The World’s End (Edgar Wright, UK 2013)

The World’s End bringt das erfolgreiche Team zurück auf die Leinwand, das uns schon mit Shaun of the Dead (2004) und Hot Fuzz (2007) zu Lachsalven hingerissen hat: Regisseur Edgar Wright, Drehbuchautor und Schauspieler Simon „Scotty“ Pegg und Nick Frost. Das lange Warten auf den dritten Film in der „Three Flavours Cornetto“-Trilogie (auch „Blood and Ice Cream“-Trilogie genannt: http://de.wikipedia.org/wiki/Blood-and-Ice-Cream-Trilogie ) hat sich auf jeden Fall gelohnt – der Film ist ein riesen Spaß!

Gary King (Pegg) will beenden, was die Gruppe von fünf Freunden 1990 als Jugendliche nicht zum Ende gebracht haben: die „Golden Mile“ in ihrer Heimatstadt Newton Haven – 12 Kneipen an einem Abend, in jeder Kneipe ein Glas Bier. Die Kneipen haben so passende Namen wie The First Post (der erste Pub, den sie besuchen), The Old Familiar, The Famous Cock – und natürlich: The World’s End (der letzte Pub auf der „Golden Mile“).  Garys Freunde sind zunächst nicht besonders erpicht auf die Sauftour, aber dann sind doch alle mit dabei: Andy (Nick Frost), Peter (Eddie Marsan), Steven (Paddy Considine) und Oliver (Martin „Bilbo/Dr. Watson“ Freeman). 

Schon im ersten Pub haben die fünf Kumpels das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt – nur, sind sie es, die sich verändert haben, oder ist es Newton Haven, das sich verändert hat? Die zweite Station ist dann The Old Familiar, wo Olivers Schwester Sam (Rosamund Pike) auf einen Sprung vorbeischaut. Gary hofft auf ein Intermezzo in der Toilette, so wie vor über 20 Jahren, Sam will definitiv keine Neuauflage und verlässt die Gruppe wieder.

Im vierten Pub dann geht die Action so richtig los, als Gary auf dem Männerklo Streit mit einem Jugendlichen sucht – und findet. Welch Schock als der Junge unglücklich mit dem Kopf auf ein Waschbecken fällt… [SPOILER:]und der Kopf schön fein säuberlich abgetrennt wird und Gary sieht, dass es sich um eine Art Roboter handelt![/SPOILER]Ab diesem Zeitpunkt ist klar: nicht Gary und seine Freunde haben sich verändert – es ist etwas faul im Städtchen Newton Haven! Und nein, es sind diesmal keine Zombies! 😉

Mehr über den Plot will ich gar nicht verraten, denn je weniger man darüber weiß, desto mehr Spaß hat man beim Zuschauen! Ich habe es mal wieder sehr bedauert, dass im Trailer schon so viele von den Gags drin waren, aber ich kann beruhigen: es sind nicht die einzigen. Mein Lieblingsgag jedenfalls hatte es Gott sei dank nicht in den Trailer geschafft. Dialoge und Situationskomik – wie gewohnt bei diesem Team – sitzen perfekt, Simon Pegg und seine Mitstreiter beweisen erneut ihr komödiantisches Talent. Wie schon in Hot Fuzz gibt sich außerdem ein Bond-Darsteller die Ehre…

Und aufpassen: es hat einen Grund, warum der Film Teil der „Three Flavours Cornetto“-Trilogie ist!

Wer auf britischen Humor steht, kommt an diesem Film nicht vorbei: 9 von 10 Punkten! („Nur“ 9, weil mir Hot Fuzz damals noch einen Tick besser gefallen hat, auch wenn ich nicht genau sagen kann, warum.)

 

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2 Antworten zu The World’s End (Edgar Wright, UK 2013)

  1. Nummer Neun schreibt:

    Klingt gut und will ich auch unbedingt noch sehen!

  2. singendelehrerin schreibt:

    Dann lass doch von dir hören, wenn du ihn gesehen hast!
    Hätte auch perfekt aufs FFF gepasst, aber dafür ist wohl das Team um Pegg einfach schon zu erfolgreich – zurecht!

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