Die Freitagsfrage #16: Love @ First Sight? Oder doch erst auf den zweiten oder dritten Film?

Es gibt so Schauspieler, bei denen erwischt es mich mit dem ersten Auftritt, in dem ich sie erlebe – Liebe auf den ersten Film sozusagen. So geschehen zum Beispiel bei Alex O’Loughlin (Moonlight), David Boreanaz (Buffy) oder James Marsters (Buffy). Ähm, ja, also, das sind ja alles Vampire! Ach wartet, ich kann auch noch mit einem Elben aufwarten: Orlando Bloom als Legolas! 😀 Gut, vielleicht habe ich mich hier auch mehr in die Charaktere verliebt als in die Schauspieler…

In den meisten anderen Fällen nämlich hat es beim ersten Mal noch nicht SO gefunkt, dass es mich so richtig umgehauen hat. Selbst manche, die ich hier zunächst für die „Love @ first sight‟-Fraktion nennen wollte – Patrick Swayze in Dirty Dancing, Keanu Reeves in Speed, Kate Winslet in Titanic, Domhnall Gleeson in About Time – habe ich nach einem Blick in IMDb doch schon vorher in anderen Filmen gesehen: Swayze in Fackeln im Sturm (da stand ich noch einen Tick mehr auf seinen Kollegen James Read), Reeves in Point Blank, Bramstoker’s Dracula etc., Winslet mindestens in Hamlet, wohl auch in Sense and Sensibility, Gleeson in Harry Potter. Die einzigen Schauspieler, die mich schon in ihrem ersten Auftritt, den ich von ihnen gesehen habe, umgehauen haben, (von solch Jugendlieben wie Noah Hathaway als Atréju 😳 mal abgesehen), scheinen tatsächlich (junge) Frauen zu sein: Jennifer Lawrence in Winter’s Bone und Saoirse Ronan in The Lovely Bones (Atonement habe ich erst später gesehen).

Man(n) muss mich also schon überzeugen, wenn man(n) meine Liebe gewinnen will! ❤ 😉

Hier eine Liste mit von mir verehrten Schauspielern, die mich erst auf den zweiten, dritten oder x-ten Blick so richtig für sich eingenommen haben, zusammen mit dem Film oder der Serie, die ausschlaggebend war (kein Anspruch auf Vollständigkeit). Die neuesten „Eroberungen‟ zuerst, die oben Genannten wiederhole ich nicht noch einmal:

Cillian Murphy (Peaky Blinders)
Charlie Cox (Daredevil (ein bisschen schon in Stardust))
Armie Hammer (The Man from U.N.C.L.E.)
Oscar Isaac (langsame Steigerung von Inside Llewyn Davis bis Ex Machina)
Tom Hardy (The Drop)
Mark Strong (A View From the Bridge, Theaterstück)
Ryan Reynolds (The Voices / Deadpool)
Emily Blunt (Edge of Tomorrow / Sicario)
Idris Elba (Luther)
Ruth Wilson (Luther)
James McAvoy (Filth / X-Men: Days of Future Past)
Tom Hiddleston (The Avengers, ich kannte ihn schon vorher aus Kenneth Branaghs Version von Wallander)
Ryan Gosling (Drive)
Benedict Cumberbatch (Frankenstein, Theaterstück)
Viggo Mortensen (The Lord of the Rings)
Ralph Fiennes (The English Patient)
Robert Downey Jr. (Ally McBeal)
Kevin Costner (Robin Hood / Dances With Wolves)

Aus der Schwarz-Weiß-Film-Zeit fällt es mir schwer, überhaupt noch zu wissen, in welchen Filmen ich folgende Lieblingsschauspieler/innen zuerst gesehen habe: Gregory Peck, Ingrid Bergman (die Lieblingsschauspielerin meiner Mutter), Audrey Hepburn.

Und dann gibt es da noch ein paar Schauspielerinnen aus der aktuellen Zeit, die ich gefühlt schon immer verehrte, obwohl ich nicht mehr sagen kann, wann ich sie das erste Mal gesehen habe: Cate Blanchett und Tilda Swinton.

Wie ist es bei euch: Trifft euch Amors Pfeil meist sofort (so wie bei meiner Freundin D.) – oder braucht ihr eher länger, bis ein Schauspieler oder eine Schauspielerin sich in euer Herz gespielt hat? Wisst ihr bei jedem „Schwarm‟, welche Rolle der Eye-Opener war?

Antwortet mir hier in den Kommentaren – oder erstellt einen eigenen Beitrag auf eurem Blog, ganz wie ihr wollt! 🙂 Ich bin gespannt!

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33 Antworten zu Die Freitagsfrage #16: Love @ First Sight? Oder doch erst auf den zweiten oder dritten Film?

  1. hurzfilm schreibt:

    Hast du eigentlich eine Datenbank mit deinen ODBs oder wie behältst du da den Überblick? 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      😛 Die habe ich im Kopf (und trage sie im Herzen *schmalztropf* )…

      Außerdem sind ja in der Liste auch Frauen – die begehre ich jetzt nicht unbedingt (oh, da fällt mir Famke Janssen ein… ❤ )… 😉

  2. friedlvongrimm schreibt:

    Das passiert mir so oft, dass ich Jahre lang um jemanden herumtänzele, sich die äußeren Umstände ändern müssen und dann die Liebe zuschlägt. Allein schon bei der Potterfraktion, wo es bei David Thewlis und Domhnall Gleeson 10 Jahre bei mir gedauert hat. *lach*

  3. An schreibt:

    Mh, ich glaube, bei den meisten ist es bei mir doch direkt schon beim ersten Film / der ersten Serie und da weiß ich dann auch, welche(r) das war. Aber es kann auch länger dauern – z.B. auch bei zweien aus deiner Liste: Armie Hammer (da war es auch „The Man from U.N.C.L.E., hatte ihn vorher aber schon in „The Lone Ranger“ gesehen) und Emily Blunt (Da war es Edge of Tomorrow, gesehen hatte ich vorher schon Lachsfischen im Jemen).
    Bei Serien dauert es aber auch manchmal ein paar Folgen – wobei das da ziemlich eindeutig daran liegt, dass ich den gespielten Charakter dann ins Herz schließe. 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Bei Armie frage ich mich eh, wie ihm IRGENDjemand nach „The Man from U.N.C.L.E.“ noch widerstehen kann! ❤ Ich hatte ihn vorher auch in "The Lone Ranger" und außerdem in J. Edgar gesehen, wo er mir jeweils auch schon richtig gut gefallen hat, aber dann, wham!, DIESER Charakter!

      Bei wem war es denn Liebe auf den ersten Blick bei dir?

      • An schreibt:

        Haha, das stimmt. 😉
        Ach, zum Beispiel David Tennant (Doctor Who), Jensen Ackles (Supernatural), Matt Bomer (White Collar), Alexander Fehling (Goethe!), Eddie Redmayne (Les Misérables), Keira Knightley (Fluch der Karibik), Alicia Vikander (The Man from U.N.C.L.E.), Mark Ruffalo (Avengers),…

        Dabei fällt mir aber gerade auch noch spontan jemand ein, der etliche (fünfeinhalb?) Filme gebraucht hat: Colin Farrell. Der erste, den ich mit ihm gesehen habe, war „Minority Report“, da habe ich ihn aber einfach nicht im Kopf behalten. Dann „Daredevil“ – da war mir bis gerade nicht einmal bewusst, dass er überhaupt mitgespielt hat. Als drittes dann „Kill the Boss“ – hat er zwar auch toll gespielt, aber die Rolle und alles war einfach zu abstoßend. 😀 Es folgte „Total Recall“ – fand ich gut, aber auch da hat er es nicht geschafft, dass ich ihn im Kopf behalten hätte. Dann habe ich ihn in „Brügge sehen… und sterben?“ gesehen und da ist er mir das erste mal wirklich bewusst aufgefallen. Aber so komplett von sich eingenommen hat er mich dann erst mit dem sechsten Film: „Fright Night“ (2011). Und beim siebten („7 Psychos“) habe ich mich dann vorher drüber gefreut, dass er mitspielt. Und seitdem ist er allein auch Grund genug, warum ich einen Film sehen will. 😉

        • singendelehrerin schreibt:

          Ah, Jensen Ackles – stimmt! Ähm, kurze Recherche zeigt: stimmt nicht! Ich muss ihn schon in „Dark Angel“ und „Dawson’s Creek“ gesehen haben – hoppla!

          Colin Farrell ist aber auch so RICHTIG gut in „In Bruges“! Verstehe ich, dass er dir dann da erst so richtig aufgefallen ist. Bei ihm müsste ich echt überlegen, in welchem Film ich ihn das erste Mal gesehen habe… Hm, laut IMDb müsste es auch „Minority Report“ gewesen sein. Dann wäre ja auch die 2. Staffel von „True Detective“ was für dich – oder hast du sie schon gesehen?

          • An schreibt:

            „Dark Angel“ steht wegen Jensen Ackles auch auf meiner Watchlist. ^^ Der ist schon toll.
            „True Detective“ will ich auch schon länger schauen – allerdings wegen Matthew McConaughey und Woody Harrelson, ich wusste gar nicht, dass Colin Farrell dann in der zweiten Staffel mitspielt. Ein Grund mehr, es endlich zu schauen. 😉

          • singendelehrerin schreibt:

            Bzgl. Jensen Ackles: Meine Freundin D. hat ihn ja schon auf einer Con getroffen. Sie ist nicht SO ein großer Fan von ihm (ihr Favorite aus SPN ist Misha Collins), aber sie hat gesagt, beim Fotoshooting seine tiefe Stimme direkt an ihrem Ohr zu hören, war schon toll… *NEID*

            Die 1. Staffel mit McConaughey und Harrelson ist schon insgesamt die bessere, aber Farrell ist auch sehr gut in der 2. Season!

          • An schreibt:

            Ich will auch!! Hach… also mein Favorite ist eindeutig Jensen Ackles. 😉 Generell würde ich auch super gerne mal zu einer Spn Con gehen, aber das ist eben alles in Amerika… Meh. Abgesehen davon muss man ja auch noch jede Menge Geld für die Tickets, besonders mit Foto, bezahlen.

            Ich bin gespannt!

          • singendelehrerin schreibt:

            Es gibt SPN-Cons auch in Europa, sogar Deutschland!!! Und zwar jetzt, im Mai: In Düsseldorf: http://www.purgatory-con.de/ (ohne Jensen) und in Birmingham: https://rogueevent.co.uk/wordpress/asylum-16/ (mit Jensen, aber ausverkauft)

          • An schreibt:

            !!! Wieso wusste ich das nicht?? Jetzt ist es natürlich alles ausverkauft. Weil so ein Standard-Ticket kostet tatsächlich weniger als ich dachte. Aber danke! Ich werde es im Blick halten, vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr. Hui, das wäre schon toll.

          • singendelehrerin schreibt:

            Ich drücke dir die Daumen, dass es nächstes Jahr klappt! 🙂 Wobei Jensen halt auch nicht jedes Jahr kommt (ein Grund, warum die Con in Birmingham ausverkauft ist, Jensen UND Jared ist natürlich ein Traum für viele Fans). Ich würde ja Jensen eigentlich auch gerne mal treffen, aber irgendwie fahr ich z. Zt. mehr auf Theater, als auf Cons ab…

          • An schreibt:

            Danke! Ja, das ist in der Tat ein Traum. ^^ Theater ist auf jeden Fall auch toll, da würde ich ja auch sehr gerne mal in England ein paar Schauspieler auf der Bühne sehen. Mal sehen, was die Zukunft so bringt. 😉

          • singendelehrerin schreibt:

            Andrew Scott als Hamlet nächstes Jahr vielleicht? 😉

          • An schreibt:

            Stimmt, das wäre toll! Muss ich mal im Blick halten, wegen der Tickets, vielleicht klappt es dann ja tatsächlich mal. 🙂

  4. Herba schreibt:

    Ich gehöre zu der sowohl-als-auch-Fraktion. Bei Daniel Craig damals in Casino Royale war es Liebe auf den ersten Blick. Richard Armitage, Mark Strong, Tom Hiddleston und Iain Glen zum Beispiel haben sich erst nach und nach in mein Herz geschlichen.

    • singendelehrerin schreibt:

      Würde mich mal interessieren, wie es Mark Strong es geschafft hat, dein Herz zu erobern! 😉 Es gibt ja immer noch so viele Menschen, die bei ihm Gesicht und Namen nicht miteinander Verknüpfen können, weil er ja meistens Nebenrollen spielt. Gut, unter Cineasten ist er natürlich schon bekannt…

      • Herba schreibt:

        Mmmmh, lasss mich überlegen…
        Zum ersten Mal bewußt gesehen habe ich ihn in ‚Our Friends in the North‘, da fand ich ihn zwar gut, aber nicht weiter interessant.
        Dann habe ich ihn immer mal wieder in irgendwelchen Filmen erkannt und mir gedacht ‚Das ist doch…‘ und mein Herz erobert hat er dann bei einem BBC-Period-Watching-Spree, als ich unter anderem auch ‚Emma‘ mit ihm als Mr. Knightley gesehen habe. Die Blicke, die der Mann draufhat, wenn er mal ausnahmsweise nicht den Bösen gibt, sind einfach herzerwärmend 🙂

  5. Stepnwolf schreibt:

    Bei mir gibt es tatsächlich nur eine Dame, die auf Anhieb gecrushed hat: Natalie Portman in „Leon“. Bei anderen hat es durchaus etwas Anlaufzeit benötigt. Scarlett Johansson zum Beispiel hat bei mir erst so richtig durch „Vicky Cristina Barcelona“ eingeschlagen, trotz einiger Filme, die ich bereits zuvor gesehen hatte. Bei den Herren war MJ Fox auch so eine ‚find ich sofort gut‘-Aktion. Natürlich als Marty McFly. 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Interessant, dass du Scarlett erwähnst – die fand ich ja tatsächlich auf Anhieb gut (in „Lost in Translation“); wobei ich mir nach einem Blick auf IMDb nicht ganz sicher bin, ob ich „Arac Attack“ (der deutsche (!) Titel von „Eight Legged Freaks“) nicht vielleicht doch vorher gesehen hatte. Aber selbst wenn: Wer verfällt schon einem Schauspieler / einer Schauspielerin nach SO einem Film? 😀

      Ja, MJ Fox hatte ich wohl vor „Back to the Future“ auch noch nicht gekannt. Aber auch wenn ich ihn als Marty McFly ganz süß fand, wurde ich nie zum großen Fan von ihm. Es würde mir äußerst schwer fallen, weitere Filme mit ihm zu nennen.

      • Daniela schreibt:

        Teen Wolf. 😉

      • Stepnwolf schreibt:

        Bei „Lost in Translation“ lag bei mir der Fokus noch mehr auf Bill Murray (abgesehen von der Auftaktszene ;)).
        Filme von MJ Fox nach BttF, die mir gefallen haben, sind zum einen so ein heimlicher Guilty Pleasure wie „Doc Hollywood“ und natürlich „The Frighteners“ von Peter Jackson. 🙂

  6. pimalrquadrat schreibt:

    Unterschiedlich. Manche fallen mir sofort ins Auge, wenn ich sie das erste Mal (bewusst) sehe, so wie Cate Blanchett oder Tea Leonie, aber auch MJ Fox oder das Trio Braff-Faison-Chalke, andere brauchen etwas mehr Zeit, wie Anna Kendrick. ❤
    Gut, ich bin ja nicht so der Film-Freund, sodass ich da vermutlich auch auf andere Sachen achte. :mrgreen:

  7. KirstenSE schreibt:

    Es gibt wenige, die es bei mir sofort in mein Herz geschafft haben: Mir fällt da vor allem Ruth Wilson als Jane Eyre ein. Und egal in was ich sie danach gesehen habe, sie hat mich niemals enttäuscht und ist nach wie vor eine meiner größten Female Crushes. Und heute Morgen dann die großartige Neuigkeit: Ruth wird ab Dezember Hedda Gabler im NT spielen! Regie wird der Regisseur von A View from the Bridge, Ivo van Hove führen! Ich freue mich schon jetzt auf meinen 1. Theater-Trip 2017!

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