Prag 2016 #2: K(l)eine Sehenswürdigkeiten

Wer meine Fotobeiträge etwas verfolgt hat, weiß, dass ich oft auch Dinge wie Alltagsgegenstände (Leitern, Plastikstühle, etc) fotografiere (, die man auch manches Mal als hässlich bezeichnen könnte,) und dass es mich außerdem reizt, Nahaufnahmen zu machen, die dann nur Ausschnitte eines Ganzen zeigen.

Solche Aufnahmen folgen hier:

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Lustig, in meinen USA-Einträgen habe ich euch einen VW Käfer in erbärmlichen Zustand präsentiert, im „Old Europe“ dagegen fand ich einen wunderbar gepflegten:

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Der Zweck dieser Reihe von gelben Plastik-Pinguine erschloss sich erst am Abend:

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Ein paar Statuen und Denkmäler habe ich jedoch auch fotografiert. Hier ein ganz neues Denkmal (eröffnet im Januar 2016) für Jan Palach, ein tschechoslowakischer Student, der sich aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und gegen das Diktat der Sowjetunion selbst verbrannte.  Die beiden Strukturen von John Hejduk heißen „House of the Suicide“ (silbern) und „House of the Mother of the Suicide“ (rostfarben). Dazu gibt es eine Platte, auf der das Gedicht „The Funeral of Jan Palach“ (David Shapiro) auf Tschechisch und Englisch zu lesen ist.

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Mit dieser modernen Kunst konnte ich jetzt nicht so viel anfangen:

Die folgenden Skulpturen gefielen mir schon besser:

Im Goldenen Gässchen bin ich endlich auch mal in eins der kleinen Häuschen gegangen – und habe genau das richtige für mich erwischt!

Zuletzt noch die schon angekündigten Bauarbeiter beim Schweißen – gar nicht so einfach auf dieses grelle Licht scharf zu stellen!

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25 Antworten zu Prag 2016 #2: K(l)eine Sehenswürdigkeiten

  1. solera1847 schreibt:

    Wow! Sehr schöne Fotos! Mehr bitte… 👍🏻

  2. Hauptschulblues schreibt:

    Die Gießkannen gefallen mir sehr.

  3. bullion schreibt:

    The Funeral erinnert mich fast an den Iron Throne…

  4. pimalrquadrat schreibt:

    Tolle Bilder! 🙂
    Sind die Pinguine neueren Datums? An die kann ich mich nämlich nicht erinnern. Die komischen Kleinkinder hat mir, sofern ich nichts durcheinander bringe, ne Freundin schon gezeigt. Wems gefällt… ^^‘

    • singendelehrerin schreibt:

      Dankeschön! 🙂

      Ich schätze schon, dass die Pinguine relativ neu sind, habe aber nicht nachgefragt. 😉 Tagsüber sind die auf jeden Fall recht hässlich – weswegen ich ja sofort ein Foto machen musste! 😀

      • pimalrquadrat schreibt:

        Warum nicht? 😳
        Und warum machst du Bilder von hässlichen Dingen? 😮
        Wo bleiben die der hübschen Tschechinnen? 😮 😛

        • singendelehrerin schreibt:

          Gerade auf den ersten Blick hässliche Dinge können durch passendes In-Szene-Setzen schön werden! 🙂

          Ich fotografiere eh selten Menschen – und was fange ich schon mit Bildern von hübschen TschechINNEN an? Bilder von Dinosaurieren mache ich ja gerne für dich, aber von hübschen Frauen… Nö! 😛

          • pimalrquadrat schreibt:

            Hm, dann ist dasfür dich Teil der Herausforderung des Photographierens? 🙂
            Kann ich ein Stück weit nachvollziehen, und es zeigt ja auch, dass Schönheit immer auch von der Perspektive etc. abhängt.

            Du machst also kein Selfie für mich? 😮 😉
            Übrigens, warst du im Naturkundemuseum in Prag? Da gibts immerhin Teile von Dinosaurieren. Und ein Walskelett an der Decke. 😀

          • singendelehrerin schreibt:

            Hm, ich glaube, es ist eher so, dass ich die Schönheit des Hässlichen (gestapelte Plastikstühle z. B.) manchmal einfach schon sehe – und dann erst durchs Fotografieren auch festhalte. Ach, schwer zu erklären (bin ja kein Philosoph wie Zeilenende) – mein Blick ist einfach irgendwie geschärft für die versteckten Schönheiten. 🙂

            Du hast ja eh schon ein Bild von mir! 😛 😉

            Öhm, nein, im Naturkundemuseum war ich nicht – ich hatte aber auch keinen Auftrag von dir! 😛

          • pimalrquadrat schreibt:

            Ach, du machst das ganz gut! 🙂
            Ich find so einen Blick toll, und es ist erfrischend, nicht immer dieselben 0815-Bilder zu sehen. Bei dir ist immer ein gewisses Etwas dabei. 🙂

            Ich weiß. 😉

            Ach, ich hab damals selbst viele Bilder gemacht, obwohl ich ermahnt wurde, das nicht zu tun. *pfeif* :mrgreen:
            Aber ich bleib einfach begeistert von Naturkundemuseen, die sind für mich immer ein fester Programmpunkt. 🙂 Und ich empfehle das gerne weiter. 😳

          • singendelehrerin schreibt:

            Und schon wieder geht es weiter mit dem Lob! Hach – danke! ❤

            Übrigens bist du mir gegenüber ja klar im Vorteil: Ich habe ja noch kein Bild von dir! :-/

            Ich finde das Naturkundemuseum in London übrigens auch toll! 🙂

          • pimalrquadrat schreibt:

            🙂

            Ich hab aber auch kein sehr tolles zu präsentieren. 😳
            Ich such mal, ok?

            Ohja, das in London war super! Ok, die Dinos waren bisschen staubig, und aus Platzgründen ein wenig zusammengequetscht, aber trotzdem sehr beeindruckend und toll. 🙂

  5. Zeilenende schreibt:

    Ein Regenrinnen-Fischwasserspeier. Nein, wie großartig. Überhaupt hast du einige großartige Bilder herausgehauen. Der Schweißer ist dir wirklich gut gelungen, gerade was die Lichtstimmung des Bildes betrifft. Da ist das ja regelrecht klassisch geworden. Solche Gießkannenreihungen finde ich immer ganz nett, ich freue mich auch immer, wenn sich Menschen finden, die mit solch „trivialen Dingen“ die Welt ein wenig farbenfroher machen.
    Mein Favorit heute aber ist die Nah-Aufnahme „Meer von Schlössern“. Danke für den kleinen Rundgang durch den prager Alltag. 🙂

    • singendelehrerin schreibt:

      Dachte ich mir doch, dass du mit den Bildern dieses Eintrags etwas anfangen können würdest! 🙂 Danke für das Lob! 🙂

      Den „Regenrinnen-Fischwasserspeier“ und den Schweißer hat übrigens meine Kollegin für mich als Motive entdeckt – sie hat sehr schnell ein Gespür dafür gehabt, was ich gerne fotografiere. Und ja, das „Meer von Schlössern“ (sollen wir zusammenarbeiten: ich schieß die Bilder, du gibst ihnen Namen? 😉 ) gefällt mir auch, obwohl mich diese (Un.)Sitte allmählich etwas nervt. Und außerdem: was bringt es, die Liebe einzusperren?

      • Zeilenende schreibt:

        Ach … Der Ehering, um den Partner an sich zu ketten oder das Herz, das in die Rinde eines Baums geritzt wird. Der Gedanke ist doch ewig gleich. Das Schloss versperrt ja nichts, von daher würde ich sagen, die Ewigkeitsmetapher ist die stärkere. 🙂

        • singendelehrerin schreibt:

          Hmm, naja, vielleicht bin ich nicht (mehr) romantisch genug für solche Gesten. Das mit dem Ring und ewig hat ja schon einmal nicht geklappt bei mir…

          • Zeilenende schreibt:

            Hast du mir gerade indirekt Romantik unterstellt? Ich streite das ebenso vehement wie empört ab.

            😉

            Aber ich habe auch eine Weile gebraucht, um die Intention zu blicken. Die meisten machen das wahrscheinlich wohl, weil man es so macht. Es gibt Dümmeres, was man tun kann. 🙂

          • singendelehrerin schreibt:

            Hehe! 😀 Wer Tom Branson heiraten würde, kann nicht GANZ unromantisch sein! So! 😛

            Zu deinem letzten Satz muss ich dir allerdings beipflichten: Z. B. sich den Namen der/des Liebsten eintätowieren zu lassen! *augenroll*

  6. Die Poe schreibt:

    Sehr schöne Bilder! Und Pinguiiiiineeeeeee ❤

  7. ginadieuarmstark schreibt:

    Das krabbelnde Riesenbaby ist ja gruselig oO!

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