Media Monday #213

So, letzter Montag in diesem Schuljahr! 🙂 Es ist schon der Wahnsinn, wie sehr am Ende des Schuljahres die Kraft nachlässt… Insbesondere an der Schulart, an der ich beschäftigt bin (Fachoberschule), denn da stehen ja jedes Jahr (Fach-)Abiturprüfungen an, die schon ganz schön ihren Tribut fordern, aber die trotzdem einfach einen Schlusspunkt unter die Bemühungen des Schuljahres setzen. Kann mir gar nicht vorstellen, wie das in einem „normalen“ Job sein muss, der einfach irgendwie immer weitergeht.

Apropos „immer weitergehen“: der Media Monday geht natürlich brav immer weiter – lest meine Antworten nach dem Filmrätsel zum am Freitag in der Sneak Preview gesehenen Film. Optisch ist das heute nicht so gut gelungen, passt aber auch irgendwie zum Film, da man vom Regisseur optisch auch Spannenderes gewöhnt ist.

Media Monday 213

1. Tom Hardy einmal im wahren Leben zu treffen, war/wäre mein nächstes Ziel. Nun habe ich ja tatsächlich schon einige Schauspieler/innen getroffen, entweder auf Conventions oder – meine noch relativ junge Passion – bei und nach Theateraufführungen. Natürlich war ich da immer in der Position des Fans, vielleicht ist das also noch gar nicht das, was mit dem „wahren Leben‟ gemeint ist. Außerhalb so eines Kontexts habe ich 1994 Julian Sands auf dem Mount Rainier (Mt. Rainier National Park, Washington State) getroffen, als er zum Wandern und zur Gipfelbesteigung im Paradise Inn wohnte, wo ich gut zwei Monate gejobbt habe. Tom Hardy ist ja nun mein neuestes OdB – ihn würde ich wahnsinnig gerne einmal live auf der Bühne erleben! ❤

2. Zeitreisefilme faszinierten mich früher mehr als heute, auch wenn ich die Vorstellung nach wie vor spannend finde. Eine Reihe, die ja inzwischen Kultstatus hat, werde ich mir am 21. Oktober (Fans wissen, warum an diesem Tag! 😉 ) als Triple Feature im Cinema München ansehen (ich glaube, für mich das erste Mal im Original): Back to the Future.

3. Die Rolle in der „romantischen Spy-Comedy‟ This Means War war für Tom Hardy zwar untypisch, dadurch aber nicht gleich schlecht, denn immerhin konnte der Zuschauer mal eine andere Seite von ihm kennenlernen: Er kann auch einen romantic lead mit Charme und Humor spielen. Ich hatte Tom Hardy wohl noch nie so viel in einem Film lachen sehen. Adorable! Auch wenn der Film selbst bestenfalls Durchschnittsware ist.

4. Durch die Schauspielerin Holland Roden aus Teen Wolf (sie nannte die Serie als Antwort auf die Frage, wo sie gerne mitspielen würde) erst bin ich auf die großartige Amazon-Serie Transparent (siehe Blogparade: Schau doch mal…) gestoßen, der/die/das das Thema Transsexualität unterhaltsam, aber gleichzeitig auch mit der gebotenen Tiefe und Komplexität aufgreift.

5. Magic Mike XXL ist zwar seicht, aber hat mir trotzdem wahnsinnig viel Spaß gemacht, weil ich einfach auf Männer stehe, die eine tolle Körperbeherrschung haben – das bezieht sich sowohl auf Tänzer (hier: Channing Tatum, die anderen Männer in dem Film interessieren mich nicht) als auch beispielsweise auf Actionstars (bzw. ihre Stunt-Doubles 😉 ), Martial Artists und auch Boxer.

6. Filme, die sich mit Literatur/Literaten beschäftigen, interessieren mich weniger als Bücher, deren Protagonist Schriftsteller ist (sonst könnte auch Paul Auster kaum einer meiner Lieblingsautoren sein). Aber es gibt schon auch richtig gute Filme über Schriftsteller (The Hours, Capote). Bin mir nicht ganz sicher, ob mit „Filmen, die sich mit Literatur beschäftigen‟ schlicht und ergreifend Literaturverflimungen gemeint sind. Ich habe es jetzt mal anders verstanden, nämlich, dass Filme gemeint sind, die als Filmgegenstand die (Erschaffung von) Literatur haben. Da fällt mir z. B. The Words mit Bradley Cooper ein (eher mittelmäßig) oder Finding Forrester mit Sean Connery (bewegend) ein. Ich glaube, letztlich gibt es genauso viele gute wie schlechte Filme in diesem Genre wie in jedem anderen…

7. Zuletzt habe ich weitere Folgen von Banshee (Season 1, Episodes 7+8) gesehen und das war ein zwiespältiges Vergnügen, weil die Serie einfach wahnsinnig brutal ist und wirklich explizit in der Darstellung von Gewalt. Ich bin mir noch sehr unsicher, ob ich die Serie weiterschauen mag. Sie ist nicht schlecht gemacht, die Schauspieler sind gut (schon wieder ein Däne, Ulrich Thomson, mit einer tragenden Rolle in einer amerikanischen Serie; passt hervorragend als ehemaliger Angehöriger der Amish-Gemeinde), die Backstory der Hauptcharaktere spannend… aber will ich mir diese „dreckige‟ (im Gegensatz zu der stylischen bei Hannibal, z. B.) und realistische (im Gegensatz zu Gewalt an und von Zombies in The Walking Dead) wirklich zur Unterhaltung antun?

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38 Antworten zu Media Monday #213

  1. mwj schreibt:

    Der gesuchte Film heißt „Self/less“.

  2. mwj schreibt:

    „Banshee“? Ich dachte da geht’s um böse Feen in Frauengestalt…

    • singendelehrerin schreibt:

      Ähm, nein. 😉 Banshee ist der Name eines (fiktiven) Städtchens in Pennsylvania, in dem ein Ex-Con die Identität des Sheriffs annimmt. Ich hatte auch erst an etwas Übernatürliches beim Namen dieser Serie gedacht, aber dem ist nicht so.

      • Amerdale schreibt:

        Ja, der Name der Serie ist mal so unfair irreführend. Als ich das erste mal davon gehört hatte, dachte ich „wow Todesfeen, klasse Idee“ und war dann so enttäuscht, als ich die Beschreibung las. Gemein ey xD

        Ich hab ja an sich kein Problem mit dreckiger Gewalt (nach Dexter und Sons of ANarchy bin ich da abgehärtet), aber mit Banshee bin ich irgendwie nicht klargekommen, hab da nach ein paar Folgen aufgehört.

        • singendelehrerin schreibt:

          Ah, interessant! Was war es dann bei dir, was dich zum Aufhören gebracht hat?

          • Amerdale schreibt:

            Ich konnte irgendwie weder einen Bezug zu der Handlung noch den Personen aufbauen. Kann es selbst nicht genau sagen, aber es hat einfach nicht gepasst.

          • singendelehrerin schreibt:

            Ja, ich versuche auch ständig, mit dem Protagonisten mitzufühlen, klappt irgendwie nicht so recht. Mal sehen, wie die letzten zwei Folgen sind, glaube aber nicht, dass ich dabei bleiben werde. Mist, muss ich wieder was Neues für meinen Freund und mich suchen…

          • Amerdale schreibt:

            Also wenn ihr was in die Richtung dreckige Gewalt und moralisch fragwürdig sucht, kann ich euch Sons of Anarchy empfehlen, falls ihr das noch nicht kennt.

  3. Schlopsi schreibt:

    „Banshee“ klingt genau nach meinem Geschmack 😛
    Tom Hardy kann man nun aber wirklich überall genießen. Der Kerl hat sich unglaublich gewandelt, ohne von seiner Linie abzuweichen. Wer hätte das vor +/- 8 Jahren je gedacht?

    • singendelehrerin schreibt:

      „Tom Hardy kann man nun aber wirklich überall genießen.“ – Mhmm, das klingt gut! 😀

      • Schlopsi schreibt:

        DAS ist jetzt ausnahmsweise mal nicht so gemeint, wie es sich vielleicht liest. 😛

      • Corly schreibt:

        Tom Hardy kenne ich aus Das gibt Ärger. Da mochte ich ihn sehr gern.

        • singendelehrerin schreibt:

          Das ist ja der deutsche Titel von „This Means War“! 😉 Sonst hast du ihn noch nicht gesehen? 😮

          • Corly schreibt:

            Ja, ich weiß. Ne, sonst hab ich ihn glaub ich noch nicht gesehen. Zumindest fällt mir spontan nichts mit ihm ein.

          • singendelehrerin schreibt:

            Ah, OK, sorry, das klang für mich irgendwie so, als würdest du noch einen neuen Titel mit ihm einwerfen wollen…

            Ich liste mal ein paar Filme mit ihm auf (da fällt mir ein, dass ich schon lange einen „Why I love…“-Artikel zu ihm verfassen wollte), die mir auf Anhieb einfallen und vergleichsweise bekannt sind: „Tinker Tailor Soldier Spy“, „Inception“, „Rock’N’Rolla“ (vielleicht eher ein Geheimtipp), „The Dark Knight Rises“ (leider die ganze Zeit in Maske), zuletzt „Mad Max: Fury Road“, „The Drop – Bargeld“, „Child 44″… Hm, wenn ich’s mir recht überlege, spielte er schon in mehr Filmen mit, die nicht ganz so Mainstream sind, von „Inception“, „Dark Knight Rises“ und dem Überraschungshit „Mad Max“ mal abgesehen. Das finde ich wiederum total super an ihm, weil er auch wirklich sehr viele unterschiedliche Typen gespielt hat.

          • Corly schreibt:

            Ah okay, Inception hab ich doch gesehen, aber irgendwie ist er mir da wohl nicht in Erinnerung geblieben oder er kam mir da nicht bekannt vor. Von mad Max hab ich gehört. Die meisten anderen englischen Titel sagen mir nichts. Vielleicht die deutschen.

          • singendelehrerin schreibt:

            Von den genannten kann ich nur für zwei einen deutschen Titel nachtragen: „Dame, König, As, Spion“ und „Kind 44“. 😉 Ich empfehle aber allerwärmstens „The Drop – Bargeld“ und – wenn man Boxerfilme nicht grundsätzlich ablehnt – „Warrior“. Das sind eigentlich meine Lieblingsfilme mit Tom Hardy.

          • Corly schreibt:

            danke. Die Titel sagen mir leider gar nichts. Wenn es irgendwann im TV kommt vielleicht mal. Muss ich mir dann wohl mal irgendwie merken. 🙂

  4. mwj schreibt:

    Tom Hardy war ja als ganz junger Spund Shinzon in „Star Trek: Nemesis“.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ja! Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Muss ich mir unbedingt jetzt nochmal ansehen, auch wenn der Film nicht gerade der beste unter den ST-Filmen ist…

      • Libertarian Anonymous schreibt:

        „…auch wenn der Film nicht gerade der beste unter den ST-Filmen ist…“

        Und das ist noch milde formuliert.

  5. friedlvongrimm schreibt:

    Egal, um was es geht, jetzt muss ich „Banshee“ schauen. Ich liebe Ulrich Thomsen!

  6. bullion schreibt:

    Puh, bei dem Filmrätsel fällt mir dieses Mal nichts ein. Und zum Thema Ferien kann ich nur sagen: Ihr Lehrer! 😀 Meine Frau befindest sich auch gerade in den letzten Zügen… achja, und ich werde die nächsten 6 Wochen, wenn es hoch kommt, gerade mal vier vereinzelte Tage frei haben. Aber mag mich da gar nicht beschweren. Okay, vielleicht doch ein wenig… 😉

    Dann schonmal eine schöne Sommerfrerienzeit dir! 🙂

    • singendelehrerin schreibt:

      Das Filmrätsel wurde ja schon von mwj gelöst! 😉

      Dass du als Mann einer Lehrerin dann auch immer noch in den Chor „Lehrer müsste man sein“ einstimmst – pfui! 😛 Aber trotzdem danke für die guten Wünsche! 😉

  7. pimalrquadrat schreibt:

    Zurück in die Zukunft! 😀 Oh Mann, kaum zu glauben, dass wir bereits 2015 haben und noch immer keine Hoverboards! 😥
    Auf Englisch müsste ich mir die Filme auch noch anschauen aber die deutsche Synchro genießt bei mir Kultstatus. 🙂

  8. jacker schreibt:

    Tom hardy zum OdB zu machen, ist völlig in Ordnung 😉 und der 21. Oktober wird großartig!

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