Leonard Nimoy: Mr. Spock ist tot

Quelle: beyondspock.de

Gerade habe ich mit Trauer gelesen, dass Leonard „Spock“ Nimoy heute morgen einer chronischen Lungenkrankheit (chronic obstructive pulmonary disease) erlegen ist. Da er wohl schon seit längerem an dieser Krankheit litt und er auch schon 83 Jahre alt war, kann man sicher nicht von einem plötzlichen und unerwarteten Tod sprechen, trotzdem bin ein wenig traurig gestimmt.

Mit seiner Darstellung des Mr. Spock in Star Trek ist er gleichwohl unsterblich geworden. Selbst Menschen, die nicht viel mit Star Trek am Hut haben, wissen, wen man meint, wenn man von Mr. Spock spricht, und unter Trekkies war er ohnehin schon eine lebende Legende. Auch Fans des Reboots des Franchise durch J. J. Abrams durften ihn ja – in beiden Filmen – erleben, und so dürfte auch ein Teil der jüngeren Generation etwas mit seinem Namen verbinden.

Ich durfte ihn von 10 Jahren, auf der Fedcon XIV (meiner ersten Fedcon), auf der Bühne erleben, was schon ein besonderes Erlebnis war. Im Vorfeld hatte ich sein Buch I am Spock gelesen. Viele Geschichten daraus tauchten dann zwar auch in seinen Q&A-Panels wieder auf, sodass ich vielleicht nicht viel Neues erfahren habe, aber irgendwie ist das auch kein Wunder. Man stelle sich nur einmal vor: Nimoy ist jahrzehntelang auf Star Trek Conventions unterwegs gewesen! Dass sich da Fragen – und Antworten – wiederholen, ist eigentlich nicht weiter verwunderlich…

Ich war zwar nie der ganz große Fan der Originalserie (ST:TOS), bin erst durch ST:TNG (The Next Generation, mit Captain Picard & Co.) zu Gene Roddenberrys ST-Universum gestoßen, trotzdem war für mich immer Mr. Spock das Gesicht der ersten Crew der Enterprise, mehr noch als Captain Kirk, mit dem ich – zumindest in der deutschen Synchronversion – nie so recht etwas anfangen konnte. Es mag für ihn Segen und Fluch zugleich gewesen sein (Er schrieb auch ein Buch, das I am NOT Spock hieß), immer mit dieser Rolle in Verbindung gebracht zu werden – wer kann sich schon an andere Rollen von ihm erinnern? Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut, als er in Fringe auftauchte und dort doch eher als Bösewicht eingesetzt wurde. Unvergessen natürlich auch sein „Auftritt“ bei Big Bang Theory:

🙂

Leonard Nimoy, statt „Rest in Peace“, muss es hier natürlich heißen:

LIVE LONG AND PROSPER!

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7 Antworten zu Leonard Nimoy: Mr. Spock ist tot

  1. kielerkrimskrams schreibt:

    Oh nein, wie traurig! Das hatte ich noch gar nicht gehört. 😦
    Als großer Fringe-Fan wird er mir wohl immer als William Bell in Erinnerung bleiben. Fand ich toll, dass er bis ins hohe Alter noch solche Rollen gespielt hat. Ach, das lässt mich jetzt schon ein bisschen bedröppelt hier zurück… 😦

  2. Vlexigana schreibt:

    Als ich es auf dem Nachhauseweg im Radio hörte, wollte ich es nicht glauben… Sollten Vulkanier nicht viel älter werden? 😦
    Ich bin mit Raumschiff Enterprise aufgewachsen, mit Star Trek groß geworden und habe mich gefreut, ihn schließlich in Fringe wieder zu sehen. Ich mag seine Bios… Beide.
    Seine Gedichte… Beim Gesang hatte er ganz klar einen Spock Bonus….. 😉
    Live long and prosper, wherever you exist now. 😦

  3. pimalrquadrat schreibt:

    Ein schöner Nachruf auf einen unvergesslichen Schauspieler. Spock ist, weit über Star Trek hinaus, ein zeitloser Begriff, ein Erkennungsmerkmal für Nerds.
    Wenn doch nur Sheldon die Serviette gut aufgehoben hätte…

  4. bullion schreibt:

    Ein wirklich schöner Nachruf. Freut mich auch, dass du neben TOS auch „Fringe“ und „The Big Bang Theory“ erwähnst, wo er mir sehr gut gefallen hat. Trifft mich irgendwie mehr, als ich erwartet hätte…

  5. Schlopsi schreibt:

    *schnief*
    Man braucht nicht einmal Star Trek Fan gewesen sein, um von seinem Tod getroffen zu sein. Er schien mir immer einer der sympathischsten gewesen zu sein, aber immerhin geht sein Schaffen weit über seinen Tod hinaus. Aus der Popkultur ist er einfach nicht mehr wegzudenken. Auch wenn er noch viel anderes (bedeutendes) gemacht hat, so wird man ihn immer mit Spock verbinden. „Live long and prosper“.
    Schöner Nachruf.

  6. singendelehrerin schreibt:

    @ all: Danke, dass ihr hier auch eure Gedanken und Gefühle zu Nimoys Tod teilt! Zeigt erneut, dass für uns Nerds an „Spock“ kein Weg vorbeiführt…
    Eine Freundin erzählte, wie sich zwei Security-Männer in der U-Bahn darüber unterhalten haben, so hat sie am Freitag davon erfahren.

  7. olivesunshine91 schreibt:

    Ein toller Nachruf! Ich habe zwar Star Trek nie gesehen, weil ich damit nicht so viel anfangen kann, aber wie du schon sagst: Jeder kennt Leonard Nimoy. Ich habe ihn als William Bell in Fringe sehen dürfen, das war schon verdammt cool. Und ja, die Auftritte bei „The Big Bang Theory“ sind einfach legendär 🙂

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