Media Monday #175

Es ist schon der Horror, wenn man sich – als Ungeübte – am Tag nach einer 4 1/2-stündigen Wanderung nur unter Schmerzen fortbewegen kann. Gut, dass das Schreiben im Sitzen erfolgt – und so konnte ich ohne größere Schmerzen die Fragen des heutigen Media Mondays beantworten, der immer noch ein bisschen horrormäßig ist, obwohl Halloween vorbei ist…

1. Horrorctober und Halloween sind vorbei: Meine Horrorfilm-Entdeckung des Jahres ist … Nun, ich muss zugeben, dass ich Horrorfilme außerhalb des Fantasy Filmfests eigentlich ziemlich links liegen lasse. Unter den Filmen, die mir heuer am FFF besonders gut gefallen haben, sind auch keine expliziten Horrorfilme im konventionellen Sinne: Suburban Gothic immerhin hat den „Haunted House‟-Aspekt – funktioniert aber eher als Komödie. Life after Beth ist auch eher Zombie-Rom-Com als Horror… Ich fürchte, ich habe keine richtige Entdeckung gemacht. Mit The Walking Dead habe ich erst begonnen und Hannibal liegt noch originalverpackt hier.

2. Hingegen war Honeymoon eine echte Enttäuschung, denn irgendwie hatte ich mir von der Ausgangslage mehr erhofft, aber je weiter der Film fortschritt, desto schwächer wurde er.

3. Im November freue ich mich am meisten auf The Hunger Games: The Mockingjay Part 1, weil (fast) alle anderen Blogger hier bestimmt Interstellar nennen. ;). Auf den bin ich schon auch gespannt, aber ich bin nicht mehr so ein großer Fan von Christopher Nolan seit The Dark Knight Rises, der mich etwas enttäuscht hat. Von daher halte ich meine Erwartungen niedrig. Ansehen werde ich ihn natürlich schon, zumal Nolans Filme definitiv auf die große Leinwand gehören.

4. Dawson’s Creek fand ich früher echt klasse, würde ich mir aber heut nicht mehr ansehen, weil ich mir langsam „zu alt‟ für solche Teenie-Soaps vorkomme. Komischerweise ist die Serie aber noch gar nicht soooo alt, wie ich gedacht hatte. Trotzdem reizt es mich nicht, sie etwa nochmal in englischer OV zu gucken. Schade ist es ja, dass eigentlich nur Michelle Williams groß ins Filmgeschäft gekommen ist. Serienmäßig hatte Joshua Jackson mit Fringe Erfolg (er war absolut liebenswert in dieser Serie!) und Katie Holmes hat es zwar immerhin geschafft, sich aus den Cruise-Scientology-Krallen wieder zu lösen, aber so richtig toll ist ihre Karriere nicht verlaufen. Wenn ich nur an ihre langweilige Darstellung von Rachel Dawes in Batman Begins denke! James Van der Beek hat immerhin viel Selbstironie bewiesen, in dem er sich selbst in Don’t Trust the Bitch in Apartment 23 gespielt hat. Habe allerdings auch nur ein oder zwei Folgen gesehen.

5. Es ist mir echt ein Rätsel, wie so kurz nach The Machinist Batman Begins gefilmt werden konnte, denn schließlich hatte Christian Bale für den ersten Film 30 kg abgenommen und war buchstäblich nur noch Haut und Knochen. Ein knappes Jahr später kam Batman Begins mit einem extrem muskulösen Christian Bale ins Kino! 

Was Bale macht, kann wirklich nicht gesund sein… :-/

6. Jetzt, wo es kälter und ungemütlicher draußen wird, habe ich mir vorgenommen, nicht mehr als sonst daheim zu sitzen.

7. Zuletzt gesehen habe ich zwei Folgen von Arrested Development aus der 3. Season und das war wieder durchaus unterhaltsam, aber gleichzeitig merke ich auch, dass die Serie nicht zu meinen Lieblingsserien aufsteigen wird, weil es für mich einfach zu viele Running Gags gibt, die sich immer wieder wiederholen. Dass das so gedacht ist, ist mir klar, ich finde es etwas ermüdend – zumal, wenn man mehrere Folgen hintereinander sieht. Außerdem ist es für mich z. Tl. regelrecht schmerzhaft, Portia de Rossi anzusehen. Sie ist einfach so schrecklich dünn! Das ging ja schon während Ally McBeal los, wo sie anfangs wirklich eine wunderschöne Figur mit Kurven an den richtigen Stellen hatte. Habe gerade nachgelesen, dass sie wohl jahrzehntelang magersüchtig war, und im Juli dieses Jahres kam wohl außerdem heraus, dass sie seit 2001 an Leberzirrhose leidet. Das tut mir natürlich Leid für sie und ich hoffe, dass sie all diese Probleme/Krankheiten in den Griff bekommt (Alkohol und Drogen sind wohl außerdem im Spiel)!

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19 Antworten zu Media Monday #175

  1. bullion schreibt:

    Stimmt! Auf den neuen „The Hunger Games“ freue ich mich auch schon sehr, dafür werde ich sogar einmal wieder ins Kino gehen. Okay, für „Interstellar“ vermutlich auch… 😉

    Lustig was du über „Dawson’s Creek“ schreibst; da hatte ich mir neulich noch gedacht, dass ich gerne mal wieder reinschauen würde, speziell da James Van Der Beek in „One Tree Hill“ gerade ein paar Gastauftritte hatte, die eher zu seiner „Apartment 23“-Rolle passen… 😉

    Schade, dass „Arrested Development“ bei dir nicht so gezündet hat. Vielleicht muss man die Serie auch in einem Rutsch durchschauen, um alle Gags mitzubekommen. Damals hatte ich noch die Zeit. Was du über Portia de Rossi schreibst, dachte ich mir auch. Wirklich schade.

    • singendelehrerin schreibt:

      Was mich ja bzgl. „Interstellar“ etwas stört, ist, dass dafür diese Woche die Sneak Preview ausfällt. Das Cinema hat ja nur einen Kinosaal – und da läuft ab Donnerstag dann fast NUR noch dieser Film. Kleinere Filme, wie der grandiose „Pride“, den ich gerne mit meiner 13. Klasse angeschaut hätte, haben da gar keine Chance… Der lief dreimal – und das war’s dann erstmal.

      Hast du denn „Apartment 23“ gesehen?

      Bzgl. „Arrested Development“: ich denke schon, dass ich alle Gags mitbekomme 😉 – ich finde halt nur, dass sich zu viele Gags immer wieder wiederholen. Klar, sowas gab’s etwa bei „That 70s Show“ auch (man denke nur an die „Gras-Sessions“), aber irgendwie kann ich bei „AD“ nicht mehr immer darüber lachen. Wenn Gob mal wieder einen Zaubertrick vermasselt, ja mei, been there, done that. Es ist trotzdem ganz unterhaltsam so nach der Schule, aber vom Hocker reißt’s mich nicht.

  2. filmschrott schreibt:

    Ich fürchte ja auch, dass Bale sich damit ziemlich kapuut macht. Auf Dauer kann das wirklich nicht gut sein.

  3. olivesunshine91 schreibt:

    Scheinbar bin ich die Einzige, die nicht so scharf auf „Interstellar“ ist^^ Liegt vermutlich daran, dass klassischer Science-Fiction absolut und gar nicht meins ist – aber wenn ihr mich alle überzeugt, guck ich vielleicht doch mal rein.

    Das mit Christian Bale kann wirklich absolut nicht gesund sein – vor allem verstehe ich bei ihm nicht, warum er sich das antut. Bekannt genug ist er und Geld genug hat er und er hat bewiesen, dass er schauspielern kann. Ich versteh’s nicht.

    • singendelehrerin schreibt:

      Naja, sooo scharf bin ich ja auch nicht drauf, OBWOHL ich klassische Science Fiction mag! 😉 Mich stört’s auch irgendwie, dass in „meinem“ Kino die nächsten zwei Wochen fast NUR dieser Film läuft. Aber ansehen muss ich mir den Film schon irgendwie.

      Ich kann’s auch nicht wirklich nachvollziehen, warum er SO in die Extreme gehen „muss“ (ich glaube schon, dass das nichts ist, das von außen kommt, sondern habe den Eindruck, er sucht förmlich die Extreme). Gut, auch Michael Fassbender hat für „Hunger“ stark abgenommen, und Matt Damon hat auch schon einiges an Pfunden abgenommen und zugenommen für diverse Rollen: http://www.ivstatic.com/files/et/imagecache/636/files/slides/matt-damon-courage-under-fi.jpg Ich weiß noch, wie schockiert ich war, als ich „Courage under Fire“ (Mut zur Wahrheit) damals sah…
      Aber Bale quält sich m. E. am meisten.

      • olivesunshine91 schreibt:

        Ich versteh‘ nur nicht, warum die solche Strapazen auf sich nehmen – im Hollywood des 21. Jahrhunderts gibt es eben zahlreiche andere Möglichkeiten, bestimmte Figuren dicker/dünner aussehen zu lassen, seien es Fotobearbeitung oder Fat Suits. Ich find’s schade, dass sich manche Schauspieler auf diese Art beweisen müssen, zumindest hab ich bei Bale so das Gefühl – als würde das Talent allein nicht ausreichen, um Zuschauer und Regisseure zu überzeugen.

  4. Libertarian Anonymous schreibt:

    Das bei Christian Bale ist kein Rätsel, sondern einfach der effektive Einsatz von Anabolika.

    Dieser Muskelzuwachs in dieser Zeit ist ohne chemische Hilfsmittel nicht zu erreichen. Was übrigens auch gut dazu passt, dass er dafür berüchtigt ist, am Set gerne mal auszurasten – das ist nämlich eine der Nebenwirkungen. 😉

    Warum sollte denn gerade in Hollywood, wo „recreational“, aber dafür illegale Drogen mehr oder weniger alltäglich sind, ausgerechnet auf Anabolika verzichtet werden? Schliesslich sind die in diesem Fall sogar legal. Die Leute sind ja keine Sportler.

    Gesund ist es aber sicherlich nicht…

  5. Miss Booleana schreibt:

    Hannibal … schau Hannibal … bitte schau Hannibal. 🙂

  6. oldboyrap schreibt:

    Also ich hab weder Interstellar noch Mockingjay genannt 😀

    • singendelehrerin schreibt:

      Das kommt ja jetzt VÖLLIG überraschend… 😉

      • oldboyrap schreibt:

        ja ist halt so. interstellar ist nolan, dh ich werde ihn sehen aber mich nicht drauf freuen. und panem ist eine ganz ganz schlechte kopie von battle royale. der erste teil war ok, der zweite viel zu offensichtlich gerippt.

  7. Libertarian Anonymous schreibt:

    „interstellar ist nolan, dh ich werde ihn sehen aber mich nicht drauf freuen“ – Obacht, oldboy, nicht dass dich jemand im Kino mit versteckter Kamera filmt, wie dir der Film doch ein Lächeln auf’s Gesicht zaubert. Das könnte deinen Ruf als Film-Snob nachhaltig beschädigen! 😉

  8. Wortman schreibt:

    Bale war ein gutes Beispiuel dafür, was man sich selbst alles für eine gute? Rolle oder genügend Geld antun kann

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