich bin Nixon“. Dabei zeigt er außerdem fantastisches komödiantisches Timing, denn dieser Film ist eindeutig eine Komödie – und sollte unbedingt als solche gesehen werden!

Michael Shannon scheint auf den ersten Blick eine unpassende Wahl, hat sein Gesicht doch viel weniger weiche Züge als das von Elvis Presley. Doch er verkörpert dessen Exzentrik wirklich überzeugend und überaus witzig.

Weitere Besetzungshighlights sind für mich Tracy Letts (Autor von August: Osage County) als Vize-Direktor des Justice Department’s Narcotics and Dangerous Drugs Bureau, Colin Hanks (Life in Pieces) und Evan Peters (Quicksilver in X-Men: Days of Future Past/Apokalypse) als wichtige Berater bzw. Assistenten des Präsidenten. Alle drei zeigen ihre komische Seite – und sorgen für einige Lacher! Alex Pettyfer spielt fast den einzigen etwas ernsthafteren Charakter, den besten Freund des Kings, Jerry. Seine Treue und (freundschaftliche) Liebe zu Elvis ist irgendwie rührend.

Viel Story gibt es nicht zu erzählen, dafür jede Menge Situationskomik. Herrlich z. B. die Reaktionen der Menschen, wenn sie Elvis erkennen – das Fangirl in mir sagte: I can sooo relate! 😉

Wir haben viel gelacht! 7,5 Punkte von 10.

 


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