NT Live (Encore): Frankenstein (Uraufführung 2011)

Nachdem ich nun zum 7. Mal (!) Danny Boyles Inszenierung von Nick Dears „Frankenstein‟ gesehen habe, schreibe ich endlich einmal eine ausführliche Kritik dazu (Spoiler sind enthalten). Benedict Cumberbatch und Jonny Lee Miller haben 2011 allabendlich die Rollen getauscht: ich habe inzwischen viermal Benedict als Creature und dreimal Jonny Lee Miller als Creature gesehen. Letztlich geht es mir fast immer noch so, wie nach dem ersten Sehen von beiden Versionen: Ich hätte am liebsten eine Variante, in der Benedict beides spielt.

Nick Dears Theaterstück basiert natürlich auf Mary Shelleys „Frankenstein; Or: The Modern Prometheus‟ aus dem Jahr 1818. Manche Szenen – insbesondere das Treffen von Frankenstein und dem Monster am Mont Blanc, bei dem das Monster Frankenstein darum bittet, ihm eine Frau zu erschaffen – sind sehr nah am Buch, aber ansonsten legt Dear den Fokus viel mehr auf die Kreatur als auf Frankenstein, was ich sehr spannend finde.

Die Eröffnungsszene zeigt die „Geburt‟ der Kreatur – wir beobachten minutenlang, wie die fast nackte Kreatur erst Krabbeln und schließlich laufen lernt. An dieser Szene scheiden sich etwas die Geister: Ich fand das – insbesondere beim ersten Mal – unglaublich beeindruckend zu sehen, mit welcher Körperlichkeit und Körperbeherrschung beide Schauspieler diese Szene spielten. Ich habe auch schon zweimal Schülergruppen mit in die Vorstellung genommen – und die meisten fanden diese Szene irgendwie zu lang(wierig). Dennoch bin ich der Meinung, dass Regisseur und Schauspieler hier den richtigen Weg gegangen sind – im Vergleich zu einem Baby entwickelt sich die Fähigkeit, den Körper zu kontrollieren, bei der Kreatur ohnehin rasend.

Als Victor Frankenstein entdeckt, dass sein Experiment tatsächlich gelungen ist, fühlt er sich aber so von ihm abgestoßen, dass er vor ihm flieht und seine Kreatur mit einem Umhang zurück lässt. Und so muss die Kreatur alleine hinaus – in die Stadt Ingolstadt. Hier folgt nun eine Szene, die die beginnende Industrialisierung zeigen soll. Nick Dear hat dies so beschrieben:

Night. The Creature makes his way through the streets of Ingolstadt – an early industrial landscapes, smoggy and strange.
He’s wrapped in the cloak, the cowl covering his head. Underneath he is naked.
There are strange noises – sounds of forges, factories, coaches, animals. Electricity is in the air; we see prototypes of new machines. The Creature is lost and confused.
There are passers-by, but they ignore him.
He passes a tavern. A group of townsmen are singing, drinking mugs of beer. This scares the Creature and he runs away.

Wie Danny Boyle dies umgesetzt hat – visuell, choreografisch, soundtechnisch, musikalisch – ist wirklich fantastisch! Ich freue mich jedes Mal auf diesen Moment, wenn die Dampflock auf die Bühne fährt:

Bald zeigen die ersten Kontakte zwischen ihm und den Leuten aus der Stadt, womit er von nun an immer zu leben hat: die Menschen fürchten sich vor ihm, es werden Steine nach ihm geworfen, er wird davon gejagt. Doch dann folgen ein paar schöne Momente – die Sonne geht auf, Vögel fliegen durch die Lüfte und zwitschern; die Kreatur jauchzt vor Lebensfreude in diesem Moment. Ein Regenschauer zeigt ihr, dass man Wasser trinken kann, aber auch, dass man friert, wenn man nass ist. Man fühlt richtig die kindliche Freude in der Kreatur und kann sich so auch etwas mit der Kreatur identifizieren. Aber die Idylle wird gestört, als zwei Bettler auftauchen, die zunächst vor dem Monster fliehen, nachdem es sich nicht durch „Piss off! Bugger off!‟ vertrieben ließ, die später aber zurückkommen und auf es einschlagen.

Die erste positive Erfahrung mit Menschen macht die Kreatur, als sie auf den blinden De Lacey (Karl Johnson) trifft. Dieser lebt mit seinem Sohn Felix (Daniel Millar) und dessen Ehefrau Agatha (Lizzie Winkler) auf sehr unwirtlichem Land, das aber die jungen Leute trotzdem bestellen wollen bzw. müssen, um überleben zu können. De Lacey lässt sich nicht dadurch abschrecken, dass zunächst die einzigen Worte, die die Kreatur sagen kann, „Piss off! Bugger off!‟ sind, sondern bringt ihr das Sprechen, Lesen und Schreiben bei. Nebenbei – so bei der Lektüre von Miltons „Paradise Lost‟ zum Beispiel – werden auch noch philosophische und moralische Fragen erörtert. Man sieht hier, wie schnell die Kreatur lernt, wie sehr sie nach Wissen dürstet, nach Antworten auf Fragen, wie „Woher komme ich?‟ oder „Habe ich eine Familie?‟ Diese „Lehrer-Schüler‟-Beziehung zwischen den beiden ist ganz wunderbar dargestellt, auch mit viel Humor.

Und doch ahnt man, dass es wohl nicht immer so friedlich weitergehen kann. Als eines Tages De Lacey die Kreatur darum bittet, dazubleiben, um Felix und Agatha kennenzulernen, und ihr verspricht, dass sie sie sicherlich annehmen werden, bahnt sich die Katastrophe an. Wie zu erwarten, reagieren die beiden nicht anders als alle anderen; eine Kränkung, die die Kreatur erstmals zum Monster werden lässt: es brennt das Haus der drei nieder, denn was hat es durch die Lektüre vieler Bücher gelernt?

What do they do when they feel like this?
Heroes, Romans—what do they do?
I know.
They plot.
They revenge.

I sweep to my revenge!

Nun will das Geschöpf seinen Schöpfer finden. Dadurch, dass in dem Umhang, den Frankenstein ihm übergeworfen hatte, dessen Tagebuch war, weiß es seinen Namen und dass er in Genf lebt. Dort trifft es Frankensteins jungen Bruder William, den es zunächst um seine Freundschaft bittet. Als der Junge ihm dies verweigert und ihn auch als „ugly‟ und „repulsive‟ bezeichnet, entführt und tötet die Kreatur das Kind. Als die Familie Frankenstein, unter ihnen auch Victor, die Leiche in einem Boot auf dem See findet, stößt Victor auch auf einige Seiten aus seinem Tagebuch – so schließt er darauf, dass seine Kreatur seinen Bruder umgebracht hat – und sucht nach ihm auf dem Mont Blanc.

Das Zusammentreffen der beiden in den Bergen („It speaks!‟ – „Yes, Frankenstein. It speaks.‟) ist für mich die zentrale Szene – erstmalig kommt es zu einem Gespräch zwischen Schöpfer und Kreatur. Dieser Dialog ist so reich an Themen, die die Geschichte um Frankenstein und sein Monster aufgreift (Verantwortung gegenüber dem, was man erschaffen hat, Ablehnung des „Abnormen“, etc.), und zeigt außerdem, wie ambivalent beide Personen jeweils dem anderen gegenüber fühlen: die Kreatur ist zwar zutiefst enttäuscht darüber, dass Frankenstein sie einfach verlassen hat, preist aber gleichzeitig sein Genie; Frankenstein ist fasziniert, wie gut sich sein Werk entwickelt hat – von körperlichen Aspekten bis hin zu der Tatsache, dass er gebildet ist (ungläubig fragt er: „You’ve read Paradise Lost?‟), bezeichnet ihn aber gleichzeitig als missglücktes Experiment, als „nothing, a filthy mass of nothing‟. Trotz allem reizt es ihn – als Wissenschaftler -, dem Wunsch der Kreatur nach einer Gefährtin nachzukommen, und so schließen sie die Abmachung, dass Frankenstein eine Frau für die Kreatur erschaffen wird und die Kreatur in Gegenzug verspricht, Europa danach für immer zu verlassen.

Frankenstein bricht überhastet – noch vor der Beerdigung seines Bruders – nach England und dann nach Schottland auf: „Subsequently I’ll travel to the islands of Scotland – barren rocks in a barren ocean. It is, I am told, an awful place.‟ So versucht er seiner Verlobten Elizabeth (Naomie Harris) klar zu machen, dass sie gar nicht mitkommen will – und erntet Gelächter vom Publikum dafür.

Auf den Orkneys angekommen nimmt Victor die Hilfe von Ewan (John Stahl) und seinem Neffen Rab (mit herrlichem schottischen Akzent: Mark Armstrong) in Anspruch, die ihm eine hübsche Frauenleiche ausgraben und ihn mit Organen versorgen. Als sein Werk vollendet ist und er sie (Andreea Padurariu) der Kreatur zeigt, beschließt Frankenstein jedoch, die weibliche Kreatur zu zerstören. Das Monster schwört Rache: „Frankenstein – you broke your word – you may expect me again!‟

Victor will nun so schnell wie möglich Elizabeth heiraten und geht davon aus, dass das Monster ihm nach Genf folgen wird. Statt also die Ehe in der Hochzeitsnacht zu vollziehen, gesteht er Elizabeth, dass er ein Wesen erschaffen hat und dass er dieses nach Genf gelockt hat und nun finden und töten muss:

VICTOR : Look. There is a – a thing, out there – and it wants to destroy me! I have
lured it here and now I must act – I must kill him before he kills me!
Elizabeth: What do you mean, you have lured it here?
VICTOR : I knew he would come for the – for the –
Elizabeth: The wedding? Did you send him an invitation? Victor! He wasn’t on the list!

Victor lässt Elizabeth also allein im Schlafzimmer zurück, um das Monster zu suchen – was ein böser Fehler ist, denn dieses hat sich schon im Zimmer versteckt und zeigt sich nun Elizabeth. Diese ist fasziniert davon, was ihr Mann erschaffen hat und zeigt als erste (sehende) Person keine Abscheu, bietet ihm sogar an, „I’ll be your friend. If you’ll let me.‟

So setzt sie sich auch zu ihm aufs Bett, denn er verspricht ihr, ihr nichts anzutun. Doch leider hat er viel von den Menschen gelernt:

I studied the ways of men, and slowly I learnt: how to ruin, how to hate, how to debase, how to humiliate. And at the feet of my master, I learnt the highest of human skills, the skill no other creature owns: I finally learnt how to lie.

Und so führt das Monster seine Rache an Frankenstein aus, in dem er Elizabeth erst vergewaltigt und dann, als Victor schon ins Zimmer gestürmt kommt, tötet. Frankenstein hat zwar eine Waffe in der Hand, aber wie versteinert kann er dem Geschehen nur zusehen „in appalled fascination‟. So kann das Monster entkommen – doch Victor schwört, dass er dem Monster auf Schritt und Tritt folgen wird, was zur letzten Szene führt. Das Monster hat Frankenstein bis in die Arktis „geführt‟; letzterer ist fast am Ende seiner Kräfte und scheint für einen Moment tot. Dieser Moment ist für mich der traurig-schönste der ganzen Geschichte:

CREATURE: Don’t leave me. Don’t leave me alone. You and I, we are one.
The Creature kneels and gently cradles Victor.
While you live, I live. When you are gone, I must go too. Master, what is death? What will it feel like? Can I die?
Victor remains still.
Oh, Frankenstein. Will you forgive me my cruelty? Please forgive me. I am driven on, I cannot stop. The moon draws me on. The solitary moon! We can only go forward, we cannot go back. – Master! Drink! It’s good wine. Drink.
The Creature pours wine into his mouth. The claret runs into the snow. The Creature weeps.
All I wanted was your love. I would have loved you with all my heart. My poor creator.

Doch Frankenstein ist noch nicht tot – und das Geständnis seiner Kreatur zwingt ihn zu der Einsicht, dass er nicht weiß, was Liebe ist:

Every chance I had of love, I threw away. Every shred of human warmth, I cut to pieces. Hatred is what I understand. Nothingness. Despair. I am finished. – But you give me purpose. You, I desire. Go on. Walk on. You must be destroyed.

Und so ziehen die beiden weiter, die Rollen des „master‟ und „slave‟ vertauscht, denn Frankenstein folgt mit schweren, unsicheren Schritten dem leichtfüßigen Monster.

Warum ich Benedict Cumberbatch als Frankenstein besser finde:

  • Er verkörpert einfach diese Arroganz des genialen Wissenschaftlers ganz „natürlich‟, schon dadurch, dass er einfach hochgewachsener ist als Jonny Lee Miller. Dass er sich mit Gott vergleicht, nimmt man ihm einfach ab.
  • Gleichzeitig habe ich bei ihm auch mehr das Bedauern gespürt, als ihm im Gespräch mit seinem Geschöpf klar wird, wie mit diesem umgegangen worden ist. „Did no one show you kindness?‟, fragt er mit gebrochener Stimme.
  • Es gibt eine Szene, in der Elizabeth ihn bittet sie zu küssen und ihr zu zeigen, wie er gedenkt ihr Kinder zu schenken. Da wird für einen kurzen Moment tatsächlich ein Anflug von Verlangen sichtbar; für mich hat es da zwischen Benedict und Elizabeth viel mehr gefunkt als zwischen ihr und Jonny.

Allerdings ist mir tatsächlich ein kleiner Versprecher von ihm aufgefallen (wohl deswegen, weil ich am selben Tag die Szene mit meinen Schülern gelesen hatte). Da sagt das Monster: „I will reason with you. Isn’t that what we do? Have a dialogue?‟ Worauf Benedict als Victor zunächst sagte: „There is no dialogue with strangers.‟ Er setzte dann noch ein „no dialogue with murderers‟ (oder „killers‟, so wie es bei Nick Dear steht) nach. Oops!

Warum mir Benedict auch als Creature besser gefällt:

  • Nun, zum einen ist die Kreatur einfach viel länger auf der Bühne; und so kann man noch viel mehr seine Schauspielkunst genießen.
  • Es gibt viele Textzeilen, die ich bei Benedict expressiver und damit beeindruckender finde, gerade bei der Schlüsselszene zwischen den beiden. Zum Beispiel: „Yes, Frankenstein. It speaks.‟, und „This is your universe!‟ (siehe Videoclip oben)
  • Er hat die Regieanweisung, dass die Kreatur den Vogelgesang nachahmt, brillant umgesetzt (Jonny hat das gar nicht getan).

Trotzdem gibt es auch Dinge, die mich an Jonnys Creature beeindruckten:

  • Er hat in einem Interview gesagt, dass er sich viel von seinem damals zweijährigen Sohn abgeschaut hat – und das ist mir das erste Mal so richtig aufgefallen, dass gerade die Anfangsszene, aber auch die Szene mit dem Sonnenaufgang und der kindlichen Freude, die ich oben beschrieben habe, sehr stark an die Motorik und die Reaktionen eines Kleinkindes erinnert.
  • Die Szenen zwischen ihm und dem blinden De Lacey sind sehr rührend und ganz außerordentlich gut gelungen.
  • Die Vergewaltigungsszene ist viel länger und brutaler; es ist kaum zu ertragen, sich das anzusehen. Auch wie er Elizabeth das Genick bricht, ist ein richtiger Schocker. Man hörte das auch an den Reaktionen des Publikums.

Grundsätzlich lässt sich aber ohnehin sagen, dass beide Schauspieler eine Wahnsinnsleistung damit erbracht haben. Sich jeden Abend wieder auf die andere Rolle einzulassen, nicht nur beide Texte zu können, sondern auch immer wieder in die Gefühle der anderen Figur einzutauchen und die unterschiedliche Körperlichkeit abrufen zu können – das kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Völlig zurecht haben damals beide Schauspieler den Olivier Award erhalten! Ich finde, Danny Boyle hat mit dieser Inszenierung wirklich Theatergeschichte geschrieben; man kann die Tatsache, dass diese Aufführung seit 2011 in vielen Kinos immer wieder als Wiederholung gezeigt wird, nicht nur auf die Popularität Cumberbatchs zurückführen, denn auch Bühnenbild, Musik, Licht, Sound und die anderen Schauspieler sind fantastisch!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter National Theatre Live abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu NT Live (Encore): Frankenstein (Uraufführung 2011)

  1. An schreibt:

    Ich will das auch schon länger sehen. Nach deinem Bericht erst recht. 🙂 Weißt du, ob, wann, wo, wie man das noch sehen kann?

  2. iwishyoumuchmirth schreibt:

    „Ich hätte am liebsten eine Variante, in der Benedict beides spielt.“ – genau das war auch mein Fazit. Habe beide Versionen je 2x gesehen, und auch nach der zweiten Runde mit einem Jahr Pause dazwischen hat sich meine Meinung nicht geändert. JLM ist zwar ein wunderbarer Schauspieler, aber abgesehen von der eigenen Performance ist irgendwie auch das Zusammenspiel zwischen BC und den anderen Darstellern stimmiger, das ist mit besonders in den Szenen zwischen Creature und De Lacey bzw. Frankenstein und Elizabeth aufgefallen.
    Tolle Kritik!

  3. Schlopsi schreibt:

    Den Kommi hebe ich mir für später auf, wenn ich das Stück dann auch endlich(!) mal gesehen habe. Noch 14 Tage… *gnarf* 😉
    Kurze Frage zwischendurch: Wie lange geht das Stück denn etwa? Habe auf die Schnelle leider nichts dazu finden können.

    • singendelehrerin schreibt:

      Das Stück dauert ca. zwei Stunden; es gibt keine Pause.

      Bin ja schon sehr gespannt, wie deine Meinung ausfallen wird! Habe heute gehört, dass die große Mehrheit einer der Klassen (13. Jahrgangsstufe), mit denen wir am Montag in „Frankenstein“ waren, das Stück doof fanden. Immerhin gab es aber selbst in dieser Klasse zwei bis drei Schülerinnen, denen es richtig gut gefallen hat. Letztlich muss man dieser Quote auch zufrieden sein – ALLE kann man nie erreichen.

      • Schlopsi schreibt:

        Danke, endlich mal was ohne Pause!
        Ich bin auch gespannt wie ein Flitzebogen. Gerade in Bezug auf die Umsetzung, Danny Boyle vertraue ich da voll und ganz. Und Cumberbatch… da kann es nur gut werden. Ebenso die Tatsache, dass du gleich mehrmals reingegangen bist stimmt mich zuversichtlich.
        In der Gefahr mich zu wiederholen: Ich freue mich schon. 😀

        • singendelehrerin schreibt:

          Ich hoffe nur, dass du jetzt nicht wegen mir mit ZU vielen Erwartungen reingehst… Andererseits: Ich bin ja nicht die Einzige, die mehrmals drin war (siehe Kommentar von iwishyoumuchmirth)! 🙂

  4. franziska-t schreibt:

    Ich habe bisher nur die BC-als-Creature-Version gesehen und freue mich, dass nächste und übernächste Woche im Kino meines Vertrauens beide Versionen laufen und ich endlich mal die andere Version sehen kann. Ich finde es schade, dass du in deiner Kritik schon das Ende vorwegnimmst – da braucht sich ja niemand mehr das Stück anzusehen – aber das ist wohl Geschmackssache. Meine Kritik gibt’s hier: http://filmkompass.wordpress.com/2013/12/06/nt-live-frankenstein-o-2011/
    Sobald ich die andere Version gesehen habe, werde ich auchmal ein Update dazu posten. Das Drehbuch ist auch ungemein lesenswert. Den Link dazu ist ebenfalls am Ende meiner Kritik zu finden. 🙂

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke für deinen Kommentar! 🙂

      Ich hatte auch lange überlegt, ob ich wirklich alle Details aus dem Stück „verraten“ soll, aber dann war es einfach so, dass ich zum einen ja etwas über die unterschiedlichen Performances von BC und JLM sagen wollte, und da musste ich die Vergewaltigungsszene erwähnen. Zum anderen basiert dieses Stück ja auf einem Buch, das 1818 erschienen ist, und das Stück wurde 2011 das erste Mal aufgeführt. Wenn es so wäre, dass man es dann nicht mehr ansehen braucht, wenn man weiß wie’s ausgeht, würde kein Mensch mehr zum x-ten Mal „Hamlet“ ansehen, dann bräuchte man sich keine einzige Verfilmung eines Romanes ansehen, den man gelesen hat. Trotzdem habe ich ja sogar davor gewarnt, dass Spoiler enthalten sind.

      Das Drama von Nick Dear habe ich schon seit letztem Jahr auf meinem Kindle – ich hab mir die ganzen Zitate dann doch nicht alle so gemerkt. 😉

      Viel Spaß bei der zweiten Version! 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s