Media Monday #258

Ich war fleißig seit letztem Montag: habe drei ausführliche Theater-Reviews verfasst und noch einen Beitrag zu meinem Treffen mit Rory Kinnear (und noch ein paar anderen), bin super in der Zeit, was die Korrektur des Fachabiturs und Abiturs (Fachoberschule 12. bzw. 13. Klasse) und war gestern sogar 35-40 Minuten Laufen. Wenn ich jetzt nicht täglich eine Stunde zu früh mit Brummschädel aufwachen würde, würde ich sagen, es läuft.

Und jetzt schaffe ich es auch noch, den Media Monday schon mit Vorlauf zu verfassen, sodass ihr ihn schon kurz nach Mitternacht lesen könnt. Oder gleich nach dem Aufwachen. 🙂

1. Rory Kinnear hat ja schon in allerhand Serien mitgespielt wie etwa in Black Mirror oder Penny Dreadful (und in vielen britischen Serien, von denen ich vor dem Blick auf IMDb noch nie gehört hatte), aber seine Theater-Auftritte (z. B. in Iago in Othello oder jüngst als Mack the Knife in der Threepenny Opera) begeistern mich noch mehr. Außerdem ist er ein sehr zugänglicher Typ. ❤

2. Also die Musik von Howard Shore zu LotR wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben, zumal ich ja den Score zu FotR und RotK sogar selbst im 100-köpfigen Chor und mit den Münchnern Symphonikern gesungen habe. Es war einfach mal wieder Zeit, daran zu erinnern… 😉

3. So richtig als Nerd fühle ich mich ja eigentlich immer dann, wenn ich erklären muss, was eine Sneak Preview ist, wenn ich erklären muss, was eine Con ist, bei den Reaktionen von „normalen‟ Menschen, wenn ich erzähle, dass ich drei Theaterstücke in zwei Tagen gesehen habe oder fünfmal im selben Film im Kino war. Nicht zu vergessen: Wenn ich erklären muss, wofür LotR, FotR, TTT und RotK stehen (siehe 2.). Am meisten aber fühle ich mich als Nerd, wenn meine Schüler/innen leicht mitleidig lächeln oder die Augen (mehr oder wenig heimlich) verdrehen, wenn ich mal wieder bzgl. eines Schauspielers, Films, Theaterstücks oder einer Serie ins Schwärmen gerate.

4. Zuletzt ins Kino getrieben hat mich X-Men: Apocalypse. Ich mag die X-Men, ich liebe James McAvoy, ich finde Michael Fassbender grandios. Also musste ich ins Kino. Gleich zweimal – auch wenn dieser dritte Teil der schwächste der (neuen) Reihe ist.

5. Ich muss ja sagen, dass meine englischsprachigen Artikel zu einigen meiner Lieblingskünstler (Why I love… siehe oben in der Leiste neben About) in meinen Augen nicht annähernd genügend gewürdigt worden ist sind, schließlich habe ich sehr viel Zeit, Mühe und Liebe in diese Artikel gesteckt und so liegen sie mir sehr am Herzen. Mein Lieblingsartikel aus der Reihe ist wohl mein Beitrag zu James McAvoy, der zwar wirklich häufig aufgerufen wird (es ist der zweiterfolgreichste Artikel [608 Aufrufe] nach meiner „Sex-Blogparade‟ [2.518]), aber so gut wie nie kommentiert wird.

6. Von der Vielzahl an unterschiedlichen Blogs/Blog-Themen kann ich ja mit Kochen und Backen so überhaupt nichts anfangen, denn ich esse zwar gerne, lasse aber kochen. :mrgreen: Außerdem krieg ich da eh nur Hunger! :motz:

7. Zuletzt habe ich mit der Korrektur der (Fach-)Abiturprüfung in Englisch begonnen und das war bisher ganz erfreulich, weil die Prüflinge manche Aufgaben weitaus besser bewältigt haben, als wir das bei der Eröffnung der Prüfungsaufgaben befürchtet hatten. Doch was sind wohl sogenannte „Klomunisten‟? 😉

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34 Antworten zu Media Monday #258

  1. bullion schreibt:

    Ja, du warst diese Woche wirklich fleißig und hast einige tolle Artikel produziert. Dann hoffe ich mal für dich, dass sie auch entsprechend gewürdigt werden und sich nicht irgendwann in die Frage 5 eingliedern… 😉

  2. Filmschrott schreibt:

    Die Kommentare werden gefühlt ohnehin immer weniger. Da stellt wohl auch dein Zweitblog keine Ausnahme dar. Ich vermute mal es liegt am Like-Button.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ja, das mag schon sein, dass der Like-Button dazu verführt, weniger zu kommentieren. Ich selbst verwende ihn ja nicht und finde auch, dass ein Kommentar mehr Wertschätzung ausdrückt. Gleichzeitig freue ich mich aber auch über Likes – ein bisschen inkonsequent, ich weiß. Ich muss ja auch gestehen, dass ich auch schon seit längerer Zeit nur noch selten auf anderen Blogs kommentiere. Das hat sowohl „außer-bloggische“ Gründe, liegt aber auch mit daran, dass ich inzwischen zu vielen Blogs folge. Da schaffe ich es nicht mehr, jeden einzelnen Beitrag zu kommentieren. Wahrscheinlich geht es einfach anderen genauso.

      • Filmschrott schreibt:

        Denke ich auch. Dazu kommt eben auch, dass der Like-Button sich durchaus anbietet, wenn einemd er Artikel gefällt, man aber eigentlich nix dazu zu sagen hat. Statt dann einfach nur „toller Artikel“ hinzuschreiben, lässt man dann lieber ein Like da.
        Ich selbst nutze den allerdings nur für Kommentare, wenn ich da nichts mehr hinzuzufügen habe. Quasi als Diskussionsende. Einen Artikel selber habe ich noch nie geliked, glaube ich.

  3. pimalrquadrat schreibt:

    Naja, Sex sells und so, außerdem ist so ein englischer Text auch nicht leicht zu kommentieren, wenn man selbst vielleicht nicht so ganz firm im Gebrauch der Sprache ist?
    Filmschrott könnte auch recht haben, es ist „einfacher“ und schneller, kurz auf „Like“ zu klicken, anstatt sich noch die Zeit zu nehmen, einen kurzen Kommentar dazulassen, der sich dann auch noch inhaltlich mit einem Beitrag auseinandersetzt.

    Den Score zum HdR kann man gar nicht oft genug erwähnen und besingen! 🙂

    PS: Klomunisten sind Kommunisten mit LRS! XD

  4. Wortman schreibt:

    Warum soll ich was englisches lesen, wenn ich es in deutsch auch lesen kann? 😉
    Diese ganzen Food – Blogger können manchmal schon nerven.

  5. away on a trip schreibt:

    Ich lese deine Artikel sehr gerne und like sie gerne, auch wenn ich vom englischen Theater nicht viel weiss und auch der Draht dazu fehlt. Aus diesem Grund kann ich eigentlich deine Artikel nicht kommentieren. Bitte entschuldige
    Liebe Grüße
    Andrea

    • singendelehrerin schreibt:

      Liebe Andrea, du brauchst dich doch nicht fürs Nicht-Kommentieren entschuldigen! Hat doch niemand eine Bringschuld hier! Ich freue mich doch sehr, dass dir nicht nur meine Fotos, sondern auch meine anderen Artikel hier gefallen – danke dir! 🙂

      PS: Leider hab ich es in letzter Zeit ja auch gar nicht so recht auf deinen Blog geschafft… Ich hab dich aber nicht vergessen! 😉

  6. jacker schreibt:

    Ja, die „Konfrontationen“ in puncto Popkultur mit „normalen“ Menschen sind immer wieder knuffig. In Momenten, wo es für einen selbst völlig logisch ist, mit einem tieferen Einstieg in die Materie zu beginnen, guckt man urplötzlich in fragende Gesichter, die ein ratloses „was redet der da?“ bzw. viel mehr „WARUM redet der da jetzt drüber?“ ausstrahlen. Habe oft das Gefühl, dass Musik und Film von 95% der Leute einzig zum Berieseln lassen genutzt werden – Diskurs unerwünscht.

  7. Corly schreibt:

    Huhu,

    mit kochen und backen gehts mir genauso. Damit kann ich auch nichts anfangen. Diese ganzen Rezepte usw lese ich sowieso nicht.

    Hier ist mein Beitrag:

    http://corlysmoviewelt.blogspot.de/2016/06/mediamonday-2016-nr-14.html

    etwas verspätet diesmal, weil ich hinterherhinke mit der Aufarbeitung meiner Blogs.

    LG Corly

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