STAR WARS: The Force Awakens 3D (J. J. Abrams, USA 2015) – Kurzreview

Quelle: screenrant.com

Wie soll man diesen Film ohne Spoiler besprechen? Ich werde es in meiner ersten Kurzkritik trotzdem versuchen, denn ich möchte einfach kurz meine Eindrücke loswerden. Dabei werde ich auf eine Inhaltsangabe verzichten – wer den neuen Star Wars sehen will, sieht ihn sich eh so oder so an, und Star Wars-Kritiker werden auch nicht beim Lesen des Plots plötzlich sagen: „Ach, das klingt ja doch interessant!‟ 😉

Die neuen Gesichter:

Sehr gutes – witziges und emotionales – Zusammenspiel von Daisy Ridley (Rey) und John Boyega (Finn), aber auch tolle Chemie zwischen Finn und Poe (Oscar Isaac) (ich sehe starkes Slash-Potential!). Überhaupt ist es sehr erfreulich, dass mit Rey eine junge Heldin im Zentrum steht – 2015 war ein gutes Jahr für Frauenfiguren, die sich in einer Männerwelt durchsetzen! Überraschend gut fand ich Adam Driver als Kylo Ren, ein bisschen Probleme hatte ich mit Domhnall Gleeson. Seine Rolle wollte irgendwie nicht so recht zu dem Bild passen, das ich bisher von ihm hatte („so ein süßer Rotschopf!‟ 😀 ).

Und dann ist da noch der heimliche, ach Quatsch: der offensichtliche Star des Films: Der Droide BB-8, den man auf der Stelle adoptieren und mit nach Hause nehmen möchte. Es ist immer wieder faszinierend, wie es Filmemacher schaffen, „inanimate objects‟ (der englische Begriff ist für mich mal wieder, ähm, griffiger) mit so viel Leben zu füllen, dass man gar nicht in Frage stellt, ob es künstliche Intelligenz geben kann.

Quelle: collider.com; Photo by Alberto E. Rodriguez/Getty Images for Disney

Beim Widerstand tauchen dann noch einige bekannte Gesichter in Nebenrollen auf, da ist mir immer wieder ein „Ah!‟ entfahren (ich hatte mir vorher keine Besetzungsliste durchgelesen).

Die „Oldies‟:

Ach, Han Solo! Sein Charme und Witz, die Interaktion mit Chewie, das alles knüpft so wunderbar an die alte Trilogie an – Harrison Ford schlüpft mühelos wieder in diesen Charakter, dem Abrams, Lawrence Kasdan und Michael Arndt wunderbare One-Liner auf den Leib geschrieben haben.

Leia ist zwar die Anführerin des Widerstands, hat als solche aber auf mich keinen so nachhaltigen Eindruck gemacht. Ihre Szenen mit Han Solo jedoch waren sehr glaubwürdig, die richtige Mischung zwischen Neckereien und Verletztheit (mehr kann man ohne Spoiler nicht dazusagen).

Luke Skywalker hat nur einen kurzen Auftritt – der lässt dann aber auf mehr im nächsten Teil hoffen.

Die Optik (Art Design, Special Effects und Kamera):

Ach, das sieht doch endlich wieder nach dem dreckigen Star Wars IV-VI aus! Man sieht dem Film an, dass Abrams auf Handgemachtes gesetzt hat statt ausschließlich auf CGI. Man fühlt sich direkt so wie Han Solo: „Chewie, we’re home!‟ Das 3D allerdings hat mich nicht umgeworfen – zu häufig sah ich Schatten, die da nicht hingehörten oder Lichtreflektionen (?), die mich irritiert haben. Ich weiß immer nicht so recht, ob das auch daran liegt, dass ich die 3D-Brille ja über meiner normalen Brille tragen muss. Ich hoffe, ich erwische in den nächsten Wochen auch noch eine 2D-Vorstellung, die das Cinema München ja Gott sei dank auch ab und zu anbietet. Die Kameraeinstellungen fand ich sehr schön – nur bei den Laserschwert-Kämpfen hat mir irgendwie etwas gefehlt. Man kann ja Episode I vieles vorwerfen, aber der Laser-Kampf zwischen Darth Maul, Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn war fantastisch. Dieses Feeling kam bei Episode VII nicht so auf, was allerdings vielleicht auch Absicht war, schließlich kämpfen hier nicht jeweils zwei am Laserschwert ausgebildete Kämpfer. Das Design des Schwertes von Kylo Ren fand ich gut – sieht tatsächlich wie ein Schwert aus.

Die Story:

Ich weiß, vielerorts wird bemängelt, dass die Story doch sehr an Episode IV erinnert. Mich hat das nicht gestört, irgendwie habe ich mich dadurch recht heimisch gefühlt. Und dennoch ist ja die Figur des Finn für mich schon eine interessante neue Idee (ich habe nur die Filme gesehen). Überhaupt fand ich es gut, dass sich erstmal Zeit für die neuen, jungen Charaktere genommen worden ist – damit macht Abrams den Generationenwechsel sehr deutlich. Im Nachhinein betrachtet finde ich es bemerkenswert, dass ich einerseits das Gefühl beim Sehen hatte, dass sich Zeit genommen worden ist, um die neuen Figuren einzuführen, und dass gleichzeitig ganz schön viel Action passiert in dieser einen Episode. Eine gelungene Mischung!

(vorläufiges) Fazit:

Nach dem ersten Sehen komme ich zu einer Bewertung von 8 Punkten. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt von dem besten Star Wars-Film seit der alten Trilogie. Trotzdem von mir keine noch höhere Wertung, weil der Film für mich keinen Meilenstein darstellt. Wirklich Neues bringt er nicht – es ist eher eine Rückbesinnung an die alte Trilogie, keine innovative Weiterentwicklung. Aber vielleicht folgt das ja noch in den nächsten Teilen, auf die ich schon richtig gespannt bin! 🙂

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48 Antworten zu STAR WARS: The Force Awakens 3D (J. J. Abrams, USA 2015) – Kurzreview

  1. mwj schreibt:

    Also ich bekomme bisher beim Anblick von BB8 eher das Bedürfnis, die noch vorhandene Schusskraft in meinem rechten Fuß auszuprobieren. Morgen Nachmittag erwacht auch für mich die Macht.

    • singendelehrerin schreibt:

      Na, dann bin ich gespannt, wie dein Urteil ausfallen wird! Du bist ja bei Blockbustern immer besonders kritisch! 😉

      Was an BB-8 so toll ist, dass der sich endlich mal schnell fortbewegen kann.

      • Libertarian Anonymous schreibt:

        „Was an BB-8 so toll ist, dass der sich endlich mal schnell fortbewegen kann.“

        LOL… also, ich habe gestern Episode V angeschaut: Bei C3PO und R2D2 ist das genau wie bei Zombies – sie bewegen sich zwar im Schneckentempo fort, können die anderen aber trotzdem immer einholen… 😉

  2. hemator schreibt:

    Oh ja, 3D, das hatte ich bei mir noch vergessen: Mal wieder völlig überflüssig. Ich bin ebenfalls Brillenträger und war in einem Cinemaxx. Die haben jetzt neue Brillen, die das noch unbequemer machen, die alten Real-3D-Brillen waren wenigstens ganz flach und lagen ganz gut auf der Brille auf, die neuen sind leicht gebogen, was zur Folge hat, dass die Brille darunter immer rumrutscht. Sehr nervig. Ich freue mich auch schon auf den zweiten Kinobesuch in angenehmem 2D.

  3. Libertarian Anonymous schreibt:

    ********************* SPOILER ********************

    Abgesehen von der etwas unoriginellen Handlung gibt es IMHO ein Problem bei diesem Film: Die weibliche Hauptrolle ist zwar sehr sympathisch, aber ihre Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehbar. Aufgewachsen in der Einöde, kann sie trotz gänzlich fehlendem Training bereits nach kürzester Zeit einem der Oberschurken der Dunklen Seite die Stirn bieten. Wenn man dagegen an Lukes erstes Zusammentreffen mit Vader denkt…

    Es schaut schon irgendwie so aus, als hätte man vor lauter politisch korrektem Bedürfnis, eine möglich starke weibliche Hauptfigur zu schaffen, jegliche Logik über Bord geworfen.

    Generell geht aber auch sonst irgendwie alles etwas „zu leicht“… da verliert das vermeintlich Supersupersupersuuuuperböse doch sehr seinen Schrecken.

    Und in Sachen Waffenarsenal des Imperiums wäre ein bisschen mehr Innovation auch nicht schlecht gewesen…

    Fazit: Besser als Episoden I-III, auf jeden Fall schlechter als Episode V.

    ********************* SPOILER *********************

    • singendelehrerin schreibt:

      Die Kritik an Rey kann ich nicht nachvollziehen – insbesondere das gleich so zu begründen, dass man einfach zu politisch korrekt sein wollte. Näheres möchte ich noch nicht hier diskutieren, aus spoilertechnischen Gründen. Außerdem würde ich mir gerne den Film noch ein zweites Mal ansehen, bevor ich in tiefere Diskussionen einsteige.

      • Libertarian Anonymous schreibt:

        Ja, leider ist es momentan schwierig darüber zu diskutieren, ohne zuviel zu verraten. Aber nur noch mal um meinen Standpunkt zu verdeutlichen: Kylo Rey hat – man denke an das „Einfrieren“ des Blasterstrahls – ganz offensichtlich aussergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit der Macht. Ähnliches hat man nicht einmal von Darth Vader oder Obi Wan gesehen…

        Ein bisschen schade fand ich übrigens noch, dass Finn nicht „FNN 1287“ hiess, sondern nur „FN…“. Denn: In „THX 1138“ tragen alle Menschen einen Namen, der aus DREI Buchstaben und einer vierstelligen Zahl besteht. Das hätte man doch durchaus aufgreifen können. Es gibt ja die Fan-„Theorie“, dass die in THX 1138 dargestellte, unterirdische Stadt Teil des späteren Star Wars-Universums ist, beispielsweise Arbeiter in einer imperialen Rüstungsfabrik.

        (In der neueren, digital aufgehübschten Version von THX 1138 baut die gleichnamige Figur übrigens Roboter zusammen, deren Kopf eine gewisse Ähnlichkeit mit C3PO hat. ;-))

  4. Libertarian Anonymous schreibt:

    Was mir übrigens noch aufgefallen ist: Der Soudntrack von John Williams war im Gegensatz zu den alten Episoden nicht sehr präsent. Gerade in Episode IV und V gab es doch Szenen, die gerade durch die musikalische Untermalung unglaublich stimmungvoll waren. Man denke da nur an den Doppelsonnenuntergang auf Tattooine oder den Imperial March bei Auftritten von Darth Vader…

  5. suzy schreibt:

    Hört sich gut an!

  6. mwj schreibt:

    Zitat von Liberatarian:
    „Abgesehen von der etwas unoriginellen Handlung gibt es IMHO ein Problem bei diesem Film: Die weibliche Hauptrolle ist zwar sehr sympathisch, aber ihre Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehbar. Aufgewachsen in der Einöde, kann sie trotz gänzlich fehlendem Training bereits nach kürzester Zeit einem der Oberschurken der Dunklen Seite die Stirn bieten.“

    Genau und weil sie ja die Tochter von Luke und….. MACGYVER ist, kann sie alles reparieren, was irgendwie Drähte, Metall oder sonstwas an sich hat!

    • Libertarian Anonymous schreibt:

      Das fand ich auch seltsam, aber nicht so ganz. Da sie ja die ganze Zeit irgendwelche Schrott-Raumschiffe ausschlachtet und das Zeug verkauft, könnte sie zumindest dadurch ein entsprechende Wissen erlangt haben, wie bestimmte Defekte aussehen und wie man sie repariert…

      Dass sie allerdings mit dem Falcon besser umgehen kann als Han Solo, der mit dem Ding jahrzehntelang in der Gegend herumgeflogen ist … LOL… 😉

      • mwj schreibt:

        Jedenfalls MUSS Richard Dean Anderson in Episode VIII oder IX mitspielen 😉

      • singendelehrerin schreibt:

        Mir vergeht da jetzt echt die Lust, über sowas zu diskutieren. Warum kann Rey nicht einfach talentiert(er) sein? Einfach so? Schon mal was von „Naturtalent“ gehört? Und außerdem: es handelt sich hier im Grunde genommen um ein „Weltraum-Märchen“, also bitte behandelt den Film doch nicht so, als würde hier alles nach Gesetzen der Logik funktionieren müssen. Außerdem: Es ist also glaubwürdiger, dass eine Frau in Highheels erfolgreich einem T-Rex davonläuft, aber dass eine junge Frau besser fliegen kann als Han Solo – das ist unrealistisch, oder wie?

        PS: Weitere Diskussionen, die den Plot und besondere Fähigkeiten von diversen Figuren anbelangt, bitte erst, wenn ich meine ausführliche Kritik (MIT Spoilern) geschrieben habe.

        • Libertarian Anonymous schreibt:

          „Es ist also glaubwürdiger, dass eine Frau in Highheels erfolgreich einem T-Rex davonläuft, aber dass eine junge Frau besser fliegen kann als Han Solo – das ist unrealistisch, oder wie?“

          Nein, das ist nicht grundsätzlich unlogisch. Es ist aber unlogisch, dass jemand, der wahrscheinlich noch nie oder zumindest noch nicht länger als 5 Minuten am Steuer eines Raumschiffs gesessen hat, geschweige denn am Steuer dieses speziellen Modells, damit besser umgehen kann als ein Pilotenveteran mit langjähriger Erfahrung.

          Man bedenke dass Poe dagegen, der immerhin ein extrem erfahrener Pilot ist, anfangs durchaus einige Probleme hatte, mit dem Tie-Fighter klarzukommen.

          Es auch weniger eine Frage des Realismus – alle Star Wars-Filme sind wenig realistisch 😉 – sondern der Logik innerhalb des Films.

        • Libertarian Anonymous schreibt:

          …und weil du jetzt Jurrassic World wieder aufgewärmt hast, darf ich doch auch mal (du willst es ja nicht anders! ;-)).

          Hab jetzt extra mal recherchiert:

          So unrealistisch ist es nämlich gar nicht. Je schneller man läuft, desto stärker läuft man über den Vorderfuss. Bei einem echten Sprint spielt die Ferse deswegen nur noch eine geringe Rolle, wichtig sind dagegen Flexibilität und Grip im Vorderfussbereich.

          Hier noch ein Video. Ab 0:46 sieht man es extrem gut – Sprinter in Zeitlupe, die Ferse wird überhaupt nicht mehr benutzt:

          (klugscheiss… undwegduck)

  7. Libertarian Anonymous schreibt:

    Für SL und andere die nicht glauben, dass PC beim Umgang von Disney mit Star Wars eine wesentliche Rolle spielt:

    http://screencrush.com/slave-leia-retired-star-wars-merchandise/

    Ich hab‘ übrigens gestern Episode V angesehen. Aus heutiger Sicht skandalös – der erste Kuss von Han und Leia fällt eindeutig unter sexuelle Belästigung, jedenfalls nach heutigen, inbesondere an US-Unis und -Unternehmen verbreiteten Standards.

    Han hat also nicht nur zuerst geschossen, sondern auch zuerst geküsst – und das ohne verbalen Konsens! Dieses Schwein!

    • singendelehrerin schreibt:

      Hab ich nie gesagt, dass PC gar keine Rolle spielt, ich lehne nur deine Sicht auf Rey ab. Natürlich ist sie nur deswegen so stark, weil Disney übers Ziel geschossen ist mit ihrem Ansinnen, politically correct zu sein. Außerdem klingt PC bei dir IMMER gleich negativ, das nervt. Klar gibt es auch Auswüchse, die ich auch Quatsch finde (wenn sich Kinder nicht mehr als Indianer verkleiden dürfen, z. B.), aber hier gleich zu vermuten, dass sie die Rolle Rey nur deswegen so ausgelegt haben, weil sie PC sein wollten, finde ich einfach zu platt.

      • Libertarian Anonymous schreibt:

        Ob das wirklich der Grund ist, weiss ich natürlich nicht. Ich habe es auch nur vermutet: „Es schaut schon irgendwie so aus…“ (meine Formulierung)

      • Libertarian Anonymous schreibt:

        Und natürlich gibt es gute Gründe, PC ganz grundsätzlich negativ zu finden. Man kann durchaus der Ansicht sein, dass Kunst- und Meinungsfreiheit ihre Grenzen NUR in den geltenden Gesetzen finden sollten, nicht dadurch dass man Angst vor einem Shitstorm hat, der von selbsternannten moralischen Instanzen entfesselt wird.

        „Vorauseilender Gehorsam“ galt früher einmal als Kennzeichen, dass im politisch-gesellschaftlichen Prozess etwas grundsätzlich falsch läuft und als Merkmal für zunehmende Unfreiheit. Inzwischen soll das aber normal sein? Nein!

        • singendelehrerin schreibt:

          Ja, ich weiß, du nennst dich ja nicht zum Spaß Libertarian… 😉

          Für mich gehört aber auch zu political correctness, dass man (als Weißer) z. B. Schwarze nicht mehr als N*gger bezeichnet und Zigeuner heute Roma oder Sinti nennt. Das finde ich erstmal grundsätzlich positiv. Dass man nun entsprechende Wörter aus Büchern streicht, die aus einer Zeit stammen, in der „man“ so geredet hat, finde ich wiederum schlecht. Wenn Frauen und Schwarze mehr tragende Rollen in Filmen bekommen, ist das doch nur unterstützenswert, wenn es jedoch eine Quote bei Oscar-Nominierungen geben soll, dann finde ich das Quatsch. So gibt es für mich immer positive und negative Seiten.

  8. bullion schreibt:

    Gnrgh, und ich habe den immer noch nicht gesehen…

  9. mwj schreibt:

    Aus meiner Sicht hast du nicht soviel verpasst…

  10. Libertarian Anonymous schreibt:

    Kein Spoiler, weil man es im Film sowieso nicht sehen kann: Einer der Stormtrooper im Film wird von Daniel Craig(!) gespielt… und weitere Cameos:

    http://www.mtv.com/news/2690893/star-wars-the-force-awakens-cameos/

  11. mwj schreibt:

    Man erkannte Daniel Craig in der Synchro auch seiner Bond-Stimme.

  12. pimalrquadrat schreibt:

    Ich hatte ebenfalls sehr viel Spaß mit dem Film, und musste mehrfach grinsen, als bekannte Gesichter oder Orte auftauchten. Und ich mag Rey als Protagonistin sehr, und auch Finn hat durchaus Potential. Klar, hier und da merkt man, dass etwas viel „Handwavium“ genutzt wurde – etwa bei R2D2 – und nicht alles logisch ist (kann ich ohne Spoiler halt nicht näher ausführen, nur so viel: die Sonnengeschichte war nicht ganz durchdacht), aber der Film hat es geschafft, mich die 2:15 vergessen zu lassen und mehr zu wollen.
    Ich hatte ja eine Befürchtung zu Beginn des Filmes, die sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hat, und an einer ganz besondere Stelle hätte ich durchaus das legendäre Vader-Zitat erwartet, weil es gepasst hätte, aber die Szene war auch so sehr mitreißend, und ich wollte es bis zuletzt nichg glauben.
    Und überhaupt, Han und Chewie, herrlich! Ich hoffe noch, dass Phasma etwas mehr Zeit im nächsten Film bekommt, die hätte ich gerne häufiger gesehen.

    Und nun, liebe singende Lehrerin, wie vertreiben wir uns die Zeit bis Episode VIII? Ich bin nämlich schon jetzt ungeduldig gespannt! 😳

    • singendelehrerin schreibt:

      „der Film hat es geschafft, mich die 2:15 vergessen zu lassen und mehr zu wollen.“ – Darauf kommt es doch letztlich an, oder? Genau so ging es mir auch! 🙂

      „Und nun, liebe singende Lehrerin, wie vertreiben wir uns die Zeit bis Episode VIII?“ – Na, ich dachte, mit einem HdR-Triple-Weekend, oder so?! 😉 Oder was hast du sonst so für Ideen? 😉

      • pimalrquadrat schreibt:

        Seh ich auch so. 🙂

        Ach, aber das dauert doch – obwohl die Filme lang sind – bei weitem nicht bis Dezember! 😮
        Außerdem magst du mich sicher nicht die nächsten zwölf Monate als Gast haben. :mrgreen:

        Aber so ein Marathon „Zurück in die Zukunft“ wäre auch cool, gefolgt von 24 Stunden Sherlock am Stück? 😀

        • singendelehrerin schreibt:

          Nun ja, meine Wohnung steht eh fast die ganze Zeit leer… 😉

          Hm, „B2tF 1-3“ hatte ich ja heuer erst – da müsste ich nicht unbedingt schon wieder eine Sichtung haben, beim „Sherlock“-Marathon bin ich dafür sofort dabei! 😀

          PS: Ich habe ja gehört, dass wir eh auf den nächsten Star Wars noch länger als bis nächsten Dezember warten müssen, nämlich bis Mai 2017! 😮

          • pimalrquadrat schreibt:

            Oho, jetzt machst du mich neugierig. Wie viele Bücher kann ich denn da unterbringen? *pfeif* XD

            Haha, ja, Sherlock. Da bin ich schwer am Überlegen, mir den auch auf DVD zu holen, quasi als feierlicher Einstieg bzw. Einstimmung auf die hoffentlich bald endlich einmal erscheinende Staffel 4. ^^

            Ahm, was meinst du mit dem nächsten Sar Wars? Episode 8? Oder der Prequel-Spin-Off-Film? Letzterer soll glaub schon 2016 erscheinen.

  13. mwj schreibt:

    Die folgende Review Ihr alle lesen werdet! *handbewegungmach* 😉

    http://www.kino.vieraugen.com/kino/star-wars-das-erwachen-der-macht/

  14. friedlvongrimm schreibt:

    Halt! Was muss ich da lesen! Kritik an meinem Domhnall!? Was ist denn da los? *lach* Ich habe solange warten müssen, bis der Herr endlich mal böse sein darf.

    • singendelehrerin schreibt:

      Du, ich muss da echt mal sehen, wie er mir bei der zweiten Sichtung gefällt. Ich mag den guten Domhnall ja normalerweise auch sehr, aber irgendwie hatte ich zu sehr das Gefühl, dass er hier den Bösen SPIELT. Mein Bruder meinte ja ketzerisch, es könnte auch einfach sein, dass er nicht wirklich gut spielen könne (nachdem er vorher eine andere, filmische Erklärung für die Anlegung dieser Figur hatte). Mein Bruder fand ihn schon in „Ex Machina“ nicht so gut – v. a. im Vergleich zu Oscar Isaac. Hm, so weit möchte ich (noch?) nicht gehen. Wobei – ganz ehrlich – ich tatsächlich Oscar Isaac schon für den besseren, wandlungsfähigeren Schauspieler halte.

      Nach der zweiten Sichtung werde ich eh noch eine Spoiler-Kritik schreiben, da werde ich dann sicher noch auf die einzelnen Figuren/Schauspieler eingehen.

      • friedlvongrimm schreibt:

        Es stimmt schon, dass der gute Domhnall immer den netten, etwas verpeilten Typen spielt, aber genau deswegen habe ich mich ja total darauf gefreut. Er bestimmt auch. *lach* Ich glaube der Oscar bekommt auch einfach besserer, vielfältigere Rollenangebote als der blasse, schlaksige, rothaarige Ire, der nicht dem gängigen Männerbild entspricht. Fakt ist, dass beide in Kombination in Interview zum Niederknien sympathisch sind. Aber dazu sicherlich mehr im nächsten Media Monday.^^
        Ich werde den Film übrigens auch nochmal in 2D und im Januar endlich im Original gucken. Vielleicht folgen dann ja auch neue Erkenntnisse.

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