USA 2015: Glen Canyon Dam / Lake Powell

An diesen trüben Tagen juckt es mir in den Fingern, euch wieder ein bisschen Farbe und Licht durch meine Fotos aus dem amerikanischen Südwesten zu präsentieren. Bald, bald geht es in den Grand Canyon, aber zuvor waren wir noch kurz am Lake Powell und haben uns den Glen Canyon Dam angesehen.

Wir kamen so um die späte Mittagszeit am Glen Canyon Dam an und wollten unser „Lunch“ (Sandwiches) am Wasser einnehmen. Also bogen wir noch vor dem Damm in eine dirt road ab, die in einen Parkplatz mündete, auf dem ein einziges anderes Auto stand. Super, dachten wir, da haben wir dann den Strand für uns!

Großes Problem: es war WAHNSINNIG heiß, die Sonne stand im Zenit, wo würden wir Schatten finden? Also kraxelten wir erstmal ein Stück hinunter, um die Lage zu checken. Wir fanden dann eine Stelle (noch nicht am Wasser), wo wir im Schatten eines Felsens sitzen konnten – nicht gerade bequem und ziemlich abschüssig, aber immerhin ein klein wenig „überdacht“.

Glen Canyon Dam3

Toll waren die Gesteinsschichten anzusehen:

Unsere kleine Bucht am Lake Powell hatten wir dann tatsächlich auch für uns alleine – wunderschön – mit Blick auf den Damm. Wenn die Sonne nur nicht so unbarmherzig herunter gebrannt hätte! Lange haben wir es nicht dort ausgehalten, denn auch das Wasser hat keine langfristige Abkühlung gebracht.

Glen Canyon Dam12

Glen Canyon Dam13

Also ab zum riesigen Glen Canyon Dam, der den Colorado River anstaut und so den Lake Powell hervorgebracht hat, den zweitgrößten Stausee der USA (nach dem Lake Mead)! Man beachte auch die Glen Canyon Bridge, die 213 Meter über dem Fluss thront. Da musste ich drauf, um die Fotos vom Staudamm zu machen. Und das bei meiner Höhenangst…

Der Staudamm hat folgende Maße:

Mit 216 Meter Konstruktionshöhe (über dem gewachsenen Fels) ist sie die fünfthöchste Talsperre der USA. Die Höhe über dem ehemaligen Flussbett beträgt 178 m. Die Mauerkrone ist 475 m lang bei einer Breite von 7,6 m. Die Mauer ist am tiefsten Konstruktionspunkt 91 m breit, die größte Breite wird am rechten Widerlager mit 106 m erreicht. Die Mauer umfasst ein Betonvolumen von 3.750.000 m³.

Quelle: Wikipedia

Ich finde es immer wieder faszinierend, dass es überhaupt möglich ist, solche Bauwerke zu erstellen!

Glen Canyon Dam20

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19 Gedanken zu “USA 2015: Glen Canyon Dam / Lake Powell

      1. Kant würde jetzt sagen, dass es in der Natur das Gefühl der Erhabenheit (eine Art postiver Schrecken vor der Gewalt der Natur) ist und in der Architektur das Gefühl des ästhetisch Schönen. So ganz konnte ich diese Unterscheidung nie nachvollziehen, einer der wenigen Punkte wo ich mit ihm nicht d’accord gehe, du offenbar besser als ich. 🙂

        1. Ja, der Begriff „Gefühl der Erhabenheit“ für die Natur trifft es ganz gut! Da scheine ich wirklich mit Kant auf einer Wellenlänge zu sein. 😉 Es ist mir z. B. noch nicht passiert, dass mir beim Anblick eines Bauwerks die Tränen gekommen sind, wohl aber, als sich das Cedar Breaks Amphitheater plötzlich vor meinen Augen auftat.

          1. Ich kenne es umgekehrt. Mir sind beim Anblick der Natur noch nie die Tränen gekommen, wenn es nicht sehr windig war, wohl aber bei Bauwerken, allerdings aus anderen Gründen … Ästhetische Beleidigung. 😉

  1. „Ich finde es immer wieder faszinierend, dass es überhaupt möglich ist, solche Bauwerke zu erstellen!“

    Naja, hierzulande ist es ja auch nicht (mehr) möglich. Da schafft man nicht mal einen Flughafen. 😉

  2. Sag mal, SL, wie lange warst du denn in den USA? Mehrere Monate? Oder warst du jeden Tag an x Locations und der Fotofinger hat geglüht?

  3. Sach amal SL, kannst du die Liste „Letzte Kommentare“ in WordPress eventuell länger einstellen? Weil da nicht alles reinpasst wenn man länger nicht vorbeischaut, verpasst man sonst was… und ich bin doch so neugierig… 😉

    1. Wir hatten ja eh so Glück mit dem Wetter – naja, von Arches NP und dem Grand Canyon (up next! 😉 ) – mal abgesehen…

      Zu welcher Jahreszeit warst du eigentlich unterwegs?

        1. Ah, das erklärt es. Ich finde eh, dass das Licht auch z. Tl. unterschiedlich ist. Anfang bis Mitte Mai und Mitte bis Ende August – das sind schon einfach andere Jahreszeiten, selbst im Südwesten… 😉

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