Stilblüten-Quickie #36

Ohoho, das ist ein Schmankerl für meine österreichischen Leserinnen (und Leser?) :mrgreen: :

It is nice to see that Austria has taken so many refugees, in comparison with its size of land and inhabitants.

Sind die Österreicher jetzt zu groß oder zu dick, oder wie muss man sich das vorstellen?!? 😀 😀

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12 Antworten zu Stilblüten-Quickie #36

  1. hurzfilm schreibt:

    Äh, das ist nicht das einzige, was an dem Satz vollkommen falsch ist.

  2. mwj schreibt:

    Wusst‘ ich’s doch! Die Österreicher sind alle so groß und muskulös wie Schwarzenegger! 😉

  3. Hauptschulblues schreibt:

    Dazu könntre man anmerken, dass fast die H#lfte der Österreicher 2015 rechte Parteien gewählt hat. FPÖ, ÖVP et al.
    Auch hat Österreich nie seine Rolle während der NS-Zeit bearbeitet, das geht bis zu Kurt Waldheim.
    Ich schließe mich hurzfilm an.

    • singendelehrerin schreibt:

      Puh, mir ging es ja hier gar nicht um den Inhalt, aber ihr habt sicher recht. Es ging hier um eine Statistik, die zeigt, dass Österreich 50% dessen, was hier als „fairer Anteil“ an Flüchtlingen genannt wird, aufgenommen hat. DAS hat der Schüler gelobt (andere Länder schneiden in der Statistik deutlich schlechter ab, wie z. B. GB, die USA oder Russland).

      • hurzfilm schreibt:

        Nach Russland will aber auch niemand. 😉

        Wie wurde eigentlich der „faire Anteil“ errechnet?

        • singendelehrerin schreibt:

          Das weiß ich nicht mehr genau – waren aber Zahlen von Oxfam.org, die der Guardian oder Telegraph verwendet hat, um eine eigene Auswahl für die Statistik zu treffen.

          • hurzfilm schreibt:

            Ich hab mal wieder recherchiert. 😉 Laut einem Artikel im Guardian legt Oxfam für die Berechnung des „Fair share“ die Größe der Wirtschaft zugrunde. Geht man auf die Oxfam-Seite, stellt man aber fest, dass dies nur für den fairen Anteil der finanziellen Hilfen gilt. Der von Oxfam errechnete Sollwert aufzunehmender Flüchtlinge richtet sich allein nach der Bevölkerungsgrösse.

            Nun stelle man sich bitte zwei Länder mit der gleichen Fläche und der gleichen Wirtschaftsleistung vor, wobei allerdings eines bereits doppelt so dicht besiedelt ist wie das andere. Nach Oxfam-Logik müsste das bereits doppelt so dicht besiedelte Land auch noch doppelt soviel Flüchtlinge aufnehmen.

            Konkret richtet sich die Kritik von Oxfam z.B. gegen die Niederlande – eines der dichtestbesiedelten Länder der EU (und auch weltweit). Kanada hat dagegen das Soll massiv übererfüllt. Kunststück. Das Land ist riesig hat weniger als ein hundertstel(!!) der Bevölkerungsdichte Hollands.

            Vielleicht wäre es eine interessante Aufgabe für Schüler, mal den Sinn solche Methoden zu hinterfragen und dazu Pro/Contra-Argumente und Alternativlösungen zu finden 😉

            Auch NGOs sind nicht unfehlbar und frei von Eigeninteressen.

          • singendelehrerin schreibt:

            Das wäre eine andere Fragestellung ja, hier ging es aber schlicht und ergreifend um die Beschreibung und Auswertung der gegebenen Statistik.

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