Dawn of the Planet of the Apes: Kurzkritik (Planet der Affen: Revolution; Matt Reeves, USA 2014)

So voll wie es heute in der Sneak Preview war, haben wohl viele darauf spekuliert, dass wir Dawn of the Planet of the Apes zu sehen bekommen – und das haben wir auch.

Angesichts der späten Stunde nur eine Kurzkritik:

  • fantastische Special Effects, vor allem bei den Nahaufnahmen der Affen. Andy Serkis (Caesar) und Toby Kebbell (Koba) geben den beiden Widersachern Substanz und „Menschlichkeit‟. Andy Serkis hat da ja inzwischen mit der Motion Capture Technik seit LotR: The Two Towers viel Erfahrung – und es ist wieder einmal erstaunlich, wie täuschend echt und lebendig die Affen mit dieser Technik wirken.

  • Hauptcharakter auf der menschlichen Seite sehr gut (Jason Clarke) – mit guter Chemie zu Caesar, Nebencharaktere zu wenig Substanz (trotz z. Tl. sehr guter Besetzung, z. B. Gary Oldman).
  • Story/“Moral von der Geschicht'“ für meinen Geschmack etwas zu simpel (es gibt gute Affen und gute Menschen, und es gibt schlechte Affen und schlechte Menschen; Angst erzeugt Krieg…) und zu oft gesehen – und ich meine jetzt nicht in Planet der Affen-Filmen.

Insgesamt konnte mich der Film nicht so ganz mitreißen, deswegen nur 6 von 10 Punkten.

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5 Antworten zu Dawn of the Planet of the Apes: Kurzkritik (Planet der Affen: Revolution; Matt Reeves, USA 2014)

  1. Nummer Neun schreibt:

    Oha – dabei freue ich mich schon seit Monaten auf den Film!

    • singendelehrerin schreibt:

      Du, lass dir das durch mich nicht verderben – ich liege ja mit meiner Meinung ziemlich unter den Wertungen bei IMdB und Metacritic.
      Und ich habe mich sicher nicht gelangweilt! Schau ihn dir an – bin gespannt, wie du ihn dann findest.
      Ach ja, was ich vergessen hab: ich habe ihn in 2D gesehen, aus meiner Sicht völlig ausreichend.

  2. Libertarian Anonymous schreibt:

    Ich fand dem Film auch ziemlich mittelmässig. Es gab keine Überraschungsmomente, und die Charaktere haben mich auch ziemlich kalt gelassen. Die Animation der Affen ist zwar toll, aber das macht alleine noch keinen guten Film. Immerhin scheinen sie so teuer gewesen zu sein, dass – wieder einmal – nichts mehr übrig war für ein gutes Drehbuch.

    Meiner Meinung nach wäre der Film wesentlich interessanter gewesen, wenn man die Handlung zeitlich früher angesetzt hätte – also dann, wenn die Seuche noch wütet. Aus dem Spannungsfeld zwischen Epidemie, Menschen und Affen hätte man einiges machen können…

    Der erste Film der Reboot-Sequel war jedenfalls besser.

    • Libertarian Anonymous schreibt:

      Etwas wirklich Gutes hatte der Film allerdings… auf der Suche nach Kritiken dazu bin ich auf diesen Kritiker gestossen:

      😉

  3. bullion schreibt:

    Hmm, schade. Ich fand den Vorgänger richtig toll! Werde den hier dennoch irgendwann einmal nachholen…

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