Jahresrückblick #1: Sneak Previews

So, nachdem ich in den letzten Wochen des Jahres ja nicht so viele ausführliche Artikel veröffentlicht habe, soll jetzt wenigstens noch ein Jahresrückblick stattfinden, der das Jahr 2014 aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Leider haben die kurzfristigen Silvesterpläne dazu geführt, dass ich vor dem Jahreswechsel nur einen Rückblick schaffe – mehr folgt dann also die nächsten Tage.

Den Beginn macht eine Bilanz zu den gesehenen Filmen in der Sneak Preview. Insgesamt habe ich heuer nur 29 Filme in der Sneak gesehen (davon habe 22 besprochen) – und ich fürchte, mit meinen geplanten Trips im nächsten Jahr werden es auch 2015 nicht viel mehr:

  1. 47 Ronin
  2. Dallas Buyers Club
  3. Mandela – Long Walk to Freedom
  4. American Hustle
  5. Philomena
  6. The Grand Budapest Hotel
  7. Non-Stop
  8. Her
  9. The Lego Movie
  10. Dom Hemingway
  11. One Chance
  12. The Two Faces of January
  13. The Grand Seduction
  14. 22 Jump Street
  15. Jersey Boys
  16. The Young and Prodigious T.S. Spivet
  17. Hector and the Search for Happiness
  18. Dawn of the Planet of the Apes
  19. The Hundred-Foot Journey
  20. Guardians of the Galaxy
  21. Calvary
  22. Pride
  23. The Salvation
  24. The Riot Club
  25. The Judge
  26. A Walk Among the Tombstones
  27. The Disappearance of Eleanor Rigby: Them
  28. The Drop
  29. John Wick

Die schlechtesten Filme waren – aus der Auswahl der Filme, zu denen ich keinerlei Erwartungen hatte – meiner Meinung nach: 47 Ronin und die beiden Filme mit Liam Neeson (Non-Stop und A Walk Among Tombstones).

Die enttäuschendste Film (relativ große Erwartungen) war mit Abstand Dawn of the Planet of the Apes, aber auch The Disappearance of Eleanor Rigby: Them war leider in diesem Format nicht so innovativ wie es das ursprüngliche Konzept (zwei Filme: Him und Her) versprochen hatte.

Dann gibt es in dieser Reihe Filme, die bei Filmfans (im Sneak-Publikum, auf IMDb und in der Blogosphäre) und Kritikern gleichermaßen gut bis sehr gut abschnitten, mich aber nicht überzeugten (Abstimmung mit Mittel oder Schlecht). Dazu gehört – vielleicht am auffälligsten – The Lego Movie, aber auch The Riot Club, 22 Jump Street und John Wick fallen wohl in diese Kategorie. Neben diesen gab leider noch eine beträchtliche Anzahl von eher mittelmäßigen Filmen, wie z. B. The Two Faces of January oder Dom Hemingway, der zwar schauspielerisch überraschend war (Jude Law war toll!), aber insgesamt kein Meisterwerk.

Am Anfang des Jahres wurden wir mit einigen Oscar-nominierten Filmen verwöhnt – meine (positiven) Erwartungen wurden dabei erfüllt (gute bis sehr gute Kritik):

  • Dallas Buyers Club
  • Mandela – Long Walk to Freedom (insgesamt der schwächste aus dieser Auswahl, aber trotzdem mit starken Momenten)
  • American Hustle
  • Philomena
  • Her (mein Lieblingsfilm aus dieser Auswahl – er MUSSTE den Oscar für das beste Originaldrehbuch gewinnen)

Eine Art „Guilty Pleasure‟ war für mich One Chance, die Verfilmung des wahr gewordenen Märchen über Paul Potts, der über „Britain’s Got Talent‟ seinen Traum vom Opernsänger verwirklichen konnte. Sicher kein Meisterwerk, aber Potts‘ Interpretation von „Nessun Dorma‟ hat mich zu Tränen gerührt – und die Geschichte ist einfach so unglaublich anspornend, dass mich dieser Film – wider Erwarten – einfach tief im Herzen berührt hat.

Filme, nach denen ich völlig begeistert (Bewertung mit 8 bis 10 von 10) aus dem Kino gekommen sind, gab es leider nicht so viele:

  • The Grand Budapest Hotel (10)
  • Her (9)
  • Pride (10)
  • The Drop (8,5)

Das klingt jetzt nach keinem sensationellem Sneak-Jahr. Trotzdem bin ich insgesamt zufrieden, denn eine Reihe von Filmen, die ich zwar nicht herausgehoben habe als außerordentlich gut, waren trotzdem richtig gute Unterhaltung, wie z. B. Hector and the Search for Happiness, The Guardians of the Galaxy und The Judge.

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8 Antworten zu Jahresrückblick #1: Sneak Previews

  1. mwj schreibt:

    29 Filme allein in der Sneak??? Ich habe 2014 nur 16 Kinofilme überhaupt gesehen!

  2. bullion schreibt:

    Ja, die (beinahe) wöchentliche Sneak bringt beständigen Filmfluss. Das ist für Filmfreunde schon eine wirklich gute Quelle an „neuem Stoff“. Scheint mir für dich auf jeden Fall ein ganz gutes Filmhjahr gewesen zu sein, selbst wenn es in der Sneak nun nicht nur Knaller gab…

    • singendelehrerin schreibt:

      Stimmt, wenn ich die Sneak Preview nicht als festen wöchentlichen Termin hätte, würde ich wohl auch deutlich weniger Filme im Kino sehen. Dass nicht immer der große Wurf zu erwarten ist, nehme ich gerne in Kauf. Dafür bekomme ich auch immer wieder Filme zu sehen, die mir sonst mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit entgangen wären (z. B. „One Chance“ und „Pride“).

  3. xsehu schreibt:

    in welchem Kino kommen denn solche geilen Filme in der Sneak? 😮

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