Fundstücke #27: Mark Strong gewinnt Olivier Award

Soeben hat Mark Strong den Olivier Award als bester Hauptdarsteller für A View from the Bridge bekommen – und obwohl ich an anderer Stelle gesagt habe, dass ich, wenn James McAvoy nicht für The Ruling Class gewinnt, auch mit Mark Strong als Preisträger leben kann, bin ich gerade etwas traurig. Das überrascht mich jetzt doch etwas, dass ich da einen Kloß im Hals habe… 😥

Quelle: Twitter/olivierawards

Trotzdem aber meine Glückwünsche an Mark Strong, der wirklich auch eine elektrisierende Performance hingelegt hat – und endlich mal eine Hauptrolle spielen durfte/konnte/wollte! 🙂

 

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13 Antworten zu Fundstücke #27: Mark Strong gewinnt Olivier Award

  1. KirstenSE schreibt:

    Ich bin happy- obwohl nach dem 2. Mal The Ruling Class habe ich mir gewünscht, sie würden den Preis teilen.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ha-HA – hat James dich noch fast rumgekriegt! 😉 Bin gespannt auf deine Kritik, die du dann ja schreiben willst. 🙂

      Warst du am roten Teppich?

      • KirstenSE schreibt:

        Er hat mich sogar vollends rumgekriegt! Ein geteilter Preis wäre mir das liebste gewesen! Tim Piggot-Smith hätte auch verdient gehabt zu gewinnen – habe alle drei definitiv vor Richard Armitage gesehen, Ben Miles hätte für Wolf Hall auch nominiert werden müssen!
        Nein, habe mich kurzfristig dagegen entschieden. Das Wetter war zu schön und mir war absolut nicht danach mit Fremden stundenlang rumzuhängen, Autogramme von Kevin Spacey, Judi Dench und Angela Lansbury hätte es eh nicht gegeben. Und aus der Nähe gesehen habe ich eh schon alle.

  2. schauwerte schreibt:

    Ich habe mich gefreut. Strong war stark (na, geschnallt?). 🙂

  3. butmadnorth schreibt:

    Die Kategorie war dieses Jahr verdammt stark. Ich habe auch für James McAvoy gerootet (wie du weisst ;-)), aber es war klar, dass Mark Strong gewinnt. Mir tut nur Tim Piggot-Smith irgendwie leid; er war verdammt gut, ist aber durch die Film-Prominenz der anderen Nominierten total in den Hintergrund gerückt worden. Aber er hat sich offensichtlich sehr über Best New Play für King Charles III gefreut. Und ich bin müde, weil ich Pfosten noch bis ein Uhr blöd die Zusammenfassung auf ITV schauen musste…. 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      ICH bin müde, weil ich bis ein Uhr korrigiert habe… :-/ Aber gut, da bin ich schon auch selber Schuld, hätte schon früher in den Ferien anfangen müssen.

      Die Männerkategorie war wirklich stark – und für mich persönlich fantastisch, dass ich zwei Performances davon tatsächlich live auf der Bühne gesehen habe (und eine in Aufzeichnung)! Konsequent finde ich ja auch, dass Martin Freeman nicht nominiert war – ich fand, er fällt im Vergleich dann doch ab. Es war einfach nicht seine Rolle, auch wenn er schon auch starke Momente hatte. Zufrieden bin ich, dass Gillian Anderson nicht gewonnen hat, auch wenn ich Penelope Wilton nicht gesehen habe. Ich bin ja aber mit der Gillian als Blanche Dubois nicht so ganz warm geworden…

      • butmadnorth schreibt:

        Oje, du Arme!
        Ich fand die Richard III Produktion als Ganzes super (ich hab’s ja auch gern blutig), aber gegen die 3 Nominierten, die ich bisher beurteilen kann wäre es echt nicht gerechtfertigt gewesen. The Crucible habe ich ja live und im Kino gesehen und so beeindruckend das live auch war, hat’s beim 2. Mal dann doch etwas verloren. Ich glaub nicht, dass mir das bei The Ruling Class so gegangen wäre oder dass King Charles III beim zweiten Mal weniger beängstigend gewesen wäre.
        Bei Penelope Wilton war ich echt überrascht, aber allein ihre Rede war schon super und ich muss dir wiedermal zustimmen, was Gillian Anderson betrifft. Aber ich glaub fast, für mich war’s die Rolle. Mich machen ja solche Tussen leicht narrisch, da kann die Darstellerin aber nichts dafür 😉
        Es gibt übrigens tatsächlich im Mai eine Wiederholung von View from the Bridge, ich hab schon Karten und eine Begleitung. Dann ist es ein Best Actor Bingo…
        Großartig fand ich übrigens auch Best Lighting Design und Best Revival of a Musical für City of Angels. Das Lichtdesign war echt eine zusätzliche Rolle.

      • singendelehrerin schreibt:

        Ja, es lang bestimmt an der Rolle von Gillian – ich mag sie ja sonst immer. Und auch hier fand ich sie ja nicht schlecht, aber es war mir unmöglich, Sympathie zu ihr aufzubauen. Für mich fühlte sich das immer irgendwie nach Overacting an, auch wenn die Rolle das augenscheinlich erfordert. Genauso ging es mir neulich mit dem Film „Big Eyes“. Da liefert Christoph Waltz so unglaublich ätzendes Overacting ab, dass ich nur noch genervt war. Aber sicher wollte Tim Burton das so. Trotzdem hab ich’s gegen Ende kaum mehr ertragen, während sich meine Nachbarn rechts und links ausgeschüttet haben vor Lachen.

  4. KirstenSE schreibt:

    Meine kurze Review zu The Ruling Class in meinem engl. Blog http://thedayaplay.wordpress.com

  5. KirstenSE schreibt:

    Ich habe zwei Freundinnen, die Schauspielerin sind, beide verehren bzw. lieben Gillian Anderson, fanden aber ihre schauspielerischen Leistungen in Streetcar eher bescheiden, ich glaube dass liegt hauptsächlich an der unser Meinung nach schlechten Inszenierung – die eine Freundin war richtig sauer auf den Regisseur. Kristin Scott Thomas hätte den Olivier auch nicht verdient – Electra war das langweiligste, dass ich seit langem gesehen habe. Imelda Staunten hätte ihn verdient gehabt, Penelope Wilton kann ich nicht beurteilen, da ich ihre Performance nicht gesehen habe, aber wenigstens haben nicht GA oder KST unverdient gewonnen. Das größte Verbrechen überhaupt war Helen McCrory nicht zu nominieren. Sie war die beste! Das sagen alle, die ich kenne und die sie gesehen haben!

    • singendelehrerin schreibt:

      Irgendwie beruhigt mich das, dass ich bzgl. GA nicht alleine da stehe! Helen McCrory als Medea hab ich leider verpasst. Als das über NT Live übertragen war, war ich – lustigerweise – in London („Richard III“ mit Martin Freeman).

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