X-Men: Days of Future Past – Kurzkritik

Ich muss einfach meine ersten Eindrücke vom neuen X-Men noch schnell loswerden, auch wenn es schon richtig spät ist. Eine ausführlichere und etwas differenziertere Kritik folgt dann nach der zweiten Sichtung.

Unglaublich fesselnd, wahnsinnig emotional packend, visuell überzeugend, mit starken Dialogen und einem James McAvoy, der mich mit seiner emotionalen Intensität völlig in seinen Bann gezogen hat. Die ganze Besetzung ist natürlich ein Traum, auch wenn Patrick Stewart und Ian McKellen deutlich weniger im Fokus stehen als ihre jungen Alter Egos. Michael Fassbender sieht in der Rolle des Erik/Magneto fantastisch aus, Jennifer Lawrence macht sich auch in Blau gut, Hugh Jackman IST Wolverine – und es gibt ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Oh, und für alle GoT-Fans ist natürlich Peter Dinklage ein besonderer Leckerbissen! Aber für mich ist das Highlight mit Abstand James McAvoy.

It pains me to say this: Besser als The Avengers – zumindest nach der ersten Sichtung, die aber sicher nicht die letzte war.

Ich weiß nicht recht, weswegen ich Punkte abziehen sollte: ich stand von Anbeginn unter Spannung, habe um das Leben der Charaktere gebangt, mir sind mehrfach Tränen runtergelaufen, ich habe aber auch herzhaft gelacht – the whole nine yards!

Deswegen fürs erste 10 von 10 Punkten.


13 Gedanken zu “X-Men: Days of Future Past – Kurzkritik

  1. hmm… ich fand x-men 1-3 ziemlich lala und hab die anderen wegen mangelndem interesse nicht geschaut – trotzdem anschauen?

  2. und ich fand auch the dark knight, avengers und den anderen superhelden quatsch immer ziemlich beschissen, muss ich dazu sagen 😀

  3. Ich habe ihn auch gestern gesehen (und mich mal wieder geärgert, dass alles 3D sein muss, hrmpf) und fand ihn ebenfalls ziemlich gut. schöne kostüme (oscar für die beste scheißfrisur geht an: peter dinklage, hahaha). eigentlich habe ich immer probleme, wenn es um so dinge wie zeitreisen, zeitsprünge und wurmlöcher etc. geht, aber hier wurde alles ziemlich dicht zusammengehalten. michael fassbender ist sooooooo gut, der macht einem manchmal richtig angst. mit james mcavoy habe ich mitgelitten. er ist auch sehr toll. ich hoffe, du hast den film als ov gesehen?

    1. Klar hab ich den Film als OV gesehen! Mir kommt nix anderes vor die Linse bzw. ins Ohr! 😉
      Zum Thema „Scheißfrisur und Peter Dinklage“: Ja, richtig schön 70er-Jahre halt. 😉 Wobei ich richtig überrascht war, dass James McAvoy auch mit längeren Haaren und Bart gut aussieht. Ja, Michael Fassbender ist halt auch die ideale Besetzung für den jungen Magneto – er kann einfach mit seinen Blicken auch so viel ausdrücken!

  4. Yay, ich geh heute ins Kino und kann den neuen X-Men endlich auch gucken – da lässt mich deine Kurzkritik noch sehnlicher darauf warten, dass endlich 20.00 Uhr ist 😀

  5. Jaaa, habe ich ganz ähnlich empfunden. War eine gute Mischung aus Comedy, Drama und Action – und die alten Filme und neuen Filme wurden echt gut verwoben. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, v.A. das Wiedersehen von Charles und Erik. Irgendwie fangirle ich seitdem James McAvoy wieder total … kann man fast keinem erzählen XD trotz der Matte die er in dem Film hat. XD
    Was ich etwas schade finde, war Quicksilvers schräges Styling, obwohl er eine soooo coole Slow-Motion-Szene hatte. Manch einer mag über die Comic-Verfilmungen spotten. Im Gegensatz zu vielen schwermütigen Dramen und Kunstfilmen, ist es einfach adrenalingeladene und richtig gute Unterhaltung. 🙂 Die neigen nur dazu, dass man sich verschätzt mit der Bewertung. Du hast ja die Avengers angesprochen. Als ich da rausgegangen bin, hätte ich denen 10/10 Punkten gegeben. Heute verstehe ich das nicht mehr so ganz … ich glaube ich lasse mich zu sehr mitreißen XD

    1. Kann man sich bei der (absolut subjektiven) Bewertung eines Films „verschätzen“? Hey, wenn man beim Rausgehen aus dem Kino denkt: Wow, was für ein rundum gelungener Filmeabend, warum soll man dann dem Film nicht 10 Punkte geben? Klar mag es objektive Kriterien und Maßstäbe geben, und vielleicht ist manch „schwermütiges Drama“ „weltbewegender“ als so eine Comic-Verfilmung. Aber soll Kino nicht auch ermöglichen, dass man mal für zwei Stunden oder mehr dem Alltag entkommt?

      Allerdings gebe ich zu, dass manche Filme dann beim zweiten Mal Sehen deutlich verlieren (mir ging das so bei „Inception“), weswegen das für mich – bei solchen Filmen – dann der Härtetest ist.

      Zu James McAvoy: Oh ja, auch bei mir ist da jetzt Fangirling angesagt – hab schon nachgeguckt, welche Filme ich mit ihm noch nicht gesehen habe bzw. welche ich mir nochmal ansehen muss… *seufz* Schon wieder einer…

  6. Klingt gut! Ich mag die „X-Men“-Filme und fand schon „First Class“ wirklich gelungen. Dieser hier wird dann im Heimkino nachgeholt…

    1. Danke für den Link zu deiner Kritik! Ich denke mal, 8 von 10 ist für jemanden wie dich, der sagt, dass ihn inzwischen mehr die kleineren Filme als die Blockbuster reizen, ein riesengroßes Lob. Ich habe mir tatsächlich gestern Nachmittag den Film noch ein zweites Mal angesehen. Werde vielleicht heute noch eine ausführlichere Kritik (inkl. Spoiler) schreiben. Funktioniert auf jeden Fall fast noch genauso gut wie beim ersten Sehen!

      1. Der letzte Kinofilm, der 9 Punkte gekriegt hat, war „Skyfall“ im Jahre 2012. Der letzte 10-Punkte-Film auf der Leinwand war „The Dark Knight“.

        1. Ah, OK, „Skyfall“ hätte von mir nicht so viele Punkte bekommen (eher 7). Action gut, Bösewicht GENIAL (Javier Bardem ist zum Niederknien!), aber irgendwie hat er mich trotz allem nicht emotional berührt. Das schafft der neue „X-Men“. „The Dark Knight“ hatte von mir, glaub ich, 9 oder auch 10 Punkte bekommen… Leider ist mein Review, dass ich einem Forum gepostet hatte, nicht mehr zu finden. Ich Depp hätte mir die ganzen Reviews auch auf dem PC speichern sollen…

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