Rückblick 2017 #1: Die besten Serien-NEUENTDECKUNGEN

Wenn ich nicht endlich wieder anfange, richtige Beiträge zu schreiben, rostet meine Schreibfähigkeit endgültig ein. Deswegen habe ich mich jetzt dazu entschieden, meine Jahresrückblicke schon mal zu beginnen. Wird dieses Jahr wieder ein etwas schwieriges Unterfangen, weil ich weder meine Tabelle verlässlich geführt habe, noch auch nur annähernd alle gesehenen Serien und Filme besprochen habe. Soll ich mir das als Vorsatz fürs neue Jahr mal wieder vormerken, dass ich das besser hinkriege? Seufz…

Bevor ich mich komplett verzettele, muss ich das richtig step-by-step machen, also kommen in meinem ersten Artikel zunächst alle Serien, die ich für mich in diesem Jahr neu entdeckt habe – das umfasst sowohl brandneue Serien, als auch solche, die erst weit nach Ende der Ausstrahlung in meinen Fokus gerieten.

1. Legion (Season 1) – created by Noah Hawley: 10 von 10 Punkten

Ja, ich bin immer noch sauer, dass diese höchst originelle Serie keine Nominierungen bei dem Emmys und bei den Golden Globes bekommen hat. Es ist mir absolut schleierhaft, wie man dieses Meisterwerk von Noah Hawley (meines Erachtens noch spannender und ideenreicher als seine Serie Fargo) so völlig übergehen kann. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, dass die Serie fortgesetzt wird. Ich habe dieser Serie sowohl einen I’m hooked!-Beitrag, als auch ein Review gewidmet.

2. TABOO (Season 1) – created by Steven Knight, Tom Hardy + Chips Hardy: 9 von 10 Punkten

I confess: Watching Tom Hardy in this series is absolutely delicious – and kind of scary. Diese Präsenz, die Hardy als James Delaney an den Tag legt, lässt nicht nur die Gegner erschaudern. Faszinierend und abstoßend in einer Figur vereinigt… Aber die Serie bietet noch viel mehr: Großartiges Set Design, fantastische Kamera, brillante schauspielerische Leistungen des Supporting Cast. Ich war schnell hooked und musste auch noch eine Gesamtkritik hinterherschieben.

3. Parks and Recreation (komplett) – created by Greg Daniels + Michael Schur: 7-10 von 10 Punkten

Eine ganze Serie mit einer Wertung zu versehen, scheint mir etwas kühn. Und zugegebenerweise haben mich die ersten zwei Staffeln noch nicht soooo begeistert – dafür die restlichen fünf umso mehr. Ich habe mich so in all diese Charaktere und ihren unvergleichlichen Humor verliebt. Ben, dargestellt von Adam Scott, würde ich sofort heiraten, so wie Leslie (Amy Poehler) das getan hat! Andy (Chris Pratt) & April (Aubrey Plaza) sind wunderbar socially awkward, ach, ich könnte die Liste ewig fortsetzen. Ich habe die Serie ziemlich durchgebingt und war am Ende wirklich schrecklich traurig, dass es vorbei war. Mein Dank an alle, die diese Serie mal erwähnt haben (sicher weiß ich es von bullion), und an Chris Pratt, der mir durch Guardians of the Galaxy und Jurassic World Lust darauf gemacht hat, seine Anfänge in dieser Serie zu entdecken.

4. This is England (komplett: ’86/’88/’90) – created by Shane Meadows: 8,5-10 von 10

Ich schummle hier ein wenig, denn ich habe schon im Herbst 2016 den Film This is England (mit und bei FriedlvonGrimm) gesehen, so gesehen waren nun die Serien-Fortführungen der Geschichte nichts völlig Neues. Aber die Serie muss trotzdem hier rein, denn sie ist so authentisch, sie reißt dir das Herz mit solcher Kraft heraus, dass es zutiefst schmerzt. Ich habe erst im Laufe der Zeit herausgefunden, dass dies auch daran liegt, dass die Schauspieler weitestgehend improvisiert haben, und z. Tl. wussten sie auch gar nicht alle, was genau in einer Szene passieren wird. Da die Darsteller alle so unglaublich gut sind, wirken die Emotionen dadurch noch echter und unmittelbarer. Shane Meadows hat hier etwas Einzigartiges erschaffen!

5. Brothers & Sisters (komplett) – created by Jon Robin Baitz: 7-9 von 10

Es geht schon ganz schön Richtung Soap Opera in dieser Serie: Zum Beispiel wird alles, was einem beim Kinderwunsch passieren kann, durchexerziert: Zeugung auf normalem Wege, künstliche Befruchtung mit Samenspende, Adoption, Leihmutterschaft; es geht um folgenschwere Seitensprünge und Drogenabhängigkeit, posttraumatische Belastungsstörung und schwere Krankheit, Unfälle und Reinfälle, Scheidungen, Hochzeiten, Todesfälle… Fast ein bisschen viel auf einmal – gerade wenn man die Serie so schnell hintereinander wegschaut, wie ich das getan habe. Trotzdem habe ich diese Familie so ins Herz geschlossen, dass ich – und das ist wirklich nicht geflunkert – nach jeder oder jeder zweiten Folge ein „I just LOVE them‟ vor mich hin geseufzt habe. Die Serie verdient eigentlich noch eine ausführliche Kritik – ich gebe die Hoffnung nicht auf, diese einmal nachliefern zu können! (PS: Matthew Rhys ist absolutely adorable – ich muss nun endlich The Americans weitergucken!)

6. Into the Badlands (Season 1 + 2) – created by Alfred Gough + Miles Millar: 7,5-9 von 10 Punkten

Hier habe ich ja tatsächlich eine recht ausführliche Kritik verfasst, also werde ich mich hier kurz halten: Eine spannende Mischung aus Fantasy und Martial Arts mit charismatischen Figuren, allen voran Daniel Wu und Marton Csokas, aber auch starken Frauenfiguren, gespielt z. B. von Emily Beecham und Orly Brady. In der 2. Staffel kommt Nick Frost dazu – eine sehr interessante und sehr gute Wahl!

7. This Is Us (Season 1, Ep. 1-5) – created by Dan Fogelman (noch keine Bewertung möglich)

Was? Ich nehme eine Serie mit auf, deren erste Staffel ich noch nicht mal zu Ende gesehen habe? Ja. Ich finde, es zeugt von Mut, eine Serie um drei Geschwister (ein zweieiiges Zwillingspaar und ein adoptierter Bruder) zu drehen, die so unterschiedlich sind: Kate (Chrissy Metz) ist extrem übergewichtig, während ihr Zwillingsbruder Kevin (Justin Hartley), Schauspieler, schlank und durchtrainiert ist. Ihr Adoptivbruder Randall (Sterling K. Brown), der erfolgreichste der drei, ist schwarz. Die Serie springt immer wieder zwischen Gegenwart (Kate, Kevin und Randall mit 30) und Vergangenheit (ihre Eltern, gespielt von Milo Ventimiglia und Mandy Moore) hin und her. Ich finde es so toll, dass hier eine adipöse Frau mit im Mittelpunkt der Serie steht – und zwar nicht als comic relief, sondern mit all ihren Problemen und Fähigkeiten. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Serie noch entwickeln wird. Es gab zumindest einige Nominierungen bei den Golden Globes, u. a. für Chrissy Metz und Sterling K. Brown!

8. Fleabag (Mini-Serie) – created by Phoebe Waller-Bridge: 8 von 10 Punkten

Eine kleine, aber feine Serie über eine junge Frau, die versucht, mit einem tragischen Ereignis in ihrem Leben fertig zu werden. Sehr lustig – trotz des schwierigen Themas!

9. Line of Duty (Season 1-4) – created by Jed Mercurio: 7-9 von 10 Punkten

Spannende Serie um eine Antikorruptionseinheit (AC-12), deren Kommissare immer auch recht persönlich in die Fälle involviert sind oder hineingezogen werden. Das AC-12 Team ist im Kern immer dasselbe: Hastings (Adrian Dunbar), Arnott (Martin Compston) und Fleming (Vicky McClure). Jede Staffel hat neue Fälle, es gibt aber auch eine Art Verschwörung, die sich durch alle Staffeln zieht. Oft rutsche ich unruhig auf dem Sofa hin und her, wenn mal wieder jemand andere fälschlich beschuldigt oder wenn die Ermittler in Gefahr geraten. Allerdings erholen sich die Ermittler manchmal zu schnell von solchen Gefahren, finde ich. Trotzdem eine Serie, die mich in ihren Bann zieht.

10. Trapped – Gefangen in Island (Staffel 1) – created by Baltasar Kormákur: 7-8 von 10 Punkten

Die einzige nicht-englischsprachige Serie, die ich noch dazu in der deutschen Synchronversion angeschaut habe (obwohl die ZDF Mediathek ihn sogar in isländisch mit UT anbot). Mich reizt ja Island sehr als Reiseziel, diese Serie allerdings zeichnet Island – im Schneesturm – als nicht besonders einladend. Atmosphärisch sehr gut gelungen, und dabei hat jede Folge einen anderen, meist jungen, Regisseur.

Das sind 5 amerikanische Produktionen, 4 britische und eine isländische, wovon ich eine im Fernsehen gesehen habe (10.), drei auf DVD und sechs auf Amazon (für Legion habe ich extra bezahlt, die anderen Serien wwaren/sind bei Prime inkl.).

Interessant finde ich auch, dass es je zwei Schauspieler und Schauspielerinnen gibt, die in zwei meiner Neuentdeckungen mitspielen, ohne dass ich vorher ein großer Fan von ihnen gewesen wäre, sprich: Ich habe die Serien nicht wegen ihnen ausgesucht – sie haben dafür ein gutes Händchen bei der Jobauswahl.

  • Rob Lowe: Brothers & Sisters + Parks and Recreation
  • Stephen Graham: This is England + TABOO
  • Aubrey Plaza: Parks and Recreation + Legion
  • Vicky McClure: This is England + Line of Duty

Folgende (für mich) neue Serien haben es nicht in die Top 10 geschafft, sind aber alle auf ihre Weise sehenswert:

  • War & Peace (Mini-Serie)
  • Doctor Foster (Series 1)
  • Goliath (Season1)
  • Sneaky Pete (Season 1)
  • American Gods (Season 1)
  • Red Oaks (Season 1 + 2)
  • You Are Wanted (Season 1)
  • Seinfeld (Season 1-5)
  • The Line of Beauty (Mini-Serie)

Leider habe ich immer noch nicht Stranger Things und Sense8 gesehen, die schon vor einem Jahr beim Rückblick als Wunschserien erwähnt hatte…

Welche Serien habt ihr selbst geschaut – und gemocht? Kann ich euch die ein oder andere Serie schmackhaft machen? Welche (neue) Serien haben euch enttäuscht? Welche Serien muss ich (endlich) auch neu entdecken?

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Media Monday #337

Na, was sagt ihr dazu: Ich schaffe es mal wieder am Montag, den Media Monday auszufüllen und zu veröffentlichen! Tadaaa! 😀 Trotzdem keine große Vorrede, denn für den morgigen Unterrichtstag ist noch einiges vorzubereiten!

Los geht’s:

1. Die Figur der/des Hannibal Lecter wird für mich immer unweigerlich verbunden sein mit Anthony Hopkins. So gut ich auch Staffel 1 und 2 von Hannibal fand (die finale Staffel habe ich noch nicht gesehen; ich fand die erste Folge so… unangenehm, vor allem, was das Sounddesign anbelangte, dass ich keine Lust hatte, weiterzugucken), Mads Mikkelsen als Hannibal hat bei mir nicht so einen bleibenden Eindruck hinterlassen. No offense – ich finde, Mikkelsen ist ein fantastischer Schauspieler!

2. Mein persönlicher (medialer) Weihnachtswunschzettel wird von mir selbst erfüllt. In unserer Familie – ich habe darüber schon berichtet – werden keine großen Geschenke gemacht, auf Listen bei Amazon pfeifen wir, getreu dem Motto: Wenn mir selbst nichts Persönliches einfällt, dann schenke ich lieber nichts. Unter Freunden schenken wir uns gar nichts zu Weihnachten. Im Grunde genommen habe ich mir ohnehin schon ein großes Geschenk selbst gemacht.

3. Schöne Bescherung ist auch einer dieser Weihnachtsfilme, die manche Menschen (ja, ich meine dich, bullion  😉 ) jedes Jahr ansehen, bei denen ich mir aber nicht mal sicher bin, ob ich ihn jemals gesehen habe.

4. Im Vorfeld als Miniserie angelegten Produktionen, die dann des Erfolges wegen verlängert werden, stehe ich etwas kritisch gegenüber. So ist für mich z. B. die Storyline von The Night Manager fertig erzählt (und die Buchvorlage auch), trotzdem soll es ja wegen des großen Erfolgs evtl. doch eine zweite Staffel geben. So begeistert ich von der Miniserie bin, bin ich doch äußerst skeptisch, was in einer zweiten Staffel erzählt werden soll…

5. Benedict Cumberbatch gefiel mir ja als Sherlock Holmes deutlich besser als Robert Downey Jr.

6. Einmal möchte ich erleben, dass Tom Hardy in London Theater spielt. Ich glaube nicht, dass es passiert – wenn doch, würde ich vor Aufregung sterben… ❤ 😳 Alternativ wäre ich auch damit zufrieden, ihn in London in einem Park mit seinem Hund zu treffen… 😀

7. Zuletzt habe ich ein drittes Mal Blade Runner 2049 im Kino gesehen und das war immer noch ein tolles Erlebnis, u. a. weil Roger Deakins Bilder erschaffen hat, die mich jedes Mal erneut zum Staunen bringen: Jedes Frame, jede Einstellung ist so perfekt, dass ich mich völlig in den Bildern verlieren kann. Ich kann mich einfach nicht satt sehen… ❤ (On a side note: Denis Villeneuve hat WIEDER keine Nominierung als bester Regisseur bei den Golden Globes bekommen! 😦 )

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Random Crap #30: Back to the roots – but this time classy

Ein Kreis schließt sich: Mein erstes (gebrauchtes) Handy Ende der 90er Jahre war von Nokia. Jetzt habe ich wieder eins. Und habe so viel für ein Handy ausgegeben wie nie zuvor – was größtenteils daran liegt, dass ich lange Jahre immer abgelegte Handys von anderen „aufgetragen“ habe. Wie zuletzt das iPhone 3Gs, das nun einfach nicht mehr tragbar ist:

  • es gibt kaum mehr Apps für iOS 6 😮 😀
  • alte Apps funktionieren nach Aktualisierung nicht mehr
  • der Schalter für Umschalten zwischen Klingelton laut und lautlos ist nicht mehr verlässlich (, wodurch ich schon den ein oder anderen Anruf verpasst habe)
  • Vibration ist seit der letzten Reparatur durch meinen Freund nicht mehr möglich (, wodurch ich schon den ein oder anderen Anruf in lautlos verpasst habe)
  • es hat keine Frontkamera, ich kann also an der Stage Door kein Selfie machen, bin immer auf andere angewiesen
  • usw.

Es war einfach höchste Zeit für eine Aufrüstung. Und so habe ich mir jetzt das Nokia 8 gegönnt, mit unverbautem Android und Update auf das neueste Betriebssystem. Da mein Freund inzwischen bei Nokia angestellt ist (durch Fusion), gab es 130 EUR Rabatt, da konnte ich nicht widerstehen.

Jetzt bin ich nur noch auf der Suche nach einem passenden Vertrag bzw. der besten Prepaid-Variante, damit ich nun mit diesem Smartphone tatsächlich auch ohne W-LAN ins Internet komme. Wer Tipps hat – bitte gerne in den Kommentaren hinterlassen! 🙂

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Media Monday #336 – on Tuesday (again)

Ich hoffe, das wird jetzt kein Feature, dass ich einfach immer erst am Dienstag den Media Monday poste… Sorry! Aber es ist halt nun mal so (siehe 1. Alle Jahre wieder…), dass momentan viel beruflich ansteht. Immerhin hat sich am Wochenende eine Sache so geklärt, dass ich meinen Kopf ein bisschen freier habe und meine Grundstimmung deutlich besser ist. 🙂

Anyway, hier also der verspätete Media Monday:

1. Alle Jahre wieder ist die Adventszeit eine der arbeitsreichsten Zeiten im Schuljahr.

2. Die Zeit nach Weihnachten wird wahrscheinlich auch nicht mehr besser werden, schließlich ist dieses Schuljahr (bis zu den Fachabiturprüfungen Mitte Mai) sehr kurz…

3. Die Synchronstimme von (u.a.) Geordi LaForge (LeVar Burton) in ST:TNG, Robert Downey Jr. (nicht in allen Filmen) und Jean-Claude van Damme (Oh, hehe, auch von Jeffrey Dean Morgan als Neegan in The Walking Dead, für diejenigen von euch, die das auf Deutsch schaun) stellt Charles Rettinghaus „zur Verfügung‟, den ich mal bei einem Amateurfilmprojekt kennengelernt habe. Das war damals (2001) schon ziemlich cool, weil mir zu jener Zeit seine Stimme – insbesondere durch sieben Jahre ST:TNG, das ich ja zuerst im Fernsehen auf Deutsch gesehen hatte – sehr vertraut war. Er erzählte mir damals auch, dass er bei Ally McBeal nicht Robert Downey Jr. synchronisieren durfte, weil er vorher schon einem anderen Charakter seine Stimme geliehen hatte (Allys erstem Freund Greg). Außerdem wundere ich mich seitdem eigentlich nicht mehr, dass die Synchro manchmal so schlecht ist, denn Charles hat erzählt, dass ein normaler Kinofilm von 90 Minuten Länge in drei Stunden synchronisiert wird. Dafür kriegen die Schauspieler dann noch dazu einen mickrigen Lohn. Also ist es für Synchronsprecher wirklich am besten, einen Serienschauspieler zu ergattern – dann hat man wenigstens regelmäßig was zu tun und entsprechendes Einkommen.

4. Wenn ich einer Sache überdrüssig bin, dann ist es „Last Christmas‟ von Wham! Aber schon letztes Jahr konnte ich dem Lied weitgehend aus dem Weg gehen. Das wird schon dieses Jahr auch klappen!

5. Brothers & Sisters hat mich ja regelrecht süchtig gemacht, was dazu geführt hat, dass ich inzwischen die Serie zu Ende geschaut habe. Das Serienfinale hat mich leider nicht so emotional gepackt, fühlte sich irgendwie nicht, wie ein endgültiger Abschied an.

6. Die Serie Sense8 steht ja auch schon seit ewigen Zeiten auf meiner persönlichen Watchlist, nur komme ich als Nicht-Netflix-Abonnentin da immer noch nicht ran, weil es die Serie nach wie vor nicht auf DVD gibt. WTF?

7. Zuletzt habe ich This is England ’90 verschlungen und das war herzzerreißend, weil die Serie zeigt, dass es manches Mal zu spät ist für redemption – die Sünden aus der Vergangenheit holen dich wieder ein, auch wenn du dich geändert hast. Versöhnung? Zu spät. Das ist so bitter. Gleichzeitig endet die Staffel aber auch mit einer versöhnlichen Note. Puh, nach wie vor harte Kost von Shane Meadows (und Jack Thorne), die mich zutiefst ins Herz getroffen hat. Und Stephen Graham als Combo ist unglaublich gut! My poor broken heart… I blame FriedlvonGrimm!

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Media Monday #335 – on Tuesday

Wow, der erste Media Monday seit einer sehr, sehr langen Zeit, den ich nachreichen muss. Ich hatte sogar in Erwägung gezogen, ihn ganz ausfallen zu lassen… 😮 Dann aber hat mich ein privater Austausch auf Twitter mit FriedlvonGrimm (die Geschichte wird irgendwann verfilmt, ich sag’s euch! 😉 ) daran erinnert, wie wundervoll es ist, dass ich sie und so viele andere von euch durch meine Bloggerei kennengelernt habe – und nicht mehr missen möchte. ❤ Ich bin gerade in einer etwas schwierigen privaten Entscheidungsphase, die garniert wird durch Berge an Schulaufgaben, die erstellt und korrigiert werden woll(t)en, dazu kommen Klassenelternabende, natürlich der ganz normale Unterricht usw. usf. Ich gebe zu, da ziehe ich mir momentan lieber nach getaner Arbeit eine Folge Brothers & Sisters nach der anderen rein, als weiter am PC zu sitzen.

Dabei verpasse ich dadurch so viel an Austausch mit euch. Deswegen wenigstens in aller Kürze (wirklich!) der Media Monday, der bei mir zum Media Tuesday wird, just for you! ❤

1. Der ganze Hype, der mittlerweile auch hierzulande um den „Black Friday“ gemacht wird, ging an mir aus verschiedenen Gründen absolut spurlos vorüber.

2. Jüngster Neuzugang in meiner (Film-)Sammlung:

3. Mag Life as a House (Das Haus am Meer) auch als Flop gelten, finde ich ihn persönlich ziemlich großartig, schließlich ist er so traurig und gleichzeitig lebensbejahend, dass ich nichts auf diesen Film kommen lasse. Mehr solcher Filme findet ihr in meiner alten Blogparade Gegen den Strom.

4. Johnny Depp wusste in ihren/seinen jüngeren Rollen leider gar nicht zu überzeugen, denn leider kann ich ihn nicht mehr ernst nehmen.

5. Würde Geld keine Rolle spielen, würde ich mir wahrscheinlich eine Wohnung in London wünschen, immerhin ist London schon so etwas wie eine zweite Heimat geworden. Ich fürchte 2018 (schon zwei Trips FEST gebucht, einer davon übrigens mit FriedlvonGrimm 🙂 ) wird da nicht viel anders als 2017 (sechs Trips).

6. Orchestrale Begleitung zu einem Film live zu erleben – und zwar selbst singend zu Herr der Ringe von der Bühne aus – war ein Highlight meines bisherigen Lebens. Und ein Auslöser für diesen Blog und den Blognamen.

7. Zuletzt habe ich ein wirklich wunderbares Kompliment von FriedlvonGrimm bekommen und das war Balsam für meine Seele, weil sie Folgendes zu mir / über mich gesagt hat: „Schönste Bloggerin, die ich bisher traf.‟ 😳 Und nein, damit fühle ich mich nicht auf mein Aussehen reduziert. Ich bin noch nie als „die Schönste‟ bezeichnet worden (egal ob „bisher‟ oder „aller Zeiten‟ 😀 ), und als Frau „in den mittleren Jahren‟ so ein Kompliment von einer jungen Frau zu bekommen… That really made my day!

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Dem Alltag entfliehen: A Picture a Day #48

Da heute auf Twitter der Hashtag #blackandwhitephotography trendete, kam ich auf die Idee, auch euch heute in den Genuss eines SW-Fotos kommen zu lassen.

Autumn in London

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Media Monday #334

Meine Schreibflaute hält an. So schnell habe ich noch selten den Media Monday ausgefüllt! Hier:

1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen ich emotional involviert bin. Das ist bei mir das A und O: Schafft es der Film, in mir Emotionen auszulösen – das geht von Spannung über Angst bis hin zu romantischen Gefühlen und herzhaftem Lachen. (Tipp für die letzten beiden Gefühle übrigens The Big Sick – jetzt endlich im Kino! Reingehen!)

2. Aber das Schönste ist doch immer noch, wenn eine/r meiner Lieblingsschauspieler/innen – am besten noch solche, die ich schon live erlebt habe, sei es auf Conventions oder auf der Theaterbühne (und an der Stage Door ❤ ) – eine gute Rolle in dem Film (oder der Serie) hat, . Und ich kann euch sagen: Es werden immer mehr! 😀

3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn namhafte Schauspieler/innen offenbar nur als Zugpferde gebucht werden und dann aber sträflich unterfordert werden, so wie im Grunde genommen die komplette Besetzung von Murder in the Orient Express, den ich am Freitag gesehen habe. Mit Ausnahme von Kenneth Branagh, der ja „nebenbei‟ auch noch Regie geführt hat, und vielleicht noch Michelle Pfeiffer (und Judi Dench, die auch nur in einer einzigen Szene alle an die Wand spielen kann), fand ich solche tollen Schauspieler/innen, wie Derek Jacobi und Olivia Colman völlig verschenkt. Schade!

4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass ich bei Letzteren nur die Verfilmungen anschaue (wie zuletzt, auch am Freitag, Justice League, der immerhin, im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, auch ein wenig lustig war), während ich bei Ersteren lieber (erst) das Buch lese.

5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, dann sage ich: Recht habt ihr! Wir leben wahrlich in einem Serien-Schlaraffenland heutzutage! Bald etwas zu viel des Guten…

6. Dann (doch lieber) noch einmal die nächste Serie anfangen… (siehe 7.).

7. Zuletzt habe ich mit der Serie This Is Us (Das ist Leben) begonnen und das war wunderbar, weil es mir sehr gut gefällt, welch unterschiedliche Charaktere diese Familienserie enthält. Sie hat mich gleich mit der ersten Folge erwischt – kein Wunder vielleicht, denn Ken Olin, der schon Produzent bei Brothers and Sisters (ach, und ich sehe grad, auch bei Alias!) war, ist auch hier einer der Produzenten. Der Mann hat ein gutes Händchen und weiß, was mir gefällt! ❤ 🙂

 

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