Letters Live: Freemasons‘ Hall (12.03.2016)

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Ich liebe Briefe. Als Jugendliche hatte ich etliche Brieffreundschaften – in Deutschland, Finnland, Australien, Amerika – und es gab kaum etwas spannenderes als tage-/wochen-/monatelang auf eine Antwort zu warten. Wenn dann der Moment da war: Was für ein Genuss, den Umschlag aufzureißen und dann den lang ersehnten Brief zu lesen. So ließ ich mich gerne von Schauwerte anstecken und kaufte mir ein Ticket für die Veranstaltung Letters Live, bei der (in GB) bekannte Persönlichkeiten aus den Medien (von Schauspielern über Regisseure bis hin zu Autoren) Briefe vorlesen (10.-15.3.). Und ja, ich gebe zu, es half bei der Entscheidung, dass in der Vergangenheit Benedict Cumberbatch ein Zugpferd der Veranstaltung war. Doch ob er ausgerechnet am Samstag Abend da sein würde… ? Offiziell ist das genaue Line-up jedes Abends im Vorfeld nicht bekannt.

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Schon beim Hereinkommen in die Freemasons‘ Hall stockt einem leicht der Atem: die goldenen Orgelpfeifen, der hohe Raum, die stimmungsvolle Beleuchtung – und dann erwischte ich auch noch einen Platz, auf dem ein kleines (Werbe-)Geschenk lag (ein Notizblock & ein paar Postkarten & ein Stift). Schon mal ein gelungener Einstieg.

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Ich hatte keine Kosten gescheut und einen Platz direkt in der ersten Reihe von Block B gebucht: freie Sicht auf das Rednerpult (und später… ach, das verrate ich noch nicht! 😉 ), allerdings für mein geplagtes Genick schon eine Herausforderung, da ich ja die meiste Zeit nach links schauen musste.

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Der Blick von meinem Platz aus.

Irgendwie wäre es toll gewesen, wenn nach der Pause alle Zuschauer links und rechts ihre Plätze getauscht hätten. Obwohl… nein, es war schon gut so, dass ich da sitzen blieb, wo ich saß!

Die Veranstaltung begann mit einem einführenden Brief von Jamie Byng (auch von ihm gelesen) vom unabhängigen Verlag Canongate Books, worauf gleich der erste Musik-Act folgte: Kelvin Jones mit seinem Hit „Call you home“ – nur er mit seiner wunderschönen Stimme und seiner Akustik-Gitarre. Als er uns gegen Ende dazu animierte, mitzusingen und die Handys mit Taschenlampenfunktion hochzuhalten (das waren noch Zeiten, als die Leute Feuerzeuge statt Handys zückten…), hatte mich dieses Event schon das erste Mal gepackt.

Der erste Leser war Toby Jones, der den Beschwerdebrief von George Bernard Shaw an The Times (1905) vorlies – es ging um seine Erlebnisse in der Oper und darüber, dass Männer sich an einen strikten Dresscode halten mussten, während eine Frau mit einer Taube als Haarschmuck ihm den Genuss an der Oper gänzlich verdarb… Ein unfassbar witziger Brief, von Jones köstlich vorgetragen – er war definitiv der beste Leser des gesamten Abends, das Publikum belohnte seinen Vortrag mit Lachsalven! (Ähnlich waren die Reaktionen bei seinem zweiten Brief – von Winston Churchill! – im zweiten Teil.)

Ich werde nun nicht alle Briefe und ihre Interpreten aufzählen, aber ein paar Highlights muss ich mit euch teilen. Als erstes der Brief einer 94-jährigen Dame aus einem Seniorenheim, die ein Radio gewonnen hatte und sich dafür in ihrem Brief mit einer Geschichte bedankte, die die wohl beste Pointe des ganzen Abends hatte. Maureen Lipman (außerhalb Großbritanniens wohl weniger bekannt, schade eigentlich) trug diesen in herrlichem gefaketen amerikanischen Old-Lady-Tonfall vor, wodurch die Pointe mit „Szenenapplaus“ und Gelächter bejubelt wurde. Hilarious!!!

Dann kam: …………………………………………………………………………. Jude Law! Er sah an diesem Abend wirklich verboten gut aus – und bewies sich als überaus unterhaltsamer Vorleser eines weiteren überaus unterhaltsamen Beschwerdebriefs: „Five accidents in two minutes“ Fred Allen to the State of New York Insurance Dept. (June 18th, 1932). Ich hoffe wirklich, dass dieser Vortrag irgendwann als Video anzusehen ist – göttlich!

Besonders berührt hat mich im ersten Teil außerdem ein Brief der Kolumnistin und Autorin Caitlin Moran an die Mädchen, die nach ihren Lesungen zu ihr kommen und um ein Autogramm bitten, und denen sie ansieht, wie sie mit dem Leben kämpfen: Anorexie, Bulimie, selbstverletzendes Verhalten… Ihr Rat (sinngemäß): Live life one minute at a time: „If you can do one minute…you can do the next“. Kümmere dich um dich selbst, wie du dich um dein Kind kümmern würdest.  Da wir bei uns an der Schule bestimmt in jedem Jahrgang mindestens ein Mädchen haben, das magersüchtig ist, hätte ich diesen Brief einfach so, wie er war, unterschreiben können. (Kannte Moran vorher nicht, habe mir am Flughafen gleich mal ihr neuestes Buch gekauft und schon ein paar Kolumnen gelesen – ich mag ihren Schreibstil und ihre Gedankengänge!)

Außerdem las Ferdinand Kingsley (Sohn von Ben!) einen Dankesbrief von Albert Camus an seinen Lehrer (anlässlich Camus‘ Auszeichnung mit dem Literatur-Nobelpreis) vor, der solche Sätze beinhaltete: „Without your teaching and example, none of all this would have happened“ und so endete: „I embrace you with all my heart“. ❤ Was soll ich sagen – als Lehrerin träume ich natürlich davon, auch einmal so einen Eindruck zu hinterlassen… Wobei ich durchaus schon ähnliche Erfahrungen gemacht habe, z. B. dadurch dass sich Schüler/in-Lehrerin-Verhältnisse in Freundschfaten gewandelt haben. Das zu erleben, gibt mir Auftrieb, wenn ich mal das Gefühl habe, dass bei den Schülern nichts von dem hängen bleibt, was ich ihnen versuche beizubringen… (die Entscheidung, den Brief mit französischem Akzent vorzulesen, war allerdings etwas fragwürdig, da der Brief ja im Original Französisch war).

Die erste große Überraschung in der ersten Hälfte war für mich der Auftritt von Danny Boyle, den ich als Regisseur ja sehr schätze (insbesondere für seine Inszenierung von Frankenstein 2011). Allerdings ist er nicht der allerbeste Vorleser…

Musikalisch wurde der erste Teil durch Freddie Dickson, der eines seiner Lieder (ich kannte ihn vorher nicht und habe mir den Titel nicht gemerkt) sehr emotional intensiv interpretiert hat (auch nur zur Gitarre) – schön!

Vor der Pause wurde darauf hingewiesen, dass wir eingeladen sind, die Postkarten zu verwenden, um unseren eigenen Brief an jemanden zu schreiben. Sie würden sich darum kümmern, dass er dann auch ankäme. Ich habe lange überlegt, weil ich keine Adressen dabei hatte, doch dann brachte mich Schauwerte auf die Idee, dass ich ja auch einem „Promi“ schreiben könnte. (!) Also zückte ich den Stift und schrieb an James McAvoy. 🙂 Meine Schrift wurde immer kleiner, weil ich noch so viel hätte sagen wollen… So blieb es im Wesentlichen bei einem Lob für seine Performance in The Ruling Class und dem Dank für seine Geduld und Freundlichkeit an der Stage Door. Ich habe auch meine Adresse darauf geschrieben – wer weiß, vielleicht findet er die Idee von Letters Live schön und antwortet mir… 😉 Nein, ich rechne nicht damit – aber unmöglich ist es nicht, Joel Stein hat mir ja auch geantwortet… 🙂

Nach der Pause leitete Freddie Dickson den zweiten Teil mit seiner Interpretation eines Liedes, das wohl im Original von jemand anderem war, aber das ich nicht (er)kannte, ein – sehr schön! Der Junge gefällt mir – ein junger Musiker, der die Schwere des Lebens irgendwie in sich zu verkörpern scheint – von den schwarzen Klamotten über die Körperhaltung bis hin zur Stimme.

So, und darauf folgte dann das Ereignis, das mir das Herz bis in den Hals klopfen ließ. Noch während der Sprecher den nächsten Briefwechsel ansagte, sah ich, wie im Halbdunkel zwei Mikros in den Mittelgang gestellt wurden: Ah, Jude Law direkt im Profil vor mir. Dann blickte ich nach links, um zu sehen, wer sein Partner war: ………………………………………………………………………………………………………. Benedict Cumberbatch!!! Da ich schon gar nicht mehr mit ihm gerechnet hatte, entfuhr mir ein „gasp“ (dafür gibt es irgendwie kein so rechtes passendes deutsches Wort) und ich hatte so ein richtiges „Wow-er-ist-da-und-so-nah“-Gefühl! Ganz anders als das Gefühl, als ich ihn von w e i t e m in Hamlet auf der Bühne gesehen hatte. Da wusste ich ja: jetzt kommt er. Hier war es fast schon ein Schock – vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn ihr jemandem per Zufall begegnet, den ihr schon lange nicht gesehen habt, aber den ihr mögt, in den ihr vielleicht mal verliebt ward. So ähnlich war dieses Gefühl. Ich war ein bisschen wie in Trance… Und er sah auch echt gut aus. Aber wichtiger war: er las mit seiner unverwechselbaren Stimme mit sehr viel Witz (und leider, passend zum Brief, mit amerikanischem Akzent) seinem Gegenüber, Jude Law, den Brief vor. Als Jude seine Antwort las, zwang ich mich förmlich, meine Augen von Benedict zu lösen und Jude anzusehen – aber ab und zu musste ich mir Benedicts Reaktionen auf Judes Brief ansehen: die Lachfältchen, die durch sein Schmunzeln und Lachen aktiviert wurden waren reizend. Ich gebe es zu: Ich war glücklich! 🙂 Nachdem ich ihn ja nach Hamlet nicht an der Stage Door zu sehen bekommen hatte, stand er nun nur wenige Schritte von mir entfernt. Auf dem folgenden Foto bin ich sogar zu sehen (weißer Schal links). 😉

LAW v. #CUMBERBATCH #letterslive2016

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Doch weiter ging es mit der nächsten Überraschung: Der Brief den die Mutter eines an Krebs erkrankten Mädchens an J. K. Rowling geschrieben hat, las vor: Carey Mulligan! ich mag diese zarte, zierliche – und doch so resolute Frau wirklich sehr, insbesondere seit ihrer Performance in Skylight. So schön, sie hier mit ihrer für manche überraschend tiefen Stimme zu erleben. Sie kam später noch ein zweites Mal und las einen Brief, den die Suffragette Bertha Brewster im Gefängnis geschrieben hat:

Sir,

Everyone seems to agree upon the necessity of putting a stop to Suffragist outrages; but no one seems certain how to do so. There are two, and only two, ways in which this can be done. Both will be effectual.

1 – Kill every woman in the United Kingdom.

2 – Give women the vote.

Yours truly,

Bertha Brewster

Applaus und Jubel im Publikum – ziemlich viel Frauenpower bei dieser Veranstaltung! 🙂

Ein weiteres lustiges Highlight kam von Benedict Cumberbatch: er las den Brief, den der 17-jährige Tom Hanks (!) an den Regisseur George Roy Hill schrieb, in dem er ihm verschiedene Möglickeiten vorschlägt, wie er (Hill) ihn (Hanks) entdecken könnte und einen Star aus ihm machen könnte. Hilarious! Und Benedict hat wirklich einen verdammt guten (jungen) Tom Hanks gegeben, von der Stimme bis zu zur Gestik – klasse!

Meera Syal las einen von Dorothy Parker 1927 verfassten Brief vor, der mich aufgrund seiner Frechheit begeisterte. Parker war wegen „exhaustion“ im Krankenhaus und schrieb Seward Collins über ihren Alltag dort – mit einem Sarkasmus, den man oft gar nicht von einer Frau aus dieser Zeit erwartet. U.a. mokiert sie sich über eine nervige Krankenschwester:

And then there is the nurse who tells me she is afraid she is an incorrigible flirt, but somehow she just can’t help it. She also pronounces „picturesque“ picture-skew, and „unique“ un-i-kew, and it is amazing how often she manages to introduce these words into her conversation, leading the laughter herself. Also, when she leaves the room, she says „see you anon.“ I have not shot her yet. Maybe Monday.

Fantastic!

Bewegend wurde es, als Robert Rinder (von der Reality Gerichtsshow Judge Rinder) einen Brief vorlas, den ein britischer Soldat aus dem Zweiten Weltkrieg über zehn Jahre nach dem Tod seiner großen Liebe – einem Soldaten, der mit ihm in Nordafrika gekämpft hatte – diesem Mann einen Brief schreibt, in dem er das Kennenlernen, die gemeinsame Zeit und den Abschied beschreibt. Roberts Stimme – selbst anscheinend schwul – brach gegen Ende aus Mitgefühl. Wow, eine Liebesgeschichte unter homosexuellen Soldaten im Zweiten Weltkrieg – wie tragisch, dass einer der beiden nicht aus dem Krieg zurückkehrte. 😦

Zwischendurch gab es noch einen weiteren Auftritt von Kelvin Jones, der seine ganz eigene, wunderschöne Interpretation des alten Police-Hits „Message in a Bottle“ präsentierte. Klasse!

Ganz am Schluss kamen alle Beteiligten nochmal auf die Bühne und stärkten so auch symbolisch dem Flüchtling Hassan den Rücken, der seinen eigenen Brief an die Europäer vorlas. Für Briten (und Franzosen) ist ja das Flüchtlingscamp „The Jungle“ ein heißes Thema (wurde auch schon in einem weiteren Brief von einer Asylhelferin an einen 12-jährigen Jungen, den sie betreut, thematisiert) und Hassan appelliert in diesem Brief an die Europäer, die Flüchtlinge aufzunehmen, denn über die Zustände in „The Jungle“ schreibt er:

This will put the history of the 21st century to shame.

Erwartungsgemäß gab es danach Standing Ovations, zu denen dann alle Beteiligten zum Verbeugen in den Mittelgang kamen. Vor mir blieb Benedict Cumberbatch stehen – mit herunterlaufenden Tränen. Sie verbeugten sich alle ringsum – als letztes in meine Richtung. Da stand er mir nun also genau gegenüber, sah mich an (bilde ich mir zumindest ein), immer noch mit den Spuren der Tränen, die ihm aus den Augenwinkeln gelaufen waren, und sagte „Thank you“ vor der Verbeugung. Wow. Ein unvergesslicher, bewegender Moment. Ich schätze das so an ihm, dass er so sensibel und empathisch ist. Die Flüchtlingskrise ist ja ohnehin auch sein Thema, auf das er auch bei den curtain calls bei Hamlet immer wieder mit aufrichtig bewegenden und bewegten Worten hingewiesen hatte.

Quelle: http://www.instapic.xyz/philipvolkers Ich bin links leider abgeschnitten! 😉

Was für ein wunderschöner, lustiger und bewegender Abend! Danke @Schauwerte dafür, dass du mir den Mund wässrig gemacht hattest (und natürlich für deine Begleitung!)! 🙂

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40 Antworten zu Letters Live: Freemasons‘ Hall (12.03.2016)

  1. suzy schreibt:

    wow, das liest sich unglaublich beeindruckend! Da wäre ich gerne dabei gewesen ❤

  2. bullion schreibt:

    Wo du dich schon wieder rumtreibst – und das außerhalb der Ferien! 😀

    Klingt sehr beeindruckend! Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt und dann noch dieses Staraufgebot. Wow!

  3. pimalrquadrat schreibt:

    Wahnsinn, das wirst du so schnell sicherlich nicht vergessen! 🙂

  4. butmadnorth schreibt:

    Ha, ich hätte dich sogar ohne Hinweis im Foto gefunden 😉 Das Line-Up ist jedes Jahr ein Wahnsinn, ich hab gestern erst auf Twitter gesehen, dass James Rhodes auch dabei war. Super, dass du es hin geschafft hast 🙂

  5. schauwerte schreibt:

    Das waren tolle Abende da bei Letters Live. Gestern war Peter Capaldi da, den habe ich nun verpasst- schade. Dafür gab es am Sonntag die volle Packung Cumberbatch und ich war in der ersten Reihe, das war schön. Ich freue mich, wenn sie das nächstes Jahr wieder machen

  6. jacker schreibt:

    Wundervoll!

  7. Zeilenende schreibt:

    Hach. Schön, dass es solch publikumswirksame Literaturveranstaltungen mit großen Namen und vornehmlich großartigen Vorlesern noch gibt. Da ist Lesung fast schon falsch, Lesegala trifft es eher. Erinnert mich ein wenig an den Literaturmarathon der lit.cologne, nur komprimierter.
    Danke für die Erinnerung, mal wieder Text live interpretiert zu sehen. Man nimmt die Angebote ja doch zu selten wahr. 🙂

  8. An schreibt:

    Das klingt wirklich toll! 🙂

    Und dieses „gasp“ kenne ich 😀 Ich war mal für einen Tag bei einem Filmdreh dabei (hab nur von außen zugeschaut), weil es an meiner Schule gedreht wurde. Ich hatte mir zuvor einen anderen Film mit dem Hauptdarsteller angeschaut und fand ihn augenblicklich toll. Bei dem Dreh war er bis nachmittags immer noch nicht aufgetaucht, sodass ich meine Hoffnungen schon fast aufgegeben hatte, und dann trat er plötzlich aus der Schule heraus, vielleicht 15 Meter von mir entfernt. Da konnte ich ein plötzliches „gasp“ auch nicht verhindern. 😉

    Falls ich irgendwie die Möglichkeit bekomme, gehe ich nächstes Jahr auch zu Letters Live!

  9. KirstenSE schreibt:

    Freue mich sehr für Euch, dass Ihr einen so tollen Abend hattet! Dominic West hatte in einem Interview verraten, dass Jude Law am Samstag auftreten würde aber nicht ob am Abend 🙂

    • singendelehrerin schreibt:

      Nun, Jude Law war ja tatsächlich am Nachmittag UND am Abend da. 🙂 Habe auch – nachträglich – ein Interview mit Dominic West gelesen, in dem er sogar verraten hat, dass er am Dienstag dort sein würde… Komisch, hätte gedacht, dass das geheim bleiben sollte…

  10. Fufi schreibt:

    Dieser Videoclip vom 12.03. ist gerade von Letterslive.com veröffentlicht worden:
    „To The People Of Europe“
    http://letterslive.com/letter/this-will-put-the-history-of-the-21st-century-to-shame/

  11. friedlvongrimm schreibt:

    Ich finde Toby Jones sollte dem Menschen echt mehr bedeuten. Der ist immer gut und kaum einer kennt ihn.

    Ich muss gestehen, ich habe den Artikel von der guten Schauwerte zuerst gelesen, deswegen habe ich hier eher weniger zu sagen, aber es klingt nach einem fantastischen Abend! Und von der guten Caitlin hatte ich in der Schulzeit ihr Buch „How to Be a Woman“ gelesen, was ich durchaus gut fand, irgendwas hatte mich gestört, kann mich allerdings nicht mehr erinnern was, ABER was mir sehr wichtig war, war ihr Aufruf sich mit der männlichen Bevölkerung in dem Sinne gegen Sexismus zu verbünden. Das Gespräch mit der Buchbesitzerin war allerdings nicht so prickelnd. Wollte einen schönen inhaltlichen Austausch, aber die Dame schaute mich nur verschreckt bis angewidert an und beendete das Gespräch mit den Worten, sie sei auf keinen Fall eine Feministin, denn sie habe nichts gegen Männer. Da fragt man sich, ob sie das Buch tatsächlich aufgeschlagen habe.

    • singendelehrerin schreibt:

      Und ich hatte mich so beeilt, dass ich meinen Artikel vor ihr veröffentliche, damit die Spannung (wegen BC) funktoniert… Pfff… Ich glaub, ich überleg mir das nochmal mit der Brieffreundschaft! 😛

      Das ist ja immer super, wenn Feminismus mit Hass gegenüber Männern gleichgesetzt wird – noch dazu von Frauen! *augenroll*

      • singendelehrerin schreibt:

        PS: Bzgl. Toby Jones muss ich zugeben, dass der mir vorher auch nicht so wirklich ein Begriff war. Klar, ich hatte ihn sicher schon in vielen Filmen gesehen, aber Name und Gesicht werde ich erst ab jetzt für immer zusammenbringen. Und ja: Er verdient es, dass ihn mehr Leute kennen!!!

  12. An schreibt:

    Soooo… ich hätte da zwei Fragen. 😉 Da ich nun für (fast) ein Jahr in London bin, werde ich zu Letters Live gehen können. Vielleicht hast du da ein bisschen mehr Überblick – ich könnte entweder noch diesen Oktober hingehen oder warten, bis es nächsten März wohl wieder sein wird, weißt du inwiefern sich das unterscheidet? Denn ich wusste z.B. bisher gar nicht, dass es mehr als einmal pro Jahr stattfindet. Und meine zweite Frage (falls ich jetzt hingehen sollte): Ist der Bereich D/E (hinter der Bühne) oder Bereich N (mit Blick zur Bühne, aber ganz hinten) (http://www.ticketmaster.co.uk/letters-live-london-08-10-2016/event/1F0050EEDE1BAAEC?artistid=2096475&majorcatid=10005&minorcatid=0) deiner Meinung nach besser?

    • singendelehrerin schreibt:

      Ach wie, ein Jahr in London?! Pah, NEID!!! 😉 Da müssen wir uns am ersten Oktober-WE treffen! 🙂

      Aber jetzt erstmal zu deinen Fragen: Ob oder wie sich das Programm unterscheidet, weiß ich nicht. Im Grunde genommen wird das ähnlich sein. Da befragst du am allerbesten schauwerte, die geht nämlich jetzt im Oktober direkt nochmal. 😉

      Hinter der Bühne bist du zwar näher dran, siehst aber halt die Leser nur von hinten. Manchmal passiert auch was, im Gang, dann kann es sein, dass du mehr siehst. N ist halt weit weg, aber du siehst halt die Bühne von vorne. Puh, ich glaube, ich würde N nehmen (oder gleich auf März warten… 😉 ), wobei da ja nur noch 4 frei sind.

    • KirstenSE schreibt:

      Hast Du dir ein Ticket für Letters Live geholt? Falls nicht, Time Out verkauft Tickets für alle Tage für nur 12,50! Ich habe spontan für den 7. zugeschlagen! Mir war das sonst einfach immer zu teuer.

      • singendelehrerin schreibt:

        Ich bin ja nur vom 1.-3.10. in London, von daher gehe ich jetzt im Herbst nicht zu Letters Live. Vielleicht wieder nächstes Jahr! 🙂

      • An schreibt:

        Hatte ich noch nicht, weil es eben so teuer ist – deshalb vielen Dank für den Tipp, habe mir jetzt auch ein Ticket gekauft, allerdings für den 8., weil das der einzige Tag ist, an dem ich kann.

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