Media Monday #211

Leute, ich habe nach wie vor eine leichte Schreibblockade (die Einträge aus dem Schulleben waren ja schnell getippt), habe theoretisch mehr Zeit, kann mich aber praktisch nicht aufraffen. Immerhin habe ich zur Zeit richtig Lust zum Lesen – allerdings auch weniger von Blogeinträgen, sondern von Büchern. Habe vor nicht mal einem Monat meinen 5 Bücher für 2015-Beitrag geschrieben – und bin nun schon fast mit meinem zweiten Buch durch (Ender’s Game). Das mag für manch andere ja ein schlechter Schnitt sein, für mich sind zwei Bücher pro Monat richtig gut, nachdem ich vorher monatelang so gut wie nichts gelesen hatte. Ich entschuldige mich bei allen meinen Blogger-Freunden und -Freundinnen, dass ich momentan so gut wie keine Kommentare unter eure Beiträge setze… Schuljahresende-Blues? Sommerdepression? Die Sünde der Trägheit? Keine Ahnung, aber bitte nehmt’s nicht persönlich!

Ich habe auch gar kein Rätsel heute für euch, zumal ihr das von letzter Woche noch gar nicht gelöst habt. 😛 Dazu hier noch ein paar Hilfen: es geht um zwei Paare im unterschiedlichen Alter, zwei Schauspielernamen sind Ruhiger und Fahrer. Na, JETZT aber! 😉

Gut, dass mich immerhin der Media Monday dazu zwingt, ein paar Gedanken zu verschriftlichen:

1. Wäre Donna Paulson aus Suits nicht bloß eine Film-/Serienfigur, würde sie/er fast ein Idol für mich sein, schließlich schaut sie nicht nur absolut fantastisch aus, sondern sie ist außerdem ein Organisationstalent. Das (also, äh, Letzteres 😉 ) ist etwas, das mir weitgehend fehlt und mich selbst immer wieder zur Weißglut treibt. Neulich habe ich gefühlte Stunden lang nach einer Liste mit Unterschriften gesucht – dabei war sie brav in der Mappe, die ich normalerweise jeden Tag mit in der Schule dabei habe… Ich würde zwar im Leben nicht als Sekretärin, Personal Assistant, oder wie immer man das heute nennt, arbeiten wollen, aber ein bisschen was würde ich mir gerne von Donnas Fähigkeiten abschneiden können. Außerdem mag ich, wie sie immer für diejenigen da ist, die sie gerade brauchen – Harvey, Louis, Rachel, Mike – und sie besitzt einfach eine hohe emotionale Intelligenz. Verflixt, warum ist sie nicht auf meiner Liste mit den stärksten Frauenfiguren gelandet???! 😉

2. The Grand Budapest Hotel war eine regelrechte kreative Meisterleistung, schließlich ist der Film einfach so einzigartig – in Farbgestaltung und Kamera, die Story und Charaktere betreffend, was Kostüme und Ausstattung anbelangt, etc. – , dass ich damals aus der Sneak Preview rausgegangen bin und gesagt habe: ENDLICH mal wieder ein origineller Film!.

3. Serien-Adaptionen zu erfolgreichen Filmen (bspw. Fargo, From Dusk Till Dawn, Scream etc.) habe ich bisher kaum verfolgt, mit Ausnahme von Fargo und Hannibal (wobei man sich da wohl darüber streiten kann, ob Letztere die Filme oder die Bücher neu auslegt). In diesen beiden Fällen ist die Adaption sehr gut gelungen. Im Grunde genommen ist ja auch die Serie Buffy eine Adaption eines Films, allerdings kann man den Film von 1992 wohl kaum als erfolgreich bezeichnen. Also ist Joss Whedon mit dieser Serie eigentlich DIE beste Adaption ever gelungen, denn er hat aus einem bestenfalls mittelmäßigen Vampirfilmchen eine Kult-Serie erschaffen, die Fernsehgeschichte geschrieben hat. ❤ [/Buffy-Fan-Modus]

4. Skat spiele ich seit Jahren immer wieder gerne, weil es ein Kartenspiel ist, dass ich seit der Jugend mit meiner Familie spiele – und weil es Intelligenz erfordert, auch wenn natürlich viel Glück dabei ist. Außerdem kann man sich so herrlich über die Fehler der Mitspieler – UND die eigenen! – ärgern!

5. Filme in schwarzweiß habe ich schon lange nicht mehr gesehen, obwohl ich viele alte Klassiker mag und ich natürlich mit vielen SW-Filmen aufgewachsen bin. Meine HeldInnen der Kindheit und Jugend waren schließlich Ingrid Bergman, Audrey und Katherine Hepburn, Gregory Peck und Paul Newman, just to name a few. Klar hatten wir schon einen Farbfernseher (SOOO alt bin ich dann auch wieder nicht 😉 ), aber bei zunächst drei Fernseh-Programmen kamen doch gefühlt viel mehr Filme von Hitchcock & Co in Fernsehen…

6. Die Ankündigung, dass ab 27. Oktober Anne-Marie Duff (James McAvoys Frau) und Lousie Brealey (Molly aus Sherlock) (u.a.) im National Theatre in Husbands and Sons auf der Bühne stehen zu lesen hat mir riesige Freude bereitet, denn da ich ja Ende Oktober/Anfang November in London bin, könnte ich vielleicht Glück haben und ein Ticket dafür ergattern.

7. Zuletzt habe ich die zweite Season von The Fall zu Ende gesehen und das war superspannend, weil dieses Katz-und-Maus-Spiel zwischen Paul (&Katie) und Stella (& der Polizei) einfach immer neue Wendungen nahm. Perfide, wie sich Paul Katies „I’ll do anything for you‟-Angehimmele zu Nutze macht. Ich verstehe jetzt, warum Jamie Dornan als Christian Grey gecastet wurde (auch wenn ich ja den Film nicht gesehen habe und die Bücher nicht gelesen habe). Schön auch, Colin Morgan mal in einer anderen Rolle als als Merlin (hatte ich allerdings nie zu Ende geguckt) zu sehen. Der ist ja richtig erwachsen geworden! 😉 Es ist fies und toll zugleich, dass das Staffelende ziemlich cliffhangermäßig ist… Aber wird wohl noch ne Weile dauern, bis es weitergeht, zumal ja Gillian Anderson im Frühjahr 2016 nochmal in A Streetcar Named Desire spielen wird – diesmal am Broadway.

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25 Antworten zu Media Monday #211

  1. Libertarian Anonymous schreibt:

    …und mich hat die psychopathische Katze aus „The Voices“ auch an den Serienkiller aus „The Fall“ erinnert. „The Voices“ kam später raus – eventuell kein Zufall?

  2. pimalrquadrat schreibt:

    Lass dir Zeit, das Schuljahr war ja auch lang und anstrengend, da hast du dir ein wenig Wohlfühlprogramm verdient! 🙂
    Ansonsten kann ich diesmal nicht viel mitreden. :mrgreen:

  3. hemator schreibt:

    Die erste Staffel von „From Dusk Till Dawn“ habe ich gesehen und ich fand sie auch nicht schlecht. Als Horror-Serie kann sie „Penny Dreadful“ oder „Hannibal“ nicht wirklich das Wasser reichen, aber gut unterhalten hat sie mich allemal. Ich schreib bei Zeiten mal noch einen ausführlichen Artikel dazu.

  4. bullion schreibt:

    Ha, Rätsel gelöst – habe erst gestern noch ein Review in der Empire über „While We’re Young“ gelesen. Klang für mich sehr gut! Hast du denn den Film schon gesehen?

    • singendelehrerin schreibt:

      Bingo! 😉 Klar hab ich ihn gesehen – ich nehme doch immer Sneak-Filme her, die ich gesehen habe! Also, ich fand ihn eher mittelmäßig, Libertarian Anonymous stimmte mit gut ab, und unsere Dritte im Bunde warf ihr Ticket in den „Schlecht“-Becher. Du kannst es dir also aussuchen! :mrgreen:

      Ich fand schon vieles sehr klischeehaft, auch wenn ich mich schon ganz gut amüsiert habe. Persönlich mochte ich das Ende nicht besonders, aber dazu mag ich jetzt noch nichts sagen, um nicht zu spoilern.

      • bullion schreibt:

        Die Besprechung klang auf jeden Fall gut. Vielleicht schaue ich irgendwann mal rein. Danke für deine spoilerfreie Kurzbesprechung! 🙂

  5. Gloria Manderfeld schreibt:

    Verdammt, jetzt weiss ich wieder, welchen Film ich unbedingt sehen wollte – ‚Grand Budapest Hotel‘ war’s. Danke für die Erinnerung – und angesichts der Schwärmerei sehe ich dem noch gespannter entgegen!

  6. KirstenSE schreibt:

    Sollte kein Problem werden für das Stück im NT eine Karte zu bekommen. Es gibt ja z.B. den Friday Rush. Ich kann leider nicht im Oktober hin, weil schon alles verplant ist, aber für Januar werde ich mir dann ein Ticket sichern.

  7. suzy schreibt:

    Grand Budapest Hotel war ein wirklich toller Film!!!

  8. mwj schreibt:

    Ich muss gestehen ich kann Skat nicht spielen. Das gängige Kartenspiel in unserer Familie ist Schnauz. Zuletzt haben wir es nach Jahrzehnten wieder gespielt.

    • singendelehrerin schreibt:

      Naja, in Bayern (inkl. Franken 😉 ) ist Skat ja auch nicht allzu weit verbreitet (meine Eltern stammen aus Ostpreußen resp. dem (ehem.) Sudetenland). Aber ist doch schön, wenn die Familie überhaupt etwas zusammen spielt! 🙂

  9. Dominik Höcht schreibt:

    Na bravo. Und ich hab The Grand Budapest Hotel zuletzt für nur 3,99 bei iTunes liegen lassen…

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