Media Monday #253

Ich sollte eigentlich schon schlafen, weil es morgen früh um 9:00 mit den mündlichen Gruppenprüfungen in Englisch (Fachoberschule) weitergeht. Aber vor 12 kann ich sowieso so gut wie nie schlafen und genügend müde werde ich erst so langsam. Wobei, mein Geist scheint schon recht auf Sparflamme zu fahren, denn bei einigen Fragen des heutigen Media Monday musste ich richtig lange überlegen. Habt einen guten Start in die – für viele Bayern verkürzte – Woche! 🙂

1. Wenn mal jemand auf die Idee käme, einen Film zu drehen, der Homosexualität als etwas Selbstverständliches darstellt, ohne es zum Thema des Films zu machen, fände ich das toll. In Serien funktioniert das doch oft schon fantastisch (das ging schon mit Buffy und Six Feet Under los) – warum gibt es so wenige Blockbuster, in denen der Held oder die Heldin homosexuell ist? (Und nein, ich schreibe das nicht NUR, weil ich gerne Poe und Finn im nächsten Star Wars-Film als Paar sehen würde… 😉 ❤ )

2. Innerhalb der Blogosphäre an sich könnte ruhig mal ein bisschen mehr Beteiligung an meiner an Pfingsten auslaufenden Blogparade zu den sieben besten Erlöserfiguren in Film/Serie/Literatur aufkommen. 😉 Ähem, nur ein kleines bisschen Eigenwerbung… 😉

3. Daisy Ridley braucht sich sicherlich nicht hinter gestandenen Schauspielgrößen zu verstecken, wie Star Wars: The Force Awakens eindrucksvoll beweist, schließlich hat sie sich mit der Darstellung der resoluten, unabhängigen Rey keinesfalls von Superstar Harrison Ford einschüchtern lassen – und sich in die Herzen von Millionen Fans gespielt, auch in meins! ❤

4. Hätte ich vorher geahnt, auf was ich mich einlasse, ich hätte wohl die Fragen dieses Media Mondays ausgelassen… :-D.

5. Wenn ich mich einmal nicht meinen medialen oder popkulturellen Hobbies widme, singe ich gerne (Überraschung! 😉 ) – zur Zeit hauptsächlich in meinem neuen sechsköpfigen und -stimmigen A-Cappella-Ensemble, in dem wir u.a. „Take 5‟, „I’m a believer‟, „Rama Lama Ding Dong‟ und „Show must go on‟ singen – alles in eigenen Arrangements. Und – was kaum zu verbergen ist – ich gehe gerne auf Foto-Streifzüge.

6. Es könnte ruhig mehr Stunden an den Wochenenden geben, schließlich gehen diese immer viel zu schnell rum. 😉

7. Zuletzt habe ich durch butmadnorth eine neue britische Serie kennengelernt – Grantchester und das war food for thought, weil ich es interessant fand (und finde), dass es manchmal auch Serien gibt, bei denen ich gar nicht so genau den Finger darauf legen kann, was mir daran gefällt, und mir trotzdem eine Folge nach der anderen reinziehe. Ich würde auch nicht sagen, dass man die Serie unbedingt anschaun sollte – und doch fällt es mir schwer, nach einer Folge den Fernseher auszumachen. Kennt ihr das auch?

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35 Antworten zu Media Monday #253

  1. mwj schreibt:

    „Take 5“? Muss mir das was sagen?

  2. bullion schreibt:

    Tatsächlich hatte ich dieses Mal auch so meine Probleme mit den Fragen. Habe es aber auf meine extreme Müdigkeit geschoben… 😉

    Und das WE hat wirklich viel zu wenige Stunden. Speziell der Samstag, wenn man auch noch was Kaufen will/muss und dann noch ein wenig arbeiten ohne die Nachbarn zu belästigen und und und… ahhh… Hilfe!

  3. jacker schreibt:

    Zu 1) kann ich nur raten mal CAROL zu schauen. Der Film erzählt ganz selbstverständlich eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen. Deren Umwelt spielt zwar eine Rolle, vor allem weil der Film in den 50ern spielt, aber die Inszenierung wertet das in keiner Weise!

    Zu 7) Ja. Kenne ich sehr gut 🙂 Ich glaube dass Serien oft subtiler und längerfristig in ihren Motiven angelegt sind, weswegen der Genuss schwerer greifbar ist.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ja, „Carol“ will ich mir auf jeden Fall noch irgendwann ansehen. Hab schon gesehen, dass der dir gut gefallen hat. Aber danke für den persönlichen Tipp. 😉

  4. Wortman schreibt:

    Die Erlöserfiguren scheinen nicht so der Burner zu sein 😉 Dann überlege schon mal neue interessante Paraden 🙂

    Rama Lama Ding Dong… bist du die ganz hohe Stimme?

    • singendelehrerin schreibt:

      Generell singe ich Mezzosopran, wir haben noch einen hohen Sopran über mir. Unser Arrangement lässt aber die Männer die Melodie singen (passt ja auch textlich eher 😉 ), während die Frauen eher Begleitung singen bzw. kommentieren, was die drei Männer da von sich geben. 😀

      • Wortman schreibt:

        Die Rama – aufnahme würde ich gerne mal hören 🙂
        Und ein Solo von dir 🙂
        Seit der Zauberflöte bin ich ja Fan vom Koloratursopran

        • singendelehrerin schreibt:

          Wir singen erst seit ein paar Monaten, da gibt es noch keine taugliche Aufnahme. 😉 Ein Solo hast du dir doch schon angehört. Wenn du Koloratursopran hören willst, bist du aber bei mir eh an der falschen Adresse… 😉 Habe keine klassische Gesangsausbildung.

          • Wortman schreibt:

            Du bist ja auch kein Koloratursopran 😉
            Ich hab dich schon mal gehört… ich meinte es auch eher in Bezug auf das neue Projekt 😉
            Wenn ihr was brauchbares zusammen habt, würde ich mich freuen, wenn es etwas zu hören gibt.

          • singendelehrerin schreibt:

            Richtig solo singt da keiner von uns – wir wollen wirklich immer zu sechst singen, aber jeder übernimmt auch mal die Melodiestimme. Wenn es mal was hörbares gibt, lass ich wieder von mir hören! 😉 Einstweilen werde ich vielleicht was von unserer Kirchenband mal zu Gehör bringen… Weiß nur noch nicht, ob öffentlich zugänglich oder nur mit Passwort…

          • Wortman schreibt:

            Wenn du dir nicht sicher bist, dann setzt du es mit Passwort rein. Meine Mail wird ja angezeigt 😉

            Freut mich sehr, dass du an mich denkst, wenn es etwas hörbares gibt 🙂

          • singendelehrerin schreibt:

            An meine Fans denke ich doch immer! 😉

          • Wortman schreibt:

            Schöööööön 🙂

  5. Gloria Manderfeld schreibt:

    Ha! Zumindest bei Deiner Blogparade war ich schon fleißig 😉 und so langweilig finde ich die nicht, ich hätte deutlich mehr Erlöserfiguren zusammensuchen können als gefordert – aber man will es ja nicht übertreiben …
    Und Poe/Finn wäre sicher interessant, wird aber sicher nicht passieren. Selbst bei SWToR (dem MMORPG mit Star Wars Lizenz) hat es gute zwei Jahre gedauert, bis mal homosexuelle Beziehungen für die Charaktere möglich gemacht wurden .. mit ellenlangen Diskussionen vorher…

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke dafür, dass du hier nochmal eine Lanze für meine Erlöser-Parade brichst! 😉

      Ja, ich bin ja auch sicher, dass Poe/Finn nichts wird – aber warum schreiben sie die Figuren dann immer so? *motz* 😉

  6. Zeilenende schreibt:

    Ich möchte ergänzen, dass diese Slasherei nicht hilfreich ist. Nicht jeder Filmprotagonist braucht auch noch ein Liebesleben. Es gibt so wundervolle schwule Filmfiguren, denkt allein bei Star Wars an

    -Luke Skywalker
    -Chewbacca
    -Admiral Ackbar
    -Der dritte Ewok von links

    Wer mir (in den Filmen, nicht im Expanded Universe) das Gegenteil meiner Behauptung beweist, bekommt einen Keks.

    Anders gesagt: Ich finde es problematisch, dass man Filmfiguren Sexualtität unterstellt und diese entweder
    heterosexuell (die breite Mehrheit, wegen der Prägung)
    kitschig (die Slash-Autor*innen, pauschal verallgemeinernd)
    aber nie
    homosexuell (außer bei mir)
    sind.

    Und jetzt gehe ich mir im Kopfkino vorstellen, wie Brian und Linds* eine Liebesbeziehung haben. Ich könnte darüber eine Slash-Geschichte schreiben. 🙂

    *(Queer als Folk, für die Uneingeweihten)

    • Zeilenende schreibt:

      Und Nachtrag: Sorry, liebe Singende Lehrerin, zu deiner Blogparade fällt mir partout nichts ein.

    • hurzfilm schreibt:

      Nicht zu vergessen C3PO / R2D2!

      Die SL hat zwar mal gemeint, das zählt nicht, aber ich finde, das zählt durchaus! 😉

      „kitischig“ ist natürlich auch eine interessante sexuelle Orientierung…

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich möchte hier klarstellen: Ich bin KEINE Slasherin. Es geht mir auch nicht um Sexszenen (die erwarte ich bei Star Wars nun wirklich nicht) – ich male mir auch keine zwischen, let’s say, Harvey & Mike (Suits) aus. Ich gehöre auch nicht zu denjenigen, die sehnsüchtig darauf warten, dass Johnlock „Canon“ wird (dann schon eher Sherlock & Moriarty *hust*). Bei Finn und Poe war es wirklich das erste und einzige Mal, dass ich mir gewünscht habe, dass hier mehr als nur Freundschaft möglich wäre.

      Abgesehen davon braucht für mich auch nicht jeder Protagonist ein Liebesleben – weswegen ich ja z. B. Tauriel & Kili & eifersüchtiger Legolas absolut abgelehnt habe. Es darf gerne Filme geben, in den Sexualität/romantische Liebe gar keine Rolle spielt.

      • Zeilenende schreibt:

        Das war auch keine Kritik an dir. Sonst hätte ich eine andere Bemerkung gemacht. Ich war nur ein wenig in Eile, als ich den Gedanken zu Papier brachte.
        Das war nur eine Anschlusskritik, als Ergänzung Slash ist einfach nicht hilfreich, um das Thema zu entspannen und Homosexualität eventuell auch mal „normal“ darzustellen. (Was ist schon normal?) Slash entkommt der Sexualisierungsfalle nicht.
        Das „anhimmeln“ ist doch ganz normal. Zumindest bei Mike und Harvey ist zumindest Zärtlichkeit im Spiel. Wie in jeder engen Freundschaft. Das kann man mögen. Das mag ich auch. 🙂

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