USA 2015: San Francisco #1 (Golden Gate Bridge)

Ach, die Digitalfotografie ist doch Segen und Fluch zugleich! Ich habe allein in San Francisco an die 500 Fotos gemacht – und es gibt gar nicht so viele davon, die ich sofort aussortieren kann. Schwierig, da für meinen Blog wirklich die besten der besten rauszusuchen, denn ich will ja nicht 30 Bilder in einen Beitrag stopfen – da seid ihr ja dann doch schnell überfüttert.

Also heißt es erstmal, weitere Unterthemen zu San Francisco zu finden. Ich beginne mit DEM Wahrzeichen von S. F. schlechthin: der Golden Gate Bridge.

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Viele Besucher müssen ja beklagen, die Brücke nur im Nebel gesehen zu haben – uns präsentierte sie sich im vollsten Sonnenschein. Eine wirkliche Schönheit – aus der Ferne und von ganz nah. Erreicht haben wir sie laufender Weise ab Fisherman’s Wharf durch zwei Parks an der Küste und mit dem Bus (in der einsetzenden Rush Hour; dauerte ganz schön lang).

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Am nächsten Viewpoint haben wir erstmal eine verspätete Mittagspause eingelegt – schon schön bei dieser Aussicht:

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Und dann ging’s ab auf die Brücke. Zu dieser Uhrzeit durften auf der von uns aus gesehenen rechten Seite (Moment, das heißt… Ostseite) der Brücke nur Fußgänger gehen, während die Fahrradfahrer auf der Westseite radeln sollten. Es gab allerdings nur Hinweisschilder, niemanden, der das kontrolliert hätte. Ich fand es doch erstaunlich, dass sich die überwältigende Mehrheit auch daran gehalten hat. Eine vernünftige Regelung, damit sich Fußgänger und Radler nicht in die Quere kommen.

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Relativ neu ist es wohl, dass die Fahrbahnen nach Norden und Süden durch eine kleine Barriere voneinander getrennt sind. Das wurde wohl erst heuer eingeführt – vorher trennten nur Verkehrshütchen die Fahrbahnen. In Terminator Genysis ist davon nichts zu sehen, meines Erachtens waren da nicht mal Pylonen vorhanden… 😉

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Nun noch ein paar Detailaufnahmen:

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Aber auch von der westlichen Seite aus – z. B. vom Baker Beach – hat man einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge:

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Nicht zu vergessen: die Brücke beim Sonnenuntergang (da kommt aber noch ein extra Beitrag):

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17 Antworten zu USA 2015: San Francisco #1 (Golden Gate Bridge)

  1. Zeilenende schreibt:

    Ich gehe jetzt träumen, danke für die vorzügliche Inspiration dazu 🙂

  2. pimalrquadrat schreibt:

    Beeindruckend! 🙂
    Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die so jung ja auch nicht mehr ist, und trotzdem noch steht – von Katastrophenfilmen mal abgesehen.
    Konntet ihr denn in Ruhe futtern, oder wurdet ihr von Nagetieren belagert? 😀

    Wobei ich davon ausgeh, dass die auch bei Nebel toll wirkt, nur halt auf Photos nicht so gut rauskommt.

    PS: Nur 500 Photos in Frisco? 😮 😛 Wie viele Bilder hast du denn insgesamt gemacht? Ich gebe zu, ich bin auch ein Vielknippser, sodass ich in London an die 1200 Bilder gemacht hab. 😳
    Du bist also nicht alleine. 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Da wurden wir nicht von Nagetieren belagert. 😉

      Ja, sicher wirkt die Brücke auch im Nebel toll – wenn man Teile davon noch sieht. Hätte mich sogar gereizt, so mit paar tief hängenden Wolken… Aber ich denke, manchmal verschwindet sie auch ganz im Nebel, was dann schon bisschen den Wow-Effekt mindert.

      Puh, wie viele Bilder habe ich gemacht… Hm, ein paar Bilder waren schon drauf, ich tippe mal so auf 2.600. Man stelle sich nur mal vor, was das gekostet hätte mit einer Analog-Kamera! 😮 Und: Ich „knipse“ nicht, ich fotografiere! 😛

  3. PS schreibt:

    Euer Selfie fehlt – mache ich seit 7 Jahren jedes Mal, wenn ich dort bin;-)
    Wenn Du bei Facebook wärst, könntest Du sie sehen…

    • singendelehrerin schreibt:

      Es gibt schon Fotos von uns, auf und vor der Brücke – aber ich veröffentliche hier keine Fotos, auf denen ich komplett „frontal“ zu sehen bin. 😉

      Und dein kleiner Seitenhieb bzgl. FB wird mich jetzt auch nicht umstimmen. 😛

      Übrigens fand ich die grassierende Selfie-Knipserei wirklich irgendwann nur noch nervig – und letztlich so schrecklich ich-bezogen. ICH war hier – und da – und da. Und wie oft schau ich MICH dann ständig an, so hinterher? Ich fand ja nicht MICH toll im Urlaub, sondern das, was ich erlebt habe. Ja, auch ich habe ein paar Mal meine Nichte darum gebeten, ein Foto von mir zu machen, aber die lassen sich vielleicht an zwei Händen abzählen…

      Die Selbstdarstellung hier auf meinem Blog reicht meinem Ego… 😉

  4. fraukaliki schreibt:

    Das Foto mit dem Angler im Vordergrund gefällt mir persönlich am besten. Und – ich bin auch so ein Viel-Foto-Heinrich … ca. 3000 Aufnahmen in 6 Tagen London … mein persönlicher Rekord. Zu sehen bin ich auf keinem einzigen – ich bevorzuge es auch, meine Umgebung abzulichten :o)

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke! 🙂 Ich ärgere mich nur ein bisschen, dass ich nicht die ganze Angel drauf hab… Hab noch rumprobiert, ob ich ein anderes Foto (mit kompletter Angel) so zuschneiden kann, dass es ähnlich gut wird, aber der Effekt war nicht derselbe.

      Wow, 3000 Bilder in 6 Tagen ist schon ordentlich! 😮 Warst du da allein unterwegs? Ich glaube, wenn ich allein unterwegs gewesen wäre, hätte ich auch noch viel mehr Fotos gemacht. Aber so musste halt meine Nichte dann eh oft auf mich warten…

      • fraukaliki schreibt:

        Ich war mit meinen Helden unterwegs. Die kennen mich und meinen japanischen Fotografierwahn :o) allerdings schon. Von daher sind sie es gewohnt, ständig auf mich warten zu müssen. Wenn sie dann später aber die Fotobücher sehen, sagen sie jedes Mal, dass sich das Warten gelohnt hat.

  5. fraukaliki schreibt:

    Übrigens fand ich es interessant, dass du dich mit den Details der Brücke abgemüht hast. Ähnliches vollzog sich bei mir in London mit der Tower Bridge, zudem die ja unglaublich farbenprächtig ist.

  6. blaupause7 schreibt:

    Au ja, Details fotografiere ich auch gern. Besonders schön ist dann hinterher das Ratespiel, was genau das nochmal war.

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