Ein Fangirl im Ruhrpott #2: Die Schönheit des Ruhrpotts

Schauwerte hatte es zu ihrer Aufgabe gemacht, mir zu zeigen, wie schön – und grün – der Ruhrpott, und dabei insbesondere ihr Heimatort Duisburg, sein kann. Es ist ihr vollends gelungen! Zuerst fuhren wir zum Rheinpark, in dem ich leider gar keine Fotos geschossen habe, weswegen ich auf ein paar Bilder aus dem Internet zurückgreifen muss. Zunächst liefen wir an einer Mauer mit Fotos von Duisburger Bürgern vorbei, die durch das Einsenden ihres Fotos zeigen wollten, dass sie diesen Park unterstützen (nicht finanziell!).

Quelle: chipwreck.de

Später kommt man dann sozusagen an die Strandpromenade. Obwohl wir am Pfingstsonntag unterwegs waren, sah es ähnlich leer aus, wie auf dem Foto. Zugegebenermaßen sah das Wetter zunächst etwas unbeständig aus, aber dann war es eigentlich recht sonnig.

Quelle: duisburg.de

Nächster Stopp: Tiger and Turtle Magic Mountain – eine begehbare Achterbahn.

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Obwohl ich schon immer wieder mal Achterbahnen gefahren bin, die wesentlich angsteinflößender waren, war es doch für mich eine gewisse Überwindung, diese Achterbahn zu besteigen, weil ich nämlich etwas Höhenangst habe, die insbesondere zum Tragen kommt, wenn ich unter den Füßen nach unten schauen kann (weniger ein Problem beim Wandern in den Bergen z. B.) und wenn das, was ich besteige, wackelt. Ich weiß, dass es bei so einer Konstruktion ein gutes Zeichen ist, wenn sie leicht schwingt, aber da hat mir dann doch die Besteigung einer Seite gereicht… Aber eine schöne, fotogene Konstruktion, die außerdem eine schöne Aussicht bot.

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Am Montag kam dann mein persönliches Highlight: der Landschaftspark Duisburg-Nord (LaPaNo).

Duisburg2015_23

Wie faszinierend, dieses stillgelegte Hüttenwerk zu erkunden! Wir absolvierten ja nur einen kleinen Rundgang (das Gelände umfasst 200 Hektar!), sind weder zum Tauchen ins Gasometer noch zum Klettern im Hochkletterparcours in der Gießhalle von Hochofen 2 (leider weiß ich schon, dass ich das aufgrund meiner Höhenangst nicht hinkriege :-/ ), aber das wenige, das ich gesehen habe, fand ich superinteressant und von einer überraschenden Schönheit. Was ich mir nicht entgehen ließ, war es, den ehemaligen Hochofen 5 zu besteigen. Man kann dort bis nach oben (70 m Höhe) Treppen hinaufsteigen – und wird dann mit einem tollen Ausblick belohnt.

Leider war es an dem Tag etwas bedeckt, aber es hat sich trotzdem absolut gelohnt. Diese „Kulissen‟ ziehen u. a. Filmemacher (auch von Pornofilmen, wie mir schauwerte erzählt hat) und Modefotografen (so am Pfingstmontag beobachtet) an – verständlich! Auch für Hochzeitsfotos ist der LaPaNo wohl ein beliebtes Ziel. Das liegt sicher auch an der Kombination, ja geradezu Verschmelzung von Industrie und Natur.

Noch mehr Natur gab es dann auf der Sechs-Seen-Platte. Durch Kiesarbeiten entstanden ab Mitte der 1910er Jahre sechs Seen mit einer Wasserfläche von 150 Hektar, das gesamte Naherholungsgebiet hat eine Fläche von 283 Hektar. Das Freibad, an dem wir vorbeiliefen, hatte noch nicht geöffnet, das MiMo Beach Bistro wird von Ex-VIVA-Moderator Mola Adebisi betrieben. Auf unzähligen Waldwegen kann man die Seenplatte erkunden, am Ufer gibt es wohl auch einige Stellen, an denen man grillen kann. Auch hier habe ich nur einen Bruchteil des Gebietes gesehen, was ich gesehen habe, war aber wirklich sehr schön.

Später waren wir noch in einem kleineren, aber feinen weiteren Park – Duisburg kann man also zurech als eine sehr grüne Stadt bezeichnen – obwohl sie auch nach wie vor sehr viel Industrieanlagen besitzt. Schauwerte hat es geschafft, mich von der Schönheit des Ruhrgebiets zu überzeugen! 🙂

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5 Antworten zu Ein Fangirl im Ruhrpott #2: Die Schönheit des Ruhrpotts

  1. schauwerte schreibt:

    Das freut mich aber, dass das Ruhrgebiet bei dir punkten konnte. Et is abba auch schön hier! 😉
    Du hast ja unsere erfolgreiche Moriarty-Schatzsuche vergessen

  2. pimalrquadrat schreibt:

    Schaut spannend aus!
    Und unbedingt die bösen Dinge berichten, das wollen wir auch wissen! 😀

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