52 Schlüsselwörter – eine Filmchallenge (April: #14-17)

Gut, dass mich Frau Margarete durch ihren Beitrag immer daran erinnert, dass es wieder Zeit ist für die Filmchallenge von Hotaru – 52 Wochen hat das Jahr, 52 Begriffe hat Hotaru ausgelost, zu denen uns Filme einfallen sollen, die wir damit verbinden. Lest auch gerne meine Beiträge vom Januar, Februar und März dazu. Ich finde es immer sehr spannend, welche Filme mir mein Gehirn da als erstes vorstellt – seht selbst:

#14 – Vater

Warum fällt mir da als erstes Darth Vader und Luke Skywalker ein? Ich denke, das ist wohl ein Zeichen dafür, dass ich halt doch ein Nerd bin. 😉 Und dabei bin ich doch mehr Trekkie als Star Wars-Anhänger. Das war aber schon ein Schock damals zu erfahren, dass Luke Vaders Sohn ist. Legendary! 🙂

#15 – Nachbar/in

„Good morning! And in case I don’t see ya: good afternoon, good evening and good night!‟ Das ruft Truman Burbank jeden Morgen seinen Nachbarn zu. Und weiß doch nicht, dass das nur Schauspieler sind und sein Leben eine einzige Reality TV-Show: Die Truman Show. Warum mir ausgerechnet dieser Film mit den „fake neighbors‟ eingefallen ist… Vielleicht weil das einer der ersten Filme mit Jim Carrey war, in denen ich Carrey nicht nur schrecklich albern fand.

#16 – Reise

Ach, erst wollte ich den Hobbit oder die Herr der Ringe-Trilogie nennen, aber die sind da ja nicht so zum Vergnügen unterwegs… Deswegen mein zweiter Gedanke: Into the Wild von Sean Penn, mit Emile Hirsch in der Hauptrolle. Einfach alles hinter sich lassen und sich in die Wildnis begeben, ohne Netz und doppelten Boden. Die Reise in Alaskas Wildnis ist von vielen interessanten Begegnungen geprägt, das Vorhaben an sich jedoch letztendlich nicht gut genug geplant, um zu einem Happy End zu führen… Aber wer verspürt nicht manchmal das Bedürfnis, alle Zelte abzubrechen und aus dem bürgerlich bequemen Leben auszubrechen? Nur die wenigsten allerdings machen sich auf diese ultimative Reise…

#17 – Kindheit

Oh, da streiten sich zwei Filme, die gerade nahezu gleichzeitig in meinen Kopf schossen: Boyhood und Room. Die beiden Jungs haben eine so unterschiedliche Kindheit verbracht: Der eine (Mason) wächst in einer relativ normalen Scheidungsfamilie auf, der Film – über 12 Jahre gedreht – zeigt dabei aber nicht die klassischen Highlights (erste Liebe) und Lowpoints (erster Liebeskummer), es gibt kaum spektakulären Ereignisse, die Lehrerin gibt ihm zum Schulabschluss die „Weisheit‟ mit: „Don’t forget to floss!‟ 😀 Der andere (Jack) kennt seit seiner Geburt nichts anderes als einen einzigen Raum, seine Mutter Ma und einen Mann, der Lebensmittel etc. bringt, namens Old Nick. Das ist seine Welt, mehr braucht er nicht. Wie sehr sich seine Kindheit dann verändert, als ihm und Ma die Flucht gelingt! Diese Reizüberflutung! Beides tolle Filme darüber, wie Kinder sich entwickeln.

Noch ein kleiner Kommentar in eigener Sache: Ich komme z. Zt. mit dem Kommentieren nicht hinterher – das hat nicht, aber auch GAR nichts mit der Geringschätzung eurer Kommentare zu tun, sondern schlicht und einfach der Tatsache geschuldet, dass gerade schulisch der Countdown für die Prüfungen läuft: Die mündlichen Gruppenprüfungen beginnen am Freitag, Notenkonferenzen zur Feststellung der Jahresfortgangsnoten stehen an und und und… Bleibt mir trotzdem gewogen und kommentiert fleißig – ich lese alles und werde auch versuchen, irgendwann meinen Beantwortungsrückstand einzuholen. 🙂


12 Gedanken zu “52 Schlüsselwörter – eine Filmchallenge (April: #14-17)

  1. Ach ja, die Truman Show, habe ich an deinem Zitat sofort erkannt. 😉 Und „Into The Wild“ ist wirklich ein toller Film. Boyhood und Room stehen beide auf meiner Watchlist (und Room auch als Buch im Regal).

    1. Ja, das ist wohl eins dieser Zitate, die jeder, der den Film je gesehen hat, sofort wiedererkennt! 🙂

      Ich kann dir „Boyhood“ and „Room“ wirklich wärmstens empfehlen!

  2. Gibt es eine prägendere Szene zum Thema „Vater“ als die aus Episode V? Da kann man ein noch so eingefleischter Trekkie sein, auch mir fällt das zuerst Star Wars ein. Bis es dann zu den verstreuten Star-Trek-Szenen kommt (neben der Data-Lal-Story in TNG fand ich da aber auch nur die Szenen von Kirk und seinem Sohn in Star Trek II und III), dauert es noch ein Weilchen.
    Truman-Show war schon großartig, spätestens seit dem Film sind wir doch alle zumindest manchmal paranoid, oder?
    Und jetzt beende ich den Text, damit die Last der zu lesenden Kommentare nicht noch länger wird. 🙂

    1. Dem schließe ich mich an: Die Szene zwischen Luke und Vader ist DIE SZENE schlechthin zum Thema „Vater“.
      Kopf hoch, bald sind auch diese Prüfungen rum. Ok, gut, dann stehen die nächsten Klausuren und so an, aber trotzdem: Kopf hoch. 🙂

      1. @Zeilenende & pimalrquadrat: Ja, die Luke-und-Vader-Szene ist halt einfach eine der ikonischsten Szenen der Filmgeschichte.

        Das Lesen der Kommentare ist übrigens keine Last. 😉

        Ich kann es kaum erwarten, dass die nächsten zwei Wochen noch rumgehen, dann sind Ferien. Da muss ich nur eine Englisch-Schulaufgabe (Klausur) der 11. Klasse korrigieren. Danach sind dann die schriftlichen Prüfungen, für die wir nur knapp drei Wochen Zeit haben (Erst- und Zweitkorrektur). Glücklicherweise habe ich da aber zwei Wochen lang gar keinen Unterricht, sodass ich da hoffentlich wirklich schnell vorankommen werde.

          1. Nur noch 7 Unterrichtstage bis zu den Ferien! *ächz*

            Immerhin laufen die mündlichen Gruppenprüfungen zum größten Teil ganz gut! 🙂

  3. Ich erinnere dich doch gerne, bei mir übernimmt das mein Kalender, aber den schiebe ich auch gerne mal zur Seite 😀
    „The Truman Show“ ist auch eine tolle Idee zum Thema Nachbarn, den Film würde ich auch gerne nochmal sehen. Mochte den auch echt gerne.
    „Room“ steht definitiv noch auf meiner Watchlist, ins Kino hab ichs da leider nicht geschafft. Aber „Into the Wild“ konnte mich leider gar nicht überzeugen, fand den furchtbar langatmig.

    1. Ach, siehst du, auf die Idee, dass ich in meinen Kalender auch Blog-Termine schreiben könnte, bin ich noch gar nicht gekommen… 😉

      Ich fand jetzt „Into the Wild“ auch nicht supertoll, aber im Gedächtnis ist er mir trotzdem geblieben.

      1. Ich hab einen eigenen Kalender für meinen Blog, aber bloß digital über Google. Da kann ich wunderbar alles hin und her schieben und auch wiederkehrende Termine wie diese Blogparade problemlos eintragen 🙂

Indem du die Kommentarfunktion nutzt, erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner angegebenen Daten durch Automattic, Inc. sowie den Dienst Gravatar einverstanden.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.