Media Monday #170

Leider hat sich mein Stundenplan nochmal geändert und ich hab jetzt montags immer schon um 8:15 Schule. 😦 Vorbei die Zeiten, in denen ich gleich noch nach Mitternacht die Fragen des Media Monday beantworten kann. Naja, aber immerhin habe ich heute Nachmittag ein bisschen Zeit dafür!

1. John Barrowman hat mit seinem Verhalten (mir gegenüber) auf der Fedcon sämtliche Sympathien bei mir verspielt, weil er mich, als ich ihm eine Frage zur vierten Staffel von Torchwood (Miracle Day) stellte, nicht wirklich ausreden ließ und mich einfach nicht verstehen wollte. Ich finde nämlich, dass die Macher aus dem „multisexuellen‟ Captain Jack Harkness einen „strictly gay‟ Charakter gemacht hatten, was ich darauf zurückführe, dass dies dem amerikanischen Publikum vielleicht leichter nahe zu bringen war. Das fand ich sehr enttäuschend, weil ich die Vorstellung, dass man (betrifft Jack genauso wie Ianto) sich in den MENSCHEN verliebt, ohne Ansehen des Geschlechts, unglaublich positiv finde. Die, aus meiner Sicht, – Barrowman stritt das vehement ab, es reagierte, als hätte ich ihn persönlich beleidigt – Beschränkung Jacks auf Männer in „Miracle Day‟ hat für mich einen Reiz der Serie weggenommen. Und dazu geführt, dass ich ihn als Bösewicht bei Arrow total nervig finde.

2. Upstream Color (FFF 2013) war mir einfach zu abstrus, so dass ich leider gar nichts damit anfangen konnte. Ich kenne aber mindestens zwei Menschen persönlich, die den ganz toll fanden…

3. Niemals könnte ich ein schlechtes Wort über James McAvoy verlieren, schließlich rangiert er momentan an der Spitze meiner „Objekte des Begehrens‟. 😉

4. The Sookie Stackhouse Novels haben mich schon vom (Schreib)Stil her nicht begeistern können, denn sie sind ja nur aus Sicht von Sookie geschrieben. Bei True Blood jedoch erfährt man auch mehr über die anderen Personen, z. B. ihren Bruder Jason. Also habe ich schon nach wenigen Seiten aufgehört zu lesen. Die Serie hat aber leider aus meiner Sicht auch nachgelassen, sodass ich sie inzwischen auch nicht mehr sehe – obwohl ich Alexander Skarsgård als Eric Northman schon ziemlich heiß finde…

5. Von Amber Benson hört man auch nichts mehr. Schade, schließlich war sie absolut liebenswert als Tara in Buffy – The Vampire Slayer. Noch dazu hat sie in der Musical-Folge gezeigt, was für eine wunderschöne Stimme sie hat.

6. Arrested Development habe ich ganz frisch für mich entdeckt und muss sagen, dass die Serie schon Spaß macht und sehr gut gespielt ist (ich staune regelmäßig über den noch so jungen Michael Cera). Aber sie kommt für mich an andere Comedy-Serien/Sitcoms wie Friends, That 70s Show, Coupling oder The Big Bang Theory bisher (bin noch in Staffel 1) nicht ran.

7. (Da ich immer noch Filth lese, siehe Media Monday #169 , erlaube ich mir, die Aufgabe anzupassen:) Zuletzt gelesen gesehen habe ich die erste Folge der 4. Season von Hawaii Five-0 und das war ein zwiespältiges Vergnügen, weil die Folge etwas überfrachtet war. Sie hat auf das gesetzt, was sie kann: atemberaubende Actionsequenzen, die man sonst in Serien selten sieht, sondern eher bei James Bond oder Jason Bourne erwartet. Gleichzeitig wird aber auch gleich die Freundin von Steve McGarrett (Alex O’Loughlin) Geisel genommen, Five-0 muss also gleich mal wieder alle Regeln brechen und die Terroristen im Austausch befreien. Natürlich bügeln sie das alles aus… nur um die Folge mit einem Cliffhanger enden zu lassen, in dem das nächste Teammitglied bedroht wird… Einfach zu viel für eine Folge! Außerdem stelle ich mit Schrecken fest, dass ich mich Alex O’Loughlin in den Monaten des Wartens auf die DVD-Veröffentlichung etwas entfremdet habe. Dieses „Oh Gott, ist der Mann heiß‟-Gefühl hat sich in der ersten Folge nicht gleich wieder eingestellt…

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10 Antworten zu Media Monday #170

  1. oldboyrap schreibt:

    Immer diese Serienschauer… Hab bei diesem Beitrag praktisch Null kapiert xDDD Hat nur die Frage beantwortet, wer sich denn so ’nen Hawaii-Five-O-Käse anschaut 😀

  2. Wortman schreibt:

    Manche Leute sind eben schon recht seltam 😉

  3. bullion schreibt:

    Ja, finde es auch schade, dass man nichts mehr von Amber Benson gesehen hat.

    Schön, dass du mit „Arrested Development“ Spaß hast! Die anderen von dir genannten Sitcoms sind eher klassisch mit Laughtrack, da ist die Serie um Jason Bateman doch eher anders von der Struktur her. Für mich eine großartige Serie, wenngleich sich die Genialität auch erst nach mehreren Episoden einstellt, wenn die meisten Running Gags etabliert sind (Never Nude, Final Countdown, There’s alway money in the banana stand uvm.) — herrlich! 😀

  4. friedlvongrimm schreibt:

    Hast du dir mehr als einen Band der True-Blood-Vorlage gegeben? Ich liebe die ersten drei Staffeln der Serie, aber mit dem ersten Buch konnte ich absolut nichts anfangen. Wobei ich oft gehört habe, dass es auf Englisch lustiger sei.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich habe nur in das erste Buch reingelesen. Ich glaube, es war sogar ausnahmsweise die deutsche Fassung, weil ich mir die von einer Freundin ausgeliehen hatte. Sonst würde ich es natürlich im Original lesen. Aber es hat mich einfach überhaupt nicht angesprochen.

  5. Miss Booleana schreibt:

    WAAAAAS? John Barrowman hat sich seltsam verhalten … das finde ich jetzt aber auch enttäuschend.Dir gegenüber? persönlich???
    Ich fand ihn immer menschlich richtig interessant, habe ihn bewundert und mochte seine Rollen sehr gerne. Jetzt mal angenommen, ich wäre ein großer Fan – ich wäre extrem enttäuscht, wenn ich in einer Diskussion/einem Fanmeeting oder sonst irgendwo ein schlechtes Erlebnis mit ihm hätte. Oder bei irgendeinem anderen Schwarm …

    • singendelehrerin schreibt:

      Mir ging es genauso wie dir! Und bis zu diesem Moment während seines gemeinsamen Panels mit Eve Myles (Gwen aus „Torchwood“) war ich genauso begeistert von seinem Charme und Witz, wie wohl alle im Saal. Ich hatte ja am Tag vorher auch noch ein Foto mit ihm machen lassen. Aber wie er sich dann verhalten hat, als ich die Frage am Mikrofon gestellt habe, war schon äußerst seltsam – und hat mich auf einen Schlag „entzaubert“. Insbesondere weil er mich gar nicht erst richtig erklären hat lassen, was ich meine. Vielleicht fühlte er sich auch in seiner „Ehre als Schwuler“ angegriffen (was wirklich nicht mein Anliegen war – es ging ja um den CHARAKTER)… Keine Ahnung. Ich hatte eh das Gefühl, dass er überhaupt keine Kritik an „Miracle Day“ akzeptieren wollte. Im Jahr vorher hatte ich Kai Owen (Gwens Ehemann in „Torchwood“) gefragt, wie er es fand, dass die vierte Season nach Amerika verlegt wurde. Er hat ganz offen gesagt, dass er es doof fand. Aber gut, Barrowman hat vermutlich mehr Interesse daran, es sich mit US-Produzenten nicht zu verscherzen… Nun, leider hat er es sich mit MIR verscherzt…, was er vermutlich verschmerzen kann.

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