Highlights, Middlegrounds und Lowpoints (Film) 2015 #3

Ich wollte gerade schreiben, dass ich ja durch meinen Urlaub „glücklicherweise‟ nicht ganz so viele Filme im dritten Quartal gesehen habe, aber ich habe ja auch ein paar Filme auf den Flügen gesehen… Nun, ich schau mal, ob ich mich an alle seit Juli gesehenen Filme erinnere! (Note to self: Must create an excel sheet…)

Die SNEAK-PREVIEW-FILME:

Highlights:

Trainwreck; dt. (!): Dating Queen (7,5 von 10): Muss man die romantische Komödie aus der Feder von und mit Amy Schumer gesehen haben? Wahrscheinlich nicht. Deswegen habe ich mich auch nicht „getraut‟, 8 Punkte zu geben. ABER mir hat der Film verdammt viel Spaß gemacht, vor allem weil Amy (Amy 😉 ) so ein unlikely romantic lead (sorry, ich finde das Englische mal wieder griffiger hier) ist. Eigentlich ist sie wie der typische Kerl in einer romantischen Komödie (, was man also einfach nur als Umkehr der Gender-Klischees kritisieren könnte): Sie hält nichts von Monogamie, will nach dem – möglichst casual – Sex nicht kuscheln (geschweige denn übernachten! 😮 ) und betrinkt sich gerne. (Oje, so viele Klammern… 😉 ) Ich fand das äußerst erfrischend, auch wenn der Rest der Story recht vorhersehbar ist.

Magic Mike XXL (7,5 von 10): OK, ich habe jetzt lange überlegt, wohin ich Magic Mike stecken soll, also, ähm, ich meine, in welche Kategorie der Film fällt. :mrgreen: Ganz ehrlich: Jede/r, die/den tanzende Männer kalt lassen: Finger von dem Film! Story und Dialoge sind viel schlechter als im ersten Teil. ABER: Wen es anmacht, wenn Männer tanzen, insbesondere wenn Channing Tatum so unglaublich akrobatisch und sexy tanzt, für den ist der Film ein Aphrodisiakum.

Sicario (9 von 10): Wie schon beschrieben: der Film hat mich von der ersten Sequenz an gefesselt. Fantastische Aufnahmen, Musik, die durch Mark und Bein geht, und eine weibliche Hauptfigur, die es sofort auf meine Liste der Best Heroines schaffen würde, weil Emily Blunt sie so authentisch menschlich spielt. Einer der besten Filme in diesem Jahr!

Middleground bis Low Point

Self/less (6,5-7 von 10): Ach, bei diesem Film weiß ich nicht so recht. Auf der einen Seite fand ich ihn von der Prämisse her ganz ansprechend und auch schaupielerisch überzeugend (Ryan Reynolds ist eh viel besser als sein Ruf, siehe z. B. auch The Voices). Aber auf der anderen Seite verhält sich der Charakter z. Tl. ziemlich dumm und vieles ist auch etwas vorhersehbar. Dafür fand ich das Ende schon irgendwie kitschig schön. Hm… Sagen wir es so: man hätte noch vieles besser machen können, aber ich fand ihn im Moment des Ansehens durchaus spannend.

Everest (6 von 10): Beeindruckende Bilder (in 3D), eigentlich eine spannende und tragische Geschichte mit einem kleinen Wunder. Aber dem Zuschauer, der nicht auf Anhieb nachvollziehen kann, warum man den Everest besteigen will und dafür sein Leben riskiert (und das von anderen), werden die Motive nicht verständlich gemacht. Vielleicht auch, weil versucht wurde, den Fokus nicht zu sehr auf eine Person zu legen. Wahrscheinlich wollte man einfach allen dort bei dieser Besteigung Gestorbenen Respekt zollen, aber ich glaube, ich hätte mehr mitfühlen können, wenn mir einer der Bergsteiger ein bisschen näher gebracht worden wäre. Dazu genügt es nicht, ab und zu die zu Hause wartenden Ehefrauen am Telefon zu sehen…

While We’re Young; dt.: Gefühlt Mitte Zwanzig (5 von 10): (enthält Spoiler) Ich finde es interessant, dass ausgerechnet dieser Film von den Kritikern besser aufgenommen wird als von den Kinogängern (Rotten Tomatoes 83%, Metacritic: 76 von 100, IMDb: 6,4!). Meistens ist dies häufiger der Fall bei „artsy movies‟… Ich musste mir schon die 5 gerade noch so abwürgen. Der Film trieft nur so von Klischees über die „Generation X‟ und die „Millenials‟, was zwar manchmal auch ganz witzig war, aber für mich oft ärgerlich. WTF ist so lustig daran, wenn eine Vierzigjährige (plötzlich) Hip Hop tanzt? ICH habe Streetdance („Vorläufer‟ von Hip Hop) getanzt, als ich jünger war und stehe immer noch auf solches Tanzen. Warum darf man das ab einem gewissen Alter nicht mehr, um nicht lächerlich zu wirken? Am schlimmsten aber war für mich das Ende. Mal wieder das Non plus ultra für alle endlich Erwachsenen: ein Kind (hier per Adoption). NUR das bringt letztendlich das Glück. Ich halte es mit fortysomething Dominic Rushe, der für den Guardian im Kino war:

I hated, hated, hated the ending. Parenting is the only true measure of being an adult? Yuck. There are plenty of unhappy, immature parents out there.

(Er HAT übrigens eine Tochter.) Ich füge hinzu:

(There are…) und kinderlose Erwachsene, die glücklich sind; und wer bestimmt eigentlich, was „Erwachsensein‟ bedeutet?

Fantastic Four (5-6? von 10)
Ehrlich gesagt? Ich habe den Film so schnell wieder vergessen, dass es echt schwierig ist, ihn noch zu bewerten. Vielleicht muss man mehr gar nicht sagen: das Reboot hat nichts Neues gebracht, trotz nettem Cast. War auch nicht komplett langweilig, aber letztlich utterly forgettable. Pity!

A Walk in the Woods; dt.: Picknick mit Bären (6-7 von 10): Ich habe im ersten Moment nach dem Film mit Gut abgestimmt, bei näherer Überlegung gab es aber schon eine Menge Dinge, die man hätte besser machen können. Trotzdem: die Dialoge zwischen Bill Bryson (Robert Redford) und Stephen Katz (Nick Nolte, der immer so aussieht, als würde er im nächsten Moment einen Herzinfarkt erleiden!) fand ich herrlich, insbesondere Brysons Humor liegt mir einfach schon sehr. Vielleicht sollte ich ja sein Buch über diesen Versuch, den Appalachian Trail zu bewältigen (lächerliche 3,500 km), lesen (oder eins der anderen zahlreichen Bücher; bisher habe ich nur eines gelesen). Die Landschaftsaufnahmen waren auch sehr schön, auch wenn mich die Landschaft des Südwestens der USA dann doch immer noch einen Tick mehr fasziniert. Wobei ich schon auch Wälder und Berge mag (z. B. meinen Mount Rainier in Washington State; dort habe ich als Studentin zwei Monate gejobbt), von daher habe ich es schon genossen, bei dieser Wanderung „dabei‟ zu sein. Besonders erwähnt werden muss die Musik von Lord Huron, die wirklich wundervoll zu den Bildern gepasst hat – und die wohl ein Hauptgrund für meine Abstimmung mit Gut ist, wenn ich jetzt gerade noch einmal Ends of the Earth anhöre ❤ :

(Quelle: Youtube; LordHuronOfficial)

 
Weitere KINOFILME:

Highlights und Middleground

Ant-Man (8 von 10): Eine der größten Überraschungen des Jahres – NICHTS erwartet und dafür eine der unterhaltsamsten Comic-Verfilmungen bekommen. Besser als Avengers: Age of Ultron!

Mission: Impossible – Rogue Nation (6 von 10): Eingefrorene Gesichtszüge von Tom Cruise, zu wenig Screentime für Jeremy Renner. Lichtblicke: Rebecca Ferguson und SIMON PEGG!

The Man from U.N.C.L.E (8 von 10): Hier kann ich mich wiederholen: Eine der größten Überraschungen des Jahres – NICHTS erwartet und dafür einen der unterhaltsamsten Agentenfilme bekommen. WICHTIG: Armie ist der Hammer! 😉

URLAUBSFILME im Flugzeug und im Fernsehen:

Middleground

Cinderella (6 von 10): Irgendwie hätte ich mir von Kenneth Branagh mehr erwartet. Sehr übertrieben, was Figurenzeichnung und Optik anbelangt, am besten war – SURPRISE! – Helena Bonham Carter als die gute Fee…

Son of a Gun (6 von 10): Hm, worum ging’s? Der junge JR (Brenton Thwaites) kommt für sechs Monate ins Gefängnis, bekommt dort Unterstützung von Brendan Lynch (Ewan McGregor), berühmt-berüchtigt (in Australien) für bewaffnete Banküberfälle, und entgeht somit der Vergewaltigung. Dafür soll er Lynch später von draußen helfen. Es kommt zur Flucht von Lynch und ein paar fellow inmates. JR ist dann mit den entflohenen Häftlingen unterwegs, trifft u.a. auch auf Tasha (Alicia Vikander) und es geht dann letztlich um viel Geld und wer wen hintergeht. Zu schwierig irgendwie für ein lautes Flugzeug… Sehenswert wegen Ewan und Alicia, aber nicht wirklich packend erzählt.

Terminator Genisys (6,5 von 10): Joah, ganz nett, vor allem, wenn man ihn sieht, nachdem man gerade in San Francisco gewesen ist (Hach, die Golden Gate Bridge! ❤ ). Aber kommt halt einfach nicht an Teil 1+2 ran… Irgendwie hat mir auch Jason Clarke als John Connor nicht so richtig gefallen, obwohl ich ihm als Schaupieler sonst schon sehr schätze. Die Chemie zwischen Sarah (Emilia Clarke) und Kyle Reese (Jay Courtney) fand ich dagegen ganz gut. (Es ist immer wieder erstaunlich, wie anders Emilia Clarke als Khaleesi wirkt…) Und Arnie? Ja, schon irgendwie cool, wenn er gegen sein jüngeres (nicht ganz logisch, aber OK) Ich kämpft, aber sein „I’ll be back‟ hat nicht mehr denselben Effekt – zumindest nicht für mich.

Jupiter Ascending (6,5-7 von 10): Kann man einen Film wirklich beurteilen, wenn man ihn nur auf dem iPhone bei lauten Hintergrundgeräuschen im Flugzeug gesehen hat? Schwierig… Aber ich muss sagen, ich fand mich dennoch gut unterhalten, auch wenn ich akustisch nicht alles verstanden habe. Die Chemie zwischen Mila Kunis und Channing Tatum fand ich gut, Eddie Redmayne auch – und, hey, Sean Bean stirbt… NICHT! 😀 Douglas Booth als Titus Abrasax war mir zuwider – vielleicht liegt das auch daran, dass Booth in The Riot Club einen dieser verachtenswerten Mitglieder dieses Clubs gespielt hat… Optik, Sound und Musik ließen sich unter den gegebenen Umständen schlecht beurteilen…

All About Steve (gerade noch 5 von 10): Wie war mir nur dieses „Juwel‟ bisher entgangen? Sandra Bullock als durchgeknallte Stalkerin (und Kreuzworträtselerstellerin – ach, Deutsch ist doch auch eine schöne Sprache ;)) Mary, die am Ende merkt, dass sie doch keinen Kerl (auch nicht den SEHR gutaussehenden Kameramann Steve; Bradley Cooper) braucht. Das Ende fand ich eigentlich dann ganz gut, denn zwischendurch fürchtete man schon fast, dass sich Steve dann doch noch für Mary erwärmen kann. Meine Nichte hat auf jeden Fall viel gelacht. Auch dafür stolze 5 Punkte (IMDb: 4,8 😀 ), aber nur, wenn man den Film möglichst wenig ernst nimmt. Muss man sich aber wirklich NICHT ansehen!

Highlights

We Bought a Zoo (7 von 10): Ein weiterer Film, der mir bis dato irgendwie durch die Lappen gegangen war. In diesem Fall aber eine schöne Überraschung, dass mir der Film mit Matt Damon und Scarlett Johansson so gut gefallen hat und mir richtig auch ein bisschen ans Herz gegangen ist. Aber Cameron Crowe hat dafür ja auch ein Händchen (z. B. bei Almost Famous)! Zu blöd nur, dass ich die letzten 10 Minuten auf dem Flug nach San Francisco nicht mehr geschafft habe (und vergessen habe, mir den Schluss auf dem Heimflug anzusehen).

Far From the Madding Crowd; dt.: Am grünen Rand der Welt (7,5-8 von 10): (enthält Spoiler) Thomas Hardy ist nicht gerade für leichte Liebesgeschichten mit Happy End bekannt. Ich habe an der Uni nur Tess of the d’Urbervilles (1891) gelesen – was für eine Tragik! Dafür geht diese Dreiecks Vierecks-Liebesgeschichte (1874) ja noch vergleichsweise gut aus, ach, was heißt „vergleichsweise‟ – im Grunde genommen ist es das Ende, das sich jeder beim ersten Auftauchen des Schäfers Gabriel (Matthias Schoenaerts) in Bathsheba Everdenes (Carey Mulligan) Leben wünscht! Das Tolle an Bathsheba ist ja aber, dass sie eigentlich gar nicht heiraten will. Sie will eigenständig bleiben (hat einen Hof geerbt und muss sich also auch nicht finanziell abhängig machen), nicht das Eigentum eines Mannes werden. Das gefällt mir an Thomas Hardy, seine Frauenfiguren fallen gerne aus dem damals üblichen Raster heraus. Trotzdem, da gibt es noch zwei andere Männer in ihrem Leben: den deutlich älteren William Boldwood (Michael Sheen), der ihr auch Heiratsanträge macht, und den jungen Sergeant Francis Troy (Tom Sturridge), dem Bathsheba verfällt. Leider. Eigentlich hätte ich den Film gerne auf der großen Leinwand gesehen, schon allein wegen der Landschaftsaufnahmen. Außerdem hätte ich Matthias Schoenaerts dann noch besser genießen können. Er ist definitiv ein neuer Geheimtipp von mir. Ich habe ihn in drei grundverschiedenen Filmen gesehen (De rouille et d’os, The Drop) und jedesmal für toll befunden! Aber die für mich emotionalste Szene war Michael Sheen überlassen. Als er Gabriel sein Leid darüber klagt, dass Bathsheba diesen Troy geheiratet hat, und wie sehr ihn das schmerzt, wie er da zu weinen beginnt, das war so herzzerreißend! Michael Sheen ist einfach fantastisch! Etwas überraschend ist, wie konventionell – zumindest auf den ersten Blick – der Film gedreht worden ist. Immerhin war Thomas Vinterberg, Mitgbegründer von Dogma 95, der Regisseur! Aber etwas blitzte seine Handschrift in der Szene im Wald zwischen Bathsheba und Troy durch („The Danish handshake‟: [Vinterberg] cites a scene he invented in which the raffish Sergeant Troy, played by Tom Sturridge, clutches Bathsheba’s crotch – “the crew called it ‘the Danish handshake’” – but suggests he “would have gone much further if it had been a Danish film”).

Inside Out; dt.: Alles steht Kopf (8 von 10): Erstmal thumbs up dafür, dass man im Trailer (zumindest in dem, den ich gesehen hatte) nur die „Kontroll-Stationen‟ in den Köpfen der Eltern von Riley, dem Mädchen, um das es eigentlich geht, sieht. So war ich gar nicht gespoilert, denn die Hauptaction spielt sich ja in Rileys Kopf ab. Und so sage auch ich nur: tolle Idee, wundervoll animiert, und mal wieder – Pixar halt – eine wahre, sinnvolle Botschaft. Welche? Das findet ihr am besten selbst heraus! 😉 Seit gestern im Kino!

FILME auf DVD:

Middleground

Tree of Life (6 von 10): Eine mittlere Bewertung für einen Film von Terrence Malick? Gibt es das? Ist das erlaubt? 😉 Meist hört man ja: Malick liebt oder hasst man. Nun, bei mir ist es ein Zwischending. Ich kann ihn auf intellektueller Ebene dafür schätzen, dass er einen sehr eigenen Weg geht, dass er versucht, seine Aussage eher bildlich rüberzubringen, denn durch einen nachvollziehbaren Plot. Mir gefällt es auch, dass er – wie ich in den Specials erfahren habe – nicht mit künstlicher Filmbeleuchtung arbeitet, und deswegen auch nicht auf einer Soundstage, sondern in einem echten Haus gedreht wurde. Und auch die Art und Weise, wie er den Schaupielern Raum zum Improvisieren gibt – alles durchaus bewundernswert! Aber auf der emotionalen Ebene geht das alles an mir vorbei. Es rührt mich nicht an, was da zu sehen ist. Da funkt’s einfach nicht!

Kann es sein, dass ich wirklich nur einen Film auf DVD geschaut habe? Ich fürchte es fast… Meistens schaue ich ja zu Hause Serien (der Rückblick #3 folgt die nächsten Tage) – oder Krimis mit meinem Freund (, bei denen ich nur in den seltensten Fällen das Bedürfnis verspüre, darüber eine Kritik zu verfassen…).

Und, welche Filme davon habt ihr gesehen? Wo möchtet ihr widersprechen? Welche Filme habe ich euch schmackhaft gemacht? 🙂

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8 Antworten zu Highlights, Middlegrounds und Lowpoints (Film) 2015 #3

  1. Schlopsi schreibt:

    Warst echt fleißig! Für „Sicario“ freut es mich natürlich und du sagst in aller Kürze auch genau das aus, was der Film ist.
    Bei „Everest“ geben wir die gleichen Punkte, allerdings aus anderen Beweggründen. Inszenierung top, aber mir waren die meisten Figuren total egal und richtig banal. Die Gründe für die Besteigung des Everest ist halt so eine Sache, für die man nur schwer die richtigen Worte findet. Für die einen ist es die Herausforderung schlecht hin, um die eigenen Grenzen auszuloten, für die anderen mehr im spirituellen Sinne. Der Film gibt zwar keine wirkliche Antwort darauf, aber die steckt entweder im Zuschauer drin (ich kann es einigermaßen nachvollziehen), oder eben nicht (meine Begleitung würde den Kerlen den Vogel zeigen).
    „Wir kaufen einen Zoo“. Yeah! Der schreit eigt. so total nach Kitsch, ist dann aber so erfrischend schönes Wohlfühlkino. Gefiel mir genauso gut.
    Ansonsten hätte ich noch Interesse an „Far From the Madding Crowd“, aber da muss dann die DVD her…

    • singendelehrerin schreibt:

      Bei uns war es bei „Everest“ so, dass einer das absolut nachvollziehen konnte, ich zumindest ein Stück weit, aber die Dritte im Bunde einfach nur sagt: Selbst schuld, wenn man sowas Idiotisches macht – und egoistisch gegenüber der Familie!

      Aber ja, auch mir waren die Figuren egal, was vielleicht anders hätte sein können, wenn man sich mehr auf eine oder zwei konzentriert hätte.

  2. hemator schreibt:

    „Jupite Ascending“ fand ich ziemlich unterirdisch – bis auf die Musik von Michael Giacchino, die war wirklich verdammt gut und landet mit ziemlicher Sicherheit in meiner Top 10 der Filmscores (man weiß ja nie, was noch so kommt, aber bislang ist der Platz ziemlich sicher). Ansonsten fand ich die Figuren alle so fürchterlich, fürchterlich uninteressant, die Optik war ganz nett, aber alles andere hatten wir schon so oft, und die Wachowskis haben es einfach nicht geschafft, den ausgelutschten Stereotypen und Handlungsabläufen irgendetwas neues abzugewinnen.
    Von „Cinderella“ war ich sogar halbwegs angenehm überrascht. Im Vergleich zu anderen Branagh-Filmen nichts besonderes, aber nachdem ich den quasi-Vorgänger „Maleficent“ wirklich sehr fürchterlich fand, war „Cinderella“ im Vergleich noch recht angenehm. Und auch hier: Ich mochte die Musik von Patrick Doyle; nicht so gut wie „Jupiter“ aber doch auch durchaus ein möglicher Top-10-Kandidat. Der Märchenfilm des Jahres ist für mich aber eindeutig „Das Märchen der Märchen“.

  3. bullion schreibt:

    Wow, da ist ja einiges dabei. Eine ziemliche Ausbeute… 🙂

    „Sicario“ und „Everest“ will ich auch noch sehen. Die könnten mir beide wirklich gefallen. Und den neuen Pixar sowieso, keine Frage. Ansonsten kenne ich nur „We Bought a Zoo“ und den fand ich sogar noch besser als du. Habe ihn aber auch komplett gesehen… 😉

  4. pimalrquadrat schreibt:

    Soooo viele Filme! 😮

    Sicario schau ich mir auch noch an, zu Everest: Ja, das Warum dürfte wohl die Frage aller Fragen sein, nicht? Warum tut man es sich an, die 8848 Meter raufzurkaxeln, bei Kälte, schnell wechselndem Wetter und Sauerstoffmangel? Auf die Frage hab ich auch noch keine befriedigende Antwort, aber ich kenne sie bereits aus „Gipfel der Götter“, das sich ebenfalls sehr damit befasst. Auch wenn die Geschichte dort (ist übrigens ein Buch/Manga) um rein fiktive Figuren dreht.

  5. An schreibt:

    Gesehen habe ich von den Filmen nur zwei. Bei „Magic Mike XXL“ kann ich dir nur zustimmen. „Mission Impossible: Rogue Nation“ hat mir jedoch wesentlich besser gefallen, das war für mich einfach eine toll Mischung aus unterhaltsamer Action & Spannung und Witzen.
    „Ant-Man“ steht schon länger auf meiner Liste, aber ich habe es immer noch nicht geschafft, ihn zu sehen… „Inside Out“ genauso.
    Und „Sicaro“ steht nun dank Schlopsi und dir auf meiner Watchlist. 😉

  6. jacker schreibt:

    Du führst mir so deutlich meine unterirdische Kino-Moral vor Augen. ich muss unbedingt mehr den Arsch hoch kriegen :/ Auf jeden Fall alles schöne Kurz-Besprechungen, u.A. zu einem Haufen Filme, die ich alle noch nachholen muss. Weil ich den Allerwertesten nicht.. Ach, das erwähnte ich ja schon 😛

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