Random Crap #6: Wie Männer die Welt sehen!

Nachdem ich doch einigermaßen verwirrt war, als Zeilenende mir mitteilen wollte, welches Bild von meiner abendlichen Fototour ihm am besten gefallen hat (das rote?!? ❓ Ich sehe nur rosa…), kam dann der alles erklärende Kommentar:

Ich bin ein Mann, meine vier Farben heißen rot, grün, gelb, blau. Andere Farben gibt es nicht.

DAS erklärt so einiges… 😀

Na, Männer, fühlt ihr euch durch Zeilenende gut repräsentiert? 😉

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23 Gedanken zu “Random Crap #6: Wie Männer die Welt sehen!

  1. Als selbsternannter Vertreter der „Maskulinen Männervereinigung mit unfassbar bärtigen Bärten“ kann ich das so nicht stehen lassen. Ich hasse grün. Für mich gibt es nur schwarz.

      1. Begründung: Als Liebhaber der visuellen Kunst lasse ich mich ungern auf eine völlig eingeschränkte Wahrnehmung reduzieren. In meiner Weltsicht können subtile Facetten bereits den Unterschied machen, also möchte ich mein Empfinden nicht in grobschlächtig verallgemeinerte Blöcke zerdeppert sehen!

        1. Oh, das scheint dich ja richtiggehend zu ärgern! 😮 Ich hoffe, du weißt, dass ich – trotz der Überschrift – das auch nicht auf alle Männer übertragen würde! Mein Vater ist ja selbst (Hobby-)Künstler. 🙂

          1. Nein, ärgern wäre übertrieben. Aber dennoch habe ich, egal ob es wie oben eindeutig im Spaß gemeint ist, immer riesengroße Probleme mit pauschalen “Männer sind so und so“ und “Frauen sind so und so“ Aussagen. Das sind selbstgemachte Stereotype, denen ich einfach nichts abgewinnen kann, auch nicht als Gag!

          2. Ich bin auch ganz und gar keine Freundin von Pauschalisierungen – vielleicht hätte ich noch in den Titel nach dem ! ein ? einfügen sollen, damit klar wird, dass hier nicht meine Meinung widergegeben wird… Aber warum diskutier ICH eigentlich mit dir? Eigentlich müsstest du das mit Zeilenende ausmachen… 😉

          3. Meta-Ebene: Die Übertreibung der Stereotype ins Humoristische ist die beste Art, stereotype Vorstellungen als Diskursprodukte (etwas das gedacht werden kann und gilt) zu entlarven und damit die Machtverhältnisse (was gedacht werden kann) zu ändern. Idealerweise sollte es besser sein als meine Zote, aber es ist ein Weg. Die Vorstellung einer Welt völlig ohne Stereotype ist meiner Meinung nach unrealistisch, weil unser Denken so nicht funktioniert. Also bleibt nur, die Stereotype ihrer normativen Kraft (also die Prägung unserer Vorstellungen) zu berauben, indem man sie hin und wieder der Lächerlichkeit preisgibt. Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich, in meinem Kopf wohnt nämlich eine ganze philosophische Fakultät und brüllt durcheinander. Recht hast du ja, Stereotype und Pauschalaussagen sind doof. Genau deshalb spiele ich gern mit ihnen.
            Pöbel-Ebene: Rosa ist keine Farbe, sondern rot, das mal ein anständiges Stück rohes Fleisch verdrücken sollte, dennoch ist es rot. 😉

  2. Also ich fühle mich durch diesen Zeilenende normalerweise nicht gut repräsentiert, aber in dem Fall: Endlich spricht es mal jemand aus. Man muss die Welt doch nicht unnötig kompliziert machen, vier Farben reichen völlig … und in Zweifelsfällen braucht man nur ein gerüttelt Maß Dezisionismus. 😉

    1. Puh, da musste ich erstmal bei Wikipedia nachsehen:
      „Dezisionismus ist eine politische und juristische Theorie, die die Entscheidung und den Entscheider in den Mittelpunkt der Überlegungen stellt. Sie hält weniger den Inhalt und die Begründung einer Entscheidung für wichtig als die Entscheidung an sich. Ihr zufolge kann es keine allgemein verbindlichen Begründungen für Werte oder moralische Positionen geben. Daher sei die Entscheidung von Menschen für diese oder jene Handlung letztlich willkürlich und nicht mit den Mitteln logischer Analyse oder anhand ethischer Kriterien zu rechtfertigen.“

      Aha…

      1. Manchmal geht der kleine Geisteswissenschaftler in meinem Ohr mit mir durch. Kurz gesagt meint es: Wenn Zweifel bestehen, ob das Hemd grün oder blau ist, bestimme ich einfach, dass es grün ist, weil … „Is eben so. Und basta.“ Aber ich scheine da was ausgelöst zu haben. *g*

    1. 16 Fehler, in der obersten Testreihe keinen, in den beiden mittleren jeweils im Farbübergang, in der untersten Reihe interessanterweise im Blaubereich. Ich vermute ja fast, ich habe irgendwann zwischendrin die Lust an so vielen verschiedenen Schattierungen von Nicht-Grau verloren. *g*

  3. Also ich habe von Frauen in meiner Umgebung schon öfter vermittelt bekommen, dass ich farbenblind sei. In der Regel ist die Benennung eines Farbtons doch Interpretationssache, oder? 😉

    1. Die Benennung schon. Die Unterscheidung zwischen zwei (ähnlichen) Farben aber nicht. 😉

      Es gibt übrigens auch das Gegenteil von Farbblindheit, eine Art „Supersinn“ für Farben, genannt Tetrachromasie. Diese Mutation kommt genetisch bedingt nur bei Frauen vor, womit diese – statt wie immerhin 1 Million(!) Farben bei einem „normalen“ Menschen – rund 100 Millionen Farben unterscheiden können:

      http://www.welt.de/wissenschaft/article108127319/Darum-sehen-manche-Frauen-mehr-Farben-als-andere.html

      (Aber auch bei Frauen ist diese Mutation selten. Eine normale Frau sieht Farben tatsächlich nicht wesentlich besser als ein Mann, allerdings kommt Farbenblindheit bei Männern deutlich häufiger vor)

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