Die Freitagsfrage #11: Binge-Watching – eine neue Form der Fernsehsucht?

Libertarian Anonymous hat mich auf einen Artikel in der Süddeutschen hingewiesen, der hervorragend zu der Freitagsfrage passt, die ich ohnehin schon „auf den Lippen‟ hatte. Im Artikel „Süchtig nach TV-Serien – Glotzen bis zum Morgengrauen‟ geht es um eine Studie der Kommunikationswissenschaftlerin Wei-Na Lee von der University of Texas in Austin, die 18- bis 29-Jährige befragt hat.

Hier ein paar Auszüge aus dem sehr knappen Beitrag:

Starke Seriensucht ist möglicherweise ein Hinweis auf schwerwiegende psychische Probleme.

[E]insame und deprimierte Menschen [neigen] zum vermehrten Fernsehkonsum

Besonders gefährlich ist offenbar die Kombination aus fesselnden Fernsehserien und einer geringen Selbstkontrolle. Solchen Probanden fiel es besonders schwer, auf die nächste Folge zu verzichten, selbst wenn sie andere Aufgaben zu erledigen hatten.

Die Forscherinnen, die nach eigenen Angaben selbst süchtig nach Serien sind, glauben, dass vor allem Streaming-Portale wie Netflix oder Watchever dieses Verhalten fördern, weil sie den massenhaften Episoden-Konsum besonders einfach machen.

Dies passt ganz gut zu einer (humoristischen) Kolumne im TIME Magazine, in der sich Kristin van Ogtrop klar gegen den Trend des Binge-Watching stellt:

But it’s becoming more and more difficult to explain that I don’t binge-watch television: not Homeland, not Girls, not House of Cards. I did enjoy one short phase of binge-watching Arrested Development some years ago, until my son told his fifth-grade teacher that it was his favorite show. She was aghast, and thus ended that little era of wholesome family fun in my household.

Sie gibt dafür allerlei Gründe an, ihr letzter aber gibt für sie den Ausschlag:

Still, there is this nagging sense of inadequacy when I don’t binge-watch seven episodes in a row like the rest of the world. Maybe I just don’t fit in. And so I ask myself–as one must whenever one is feeling like a misfit–is there some way in which my inadequacy actually makes me … superior?

And in this case, there is! Think for a minute about the slightly sadistic but totally scientific Stanford marshmallow experiment of the 1960s and ’70s. In the experiment, young children were told they could have one marshmallow immediately or two if they waited 15 minutes. Researchers later tracked the lives of the children in the study, and those who were able to wait for the second marshmallow–and were therefore capable of delayed gratification–grew up to have higher SAT scores and lower BMIs! And a greater sense of self-worth, which naturally follows, because higher SAT scores + lower BMI = superior human being.

Im Gegensatz dazu: Eine Bekannte hat sich wohl letztes Wochenende (FR-SO, sie war allerdings am Freitag auch zu Hause und krank) 36 (!) Folgen einer Serie über Amazon Prime reingezogen.

Ich kenne solche Tendenzen schon auch bei mir, kann aber aus Vernunftgründen (z. B. weil ich korrigieren – oder schlafen – muss) auch mal nach einer Folge aufhören, selbst wenn ich die anderen Folgen zur Verfügung habe.

Stellt sich die Frage, ob tatsächlich durch die Streaming-Möglichkeiten das Binge-Watching in einem nahezu gesundheitsgefährdendem Maße gefördert wird. Es gibt zweifellos dafür deutliche Anzeichen, die ich auch bei mir beobachte (die ersten drei Staffeln The Walking Dead habe ich schnell hintereinander weggeschaut), trotzdem kann man über DVD meines Erachtens genauso dem Binge-Watching verfallen. Vor einigen Jahren habe ich mal von einem Mitglied der DTG (Deutsche Tolkiengesellschaft) die komplette DVD-Box von Star Trek: Deep Space Nine ausgeliehen bekommen. In den Sommerferien habe ich pro Tag bis zu fünf Folgen angesehen.

Van Ogtrop fragt in ihrer Kolumne: „What ever happened to anticipation?‟ und preist Rituale, wie das all-sonntägliche Ansehen der neuesten Downton Abbey-Folge. Damit spricht sie wohl auch kielerkrimskrams aus dem Herzen, die auf ihrem Blog neuesvomschreibtisch ein Plädoyer für Serien im Fernsehen gehalten hat.

Nun frage ich euch: Was für ein Typ seid ihr?

Tendiert ihr auch zum Binge-Watching und spielen dabei die Streaming-Dienste eine Rolle? Wie schwer fällt es euch, nach ein oder zwei Folgen auszuschalten? Was war die längste „Binge-Strecke‟, an die ihr euch erinnern könnt?

Oder schaut ihr Serien eher klassisch (eine Folge pro Woche, entweder übers Fernsehen oder, ähem, über „andere Kanäle‟, nur unwesentlich zeitversetzt zur Originalausstrahlung)? Was schätzt ihr an dieser „Methode‟?

Wenn ihr beides praktiziert, wonach richtet sich die jeweilige Präferenz?

Und: Ab wann wird die Serienschauerei überhaupt zur Sucht? Habt ihr euch da schon einmal – um euch oder andere – Sorgen gemacht?

Ich freue mich auf eure Kommentare! 🙂

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16 Antworten zu Die Freitagsfrage #11: Binge-Watching – eine neue Form der Fernsehsucht?

  1. Melanie schreibt:

    Hallöchen,
    wenn ich eine neue Serie gerade kennenlerne, kann es schon mal vorkommen, dass ich mir 3,4,5 Folgen hintereinander reinziehe. Gutes Beispiel the Walking Dead 🙂 . Aber auch Lost hatte mich damals richtig gepackt! Genauso schnell wie der Hype kommt, flaut das Ganze bei mir aber auch schnell wieder ab und dann kann es sein, dass ich wochenlang nicht weiterschau‘! Das gesunde Mittelmaß muss her! 🙂
    LG Melli

    • singendelehrerin schreibt:

      Hallo! Schön, das du den Anfang machst! 🙂

      Wenn ich die Serie quasi „vorliegen“ habe, ist es selten, dass ich dann wochenlang nicht weiterschaue. Ich habe aber auch so Serien, die ich über eine Freundin „beziehe“, wo ich dann manchmal ein paar Wochen auf die nächsten Folgen warten muss. Das geht dann ohne Probleme. Schlimmer ist es dann für die Freundin, die gerne mit mir über die aktuellen Folgen quatschen würde, das aber wegen Spoilergefahr nicht tun kann. Sie leidet da immer sehr! 😉 Aber dafür ist sie ja auf Tumblr…

  2. zirkusmanege schreibt:

    Ich stimme der Melli zu. Wenn ich eine neue Serie anfange, kann ich es auch nicht bei einer Folge belassen. Schließlich will man ja ein Gefühl für das Setting und die Charaktere bekommen. Ob es dann zur Sucht ausartet, tja, das hängt von einem selbst ab. Portale wie Netflix verführen dazu, sich von realen Welt abzulenken und in die Serienwelt abzutauchen. Prokrastinieren leicht gemacht. Ich seh die Problematik nicht drastisch: Viele Serien sind so gut geschrieben, als würde man ein tolles Buch lesen. Ist dann die Zeit „sinnvoll“ verbracht? Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Gibts schon sowas wie die anoymen Bingewatcher? Ohne meine tägliche Folge „Lost“ geh ich nicht ins Bett. 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich denke, wir Blogger schaffen es ja schon allein durchs Schreiben über die Serien (und Filme), nicht komplett in die Serienwelt abzutauchen (und nicht mehr aufzutauchen). Von daher halte ich die Fans, die irgendwie kreativ mit dem umgehen, was sie „binge-watchen“, also z. B. Rezensionen oder Fanfiction schreiben, für weniger problematisch. Wobei natürlich auch da passieren kann, dass die Schule, Arbeit oder das Studium vernachlässigt werden…

  3. An schreibt:

    Tja, also ich selber kenne habe auch mal Serien im Fernsehen gesehen, jede Woche eine Folge, aber sehr viel lieber ist mir dann doch die Variante, immer mal Abends, wie es eben gerade passt, ein, zwei, drei Folgen zu schauen.

    Während der Schulzeit habe ich allerdings selten Zeit für mehr als eine oder zwei Folgen, wenn überhaupt, und auch das geht schon zu Lasten meines Schlafes. Während der Ferien kann es dann bei einer sehr guten Serie auch mal passieren, dass ich einfach nicht aufhören kann bzw. will und sehr viel länger weitergucke… ist mir aber noch nicht so oft passiert. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich dazu gar nicht so oft die Möglichkeit habe, da ich keine Anbieter wie Amazon Prime, Netflix oder Watchever selbst nutze.

    Ansonsten schaue ich gerade z.B. „Doctor Who“ du „The Mentalist“ mehr im Fernsehrhythmus, eher sogar seltener als eine Folge pro Woche – das hat aber den Grund, dass ich die Serien mit jemandem zusammen schaue und es öfter einfach nicht klappt. Wobei ich bei „Doctor Who“ aber auch gar nicht den Drang verspüre, allzu oft allzu viel davon zu schauen.

    Ich kenne dieses extreme Schauen allerdings von einigen Personen in meinem Alter plus minus 2 Jahre, die dann super viele Folgen am Stück gucken, über mehrere Tage. Ich selber habe eben entweder nicht die Möglichkeit dazu oder dann genug Disziplin, auch wichtige Dinge noch zu erledigen und wenigstens ein bisschen zu schlafen…

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich finde, es ist ein gutes Zeichen, dass du diszipliniert genug bist, während der Schulzeit es nicht mit dem Serienschauen zu übertreiben. 😉 Denn auch wenn ich meinen Schülern immer ans Herz lege, sie mögen doch bitte Serien und Filme auf Englisch schaun, um sich zu verbessern, sollen sie natürlich nicht statt zu lernen Serien gucken… 😉

      • An schreibt:

        Ja, das stimmt allerdings, nicht nur Serien schauen statt lernen. 😀 Aber die Serien und Filme teilweise auf Englisch zu gucken, hilft definitiv. Das mache ich ja inzwischen immer mal, lese auf einiges auf Englisch (auch durch Fanseiten & Fanfictions), schaue mir Interviews auf Englisch an – und habe gemerkt, dass das meine Englischkenntnisse und meinen Style im Vergleich zu noch vor einem Jahr erheblich verbessert hat. 🙂 Abgesehen davon, dass es sowieso eine tolle Sprache ist und einfach Spaß macht, die Dinge im Original zu sehen. 😉

  4. tinatainmentia schreibt:

    Ach, ich sehe das alles nicht so dramatisch. Ich bin auch leidenschaftliche Serienschauerin und kann mich schon im Binge-Watching wiederfinden, aber erstens tue ich das dann nicht ständig und bin nicht total anti-social oder so, und zweitens – who cares, wenn ich so einen Tag alle paar Monate einschiebe, was soll ich denn sonst groß an einem Sonntag tun? Und wenn die Serie so spannend ist? 😉
    Also, bei mir gibt es beide Varianten. Gossip Girl und The Vampire Diaries, das sind Serien, die ich beide erst geschaut habe, nachdem eiiinige Staffeln verfügbar waren, die Staffeln habe ich dann über ein paar Monate jeweils alle geguckt (weil man da sonst eh nicht mehr durchblickt, wenn man nicht dran bleibt). Fast jeden Tag mindestens eine Folge, meistens 2 oder 3, an Binge-Watching-Tagen, die aber wirklich seltener vorkommen und dann eh an so „Gammeltagen“ stattfinden, vielleicht 5-6 Folgen, ja. Aber irgendwann habe ich dann auch wieder die Nase voll, muss raus, mich bewegen usw.
    Bei Grey’s Anatomy, früher noch Desperate Housewives und Private Practice, verhält es sich anders – da warte(te) ich brav jede Woche, weil ich eben mit der amerikanischen Ausstrahlung auf dem gleichen Stand war/bin. Das ist auch ok, nur Sommer-/Winterpausen sind ätzend, weil die so quälend lang sind! 😉
    Orphan Black z.B. hat mich so gefesselt, dass ich beide Staffeln innerhalb wirklich weniger Wochen gesehen habe. Und wenn da im April die neue Staffel kommt, dann bin ich viel zu sehr on the edge of my seat, um erst die ganze Staffel abzuwarten und am Stück zu gucken. Da gibt es dann doch auch noch die „anticipation“ jede Woche. 😉

    Ich kann also beides, bin also ein gemischter Typ 😛 Und dramatisch finde ich das alles gar nicht. Ist eben ein Hobby, ob ich jetzt am Tag 2 Stunden surfe, zocke oder Serien gucke, ist doch wurscht. Ein soziales Leben habe ich trotzdem, Sport mache ich auch, an der frischen Luft bin ich oft genug und Uni + Job laufen auch – alles im grünen Bereich also. 🙂

    Roman Ende. :mrgreen:

  5. kielerkrimskrams schreibt:

    Ein sehr interessantes Thema! 🙂
    Ich bin ja absolut kein Binge-Gucker, wie sich wahrscheinlich auch an meinem Beitrag über die Serien im TV erkennen lässt. Ich würde z.B. niemals auf Aktivitäten im richtigen Leben (oder auch nur Schlaf) verzichten, um mir die Tage und Nächte mit Folgen über Folgen um die Ohren zu schlagen. Nein, wirklich nicht. Dabei würde ich mich schon auch als „seriensüchtig“ einstufen – ich schaue kaum etwas anderes. Aber einer Serie so Kontrolle über sein Leben einzuräumen – sorry, das ist krank. Da läuft dann etwas im richtigen Leben gewaltig schief.

    Außerdem zweifele ich ein bisschen daran, dass Netflix und Co. der Grund sein sollen für dieses Phänomen. Wie du auch sagst – mit DVDs geht das genauso gut! Man darf dem Medium nicht die Schuld geben. Ein mündiger Nutzer muss entscheiden, wann genug genug ist. Ich setze mich ja auch nicht vor den Kühlschrank und futtere ihn leer, nur weil gerade viel Essbares drin ist.
    Die Inhalte bei Watchever und Co. sind auch morgen noch verfügbar. Und übermorgen und nächsten Monat und nächstes Jahr. Von daher kann ich dieses Binge-Watching absolut nicht nachvollziehen; für mich gibt es keinen nachvollziehbaren Grund dafür, warum ein Mensch, der mitten im Leben steht, sich Tag für Tag stunden- oder nächtelang in fiktive Welten flüchtet und dafür womöglich Pflichten und Freuden des realen Lebens vernachlässigt. Amen. 😉

    • tinatainmentia schreibt:

      Ich muss dir da widersprechen, liebe Kielerkrimskrams, weil Binge-Watching ja nicht voraussetzt, dass du der Serie Kontrolle über dein Leben gibst oder sonst irgendwas. Es ist einfach nur eine Art, seinen (langweiligen) Tag rumzubekommen, genau so wie andere Leute eben zocken, surfen oder eben lesen. Binge-Reading! :mrgreen: Ich verzichte nämlich auch nicht auf richtige Aktivitäten im Leben – geschweige denn auf Schlaf ❤ – aber trotzdem kann ich manchmal dem Binge-Watching frönen. Einfach, weil es an langweiligen vorlesungsfreien Tagen/Sonntagen/Feiertagen manchmal nichts groß zu tun gibt und man Lust auf so einen Tag in Jogginghose auf der Couch hat. Da dann auch gerne mit Serien, und ja, auch mit 5-7 Folgen, warum nicht? 😉
      Also so wie die oben beschriebene Bekannte, die das halt mal ein Wochenende lang gemacht hat, weil sie eh krank – und damit vermutlich an Couch bzw. Bett gefesselt – war. Solange sie das nicht im alltäglichen Leben oder absolut regelmäßig macht, so what? Dann hat sie eben mal ein Wochenende so verbracht statt brav mit Büchern. 😉

      Klar, die richtig Süchtigen, deren (Alltags-)Leben dann enorm beeinflusst wird, die gibt es da auch – wie eben bei jeder Sucht, die man im Leben so entwickeln kann, und das kann sich ja auf so ziemlich alles beziehen.

      Wie gesagt, gegen so einen Tag (oder eben ein Wochenende, wenn's ganz hart ist) Binge-Watching alle paar Wochen oder Monate habe ich überhaupt gar nichts einzuwenden. Eine Sucht, die das tägliche Leben beeinflusst und sich eben auch wirklich so auswirkt, dass man TÄGLICH dem Binge-Watching frönt, das ist eine andere Nummer – aber wer findet schon eine so stark ausgeprägte Sucht gut? Dass das dann zu krankhaftem Verhalten zählt, das steht (für mich) außer Frage.

      • kielerkrimskrams schreibt:

        Du darfst immer gerne wiedersprechen, dafür sind Diskussionen ja da. 🙂
        Ich glaube, mein Problem mit dem Binge-Watching ist, dass ich das noch nie gemacht habe und es mich auch überhaupt nicht reizt. Ich mag auch mal 3 Folgen am Stück gucken, aber mehr? Nee. Selbst wenn ich den ganzen Tag nichts anderes zu tun habe, hänge ich nicht die ganze Zeit mit derselben Serie vorm TV oder PC. Das finde ich total öde, da hab ich selbst auf die spannendste Geschichte keinen Bock mehr, wenn ich mich Stunden damit befassen soll. Vielleicht ist meine Aufmerksamkeitsspanne dafür einfach zu kurz, aber ich habe gerne alle paar Stunden mal eine neue Tätigkeit am Start. Von daher ist mir dieses Phänomen einfach so unglaublich fremd, dass es mir immer skuril erscheint, wenn Leute sich an einem Wochenende zwei Staffeln reinziehen. Ich will dir auf keinen Fall deine gelegentlichen Serienmarathons madig machen – die sollst du gern haben! Wer das allerdings regelmäßig und bis zur Erschöpfung bzw. Vernachlässigung des realen Lebens tut, der – da sind wir uns einig – hat definitv ein Problem. In diesem Sinne viel Spaß mit was auch immer du gerade schaust. 😉

      • tinatainmentia schreibt:

        Ja, das stimmt. 😉 Da sind wir uns einig. 🙂

        Ach, ich kann das eben genau so gut, wie ich an einem Tag ein dickes, spannendes Buch lesen kann, das mich so acht Stunden lang fesselt, das geht schon. Eben nicht ständig, klar.

        Hier im Ausland komme ich glaube ich gar nicht in die Verlegenheit, so viel Langeweile aufzubringen, außer vielleicht, wenn ich hier mal krank werde, also bleibt es bei den obligatorischen 3-4 Folgen die Woche derzeit. 😉

  6. pimalrquadrat schreibt:

    Wurde ja schon geschrieben, aber auch bei mir kommt das hin und wieder vor, abhängig von der Serie und der zur Verfügung stehenden Zeit. Wenn gerade eh nichts ansteht und ich Lust drauf habe, kann ich auch mal drei oder mehr Folgen einer Serie am Stück schauen. Unterm Strich ist das nämlich auch nicht mehr Zeit, als ein Film „verbrauchen“ würde, den man dann abends im TV/auf DVD schaut. Und, wie Tina auch schreibt, wenn man mit Erkältung eh das Bett hüten muss, was spricht dagegen, dabei ne Serie zu schauen?
    Es hängt auch davon ab, um welche Serie es sich handelt. Die, die ich hier auf DVD hab, die sind auch mal binge-watching-anfällig, für die muss ich aber auch in der richtigen Stimmung sein, die, die ich im TV verfolge (Person of Interest und Big Bang Theory) eher nicht, weil die einmal in der Woche ausgestrahlt werden.

    • tinatainmentia schreibt:

      Big Bang Theory wird doch täglich ausgestrahlt, oder? (Oh deutsches Fernsehen, ich habe so keine Ahnung.) Aber das ist definitiv keine Binge-Watching-Serie, finde ich. Für Binge-Watching braucht es größere Zusammenhänge und fette Cliffhanger, finde ich :mrgreen: Bei Big Bang kann man ja hier und da immer mal ne Folge schauen, muss nicht mal in der Staffelreihenfolge sein, das passt zwischendurch einfach rein. 🙂 Ähnliches gilt (für mich) z.B. für Scrubs.

      • pimalrquadrat schreibt:

        Ja, BBT läuft täglich in Wiederholungen, die neuen (also, für mich neuen) Folgen laufen montags. Und ne, die könnt ich jetzt auch nicht binge-watchen. 😛

  7. bullion schreibt:

    Ich schaue komplett vom TV-Rhythmus losgelöst, da ich eh nur über DVD/Blu-ray konsumiere und somit meinen eigenen Rhythmus bestimmen kann. Insofern würde ich durchaus sagen, dass ich eine gewisse Form des Bing-Watching betreibe, nämlich eine Serie ohne große Unterbrechungen zu schauen – aufgrund der Rahmenbedingungen (Job, Kids usw.) aber eben deutlich eingeschränkter, sprich im Schnitt eine bis zwei Episoden pro Tag. Dann aber auch meist nur eine oder zwei Serien parallel, so dass ich schon ziemlich in der Serienwelt verhaftet bleibe.

    Früher (d.h. vor den Kindern) waren es auch schonmal 4 Episoden am Stück, doch zu mehr hat es nie gereicht.

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