Die Freitagsfrage #7: Sind Altersbeschränkungen und Altersempfehlungen (Film/Fernsehen/Bücher) überflüssig?

Letztes Wochenende nahm ich an einer Fortbildung für Englischlehrkräfte teil. Dort besuchte ich u. a. einen Workshop zum Thema Young Adult Literature, in dem die Frage aufgeworfen wurde, ob es Themen gibt, mit denen man Heranwachsende noch nicht konfrontieren sollte, ob es also sinnvoll ist, dass solche Bücher oft mit einem Aufdruck („ab 12‟ z. B.) versehen werden. Der Workshopleiter Alan Pulverness (von NILE, dem Norwich Institute for Learning English) stellte uns eine Reihe von „Jugendbüchern‟ vor, die äußerst schwierige Themen behandeln: von einem Jungen, der Zwiegespräche mit seinem Gehirntumor führt (Anthony McGowan, Henry Tumour) über eine Gruppe von Jugendlichen, die entführt wurden und nun in einem Bunker sitzen – und für die es wohl auch kein gutes Ende gibt (Kevin Brooks, The Bunker Diary) bis hin zu einem 13-jährigen Jungen, der einen Mann ermordet, um Teil einer Drogengang (in Kolumbien) zu werden (Matt Whyman, Boy Kills Man). Das alles sind Bücher, die nicht gerade positiv enden – soll man junge Menschen nun schon mit solchen Inhalten „belasten‟? Sollte man sie bis zu einem gewissen Alter davor schützen? Oder sollten die Jugendlichen nicht ganz individuell zu entscheiden, womit sie sich beschäftigen können und wollen, wo ihre persönliche Grenze liegt? Meine Nichte z. B. hat sich als Kind vor Harry Potter gegruselt und wusste dann eines Tages: OK, JETZT trau ich mich, die Bücher zu lesen (sie hat dann nach und nach, zum Geburtstag und zu Weihnachten, die 7 Bände von mir geschenkt bekommen).

Ähnlich sieht es bei den FSK-Freigaben aus: ich persönlich finde manche Filme, die ab 12 sind, für 12-Jährige noch überhaupt nicht geeignet (z. B. The Green Mile, insbesondere wegen der Hinrichtungsszene, bei der der Schwamm nicht befeuchtet war), aber offensichtlich gibt es Kinder und Jugendliche, die schon früh abstrahieren können (oder es zumindest meinen) und Filme ab 18 ansehen (können), die für manche Erwachsene schon schwer zu verkraften sind. Meine Freundin, die als Erzieherin im Hort für Grundschulkinder arbeitet, musste sich ja neulich von Kindern anhören, dass doch Chucky, die Mörderpuppe nicht schlimm sei. Es herrschte direkt Unverständnis darüber, dass sie den Film nicht ansehen mag. Und ich schätze, dass es viele Fans von Game of Thrones gibt, die jünger als 16 sind, dafür hat mir eine Kollegin erzählt, dass sie so gerne The Walking Dead anschauen würde, sie aber danach nicht schlafen kann. In den USA heißt es ja „PG-13‟, also „parental guidance‟, was bedeutet, dass auch 6-Jährige einen Film im Kino sehen dürfen, wenn die Eltern dabei sind. Beim „Dark-Knight-Massacre‟ in Aurora (2012) wurde ein vier Monate altes Baby verletzt und es gab wohl weitere verletzte Kinder (ab 6 Jahren), die alle bei einer Mitternachtsvorstellung (!) mit im Kino waren. ICH finde das wieder mal verantwortungslos von den Eltern, aber vielleicht bin ich da auch – als Kinderlose – zu weit von der Realität entfernt?

Also: machen diese Altersbeschränkungen überhaupt einen Sinn? Habt ihr euch selbst als Kinder und Jugendliche daran gehalten?

Ich freue mich auf eure Kommentare! Wundert euch nicht, wenn ich nicht gleich antworte, ich bin am Wochenende unterwegs und weiß noch nicht, ob ich Zeit und Muße (und W-LAN) zum Antworten finde.

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12 Antworten zu Die Freitagsfrage #7: Sind Altersbeschränkungen und Altersempfehlungen (Film/Fernsehen/Bücher) überflüssig?

  1. bullion schreibt:

    Uff, ein schwerer großer Themenblock.

    Ich finde Altersbeschränkungen durchaus wichtig, wenngleich viele auf komplett daneben sind. Es sollte eine Empfehlung sein, die wirtschaftliche Aspekte komplett außen vor lässt (dann würde es so etwas wie bei „The Green Mile“ nicht geben). Das letzte Wort sollten zudem die Eltern haben, denn jedes Kind ist anders. Dennoch käme ich nie auf den Gedanken 6jährige Kinder in Mitternachtsvorstellungen zu schleppen. Hallo? Unsere Große ist jetzt 4 Jahre alt und hat noch nie einen kompletten abendfüllenden Film, wie es so schön heißt, in ihrem Leben gesehen. Muss in dem Alter auch noch nicht sein; da reichen maximal 30 Minuten völlig aus.

    Andererseits ist Zensur jenseits der18er Freigabe ebenso doof und bevormundend. Genauso wie die Versandhürden von 18er+ Filmen. Da kann jeder 12jähriger „Sieben“ oder sonstige Schocker bestellen, doch mit über 30 muss man irrsinnige Umwege in Kauf nehmen, um an Filme wie „Starship Troopers“ zu kommen. Geht gar nicht.

    Man könnte noch viel mehr schreiben, doch das soll zum Anstoß der Diskussion erst einmal reichen… 😉

  2. hemator schreibt:

    Ich finde schon, dass Altersbeschränkungen sinnvoll sind. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie in beide Richtungen nicht absolut sein sollten und dass es letztendlich auch Eigenarbeit von Eltern bedarf, zu entscheiden, ob es nun sinnvoll ist, einem Kind einen bestimmten Film zu zeigen oder ein Buch zum Lesen zu geben. Zum Beispiel habe ich „Jurassic Park“ schon einige Zeit vor meinem zwölften Geburtstag gesehen, und mein Vater hatte dabei korrekt eingeschätzt, dass ich durchaus in der Lage bin, das zu ertragen. Natürlich sollte man es da aber auch nicht übertreiben.
    Allerdings finde ich die Kriterien und Entscheidung der diversen Vereine, die die Altersbeschränkung vergeben, oft ziemlich seltsam, sowohl was die FSK als auch die MPAA angeht. So ist es in meinen Augen zum Beispiel idiotisch, die Altersbeschränkung eines Films an der genauen Anzahl eines gewissen F-Wortes festzumachen. Auch die Doppelstandards der MPAA finde ich eher bedenklich, Gewalt ist kein Problem, aber sobald es ein wenig Nacktheit gibt, wird die Altersbeschränkung gleich mal hochgeschraubt.
    Genauso macht die FSK des Öfteren Unsinn. Filme, in denen der Nationalsozialismus thematisiert wird, bekommen anscheinend grundsätzlich eine Einstufung niederiger – sowohl „Schindlers Liste“ als auch „Der Untergang“ sind in meinen Auge für Zwölfjährige noch nicht geeignet, einerseits wegen der gezeigten Gewalt (Amon Göth erschießt im Kreis herumlaufende Juden, die Generalität des Dritten Reiches bläst sich das Hirn aus dem Schädel und die Kamera hält voll drauf), andererseits aber auch wegen dem Verständnis für das, was da eigentlich dargestellt wird.
    Genauso idiotisch finde ich die Regelung die da besagt „In Begleitung der Eltern ab 6“. Das sorgt dann dafür, dass in einem Film wie „Mockingjay“ achtjährige Kinder herumlaufen. Ich denke, es wäre an der Zeit, ein paar Zwischenaltersstufen einzuführen, vielleicht FSK 9 und FSK 14 – gerade zwischen 6 und 12 und 12 und 16 passiert in der Entwicklung relativ viel.

  3. An schreibt:

    Mh, das ist eine schwierige Frage. Zufälligerweise habe ich mich erst gestern mit meinem Bruder darüber unterhalten.

    Bei Büchern hat es mir noch nie gefehlt, da denke ich, kann man durchaus auch selber entscheiden, ob man das jetzt lesen möchte oder nicht – und wenn es einem nicht gefällt, kann man auch notfalls noch wieder aufhören zu lesen. Das ist bei Filmen natürlich anders – wenn man da erst mal angefangen hat… mh.

    Ich finde es durchaus sinnvoll, dass es auf Filme eine Altersangabe gibt – denke aber, dass es vielleicht besser eine Empfehlung sein sollte und nicht eine Beschränkung. Schließlich ist die Einstufung oftmals nicht so angemessen – in beide Richtungen – und jeder hat da ein ganz eigenes Empfinden. Während ich z.B. gemerkt habe, dass ich vor zwei Jahren noch nach etwas Doctor-Who-Art gruseligem mich nicht getraut hätte, auch nur einen Schritt aus dem Bett / von der Couch weg zu machen, habe ich damit jetzt gar kein Problem mehr. Bei meinem jüngeren Bruder z.B. war das schon viel früher der Fall – er hatte sogar schon vor mir keine Probleme mehr damit, obwohl er 2,5 Jahre jünger ist.

    Aber als Empfehlung finde ich es schon sinnvoll, ich z.B. will Filme ab 18 gar nicht gucken, mal abgesehen davon, dass ich eben noch keine 18 bin, weil es dafür eben meistens einen gerechtfertigten Grund gibt, dass eben viel Gewalt / … vorkommt, und das will ich gar nicht sehen. In sofern bin ich da ganz froh über die Einteilung. Aber ich habe auch Filme ab 16 geguckt, als ich noch jünger war, und wenn mir ein Film zu gruselig war, dann habe ich eben aufgehört, zu gucken. Oder es klang schon so, dass ich es erst gar nicht gucken wollte.

  4. fuenfschoenedinge schreibt:

    Früher war alles anders 😉 Ich erinnere mich an das Kino bei uns im Viertel, das sonntagsnachmittags um 14.00 Kindervorstellungen für ein paar Groschen (weiß noch jemand, was das ist?) anbot. Meine Eltern ließen meine beiden kleinen Brüder, so um die 10 Jahre alt, dort jeden Sonntag hingehen. Einmal kam der kleine-kleine Bruder schreiend nach Hause gerannt. Es hatte Godzilla gegeben (also diesen uralten von 1970 rum) und er hatte tagelang Alpträume mit Monstern.
    Altersbeschränkungen hat es damals anscheinend nicht gegeben, außer für P….. Filme, die waren ab 21 und später ab 18. Das Erlebnis mit dem schreienden Bruder führte mich zu der Einstellung, dass Altersbeschränkungen durchaus einen Sinn haben. Eigentlich sollte es Aufgabe der Eltern sein, zu entscheiden, ob ein Kind für einen bestimmten Film alt genug ist – aber das scheinen die wenigsten zu tun, ist mein Eindruck aus Kinoerlebnissen am Nachmittag. Bei meinen Kindern fand ich die FSK immer ganz sinnvoll als Argumentationshilfe, wenn ich einen Film verboten habe, weil mir das Kind noch nicht alt genug dafür schien. Hat eine Menge Diskussionen im Keim erstickt. 😉
    Bei Büchern sehe ich das etwas anders. Wenn ein Kind das Gelesene versteht, ist es auch alt genug dafür. Ansonsten wird es das Buch wohl eher weglegen. So war es jedenfalls bei mir als Kind, da hatte ich Zugang zu Büchern, die auf dem Index standen. Das Lesen von „Erwachsenen-Büchern“ scheint mir nicht geschadet zu haben (oder doch???) Bei Büchern muss der Leser sich selbst ein Bild im Kopf machen und bekommt es nicht knallhart vorgesetzt wie bei einem Film. Meine Kinder durften alles lesen, was der Bücherschrank hergab, und sie haben fast immer von allein altersgerechte Literatur ausgewählt.

  5. filmschrott schreibt:

    Ich sags mal so: Generell nicht überflüssig. Mit dem undurchaubaren Würfelsystem aber totaler Quark, der nur zu purer Verwirrung führt. Es scheint eben einfach so, als ob die Prüfstellen selbst nicht genau wissen, was eigentlich Phase ist und wie etwas bewertet werden soll.

    Gewalt: Klar, nicht ab 6, aber was dann? Ein Schuss ins Bein ab 12? In den Arm ab 12? Aber in den Kopf dann ab 18? Bei Kriegsfilmen (Private Ryan) aber generell nur ab 16, so lange der historische Hintergrund stimmt? Fantasy (GoT) dann aber auch wieder nur ab 16, weil, äh, ja, ist eben so? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Gewalt gegen Menschen prinzipiell ab 16 oder 18 gewertet werden soll. Aber auch da muss man ja dann wieder Abstufungen machen. Da blickt doch keine Sau durch, was die da eigentlich treiben.

    Sex: Klar, nicht ab 6, aber was dann? Titten ab 16? Weniger Titten ab 12? Explizite Sexszenen ab 18, aber nur, wenn man auch wirklich alles sieht, sonst wieder ab 16? Mal davon abgesehen, dass heutzutage sowieso jeder 12-jährige schon mal Titten gesehen hat. Hey, die Blagen werden heute mit 14 das erste mal Eltern!

    Das Medium an sich: Videospiele müsen anders gewertet werden, als Filme, weil der Konsument ja tiefer im geschehen drin ist, oder? Schließlich wird auch da nur rumgewürfelt und brutale Spiele sind ab 16, während Filme wo mal irgendwo rumgeballert wird, wieder ab 18 sind. Und haben Bücher überhaupt eine Altersbeschränkung? Habe ich noch nie gesehen.

    Diese komplette Willkür sorgt nämlich in erster Linie dafür, dass die FSK/USK so einen schlechten Ruf haben, weil niemand rafft, was der Sinn dahinter ist, wenn man mit 12 eine normale Komödie nicht gucken darf, nur weil da vielleicht mal irgendwo rumgepimpert wird. So zumindest meine Meinung dazu. Ein durchsichtigeres System, das nachvollziehbar ist und ich habe nix dagegen. Aber so, wie es jetzt ist, halte ich es einfach für Müll, der alle bevormundet, ohne dass sie wissen, warum.

    Von Indizierungen und Zensur fange ich gar nicht erst an, sonst kotz ich mich hier jetzt in Romanlänge über diese totale Zerstörung der Medienfreiheit aus.

    • Libertarian Anonymous schreibt:

      Die Diskussion über Sexszenen in „normalen“ Filmen ist sowieso recht akademisch, wenn man bedenkt dass im Internet selbst extrem „kranker Scheiss“ (und damit meine ich wahrlich nicht eher niedliche BDSM-Spielchen, wie sie z.B. mittels „50 Shades…“ auch im Mainstream angekommen sind) auch für Kinder und Jugendliche nur einen Mausklick entfernt ist…

      • filmschrott schreibt:

        Das ist ja sowieso so ne Sache. In meinen Augen, harmlose Dinge wie Filme und Spiele werden zensiert und indiziert, aber im Netz findet man mit wenig Aufwand einfach alles. Und wer kontrolliert das? Da gibts dann die großartigen „Biste denn auch 18“-Nachfragen und jeder der vier Buchstaben in der Grundschule gelernt hat, weiß, wo er draufklicken muss, um im Snuff-Metzel-Baller-Porno-Bereich des WWW zu landen.

  6. Libertarian Anonymous schreibt:

    Altersbeschränkung für Kinder und Jugendliche ist sinnvoll. Nicht sinnvoll ist eine Zensur oder gar Indizierung von Inhalten die ohnehin nur für Erwachsene freigegeben sind. Grundsätzlich ist es so, dass Erwachsene nicht „vor sich selbst geschützt“ werden sollten und es dafür IMHO auch keine Rechtfertigung gibt. Bei Kindern und Jugendlichen sieht das anders aus.

  7. Frau_Shmooples schreibt:

    Generell finde ich die Altersangaben sinnvoll. Sicher kann man da noch dran rumfeilen, aber generell sind sie wirklich sinnvoll. Als ich Kind war, hab ich von einem Verwandten mal Jurassic Parc geschenkt bekommen. Hätte da nicht drauf gestanden, dass der ab 12 empfohlen wird, hätte ich den als totaler Dinofreak wahrscheinlich irgendwann mal gegriffen und in den Videorecorder gesteckt, als ich alleine war. Aber durch die Angabe haben meine Eltern die Kassette besser weggelegt und den Film zuerst ohne mich gesehen, um abzuwägen, ob ich den ansehen kann oder nicht. Sie ließen mich dann mit ihnen zusammen gucken, aber ich hatte totale Angst davor – da war ich ungefähr 9 oder so. Als ich auf die 16 zuging fand ich absolut gar nichts gruselig oder angsteinflößend. Und heute bin ich von vielen Dingen total geschockt, einfach, weil ich viel mehr dazu in der Lage bin, diverse Hintergrundszenarien zu verstehen.

    Was ich ganz interessant neulich fand, war, als wir ein paar Folgen der neuen Staffel The Walking Dead auf unserer Sky-Festplatte durchgeguckt haben, waren Folgen dazwischen, die ab 16 empfohlen wurden. Nach ungefähr 5 Folgen mit der Empfehlung ab 18 kam urplötzlich eine ab 16. Da ahnten wir schon, aha, hier gibt es also weniger Gemetzel, sondern mehr Story. Im Endeffekt finde ich aber fast jede Folge psychisch herausfordernd. So dass ich keinen Sinn darin sehe, eine Folge ab 16 zu empfehlen, nur weil da mal nicht so viele Beisser abgestochen werden.

    • Libertarian Anonymous schreibt:

      …das Niedermetzeln von Zombies ist aber doch harmlos, die sind doch schon tot! Das ist sozusagen lediglich Leichenschändung aus Notwehr. 😉

  8. singendelehrerin schreibt:

    Ich bin begeistert – ihr habt euch mal wieder richtig Gedanken gemacht zu meiner Frage und fleißig kommentiert!!! Habt 1000 Dank! 🙂

    Ich werde versuchen, euch auch noch individuell zu antworten, aber nach einem Wochenende, an dem ich so ganz und gar nichts für die Schule gemacht habe, geht Schulisches jetzt erstmal vor!

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