Die Singende Lehrerin in Aktion: Aufführung in der Schule

Es ist vollbracht! 🙂 Am Freitag Abend war die Theateraufführung von „Und dann gab’s keines mehr“ (Agatha Christie), zu der ich mit meinem kleinen Schul-„Chor“ (acht Mädels, ein junger Mann), einer kleinen Band (Klavier, Gitarre, Schlagzeug und Querflöte) und meinem privaten Gesangsensemble die Musik beigesteuert habe. Es war das erste „Joint Venture“ von meiner Kollegin, die die Theatergruppe leitet, und mir, weswegen wir im Vorfeld schon recht nervös waren. Interessanterweise war ich dann aber am Tag der Aufführung recht ruhig, obwohl – oder weil – die Generalprobe am 1. Mai alles andere als gut gelaufen war, sowohl, was die Theaterleute, als auch, was unsere Musik anbelangt hat.

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen, dass ich keine Musiklehrerin bin. Ich bin da völlig autodidaktisch rangegangen und habe, da es an unserer Privatschule keinen Musikunterricht (und somit keinen Musiklehrer) gab, mir einfach das musikalische Leben zu meiner Aufgabe gemacht, als ich neu an diese Schule gekommen bin. Seitdem habe ich sicher sowohl durch das Gesangsensemble, zu dem ich hier in München gefunden habe, als auch durch mein Mitsingen bei diversen Projekten in großen und kleineren Chören (Herr der Ringe – Live to Projection, Requiem von Mozart, Magnificat von Bach, Carmina Burana von Orff) viel dazu gelernt, sodass ich mir (und den Schülern) inzwischen mehr zutraue. Allerdings brauche ich für die Arbeit mit den Instrumentalisten schon Unterstützung, da ich nicht mal ein Begleitinstrument spiele und ich so beispielsweise dem Gitarristen nicht viel mehr sagen kann als: „Das klingt falsch“ oder „Kannst du bitte hier lieber zupfen als schlagen?!“ So hat mir die letzten Jahre oft mein Bruder geholfen – und dieses Jahr hatte ich Unterstützung durch ein Mitglied meines Vokalensembles. Er hat dann auch dankenswerter Weise das Klavierspielen übernommen.

Wir haben nun bei der Aufführung über ein Aufnahmegerät vor der Bühne alles aufgenommen (als mp3, sicherlich nicht die allerbeste Qualität) – und ich möchte gerne drei Stücke mit euch teilen. Nun ist dies wieder eine Live-Aufnahme, und zwar von Sängern ohne Mikrofon. Das einzige, das hier verstärkt war, war die Gitarre beim (hier) letzten Lied. Da direkt vor dem Aufnahmegerät meistens der Alt stand, kommt er etwas mehr raus als der Sopran oder die Männerstimme(n). Das bitte ich also beim Anhören im Kopf zu behalten. Außerdem ist das Vorgetragene sicher nicht perfekt, ein paar kleine Fehler sind bei genauem Zuhören schon zu hören, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden – und stolz auf meine kleine Truppe!

What a wonderful world

Hier singen meine Schüler (9) gemeinsam mit meinem Vokalensemble (6), das kleine Solo singt mein einziger Mann (ca. 20 Jahre alt) im Schulchor.

 

Engel

Im Original von Rammstein, hier in einem Arrangement für Chor, das wohl vor ein paar Jahren Pflichtstück bei Chorwettbewerben war. Gesungen von meinem Vokalensemble und mir (zu siebt).

 

You Raise Me Up

Vorbild hier die Version von Josh Groban, aber meine Schüler singen einen dreistimmigen Chorsatz, mit Klavierbegleitung, Gitarre, Querflöte und Schlagzeug. Mein Sänger hatte zwar ein Mikrofon, aber da das Aufnahmegerät direkt vor der Bühne, die Lautsprecher aber im Raum verteilt waren, ist er auf der Aufnahme wohl deutlich leiser als er es tatsächlich für das Publikum war.

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