Fundstücke #11: Benedict „Mr. Smart Guy“ Cumberbatch

BC TIME magazine

Oh, es war einfach eine Freude, heute das TIME Magazine aus dem Briefkasten zu fischen: Benedict Cumberbatch auf dem Cover des „The Genius Issue“ – wie überaus passend, hat er doch schon einige Genies gespielt. Er selbst nennt folgende Figuren im Interview (mit dem Titel „Mr. Smart Guy“):

BC: I’m not going to do this in any particular order, but Hawking, Frankenstein, Joseph Hooker [the British botanist in Creation], Oppenheimer, Turing, Assange. Van Gogh–a genius. And Sherlock.

TIME: I think you also have to count the genetically engineered superman.

BC: Yeah, Khan [from Star Trek] is definitely smart.

Sein letzter „Geniestreich“ kommt bei uns erst Anfang nächsten Jahres ins Kino: The Imitation Game über Alan Turing, der den Enigma-Code knackte.

Im Interview geht es u. a. darum, wie er es schafft, diese Genies so überzeugend darzustellen:

TIME: How do you convey that kind of complexity and intelligence in a character?

BC: With Sherlock, it’s the pyrotechnic of making the connections very quick. That’s a joy to play. It’s really hard work and it’s frustrating as hell, but it’s very rewarding. But to convey intelligence? I don’t know. Maybe I have my mother to thank for that. Just the eyes, I think they are the windows to the soul. And I think they’re also the windows to the mind that’s driving that soul, doesn’t believe in the soul or is computing whether a soul could be made out of … metal and wire and glass. In the case of Alan.

TIME: So it’s about a lot more than dialogue.

BC: Oh yeah. These people are all incredibly different personalities, in their bodies as well as in their minds. The unified things we could talk about are pretty obvious. A lot of them come up against obstacles, whether they’re bureaucratic or conservative. They’re pushing against a sort of unrelenting, unforgiving world that doesn’t want anything out of place or muddled with or made different. Sometimes that’s viewed as arrogance. My argument in humanizing these people–through sort of being an actor who empathizes with his characters–is that [that arrogance] is born out of necessity. It’s not something to judge them by.

(Das ganze Interview hier, plus weitere Artikel in dieser Ausgabe. Allerdings weiß ich nicht, ob diese frei zugänglich sind.)

Source: time.com

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6 Antworten zu Fundstücke #11: Benedict „Mr. Smart Guy“ Cumberbatch

  1. schauwerte schreibt:

    Ich habe das Interview vor geraumer Zeit auch gelesen, aber mal ganz ehrlich: Warum Cumberbatch auf dem Cover? Warum nicht Turing selbst?

    • singendelehrerin schreibt:

      Als „Lincoln“ herauskam, war auch Daniel Day-Lewis auf dem Cover…

      Ich denke, zum einen ist Alan Turing zu wenigen Leuten ein Begriff, bzw. weiß doch keiner, wie er aussah. Also lieber jemanden aufs Cover, mit dem mehr Leute etwas verbinden. Zudem steht ja dann auf dem Cover auch eher der Hinweis auf das Interview mit BC als auf den – deutlich längeren – Artikel über Turing. Das kann man doof finden, ich persönlich finde es letztlich gut, wenn dadurch vielleicht mehr Leute die Zeitschrift kaufen, und dann vielleicht/hoffentlich auch den Artikel über Turing lesen.
      Das wichtigste Argument: die Jungs und Mädels vom TIME Magazine scheinen wirklich RIESIGE Cumberbatch-Fans zu sein. Vor fast genau einem Jahr hat er schon mal das Cover geziert (da stand AUCH „Playing Genius“ auf dem Cover), und in dem Review zum Film wird er extrem hochgelobt und schon als sicherer Oscar-Kandidat gehandelt. They’re in love! 😉

      • schauwerte schreibt:

        Naja, dass mehr Leute die Zeitschrift kaufen, dass sind ja dann meistens die Mädels, die so ziemliche jede Publikation mit ihm auf dem Cover holen. Alles, was nur die kleinste Nennung von Cumberbatch hat, verkauft sich zur Zeit gut, ich finde das nervig. Nervig von den Machern, die auf diesen „Zug“ aufspringen. Und eigentlich geht es ja um Erfindungen in dieser Ausgabe und Cumberbatch hat da nichts zu suchen. Uh, das klingt jetzt hart. Ein geteiltes Cover wäre da vielleicht besser gewsen.

      • singendelehrerin schreibt:

        Ach komm, es gibt doch auch „ältere Mädels“ (wie mich ;)), die Cumberbatch mögen – und sich auch für mehr als nur die Bilder oder so interessieren! 😉

        Bin eh überrascht, dass du so gegen BC sprichst… tststs… 😉

  2. Libertarian Anonymous schreibt:

    …und er sieht doch aus wie ein Otter… 😉

    • singendelehrerin schreibt:

      Kenn ich schon! 😉 Und Benedict kann hervorragend damit umgehen. Hab erst kürzlich seinen Auftritt bei Graham Norton gesehen, wo er auch wieder mit den neuesten Otterbildern konfrontiert worden ist. Er nimmt’s mit Humor! 🙂

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