Martin Freeman in „Richard III“: London, 6.9.2014

Ich habe in vier Tagen London so viel erlebt, dass ich mehrere Artikel daraus machen muss. Zuerst natürlich das Wichtigste: Martin Freeman in Richard III.

Teil 1: Autogramm-Jagd – oder: Successful Fangirling! (4. September)

Nach dem Bericht von Schauwerte, die schon im Juli von ihren Erlebnissen rund um die Aufführung von „Richard III‟ erzählte, hatten wir uns schon am Donnerstag (ca. eine halbe Stunde vor Ende des Stücks) an der Stage Door platziert, um unsere Chancen auf ein Autogramm zu erhöhen. Die erste Reihe an der Absperrung war schon durch einige, mit einer Ausnahme, weibliche Fans belegt – nach dem, was wir so gehört haben, aus Deutschland, den USA, und weiteren Ländern. Allerdings war unsere Sorge, dass wir leer ausgehen würden, wenn wir uns am Samstag nach der Aufführung hinstellen würden, völlig unberechtigt. Unser frühes Kommen hat sogar dazu geführt, dass wir erst am Ende dran waren; denn Martin Freeman hat auf der anderen Seite (von der man uns erst fern gehalten hatte) angefangen, Autogramme zu geben. Aber wirklich JEDE(R), der es wollte, hat eins bekommen! Ein paar Fans hatten Geschenke für ihn dabei (u. a. Fan-Art), die sein Bodyguard/Fahrer in das vor dem Ausgang stehende Auto mit – wie schon Schauwerte festgestellt hatte – französischem Kennzeichen gelegt hat. Sehr lieb ist er mit einer jungen Frau im Rollstuhl umgegangen, die er dann auch noch umarmt hat – was zu einem kollektiven „Aaah‟ geführt hat.

So, und wir war das Zusammentreffen mit der Singenden Lehrerin aka dem Frelling Fangirl? So aufregend auf jeden Fall, dass ich mir nicht alles, was er gesagt hat, wortwörtlich gemerkt habe… Erstmal haben wir beide „hello‟ gesagt, dann meinte ich: „I hope you don’t mind signing something from Sherlock‟ (ich wollte, dass er die Innenseite des Covers der 3. Staffel von „Sherlock‟ signiert; auf die andere Seite soll dann im nächsten Jahr das Autogramm von Benedict Cumberbatch kommen). Er (in etwa): „No, not at all.‟ Dann hab ich noch hinzugefügt: „I let you talk me to sleep in the last couple of months!‟ Er (in etwa): „Oh?! The Hitchhiker?‟ – Ich: „Yes!‟ und dann irgendwas wie „it’s really great!‟ (ein besseres Wort als „great‟ fällt mir in solchen Momenten meist nicht ein). Er sah sichtlich erfreut aus und hat sich bedankt.

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So. Und dann hatte ich ganz weiche Knie – und den restlichen Abend ein seliges Dauerlächeln im Gesicht. Ich war so stolz darauf, dass ich noch etwas Persönliches zu ihm gesagt habe, noch dazu zu einer Performance von ihm, auf die er wahrscheinlich seltener angesprochen wird. Ich habe mir dann noch vorgestellt, wie er an dem Abend nach Hause kommt und zu seiner Lebensgefährtin (Amanda Abbington) sagt: „Guess what, some fan today actually spoke to me about my „Hitchhiker‟ audio books!‟ 😉

Was für ein wunderschöner Fangirl-Moment! (Und den lasse ich mir auch nicht durch so Gedanken, die mir seitdem so durch den Kopf gehen (Du hättest ihm zum Emmy gratulieren können! Du hättest ihm noch sagen sollen, dass sein Lesen der „Hitchhiker‟-Bücher mich das Werk von Douglas Adams noch mehr schätzen ließ!), nehmen! 🙂 )

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Teil 2: Richard III (Transfalgar Transformed: Season 2; Regie: Jamie Lloyd) in den Transfalgar Studios (6. September 2014)

Vorbemerkung

Ich hatte Richard III bisher weder gelesen, noch in irgendeiner Form (Theater, Film) gesehen, weswegen ich keinerlei Vorstellung davon hatte, wie die Rolle des Richard aussehen würde. Ich wusste aus einer Zusammenfassung, dass er deformed sei und dass er unglaublich viele Menschen umbringt respektive umbringen lässt – u.a. Brüder, Ehefrau, (minderjährige) Neffen. Na, wenn das mal nicht ein Schritt weg von seinen üblichen Rollen ist…

SPOILER sind zu erwarten!

Setting: Winter of Discontent

Jamie Lloyd wollte das Stück durchaus in eine modernere Zeit versetzen, fand aber, dass es zu extrem gewesen wäre, es in das Jahr 2014 zu verlegen. Bei den Proben sahen sie Parallelen zu den nordkoreanischen Diktatoren Kim Jong-Un und Kin Jong-Il, zu dem, was in Hitlers Bunker vorgegangen ist, aber auch zu Entwicklungen in Großbritannien Ende der 70er Jahre, und so lassen die Anzüge, die vorwiegend im ersten Teil getragen werden, die 70er Jahre wiederaufleben (leichte Schlaghosen), während der Militärlook, der das Ende des zweiten Teil (nach der Pause) bestimmt, den Bezug zu Militärdiktaturen herstellt. Das Bühnenbild wurde inspiriert von Tinker Talior Soldier Spy und Dr. Strangelove, und stellt einen Art Konferenzraum dar. Entsprechend wurde in diesem Konferenzraum auch an bestimmten Stellen ein Mikrofon eingesetzt, was zu sehr interessanten Effekten geführt hat. Kleines Detail noch zum Bühnenbild und Theater: Hinter der Bühne waren auch noch Sitzreihen für Zuschauer – man ließ also das Publikum sehr nah ans Geschehen ran, etwas, was in so einem kleinen Theater ein großer Vorteil ist. Wir saßen in der vierten Reihe – mein Opernglas kam nicht zum Einsatz…

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Inhalt / „Action‟:

Shakespeare ist ja selten zimperlich in seinen Tragödien und Historien – und hier ist der Inhalt eigentlich sehr schnell zusammengefasst: Nach einem langen Bürgerkrieg herrscht endlich Frieden unter Edward IV. Sein jüngerer Bruder Richard, der aufgrund seines deformierten Aussehens (hier: Buckel, dadurch leicht gebückte Haltung, rechter Arm hängt nur herunter, leichtes Humpeln) eifersüchtig und bitter ist, will den Thron für sich – und räumt schön nacheinander alle Steine aus dem Weg, die ihn vom Thron abhalten. Als König braucht man eine Frau? Also macht er Anne den Hof, deren Schwiegervater UND Ehemann er töten ließ. Aber das sind ja noch die „harmlosesten‟ seiner Taten. Das Stück hat einen der höchsten headcounts, was die Toten anbelangt, und Jamie Lloyd inszeniert dieses „Abschlachten‟ äußerst explizit. Am grausamsten waren für mich zwei Szenen:

  • Richards Bruder Clarence wird in einem Aquarium ertränkt – und man hält wirklich den Atem an, weil es so aussieht, als halten die zwei Mörder seinen Kopf wirklich minutenlang unter Wasser. Ich war regelrecht schockiert, weil man nicht gesehen hat, wo da der Trick lag. So eine realistische Darstellung eines Mordes habe ich auf der Bühne noch nicht gesehen.
  • Und dann erdrosselt Richard mit eigenen Händen seine Frau Anne – und es ist ein langer Kampf, der erstmalig Richard selbst Hand anlegend zeigt. Sehr brutal, noch dazu kann Freemans Richard nur den linken Arm selbstständig bewegen – und so zeigt es noch deutlicher, dass ihn seine Gier nach Macht trotz seiner körperlichen Defekte stark und überlegen macht.

Der tödliche Schuss von Richmond auf Richard III ganz am Ende – nachdem er um „A horse, a horse, my kingdom for a horse‟ gebeten hat – war so laut, dass das ganze Publikum kollektiv zusammengezuckt ist. Dass beim Erdolchen eines anderen Charakters Blut ins Publikum spritzen musste (die Zuschauer in den ersten drei Reihen bekamen T-Shirts oder Hemden zum Überziehen), ist Geschmackssache. Da das Anliegen Jamie Lloyds ist, auch viele jüngere Zuschauer zu erreichen, die bisher noch nie im Theater waren, ist es vielleicht verständlich, dass etwas Gore aufgeboten wird. Erschreckender aber fand ich ohnehin die beiden oben genannten Szenen.

Martin Freeman als Richard III

Jetzt kommt der schwierigste Teil. Ich bin etwas zwiespältig bezüglich seiner Performance, denn auf der einen Seite fand ich es schon faszinierend, seinem oft recht sarkastischem, rapid-fire Spiel zuzusehen, und er hat mich oft zum Lachen gebracht. Auf der anderen Seite könnte man die Figur des Richard von der Anlage her durchaus mit der Figur des Frank Underwood in House of Cards vergleichen: Er geht über Leichen, um an sein Ziel zu kommen, hat aber gleichzeitig so eine Ausstrahlung, dass er Frauen anzieht und Anhänger bei der Stange hält. Und das verkörpert Kevin Spacey in House of Cards fantastisch, sodass es – gerade in der ersten Staffel – selbst für den Zuschauer manchmal schwierig ist, sich dem „Charme des Bösen‟ zu entziehen. Martin Freeman dagegen schafft diesen Spagat nicht so recht – ich fand ihn weder erschreckend böse (außer bei der Ermordung seiner Frau und vielleicht noch bei der Szene, in der er Queen Elizabeth, deren Mann UND Söhne er ermorden ließ, an einen Stuhl fesseln lässt, um sie dazu zu „überreden‟, ihm ihre Tochter zur Frau zu geben), noch war es nachzuempfinden, warum sich Anne, die er am Totenbett ihres Mannes umwirbt, von ihm „bezirzen‟ lässt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das nun sozusagen Martin Freemans Schuld ist, oder ob der Regisseur Jamie Lloyd Richard so angelegt haben wollte.

Was mir außerdem über weite Teile des Stückes fehlte, war ein emotionaler Zugang (von Schockeffekten mal abgesehen). Was liegt unter der Schale des machthungrigen, skrupellosen Richard? Das kam für mich nur in zwei Szenen etwas heraus:

  • In dem Gespräch mit seiner Mutter, der Duchess of York, die ihm ganz schön um die Ohren haut, was sie vor ihm hält, wie er schon seit seiner Geburt ihr Leben zur Hölle gemacht hat (Act IV, Scene 4):

No, by the holy rood, thou know’st it well,
Thou camest on earth to make the earth my hell.
A grievous burthen was thy birth to me;
Tetchy and wayward was thy infancy;
Thy school-days frightful, desperate, wild, and furious,
Thy prime of manhood daring, bold, and venturous,
Thy age confirm’d, proud, subdued, bloody,
treacherous,
More mild, but yet more harmful, kind in hatred:

Da muss er schon mal schlucken, zumal sie ihm noch prophezeit: „Bloody thou art, bloody will be thy end‟.

  • Nach seinem Traum (vor dem großen Finale) in dem großartigen Monolog (Act V, Scene 3):

Have mercy, Jesu!—Soft! I did but dream.
O coward conscience, how dost thou afflict me!
The lights burn blue. It is now dead midnight.
Cold fearful drops stand on my trembling flesh.
What do I fear? myself? there’s none else by:
Richard loves Richard; that is, I am I.
Is there a murderer here? No. Yes, I am:
Then fly. What, from myself? Great reason why:
Lest I revenge. What, myself upon myself?
Alack. I love myself. Wherefore? for any good
That I myself have done unto myself?
O, no! alas, I rather hate myself
For hateful deeds committed by myself!
I am a villain: yet I lie. I am not.
Fool, of thyself speak well: fool, do not flatter.
My conscience hath a thousand several tongues,
And every tongue brings in a several tale,
And every tale condemns me for a villain.
Perjury, perjury, in the high’st degree
Murder, stem murder, in the direst degree;
All several sins, all used in each degree,
Throng to the bar, crying all, Guilty! guilty!
I shall despair. There is no creature loves me;
And if I die, no soul shall pity me:
Nay, wherefore should they, since that I myself
Find in myself no pity to myself?
Methought the souls of all that I had murder’d
Came to my tent; and every one did threat
To-morrow’s vengeance on the head of Richard.

Dieser Monolog hat erstmals gezeigt, dass Richard sich selbst in Frage stellt und ihm bewusst ist, was er getan hat. Martin Freemans Darstellung dieser Szene hatte für mich stellenweise (fett gedruckte Stellen) fast etwas von dem „Zwiegspräch‟ zwischen Gollum und Sméagol in der Herr der Ringe: Die Zwei Türme. Schauspielerisch wirklich ganz hervorragend!

Der Rest der Besetzung

Ich fand alle Rollen außerordentlich gut besetzt, Gina McKee beweist erneut, dass sie eine fantastische Schauspielerin ist (ich habe sie auch schon über National Theatre Live in King Lear mit Derek Jacobi gesehen); ihre beste Szene ist die oben genannte Szene mit Richard, in der sie zu guter Letzt auch noch an den Stuhl gefesselt wird. Außerdem stach für mich noch Maggie Steed als Lady Margaret heraus, sowie Jo Stone-Fewings als Buckingham und Gerald Kyd als Catesby. Ach, auch Hastings (Forbes Masson) hat mir gefallen. Eigentlich haben wirklich alle ihre Rollen gut gemeistert, inklusive der beiden Jungs, die die Söhne von Queen Elizabeth gespielt haben (Louis Davison und Tommy Rodger).

Fazit

Eine spannende, fast-paced und action-packed Inszenierung, die aber etwas an emotionalem Tiefgang vermissen lässt. Im Gegensatz zu den Theaterstücken, die ich, wenn auch über Satellit, bisher von zwei anderen Lieblingsschauspielern gesehen habe (Benedict Cumberbatch in Frankenstein und Tom Hiddleston in Coriolanus), hatte ich nicht das Gefühl, mir dieses Stück immer und immer wieder ansehen zu müssen. Auch wenn ich die Inszenierung an sich schon interessant und bis ins letzte Detail durchdacht fand – ich habe ja bei weitem hier nicht alles besprochen, was mir noch gefallen hat, so etwa der Einsatz von Live-Video, oder die exzellente Kampf-Choreografie am Schluss -, hat sie mich nicht so stark in seinen Bann gezogen wie andere Theaterstücke oder auch wie andere Performances von Martin Freeman.

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15 Antworten zu Martin Freeman in „Richard III“: London, 6.9.2014

  1. Schlopsi schreibt:

    Ich sage jetzt einfach mal: Purer Neid!
    Liest sich- der Mängel zum trotz, ja trotzdem noch sehr spannend.
    Und gelohnt haben dürfte sich der Trip dank Teil 1 ja auch. Das Grinsen scheint bis hier her. 🙂

  2. friedlvongrimm schreibt:

    Ich wurde ganz aufgeregt schon allein vom lesen. Ich kann diese Nervosität und die Heiligkeit der jeweiligen Person so gut nachvollziehen. Herzlichen Glückwunsch!^^

    • singendelehrerin schreibt:

      Danke – aber: „Heiligkeit“? 😉

      • friedlvongrimm schreibt:

        Naja, du weißt schon. Bin grad von mir ausgegangen und dachte an Personen bei denen ich sterben würde, wenn ich sie treffen würde. *lach*

      • singendelehrerin schreibt:

        Na gut… wobei ich den Begriff – für mich – dann doch etwas zu hochgegriffen finde. 😉 Aber prinzipiell weiß ich, was du meinst. Und ich frag mich eh schon, wie das nächstes Jahr bei Benedict Cumberbatch wird, den ich ja noch einen Tick mehr verehre als Martin! *schwitz* Danach falle ich wahrscheinlich in Ohnmacht… 😉

  3. bullion schreibt:

    Danke für den tollen Bericht — auch wenn ich zugegebenermaßen bisher nur den ersten Teil gelesen habe. Schon alleine das Zusammentreffen muss der pure Wahnsinn gewesen sein — und da noch so schlagfertig zu sein, finde ich wirklich klasse. Freut mich dass du so einen tollen Trip hattest! 🙂

  4. Libertarian Anonymous schreibt:

    Immerhin hat Richard III keinen Hund umgebracht!

    😉

  5. An schreibt:

    Oh, ich will auch! Der Teil mit dem Autogramm klingt echt toll, ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt einen vernünftigen Satz auf Englisch hätte formulieren können 😀 Und auch das Theaterstück klingt trotz deiner Kritik gut. Hätte ich auch gerne gesehen…
    (Ich find’s übrigens lustig, dass du das genau heute geschrieben hast – an Martin Freemans Geburtstag 😉 )

    • singendelehrerin schreibt:

      Oh, siehste, in Bezug auf Geburtstage bin ich dann doch wieder zu wenig Fangirl – ich bin schon froh, wenn ich die persönlichen nicht vergesse… 😉 Happy belated birthday, Martin! Vielleicht ja auch deswegen die Geschenke von manchen Fans…
      Das Stück war ja auch durchaus sehenswert, aber halt nicht so „mind-blowing“, wie ich’s mir vielleicht auch erhofft hatte.
      Zum „vernünftigen Satz auf Englisch“: Ich denke mir jedesmal nach so etwas (ich habe schon ein paar Schauspieler auf Conventions getroffen): Mein Gott, hast du wieder rumgestöpselt! Diesmal ging es sogar einigermaßen, aber ich kann mich irgendwie sowohl im Englischen, als auch im Deutschen, schriftlich besser ausdrücken als mündlich. Und dann immer diese Nervosität, obwohl das doch auch nur Menschen sind…

      • An schreibt:

        Das mit dem Geburtstag wusste ich aber auch nur, weil ich ein paar Sherlock- und so Fanseiten auf Facebook folge – eigentlich auch der einzige Grund, warum ich Facebook überhaupt noch nutze. 😉
        Ich kann mich schriftlich auch besser ausdrücken, egal welche Sprache. Und diese sinnlose Nervosität habe ich auch schon erlebt, hatte aber leider noch nie die Chance, mit einem Schauspieler / Regisseur zu sprechen… 😦

  6. schauwerte schreibt:

    Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah, du hast mit ihm gesprochen!!!!!!!!!! Cool! Und: Den Hitchhiker höre ich auch seit Tagen…:-)

    Der Schuss (=Tod Richards) hat mir damals fast richtig weh getan. So laut! Ich habe mich so erschrocken. Ich fand Martin Freeman sehr großartig, da ziemlich anderes, als alles, was ich bis dato von ihm gesehen habe. Das Stück geizt auch nicht mit Schauwerten. Oder Schockwerten. Das hat mich damals ziemlich mitgenommen (der MINUTENLANGE Kampf mit seiner Frau…) und hat mir einiges abverlangt. Ich kann dir zustimmen, wenn du sagst, dass du das nicht immer wieder anschauen würdest, wie bspw. Frankenstein (bald wieder im Kino – hurra!!).
    Ich würde mich freuen, ihn nochmal auf der Bühne zu erleben, hoffentlich nicht in allzuweiter Ferne!

    • singendelehrerin schreibt:

      Ist der Hitchhiker nicht fantastisch?! 🙂

      Ich fand schon, dass man bei Martin Freemans Richard auch so ein paar typische Gesten und Mimiken gesehen hat, die man auch aus anderen Rollen kennt. Trotzdem, ja, es war schon eine deutlich andere Rolle, und der minutenlange Kampf mit seiner Frau war wirklich heftig – so hatte ich ihn noch nicht erlebt!

      Trotzdem glaube ich, dass seine Karriere sich nicht in Richtung Bösewicht entwickeln wird. Und damit kann ich leben – ich mag eh sein „comic timing“ mit am liebsten.

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