Blogparade: Serien-Highlights

Über Nummer Neun bin ich auf die Blogparade von Wortman zum Thema Serien-Highlights gekommen. Ich versuche nun also, die 15 Serien aus den „myriads“ von Serien, die ich in meinem Leben gesehen habe, herauszuschälen, die aus meiner Sicht „must-sees“ sind. Die ersten waren ziemlich klar – das sind diejenigen, die ich entweder schon mehr als einmal gesehen habe, oder die zumindest vorhabe, noch einmal anzusehen. Auf den hinteren Plätzen wird’s dann echt schwierig – da mussten insbesondere ein paar aktuellere Serien auf der Strecke bleiben, die mir zwar gerade am Herzen liegen, die aber noch nicht abgeschlossen sind, weshalb es noch nicht abzusehen ist, ob sie als „Gesamtkunstwerk“ unter den besten 15 landen. Innerhalb der 15 habe ich allerdings keine weitere Wertung vorgenommen (auch wenn die auf den ersten Plätzen schon diejenigen sind, die mir am meisten am Herzen liegen.

  1. Buffy – The Vampire Slayer (Im Bann der Dämonen)
  2. X-Files (Akte X)
  3. Star Trek: Deep Space Nine
  4. Battlestar Galactica (die neue Serie)
  5. Farscape
  6. Firefly
  7. The West Wing
  8. Sherlock
  9. House M.D. (Dr. House)
  10. Luther
  11. Boston Legal
  12. Big Bang Theory
  13. Breaking Bad
  14. Six Feet Under
  15. Ally McBeal

Oh, wow, jetzt sind mir gerade noch Ally McBeal und Boston Legal eingefallen – da musste ich Hör mal, wer da hämmert rausschmeißen! Außerdem habe ich jetzt einige Serien nicht dabei, die ich mal geliebt habe, bei denen aber die letzten Staffeln nicht so überzeugen konnten, z. B. Castle, Supernatural, Torchwood (Series 3: Children of Earth war mit das Beste, was ich je im Fernsehen gesehen habe, aber Series 4: Miracle Day war Mist!).

Angel (Jäger der Finsternis, immer diese bescheuerten deutschen Untertitel) hätte ich gerne einfach zu Buffy mit dazugeschrieben, gehört einfach zu Joss Whedons Buffyversum, aber da ich die letzte Staffel und insbesondere den Schluss der Serie nicht mehr so gut fand, muss das Spin-Off wohl draußen bleiben…

Und obwohl ich ja Alex O’Loughlin in Moonlight und Hawaii Five-0 liebe – zu den 15 besten Serien gehören sie trotzdem nicht. No offense, Alex! Schweren Herzens taucht auch The Mentalist und The Killing hier nicht auf. Ach, 15 sind einfach zu wenig… *seufz* Ganz aktuell stehe ich außerdem auf Arrow, Teen Wolf (*ähem*) und Downton Abbey, aber es ist einfach noch nicht abzusehen, ob sie das Zeug haben, um eine der oben genannten Serien abzulösen.

Edit: OMG – ich hab Friends vergessen!!!!!

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20 Antworten zu Blogparade: Serien-Highlights

  1. Stepnwolf schreibt:

    „Torchwood“ als Spin Off von „Doctor Who“ finde ich auch ganz spannend. Und mir geht es da wie dir, ich fand auch Staffel 4 Miracle Day sehr schlecht (muss an der Verlagerung in amerikanische Gefilde liegen) und Staffel 3 Children of the Earth am besten.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ich glaube, so ging es doch vielen, insbesondere europäischen Fans. Keine Ahnung, wie die Resonanz in den USA war. Der Darsteller von Gwens Ehemann Rhys (Kai Owen) hat auf der Fedcon vorletztes Jahr auch gesagt, dass er fand, dass die Verlagerung nach Amerika nicht gut war. John Barrowman dagegen war letztes Jahr auf der Con gar nicht kritikfähig… Ich hatte nämlich den Eindruck, dass man Captain Jack für den amerikanischen Markt „strictly gay“ gemacht hat, während er ja vorher sowohl Frauen als auch Männer liebte. Für mich kam das so rüber, als wäre das für die Amerikaner „entschärft“ worden. Als ich ihn im Q&A Panel dazu befragen wollte, hat mich Barrowman gar nicht richtig erklären lassen, was ich meinte (hat mich auch unterbrochen) und hat das komplett abgeschmettert. Seitdem hab ich ein etwas zwiespältiges „Verhältnis“ zu ihm… Konnte ihn als Bösewicht bei „Arrow“ auch gar nicht mehr richtig „genießen“…

      • Stepnwolf schreibt:

        Möglich, das es tatsächlich eine entschärfte Version von Captain Jack extra für den amerikanischen Markt gab. Ist mir ehrlich gesagt gar nicht so aufgefallen. Die Figur des Captain Jack fand ich aber immer besonders gelungen, schon bei seinen ersten Auftritten damals noch bei „Doctor Who“. Vor allem auch die bisexuelle Attitüde war spannend. Die Interaktion zwischen Barrowman und dem damaligen Doctor-Darsteller Eccleston und seinem Nachfolger Tennant war einfach perfekt. Die Folgen mit ihm sind auch immer Highlights innerhalb der jeweiligen Staffeln.

        • singendelehrerin schreibt:

          Ich gebe zu, dass ich zu „Doctor Who“ irgendwie nie so recht einen Zugang gefunden habe. Ich habe mal ein paar Folgen mit Captain Jack gesehen, aber das war’s dann auch schon. Irgendwie war mir das dann doch zu schräg bzw. anstrengend: allein die Daleks haben mich nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht… 😉 Wobei, nachdem ich jetzt David Tennant als Richard II bei der Royal Shakespeare Company gesehen habe, würde es mich fast reizen, die Staffeln mit ihm mal zu gucken. Der Typ hat ja RICHTIG was drauf!

      • juliaL49 schreibt:

        Kinners, Torchwood hat nur drei Staffeln!

        Ich habe Children of Earth in meiner Liste genannt und von zwei weiteren nur die erste Staffel. Es geht ja um must-sees und Leuten eine Empfehlung vorzuenthalten, nur weil die Serie später (oder vorher) nicht so gut war, wäre ja unfair 😉

  2. Nummer Neun schreibt:

    Oh Battlestar Galactica, das habe ich mir schon immer mal vorgenommen, zu schauen! Und endlich noch eine Nennung für Deep Space Nine 🙂

    • singendelehrerin schreibt:

      BSG ist phänomenal – das ist einfach eine der besten post-9/11-Serien. Was da im Gewand einer Sci-Fi-Serie daherkommt, steckt so voller Themen: vom Glauben an die „rechte“ Religion bis zur Frage, ob oder wann Folter gerechtfertigt ist. Alle Charaktere sind dermaßen vielschichtig – bei jedem „Guten“ denkst du dir manchmal: „F*ck, das kannst du doch nicht machen!!!“ und selbst die „Bösen“ haben mal ihre Momente, in denen du Mitleid mit ihnen hast. TV at its best!

  3. Stepnwolf schreibt:

    Ja, Tennant ist großartig als Doctor Who. Aber wenn, dann unbedingt im englischen Original schauen. 🙂 Ist aber tatsächlich so eine typische Serie, die man entweder liebt oder zu der man so überhaupt keinen Zugang findet. Bei mir ist es ersteres. Für eine SciFi Serie ist „Doctor Who“, was die Ideen betrifft, herausragend. Solch intelligente Drehbücher mit so viel Einfallsreichtum findet man in dem Genre nicht so häufig.

    • singendelehrerin schreibt:

      Sowieso nur auf Englisch! Man müsste mich schon fesseln und knebeln, um mir deutsche Synchro-Versionen anzusehen… 😉 Mal von den Serien abgesehen, die ich früher im deutschen Fernsehen angeschaut habe.

  4. phyXius schreibt:

    Also „Home Improvement“ rauszukicken, selbst für „Boston Legal“….tztztz. Ich hätte dafür sofort „Star Trek“ gestrichen, damit konnte ich – egal welches Raumschiff da gerade rumfliegt – bisher nie viel anfangen. Dafür aber umso mehr mit „The West Wing“, das finde ich auch super.

    • singendelehrerin schreibt:

      Ja, da mussten harte Entscheidungen gefällt werden… 😉 Aber zwischen mir und meinen Brüdern ist „Das glaube ich nicht, Tim!“ immer noch ein Insider-Witz (oder auch „Mehr Power!“)
      „Star Trek“ musste jedoch in irgendeiner Form drinbleiben. Bin zwar kein Hardcore-Trekkie (vielleicht mag ich auch deswegen den Reboot durch J. J. Abrams), aber angesehen habe ich doch alles, was zu dem Universum gehört; auch wenn ich nicht alles gut fand.

  5. Wortman schreibt:

    Farscape moch ich auch sehr 🙂

  6. bullion schreibt:

    Auch eine sehr schöne Liste! „Ally McBeal“ habe ich früher auch sehr gerne gesehen, dürfte überhaupt die erste regelmäßig verfolgte Serie seit „Akte X“ bei mir gewesen sein. „Farscape“ schaue ich übrigens gerade (und stecke mitten in der zweiten Staffel).

  7. singendelehrerin schreibt:

    @JuliaL49 (irgendwie kann ich nicht direkt auf deinen Kommentar antworten… hm): Danke für deinen Kommentar! Siehste, soweit hab ich gar nicht gedacht, nur einzelne Staffeln rauszupicken! Muss ich mir mal anschauen, was du da außer Children of Earth noch hast…

  8. singendelehrerin schreibt:

    @Wortman und bullion: Ich fühlte mich ja bisher ziemlich allein mit meiner „Farscape“-Leidenschaft, wohl auch, weil ich die Serie erst dieses Frühjahr (durch die Fedcon, auf der ich Ben Browder und Claudia Black kennengelernt hatte – welch eine Chemie die zusammen auf der Bühne hatten! Für mich das Paar mit der größten Chemie EVER!) entdeckt habe. „Farscape“ war auch der Grund, warum ich noch einen englischsprachigen Blog begonnen habe (Passions of a frelling fangirl: frellingfangirl.wordpress.com), in der Hoffnung, da mehr Fans zu finden. Naja, war nicht so von Erfolg gekrönt und inzwischen schreib ich dort auch über andere Leidenschaften (mostly actors…).

    • Wortman schreibt:

      Farscape ist damals irgendwie ein bisschen untergegangen. Ich hab z.B. auch erst viel später (durch Zufall) mitbekommen, dass es einen Speilfilm gab: Farscape: Peacekeeper Wars oder so ungefähr…

      • singendelehrerin schreibt:

        Ja, laut dem, was ich im Nachhinein mitbekommen hab, kam die 4. Staffel auch gar nicht mehr ins deutsche Fernsehen. Weiß gar nicht, ob die Peacekeeper Wars je synchronisiert worden sind…

      • Wortman schreibt:

        Doch, den Peacekeeper – Spielfilm hatte ich in deutsch geguckt.

        Das Ergebnis der Blogparade ist online 🙂

  9. Libertarian Anonymous schreibt:

    …du hast auch zwei der besten Sitcoms überhaupt vergessen: „Frasier“ und „Seinfeld“… tsts…

    • singendelehrerin schreibt:

      Schlimmer: Ich hab sie nicht vergessen, sondern schlichtweg nicht geschaut! 😉 Hab von beiden nur Einzelfolgen gesehen, nicht zuletzt weil diese Serien früher bei uns so einen späten Sendeplatz hatten. Man mag es kaum glauben, aber alles, was nach 23 Uhr gesendet wurde, ging damals meist an mir vorbei. Siehe auch die „Sopranos“…

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